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Erfahrungsbericht

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Erfahrungsbericht

    Autor: B-Dup 26.07.06 - 09:46

    In meiner Klasse (Kl. 13) sind Notebooks seit der 12.1 eingeführt, und seitdem sind meine Noten in Gefahr.
    Das liegt natürlich nicht zuletzt an der (meiner) eigenen Disziplinlosigkeit.

    Es ist oft zu beobachten, wie sich Schüler mit Surfen im Web und den tollen ICQ-Spielen vergnügen, Tomb Raider oder irgendwelche Shooter spielen, weil der Unterricht einfach nur langweilt - speziell in den hinteren Reihen.

    Oft macht sich das Gefühl breit, die Lehrer freuen sich darüber, keinen Unterricht vorbereiten zu müssen, weil die Schüler sich auf die oben genannte Weise selbst beschäftigen. Sinn der Sache ist das natürlich auch nicht, und einige Schüler haben ihre Bedenken geäußert, dass diese Notebook-Klasse nur ein Prestigeprojekt für unsere Schule ist.

    (Und die Kommentare über die Rechtschreibung dürft Ihr Euch sparen, die ist nämlich durch die Notebooks auch nicht viel besser geworden.)

  2. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: Georg11111 26.07.06 - 13:10

    Hallo,

    danke für Deinen Erfahrungsbericht. Was mich auch interessieren würde: Wenn Du schon sagst, dass ICQ und andere Spiele installiert und genutzt werden. Wie ist es dann mit der Systemstabilität? Sind die Laptops dann nicht oft verbastelt und nicht einsatzbereit. Wer repariert die Geräte? Die Schüler während der Stunden? Gibt es Servicetechniker für kompliziertere Fälle?

    B-Dup schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > In meiner Klasse (Kl. 13) sind Notebooks seit der
    > 12.1 eingeführt, und seitdem sind meine Noten in
    > Gefahr.
    > Das liegt natürlich nicht zuletzt an der (meiner)
    > eigenen Disziplinlosigkeit.
    >
    > Es ist oft zu beobachten, wie sich Schüler mit
    > Surfen im Web und den tollen ICQ-Spielen
    > vergnügen, Tomb Raider oder irgendwelche Shooter
    > spielen, weil der Unterricht einfach nur langweilt
    > - speziell in den hinteren Reihen.
    >
    > Oft macht sich das Gefühl breit, die Lehrer freuen
    > sich darüber, keinen Unterricht vorbereiten zu
    > müssen, weil die Schüler sich auf die oben
    > genannte Weise selbst beschäftigen. Sinn der Sache
    > ist das natürlich auch nicht, und einige Schüler
    > haben ihre Bedenken geäußert, dass diese
    > Notebook-Klasse nur ein Prestigeprojekt für unsere
    > Schule ist.
    >
    > (Und die Kommentare über die Rechtschreibung dürft
    > Ihr Euch sparen, die ist nämlich durch die
    > Notebooks auch nicht viel besser geworden.)


  3. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: sebx 26.07.06 - 17:08

    Also ich bin in der selben Klasse wie B-Dup und kann das eigentlich nur bestätigen...der Unterricht selber wird nicht interessanter sondern es besteht lediglich die Möglichkeit sich in weniger spannenden Stunden ein wenig abzulenken.
    Natürlich bieten sich durch einen Laptop auch neue Formen der Unterrichtsgestaltung an welche aber nur von wenigen Lehrkräften effektiv eingesetzt werden.

    >Wie ist es dann mit der Systemstabilität? Sind die Laptops dann nicht >oft verbastelt und nicht einsatzbereit. Wer repariert die Geräte?

    Grundsätzlich sieht es so aus, dass jeder Schüler selber für seinen Laptop verantwortlich ist und dafür zu sorgen hat das dieser auch ordnungsgemäß Funktioniert. Sollte dies mal nicht der Fall sein gibt es aber einen Ansprechpartner der sich darum kümmern sollte, was aber nicht immer gleich gut funktioniert ;)

  4. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: B-Dup 26.07.06 - 18:34

    Speziell verhält es sich so, dass die Schüler die Geräte kaufen mussten, wobei jeder auch für die Anschaffung selbst verantwortlich war. Das heißt, die zum Kauf (oder Leasing) angebotenen Geräte waren alt und teuer.

    Da die Laptops Eigentum der Schüler sind, sind sie selbst dafür verantwortlich was mit ihrem Computer passiert. Wenn das Gerät zu Bruch geht (Sturzschaden, Viren, etc) ist auch selbst für Ersatz zu sorgen.
    Zum Stichwort Sytemstabilität: Wer nicht mit dem Computer arbeiten kann, ist selber schuld und muss gegebenenfalls beim Nachbarn mitmachen oder die Konsequenzen/Nachteile tragen.
    Oftmals helfen sich die Schüler diesbetreffend auch gegenseitig.

    Wenn allerdings im Unterreicht aus den oben genannten Gründen so oder so nichts stattfindet, spricht absolut nichts dagegen auch mal tiefere Eingriffe ins System im Englischunterricht durchzuführen. Anderen Schülern (ähem) gönnt man natürlich einen gewissen Stress bei der Arbeit.

    Georg11111 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > danke für Deinen Erfahrungsbericht. Was mich auch
    > interessieren würde: Wenn Du schon sagst, dass ICQ
    > und andere Spiele installiert und genutzt werden.
    > Wie ist es dann mit der Systemstabilität? Sind die
    > Laptops dann nicht oft verbastelt und nicht
    > einsatzbereit. Wer repariert die Geräte? Die
    > Schüler während der Stunden? Gibt es
    > Servicetechniker für kompliziertere Fälle?
    >
    > B-Dup schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > In meiner Klasse (Kl. 13) sind Notebooks seit
    > der
    > 12.1 eingeführt, und seitdem sind meine
    > Noten in
    > Gefahr.
    > Das liegt natürlich
    > nicht zuletzt an der (meiner)
    > eigenen
    > Disziplinlosigkeit.
    >
    > Es ist oft zu
    > beobachten, wie sich Schüler mit
    > Surfen im
    > Web und den tollen ICQ-Spielen
    > vergnügen,
    > Tomb Raider oder irgendwelche Shooter
    >
    > spielen, weil der Unterricht einfach nur
    > langweilt
    > - speziell in den hinteren
    > Reihen.
    >
    > Oft macht sich das Gefühl
    > breit, die Lehrer freuen
    > sich darüber, keinen
    > Unterricht vorbereiten zu
    > müssen, weil die
    > Schüler sich auf die oben
    > genannte Weise
    > selbst beschäftigen. Sinn der Sache
    > ist das
    > natürlich auch nicht, und einige Schüler
    >
    > haben ihre Bedenken geäußert, dass diese
    >
    > Notebook-Klasse nur ein Prestigeprojekt für
    > unsere
    > Schule ist.
    >
    > (Und die
    > Kommentare über die Rechtschreibung dürft
    > Ihr
    > Euch sparen, die ist nämlich durch die
    >
    > Notebooks auch nicht viel besser geworden.)
    >
    >


  5. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: rainer.hat.keine.mail 26.07.06 - 22:06

    Komme zwar nicht aus der selben Klasse, geschweige denn der selben Schule wie die beiden hier, kann das aber im Bezug auf unsere Schule in Berlin nur bestätigen, was hier so steht. Wir benutzten die Notebooks für den Mathe-Unterricht, wobei ich mehr mit ICQ, MSN und Co. beschäftigt war, weil unsere nette Lehrerin alles 5x und in einem Tempo erklärt hat, damit auch die letzten nachkommen. Für die Aufgaben, für die wir als Klasse eine Stunde gebraucht haben, hab ich in etwa 5 Minuten nebenher gemacht.

    Den Lehrer störts auch nicht, der sitzt vorn, rattert sein Zeug runter und lacht drüber, wenn einer der Schüler ihm über den Nachrichtendienst ne nette Mitteilung zukommen lässt. ;) Da muss noch viel passieren!

  6. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: Georg11111 27.07.06 - 12:56

    Tja, genauso habe ich mir das vorgestellt.
    Wenn ich zu meiner Schulzeit einen Rechner auf dem Tisch gehabt hätte mit dem man viele interessante Dinge machen kann dann hätte ich noch mehr Probleme gehabt, mich auf den langweiligen Unterricht zu konzentrieren.
    So recht kann ich mir den Nutzen der Laptops nicht vorstellen. Sicher, man kann natürlich interessante, unterrichtsbegleitende Informationen im Internet finden. Oder aber auch nicht, dann hat man eben 10 min umsonst gegoogelt.
    Letztendlich sind es doch nach wie vor die gleichen Lerninhalte, die man sich einpauken muß. Die stehen in einem Buch und das muß ich halt lernen. Lassen sich mathematische Beweise leichter nachvollziehen, wenn sie multimedial aufgearbeitet werden? Kann ich meine Lektüre in Deutsch besser verstehen wenn ich sie vom Rechner vorgelesen bekomme?
    Hausaufgaben in den Rechner tippen macht am Anfang bestimmt Spaß, aber geht es wirklich schneller als sie in ein Heft zu schreiben (ausser beim kopieren natürlich :-) )?
    In den unteren Klassen gibt es vielleicht noch einen gewissen Nutzen durch einfache Lernprogramme die Rechtschreibung und einfache mathematische Aufgaben beibringen indem sie gezielt auf Schwächen eingehen. Aber in höheren Klassen kann ich mir keinen wirklich herausragenden Nutzen vorstellen. Oder liege ich da falsch?

    Gruß Georg

    sebx schrieb:
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    > Also ich bin in der selben Klasse wie B-Dup und
    > kann das eigentlich nur bestätigen...der
    > Unterricht selber wird nicht interessanter sondern
    > es besteht lediglich die Möglichkeit sich in
    > weniger spannenden Stunden ein wenig abzulenken.
    > Natürlich bieten sich durch einen Laptop auch neue
    > Formen der Unterrichtsgestaltung an welche aber
    > nur von wenigen Lehrkräften effektiv eingesetzt
    > werden.
    >
    > >Wie ist es dann mit der Systemstabilität? Sind
    > die Laptops dann nicht >oft verbastelt und
    > nicht einsatzbereit. Wer repariert die Geräte?
    >
    > Grundsätzlich sieht es so aus, dass jeder Schüler
    > selber für seinen Laptop verantwortlich ist und
    > dafür zu sorgen hat das dieser auch ordnungsgemäß
    > Funktioniert. Sollte dies mal nicht der Fall sein
    > gibt es aber einen Ansprechpartner der sich darum
    > kümmern sollte, was aber nicht immer gleich gut
    > funktioniert ;)


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