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SELBSTVERFREILICH läßt sich so etwas...

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SELBSTVERFREILICH läßt sich so etwas...

Autor: Diether 16.12.18 - 16:38

...programmieren, das nach außen hin einer - wie auch immer zu definierenden - "Ethik" aussieht! PUNKT! Das tiefere Problem dahinter ist aber aber wohl eher, daß, wenn diese "Ethik" erst mal in Programmcode gegossen und "scharf" gestartet wurde (= das Programm arbeitet TATSÄCHLICH diese Pascal/C/was-auch-immer-Code ab, Befehl für Befehl), diese "Ethik" knochenhart beibehalten wird. Auch, wenn sich die humane "Ethik" ändern sollte : "Das einzig Beständige ist der Wandel!". D.h. das Programm arbeiet unbeirrbar den alten Code weiter. Es sei denn, die Abänderlichkeit ist einprogrammiert. Und da kommt das Pferd ans Husten. Wie soll/darf/muß diese Abänderlichkeit denn aussehen?

Z.B. die weltgrößten Provider entwickeln für den Rest der Welt einen sehr günstigen bis kostenlosen Weg ins (schnelle) Internet. Die "Ethik" möge darin bestehen, bestimmte Vertragsänderungen nicht zuzulassen, also etwa Preis und Leistungsumfang dramatisch abändern zu können, Daß der Preis von 1 Cent pro Zugang pro Monat auf 100¤ ()umgerechnet) erhöht werrden kann - einfach so. Weil der "Rest der Welt" sich das leisten kann oder warum auch immer. Das Programm würde sich gegen seine Schöpfer wenden, wenn es sich solchen Änderungen verweigerte.

Drastischjes Beispiel:

Zu dem Problem fällt mir ein schon etwas älterer SciFi-Film sein, in dem die Amis ihre GESAMTE Verteidigung in die Hände eines SuperHyperDuperKollossal-Computers übertragen, der die ganze Angelegenheit dann übernimmt, ohne daß menschliches Eingreifen auch nur theoretisch möglich wäre. Und das tun sie, weil die ach so bösen Russen über genau auch so ein SuperDuper-Dingens verfügen.

Beiden Computern ist unabhängig vom jeweils anderen die "Erreichung und Aufrechterhaltung des Weltfriedens" unabänderlich einprogrammiert. Natürlich nach Ami- bzw. Russen-Blickwinkel! Es kommt dann in dem Film zu verschiedenen, beiderseitigen, menschenverursachten Scharmützeln, die Errichtung des "Weltfriedens" nur gemäß der eigenen Anschauung herbeiführen sollen, was aber die Unterbutterung des jeweils anderen zwingend bedeutet. Weil die menschlichen Ansichten nun mal beliebig weitgehend anti-kompatibel sind., was "Weltfrieden" angeht.

Und an dem Punkt kommt es dazu, daß sich die beiden Computersysteme miteinander verständigen und als einziges Problem, das dem "Weltfrieden" entgegensteht - die Menschen (bzw. Militärs) identifizieren! Beide Computersysteme erkennen in dem Film, daß die stur nach den Worten formulierten Weltfriedensziele beider Seiten gut zusammenpassen uind übernehmen die Herrschaft auf der Erde. Die für o.g. Scharmützel als verantwortlich identifizierten Leute auf beiden Seiten werden erschossen (die Computer erzwingen das, weil sie sonst alles zerstören würden - daa sie ja über ALLES! militärische gebieten können ohne menschliche Eingriffsmöglichkeit). Daß sie tatsächlich getötet werden, stellen beide Computer dadurch sicher, daß die Leichen für lange Zeit im Blickwinkel von Kameras liegen bleiben müssen und sich keinen Mikrometer bewegen dürfen. Sonst: RRRRRUMS!

Das Ende des Film ist dann die Szenerie, daß durch komplettes(!) Ausschalten des menschlichen Verhaltens TATSÄCHLICH der Weltfriede aufgebaut wird, aber eben durch völliges Unterbuittern der Menschen und in allererster Linie der beiderseitgen Militäts. Beide Computer SIND dann die ultimativen Weltherrscher und Errichter des tatsächlichen, totalen, unmittelbar-absoluten und- was das schlimmste darstellt - ewigen Weltfriedens. OHNE menschl. Mitwirkung, was diesen freilich gar nicht gefällt. Die Menschen KÖNNEN nichts dagegen tun und täten sie es, würden die beiden Computer sogleich die Welt zerstören. Weltfrieden durch sofortiges Auslöschen all derer, die eben diesen Weltfrieden stören. DAS hatten die Programmierer der beiden Computernatürlich nicht so gedacht!

So wendet sich die "Computer-Ethik" gegen ihre Schöpfer.


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Diether | 16.12.18 - 16:38

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