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Sowas lässt sich nicht verhindern...

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  1. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.12.18 - 03:46

    Du willst hier eine kostenlose IT-Sicherheits-Beratung haben?

    Kostenloser Tipp: Das ist der erste Fehler der oft passiert, zu denken guten Rat würde man für lau bekommen ...

  2. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: twothe 22.12.18 - 08:05

    ThomasSV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wüßte ja gerne mal, wie man es „gleich richtig macht“.

    Der Kernfehler den viele Firmen machen ist zu fragen wie viele Leute man braucht um die Systeme am Laufen zu halten, dann sagt die IT-Abteilung nach Prüfung vielleicht "drei bis vier" und dann werden drei Leute für die Systeme abgestellt und das wars. Die können die Systeme zwar am Laufen halten, aber haben dann natürlich keine Zeit mehr die Fehler zu beheben. Mit der Zeit häufen sich die Ausfälle und irgendwann reichen die drei auch nicht mehr die ganzen sich inzwischen angestauten Probleme zu bewältigen, und dann wird einer krank...

    Richtig wäre es bei der Antwort vier einzustellen, und dann noch mal 2-4 die sich darum kümmern die Systeme zu verbessern. Dann hat man nicht nur über Zeit auch mal Fortschritt, sondern ein Ausfall durch Krankheit o.Ä. wird abgefedert, und wenn mal einer wegen Problemen Überstunden machen muss, kann er die auch gleich zeitnah wieder abfeiern. Das senkt den allgemeinen Stress und verbessert die Laune, weil die Admins auch mal machen können was sie für richtig halten anstatt den ganzen Tag nur Feuerwehrmann zu spielen.

  3. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: serra.avatar 22.12.18 - 08:53

    Tja so ist das auf dem Papier geregelt, nur Papier ist geduldig ... die Realität sieht da anders aus!
    Und ein Kollege der auf seinen Job angewiesen ist und um diesen bangen muss wird einen Teufel tun diesen zu gefährden!

    Wach mal auf!

    Wäre alles so wie du hier schreibst würden wir alle auf einem Ponyhof leben ... ist aber nicht!

    _________________________________________________________________
    Gott vergibt, ich nicht!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.18 09:02 durch serra.avatar.

  4. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.12.18 - 09:58

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der Admin nach durchinstallierter Nacht mittags völlig verpennt ins
    > Büro kommt: einfach als Chef mal freundlich auf die Schulter klopfen, sagen
    > wie sehr man seinen Einsatz schätzt, und eins-zwei Tage extra Urlaub
    > anbieten. Das mag kurzfristig mal ein Tagesgehalt kosten, aber es rechnet
    > sich spätestens bei der nächsten Krise.

    Dazu fallen mit ganz spontan zwei, drei Gedanken ein:
    a) meine Mitarbeiter legen keine Nachtschichten ohne mein Wissen und meine ausdrückliche Zustimmung ein
    b) eine außerplanmäßige Nachtschicht muss eine absolute Ausnahme, ein Notfall, sein
    c) es gibt so etwas wie das Arbeitszeitgesetz (§5 ArbZG, Ruhezeit von mind. 11 Stunden).

    Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält: Admins sind keine Helden, keine Supermänner und auch keine Übermenschen.

  5. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: AllDayPiano 22.12.18 - 09:59

    This!

    Genau das passiert nicht. Bestenfalls kommen blöde Sprüche ob man zu viel oder zu lange gefeiert hat.

    Was - wie ich aktuell nach einer Kündigungswelle bei uns merke - nicht hilft, sind 100 Euro mehr Gehalt (auch wenn uns das jetzt reflexartig allen verbliebenen angeboten wurde). Die Erhöhung ist natürlich schön, aber wie lange hält der Effekt an? 3 Monate? 4?

    Wertschätzung ist das, was Angestellte wollen. Ob man am Ende des Monats einmal mehr essen gehen kann, ist doch Jacke wie Hose.

    Nur das verstehen viele einfach nicht.

    Ganz im Gegenteil: Unverständnis. "Jetzt hat er mehr Gehalt bekommen und ist immernoch unzufrieden!" - genau das denken unfähige Chefs.

  6. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: AllDayPiano 22.12.18 - 10:01

    Betriebsrat? In einer IGM Firma vielleicht. Ansonsten ist der BR nur ein Dorn im Auge.

  7. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: koki 22.12.18 - 10:09

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... außer durch ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern...
    > ...wie altmodisch...


    Ordentliche Offboarding Prozesse helfen bei sowas eigentlich immer..

  8. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Eheran 22.12.18 - 11:31

    >In soeiner Firma ist mein Vater mal auf über 200 Überstunden in einem Monat gekommen, er hat dort teilweise übernachtet.
    Meinst du vielleicht 300h (oder mehr)?

  9. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: 486dx4-160 22.12.18 - 16:01

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja aber was ist dann in Firmen ohne Betriebsrat?
    >
    > Von meiner Einschätzung ist dass doch eher so dass wo kein Kläger da kein
    > Richter. Und dein Arbeitgeber beschwert sich doch nur dann, wenn trotz der
    > hohen (unbezahlten) Überstunden deine Leistung nicht vollbracht wird, bzw
    > unter deiner Überstundenarbeit deine Kreativität oder Produktivität
    > leidet.
    >
    > In Finanzbereichen, Beratungsunternehmen und sonstwas sind ja teilweise
    > Wochenstunden von 60 + Standard, oft auch 80 90. Das wird alles halt durch
    > hohes Gehalt weggebügelt.
    >
    > Also passiert nur etwas negatives für den AN, wenn eben seine Leistung und
    > Produktivität wirklich leidet unter dem Konstrukt.

    Bei so hohen Wochenarbeitsstunden leiden nicht nur die Leistung, Qualität und Teamproduktivität massiv. Das geht auch extrem auf die Gesundheit. Solche Leute fallen dann gerne mal wegen Rücken- und Kopfschmerzen wochenlang aus. Dann merken sie, dass sie doch irgendwie ersetzbar sind obwohl sie vorher alles dafür getan haben, dass kein Kollege ihnen helfen KANN, und fallen dann monatelang wegen Depression oder anderer psychischer Erkrankungen aus. Juhu.
    Solche Kollegen will man nicht haben. Solche Angestellten auch nicht. Die sind ein Strohfeuer.

  10. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Hawk321 23.12.18 - 14:17

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält: Admins sind keine Helden, keine
    > Supermänner und auch keine Übermenschen.
    Nicht ??? Dann mach deinen Kram selbst...och, du hast keine fachliche Qualifikation dafür, trotz einen BA in Wirtschafts"Informatik" und Thesis mit dem Thema "Hyperkonvergente und selbstheilende Beschleunigung von HR mit Target der dauerhaften-negativen Liquidität" (zu deutsch: Peter-Prinzip) ?!?

    Merkst noch was ???

  11. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: eMvO 24.12.18 - 12:34

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja aber was ist dann in Firmen ohne Betriebsrat?
    >
    Erst mal nichts, es interessiert niemanden. Wenn dann aber der völlig überarbeitete Mitarbeiter auf dem Nachhauseweg einen Unfall baut und selber oder andere Unfallbeteiligte gesundheitlich geschädigt werden, ist der Vorgesetzte dran. Da steht der Staatsanwalt auf der Matte.

  12. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: quineloe 24.12.18 - 20:38

    eMvO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prokopfverbrauch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja aber was ist dann in Firmen ohne Betriebsrat?
    > >
    > Erst mal nichts, es interessiert niemanden. Wenn dann aber der völlig
    > überarbeitete Mitarbeiter auf dem Nachhauseweg einen Unfall baut und selber
    > oder andere Unfallbeteiligte gesundheitlich geschädigt werden, ist der
    > Vorgesetzte dran. Da steht der Staatsanwalt auf der Matte.

    hast du da ein Aktenzeichen als Beispiel? Kann ich mir dann in der Arbeit (große Kanzlei) im Beck online anschauen...

  13. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: BufferOverflow 25.12.18 - 01:20

    > ... außer durch ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern...

    Wie weit soll der Vorgesetzte den egogetriebenen Leuten mit versteckter krimineller Energie in den Allerwertesten kriechen, damit sie nicht austicken? Völlig unmöglich, sowas einzuschätzen.

    Wenn die logische Folgerung einer Entlassung ein Lahmlegen der Firma bedeutet, warum läuft hier überhaupt noch was? Nettigkeiten bringen bei solchen Leuten gar nichts. Die ticken so oder so aus, glaub ich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.12.18 01:22 durch BufferOverflow.

  14. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Shanks 25.12.18 - 11:38

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach klingt das auf dem Papier toll. Aber in meinem
    > bisherigen Arbeitsleben habe ich noch nicht ein einziges Mal erlebt das
    > jemand wegen Überstunden auch nur angesprochen wurde. Unterstunden, immer
    > und recht schnell. Überstunden? Noch nie.
    >
    > Egal ob in einer 30 Mann Klitsche oder in einer 500+ Mann Firma. Einig
    > Erfahrungen in Großkonzernen fehlt mir.


    Ich muss hier PerilOS zustimmen.
    Mitarbeiter die regelmäßig zu viele Überstunden machen werden von der Personalabteilung zum Gespräch geladen. Die Regelarbeitszeit ist bei uns zwischen 7 und 8 Stunden. Klar kann es vorkommen das mehrere Wochen Überstunden anfallen, die müssen dann aber zeitnahe wieder abgebaut werden (zudem nie über 10 Stunden). Dem Betriebsrat fällt sowas auch auf.
    Jemand der sich an die 11 Stunden zwischen den Arbeitstagen nicht hält, wird bei wiederholtem mal wirklich abgemahnt (in Absprache mit dem Betriebsrat).
    Wenn es in einer Abteilung vorkommt das alle Mitarbeiter zusammen (egal wie viele es sind) mehr als 35 Überstunden im Monat haben, weißt der Betriebsrat direkt darauf hin das hier doch bitte Personal aufgebaut wird. Der Abteilungsleiter ist dann sehr schnell hinterher das dies nicht mehr vorkommt.
    Selbst in einem 350 Mann Betrieb weiß jeder wer gerne zu viel und immer arbeitet. Workerholiker müssen dann durch die Führungskraft im Zaum gehalten werden.
    Und ja selbst wenn sehr viel Arbeit da ist lässt es sich auf viele gut verteilen.
    Ich muss aber auch dazusagen das wir ein Metall Betrieb sind und das wir 35 Stunden Verträge haben (die meisten gibt auch 40 Stunden Verträge). Wir machen Überstunden aber immer in einem normalen Rahmen. Ja auch die IT Abteilung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.12.18 11:41 durch Shanks.

  15. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Snoozel 25.12.18 - 15:18

    > Man kann eine Menge machen um zu verhindern das Einzeltäter die Firma
    > zerstören.

    Muss dann aber damit leben dass sich gute Leute einfach einen anderen Arbeitgeber ohne Kontrollwahn suchen - wo den Leuten einfach vertraut wird.
    Logs wo genau festgehalten wird wer wann was gemacht hat wären z.B. mit unserem Betriebsrat und Datenschutzbeauftragten auch gar nicht möglich.

  16. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: xploded 25.12.18 - 20:41

    > Ich muss hier PerilOS zustimmen.
    > Mitarbeiter die regelmäßig zu viele Überstunden machen werden von der
    > Personalabteilung zum Gespräch geladen. Die Regelarbeitszeit ist bei uns
    > zwischen 7 und 8 Stunden. Klar kann es vorkommen das mehrere Wochen
    > Überstunden anfallen, die müssen dann aber zeitnahe wieder abgebaut werden
    > (zudem nie über 10 Stunden). Dem Betriebsrat fällt sowas auch auf.
    > Jemand der sich an die 11 Stunden zwischen den Arbeitstagen nicht hält,
    > wird bei wiederholtem mal wirklich abgemahnt (in Absprache mit dem
    > Betriebsrat).

    Ich hätte auf solche Gespräche mal gar keine Lust mit dem Betriebsrat - Gott sei Dank haben wir auch nicht so komische Vorgaben. Es gibt eine Handvoll Grenzen, die einzuhalten sind:
    - Maximal 13 Stunden am Tag, keine Minute drüber wird dem Zeitkonto gut geschrieben.
    - Ruhezeit von 11 Stunden. Bleibt man drunter, bekommt man einen Marker im System, wird aber nicht sanktioniert.
    Der Rahmen ist auch sehr flexibel gestrickt:
    Unsere Arbeitszeitfenster liegt von 6 Uhr bis 21 Uhr. Man muss mindestens 2 Stunden am Tag anwesend sein, egal wann.
    Wie man seine 40 Stunden in der Woche aufteilt, ist einem selber überlassen, Zielfenster Stundenkonto -10 bis +20 Stunden. Erlaubt sind aber bis +40 Stunden, temporär auch bis +80 Stunden. Das 40/80 Fenster muss aber "schnellstmöglich" abgebaut werden und bedarf einer Belastungsspitze - da schaut der Chef dann schon mal vorbei und fragt kurz nach.

    Das ganze ohne nervigen Betriebsrat und was soll ich sagen: Es funktioniert.

  17. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: quineloe 26.12.18 - 00:17

    xploded schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - Maximal 13 Stunden am Tag, keine Minute drüber wird dem Zeitkonto gut
    > geschrieben.
    > - Ruhezeit von 11 Stunden. Bleibt man drunter, bekommt man einen Marker im
    > System, wird aber nicht sanktioniert.
    > Der Rahmen ist auch sehr flexibel gestrickt:
    > Unsere Arbeitszeitfenster liegt von 6 Uhr bis 21 Uhr. Man muss mindestens 2
    > Stunden am Tag anwesend sein, egal wann.
    > Wie man seine 40 Stunden in der Woche aufteilt, ist einem selber
    > überlassen, Zielfenster Stundenkonto -10 bis +20 Stunden. Erlaubt sind aber
    > bis +40 Stunden, temporär auch bis +80 Stunden. Das 40/80 Fenster muss aber
    > "schnellstmöglich" abgebaut werden und bedarf einer Belastungsspitze - da
    > schaut der Chef dann schon mal vorbei und fragt kurz nach.

    Meine Fresse. 13 Stunden am Tag? Klingt cool, bis es nach 12 Stunden zu einem blöden Arbeitsunfall kommt, und die Berufsgenossenschaft die Zahlung verweigert, weil du längst nicht mehr im Büro hättest sein dürfen.

    Ihr habt ja gar keine Ahnung, was für Folgen eure Gesetzesbrüche haben können.
    >
    > Das ganze ohne nervigen Betriebsrat und was soll ich sagen: Es
    > funktioniert.

  18. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: xploded 26.12.18 - 09:03

    Welches Gesetz sagt denn, das 13 Stunden zuviel sind?

  19. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: Snoozel 26.12.18 - 09:32

    > Welches Gesetz sagt denn, das 13 Stunden zuviel sind?

    https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/BJNR117100994.html

  20. Re: Sowas lässt sich nicht verhindern...

    Autor: xploded 26.12.18 - 10:32

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Welches Gesetz sagt denn, das 13 Stunden zuviel sind?
    >
    > https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/BJNR117100994.html

    Kann den Passus nicht finden, wo steht, das 13 Stunden zuviel sind. Es wird in §3 zwar von 8 Stunden gesprochen, §7 lässt aber ausreichend Raum für abweichende Regelungen.
    Der Raum in dem man sich bewegen darf, ist in der EU-Arbeitszeitrichtlinie geregelt und genau dort kommen auch unsere Zeiten her.
    Die sagt nämlich, das eine Ruhezeit von 11 Stunden vorgeschrieben ist - somit darf man maximal 13 Stunden arbeiten. Den Vermerk im System, wenn man diese 11 Stunden unterschreitet, habe ich erwähnt.
    Unsere Anwendung ist ist §7.1.1 formuliert: Die Arbeitszeit kann über 10 Stunden ausgedehnt werden, wenn entsprechender Ausgleichszeitraum festgelegt ist.
    Ausgleichszeitraum wird gewährt, Überstunden werden 1:1 in Freizeit umgewandelt, die Möglichkeit sich Stunden auszahlen zu lassen, ist ausgeschlossen. Wobei die Grenze der Ausgleichstage auf 24 begrenzt ist. Durch die Begrenzung der Überstunden wird ausgeschlossen, das die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 48 Stunden überschritten wird.

    Mir ist auch niemand bekannt, der unser Arbeitszeitmodell schlecht findet. Es ist sehr flexibel und wird so angewendet, das der Mitarbeiter selber entscheidet, wann er arbeitet. Das verlangt dem Mitarbeiter eine gewisse Planungsverantwortung ab - funktioniert aber sehr gut.

    Ich kann mich für meinen Teil absolut nicht beschweren. 30 Tage Urlaub und 24 zusätzliche Ausgleichstage - das sind 54 Tage die ich zur Erholung habe. Durch geschickte Anwendung von Brückentagen kann sich jeder schnell ausrechnen, auf wieviel freie Zeit man da kommt.
    Und nicht vergessen: Ich habe keinen Stress am Montag auf die Arbeit zu kommen. Es reicht, wenn ich irgendwann bis 19 Uhr da bin - 2 Stunden reichen ja. Das gleiche am Freitag: Ich kann um 6 Uhr beginnen und mich um 8 auf den Heimweg machen - in beiden Fällen kostet es mich keinen Tag Urlaub.
    Zwischendrin muss ich halt Gas geben um mir diese Vorteile zu erarbeiten - aber dazu ist niemand gezwungen. Wir haben auch ausreichend Leute, die machen einfach 7-16 Uhr und fertig.

    Ich finde, wir haben das Maximum rausgeholt, was man an flexiblen Arbeiten haben kann. Wobei ich nochmal betone: Die Entscheidung, wann man arbeitet, liegt beim Arbeitnehmer. Der Chef kann natürlich auch Anwesenheit anordnen, das unterliegt dann aber einem strengen Rahmen und ist die absolute Ausnahme.

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