1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Glasfaser: Die Telekom hat ihren…

Warum nicht FTTB??

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Warum nicht FTTB??

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.18 - 16:50

    Man schafft es kaum FTTB anschlüsse zu schaffen redet aber von FTTH Ausbau. Ich finde der anschluss bis in die Wohnung is Verantwortung des Hausbesitzers/Vermieters, nicht des Internetdienstleisters.

  2. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: Paule 28.12.18 - 17:13

    nuc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man schafft es kaum FTTB anschlüsse zu schaffen redet aber von FTTH Ausbau.
    > Ich finde der anschluss bis in die Wohnung is Verantwortung des
    > Hausbesitzers/Vermieters, nicht des Internetdienstleisters.

    FTTB wird in FTTH Gebieten oft gebaut, wenn der Hauseigentümer keine Glasfaser inhouse Leitung neu bauen will. Dann hängt halt im Keller eine Art DSLAM der an die vorhandenen Kupfer Telefonleitungen im Haus geschaltet wird.

    Die Kunden können dort statt FTTH mit zB 300 MBit/s dann halt nur FTTB mit zB 50 MBit/s buchen.

    Für den Netzbetreiber macht das im ersten Schritt keinen wesentlichen Kostenunterschied aus, da dennoch Glasfaser bis in alle Häuser gelegt wird (zumindest wenn er keine Gratis inhouse Verkabelung anbietet).

  3. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: Faksimile 28.12.18 - 18:41

    Wobei in EFH FTTB=FTTH ist

  4. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: senf.dazu 28.12.18 - 18:54

    Von dem FTTB und FTTH in einen Topf zu werfen bin ich inzwischen abgekommen. FTTH hat seine Vorteile. Bei FTTB ist letztlich nur die Hälfte der Dinge nämlich der Anschluß zum Haus mit dem Vermieter geklärt. Bei FTTH ist dann auch klar das die Inhouse Verkabelung mit Glasfaser in die (alle) Wohnungen gleich mit gemacht wird, und der Mieter dann zukünftig alle kommenden Glasfasersegnungen an Datenratenerhöhung auch automatisch ohne weiteres Zutun des Vermieters zu bekommen.

    Den Vermieter dem Druck auszusetzen: entweder du sagst jetzt ja und sparst die 750 (je Wohnung ?) Anschlußkosten - und ihn damit zu zwingen auch die Inhouse Verkabelung vorzubereiten vermeidet halbe Lösungen wie G.Fast ö.ä. oder eben das Nichtstun in dieser Hinsicht.

    Auch für den Glasfaserverleger macht's einen Unterschied: zum Einen spart der tatsächlich Geld bei einem Unwilligen Vermieter oder Mieter. Denn man kann dann einfach per Spülbohrung am Haus bis zum nächsten vorbeibohren, braucht vor dem Haus kein Loch buddeln, keinen Hausanschluß zu erstellen. Damit spart man Ausbaukosten - die der Vermieter dann doch irgendwann selber bezahlt. Statt Investkosten in einen FTTB Anschluß zu versenken, mit dem man entweder gar keinen Ertrag oder nur geringen bekommt weil man letztlich nur schnell antiquierte Datenraten drüber bekommt - und niemand sich wirklich für die Instandhaltung der Inhouse Glasfasern verantwortlich fühlt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.18 18:58 durch senf.dazu.

  5. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: johnripper 28.12.18 - 19:30

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von dem FTTB und FTTH in einen Topf zu werfen bin ich inzwischen
    > abgekommen.

    Das gehörte nie in eine Topf. Insofern keine Gratulation zu dieser Leistung.

    Welche erheblichen Unterschiede es macht wird man bestimmt bald auch großflächiger sehen wenn der Ausbau in den Städten losgeht wobei dabei Objekte mit mehr als einer Partei angeschlossen werden und man auf einmal mit einer Eigentümergemeinschaft >1 Person verhandeln darf und die Objekten vllt. auch noch an Dritte vermietet sind.
    Mal eben Kabel durch Leerrohe ziehen ist oft nicht. Selbst bei Neubauobjekten nicht. Und wenn dann kommt das Kabel an der denkbar ungünstigen Stelle der Wohnung an.

    Ich erinnere mich an eine Baumaßnahme bzgl. einer undichten Gasleitung (!!!) in einem Objekt, wo man leider gleichzeitig Zugang zu allen acht Objekten gleichzeitig brauchte (und jede Partei war wegen eines Druchlauferhitzers im Bad auf Gas angewiesen). Es hat drei Parteien genau gar nicht interessiert sodass sich der Beginn der Reperatur über fünf Tage hingezogen hat und man eine Wohnung schlussendlich aufgebrochen hat.

    Da werden die Leute hopsasa tanzen wenn der Vermieter mit FTTH kommt. Wenn er denn kommt.

    Soviel zu FTTB = FTTH.

  6. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: senf.dazu 28.12.18 - 19:40

    >Da werden die Leute hopsasa tanzen wenn der Vermieter mit FTTH kommt. Wenn er denn kommt.

    tut er ja nicht. Deutsche Glasfaser schreibt die Mieter an und bietet denen die von ihrer Seite kostenfreie Verlegung von Glasfaser in die Wohnung an. Und die müssen sich dann an den Vermieter wenden und eine Einverständniserklärung unterschreiben lassen. Und der Verlegungsweg für die Glasfaser muß mit Leerrohren spezifizierter Art vorbereitet sein. Und wenn bei der Begehung des Objektes während der Planungsphase festgestellt wird das der Vermieter nicht mit im Boot ist dann ist's eben Ebbe mit dem Hausanschluß.
    Sprich der Hauseigentümer kann sich auch frei entscheiden ob er denn nun ein paar Rohre verlegen will und dafür sein Haus mit einem Glasfaseranschluß aufgewertet bekommt - oder eben lieber nicht. Dann muß er aber wenn er Pech hat die Rohre und die 750 je Wohnung dann aus eigener Tasche zahlen - was macht der wohl ?
    Den Hauseigentümern die gerne den Anschluß haben wollen aber die Mieter nicht wird übrigens tatsächlich geraten die Monatsgebühren für die 24 Pflichtmonate einfach selbst zu tragen ..
    Bei Eigentumsgemeinschaften wird vermutlich der Vermieter einfach durch ne Mehrheitsentscheidung der Eigentümergemeinschaft ersetzt ? Und da kann sich dann auch die Minderheit der Eigentümer nicht gegen wehren.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.18 19:49 durch senf.dazu.

  7. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.18 - 20:08

    Ich finde einfach nur man sollte hier präzise in der Aussage sein. Zahlt die Telekom hier den Ausbau bis in die Hauswand oder nur in den Keller??

    Denn wenn es nur in den Keller geht ist es numal FTTB und nicht FTTH. Ein Golf GT wird ja auch nicht als Golf GTI verkauft wenn der Käufer am ende noch selbst den motor aufwerten muss..

    Wenn es um FTTB geht dann sollte man es beim namen nennen!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.18 20:10 durch nuc.

  8. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: senf.dazu 28.12.18 - 20:49

    Ich kann's für Telekom nicht sagen - bei uns ist halt Deutsche Glasfaser tätig. Und die baut nur wenn FTTH geht FTTB nimmt die grundsätzlich nicht in die Hand. Und sie legt die Glasfaser wirklich bis in die einzelnen Wohnungen, allerdings müssen dafür Leerrohre nach Vorgabe am Montage-Tag fertig verlegt sein.

    Aber bislang hat offenbar Telekom sehr viel mehr FTTB als FTTH ausgebaut. Telekom hat wohl zahlenmäßig nach wie vor die meisten der FTTB/H Anschlüsse - die Deutsche Glasfaser hat aber mehr FTTH Anschlüsse realisiert als selbst die Telekom. Wie die Telekom das in Zukunft hält weiß der Geier. Wie weiter oben im Thread beschrieben gibt's aber ne ganze Reihe guter Gründe grundsätzlich nur FTTH auszubauen (mit oder ohne vorab verlegte Leerrohre) .. sonst besteht die Gefahr für den Anbieter das Neuerungen bei der Datenrate nicht beim Mieter ankommen - und man (Telekom) dadurch Einnahmenachteile in Kauf nehmen muß.

    Würd mal sagen - die Methode der Deutschen Glasfaser ist wirklich gut durchdacht - wäre überraschend wenn irgendeiner der Anbieter es in Zukunft anders machen würde.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.18 21:03 durch senf.dazu.

  9. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: spezi 28.12.18 - 20:59

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber bislang hat offenbar Telekom sehr viel mehr FTTB als FTTH ausgebaut.

    Umgekehrt. Die Telekom hat bisher fast nur FTTH ausgebaut, und kaum FTTB. FTTB gibt es bei der Telekom bisher nur bei speziellen Kooperationen mit Wohnungsgesellschaften, bei denen sie die interne Koaxial-Verkabelung nutzen kann (also FTTB+DOCSIS). Aber auch dort bietet die Telekom FTTH an, falls die Wohnungsgesellschaft das bevorzugt.

    Die Telekom hat allerdings auch angekündigt, in Zukunft auch g.Fast einsetzen zu wollen. Das ist eine vernünftige Lösung für Mehrfamilienhäuser, in denen eine neue Hausverkabelung mit Glasfaser nicht erwünscht ist. Ausserhalb der oben erwähnten Kooperationen gibt es in solchen Fällen bisher eben weder FTTB noch FTTH.

  10. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: Faksimile 28.12.18 - 21:28

    Mal ganz ehrlich. Wer In einem Bestandsgebäude, das nach 2010 vollständig renoviert oder erst errichtet wurde keine Lehrrohre für ITK als Sternverkabelung bis in die einzelnen Wohnungen verlegt hat, hat entweder kein Geld oder einen saudummen Elektroplaner bzw. Architekten. Das gilt insbesondere für Mehrfamilienhäuser.

    DIN 18015 Telekommunikationsanlagen mit Leerrohr
    Sternverkabelung sollte jedem Elektroplaner, der schon mal etwas von Computernetzwerken gehört hat, bekannt sein.

  11. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: Richard Wahner 28.12.18 - 21:29

    Paule schrieb:

    [FTTB]
    > Die Kunden können dort statt FTTH mit zB 300 MBit/s dann halt nur FTTB mit
    > zB 50 MBit/s buchen.

    Wenn es nur die Inhouse-CuDA ist, sollten 300 Mbit/s locker möglich sein, bei FTTH deutlich mehr. (G.fast bietet bis zu 1 Gbit/s)

    > (zumindest wenn er keine Gratis inhouse Verkabelung anbietet).

    Gibt es einen solchen Provider?

  12. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: senf.dazu 28.12.18 - 21:49

    >Die Telekom hat bisher fast nur FTTH ausgebaut, und kaum FTTB

    Mag sogar sein aber ne Quelle für das Eine oder Andere kann ich tatsächlich nicht mehr finden (du ?) .. Telekom knausert generell mit den FTTB+H Zahlen.

    https://www.golem.de/news/glasfaser-deutsche-glasfaser-hat-die-meisten-ftth-kunden-1801-132466.html

    Golem hat welche für Ende 2017 gefischt: Telekom mit 600000 anschließbaren Haushalten und 100000 Anschlüssen aktiv, Deutsche Glasfaser mit 200000 geschaltet in Q1 2018.

    Auf ihrer Webseite hatte DG 250000 geschaltete Anschlüsse Mitte 250000, und inzwischen Ende 2018 mehr als 400000 vermeldet. Ob die 100000 der Telekom nun FTTB oder FTTH sind .. selbst wenn noch ein paar mehr im Bau sind. Aber es soll ja auch erst 2021 so richtig losgehen.

    >Die Telekom hat allerdings auch angekündigt, in Zukunft auch g.Fast einsetzen zu wollen

    Das wär dann wieder FTTB mit allen seinen Nachteilen. Spart zwar den Ärger mit den Mietgesellschaften für die großen MFHs aus - ist aber auf seine Art genau so kurzsichtig wie FTTC. Schon wieder ne Zwischenlösung - die erlaubt dann statt Supervectoring mit 250M wohl im Augenblick ne Summe für Up- und Download von 1G. Möchte wetten die nächste Datenratenverdopplung der DG so gegen 2021 kommt wenn die Telekom ernsthaft anfängt - und dann 1G zum neuen Standard wird es aber vielleicht auch teure 2G und 4G geben wird. Und bis 2025 sind wer dann bei 10G. Wird also schon in wenigen Jahren schwierig mit G.Fast. Auch im Vergleich zum Kabel ..

    Aber ich geb zu das ich G.Fast als Zwischenlösung im EFH auch erwäge .. weil ich nicht einsehe das Haus mit Kupfer Ethernet für mehrere 100¤ zu verkabeln obwohl ich erwarte das in spätestens 2..3 Jahren (oder morgen früh) Intel und Apple Thunderbolt 4 auf Glasfaserkabeln präsentieren. Auf denen dann, neben Displayport oder HDMI für 8k Monitore ohne Kompression, bei beliebiger Länge auch Netzwerk läuft. Sprich Kupfer im Haushalt für den Datentransport ist schon tot. Weiß es nur noch nicht. Da helfen auch keine Leerrohre - die Ethernet Strippen, Dosen und Patchkabel kosten auch Geld.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.18 22:09 durch senf.dazu.

  13. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: spezi 28.12.18 - 23:02

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mag sogar sein aber ne Quelle für das Eine oder Andere kann ich tatsächlich
    > nicht mehr finden (du ?) .. Telekom knausert generell mit den FTTB+H
    > Zahlen.

    Mir ging es jetzt erstmal nicht um die Kundenzahlen, sondern um die Anzahl der Haushalte, bei denen FTTB oder FTTH verfügbar ist.

    Die Quelle dafür, dass die Telekom bei speziellen Kooperationen mit Wohnungsgesellschaften optional auch FTTB+DOCSIS einsetzt, findest Du hier:
    https://ebs08.telekom.de/wohnungswirtschaft/technik
    Dort gibt es dann bisher auch nur maximal 500 Mbit/s im Download.

    Ansonsten setzt die Telekom eben explizit auf FTTH. Das folgt für mich letztlich daraus, dass seit den ersten Nachfragebündelungen um das Jahr 2011 bis heute immer von FTTH-Ausbau in GPON-Technik die Rede ist. Z.B. auch in langjährigen Diskussionsthreads wie diesem hier auf Onlinekosten.de:
    https://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=132185

    > Golem hat welche für Ende 2017 gefischt: Telekom mit 600000 anschließbaren
    > Haushalten und 100000 Anschlüssen aktiv, Deutsche Glasfaser mit 200000
    > geschaltet in Q1 2018.

    Genaugenommen waren es laut Deinen Quellen bei der Telekom 600.000 anschließbare FTTH-Haushalte Ende 3. Quartal 2017, mit einem erwarteten Anstieg auf 700.000 bis Jahresende 2017.

    > Ob die 100000 der Telekom
    > nun FTTB oder FTTH sind ..

    Wie gesagt - wenn Du Deinen eigenen Quellen traust, ist es FTTH.

    > selbst wenn noch ein paar mehr im Bau sind. Aber
    > es soll ja auch erst 2021 so richtig losgehen.

    Wobei man den aktuellen FTTH-Ausbau bei der Telekom nicht unterschätzen sollte. Insbesondere Neubaugebiete dürften mittlerweile sehr häufig mit FTTH versorgt werden. Alleine das könnte eine sechsstellige Zahl an Haushalten pro Jahr betreffen. Dazu kommt der immer größer werdende FTTH-Anteil in Förderprojekten. Oder die 100 Gewerbegebiete mit knapp 45.000 Unternehmen, die dieses Jahr ausgebaut wurden.

    Vor einem halben Jahr wurde seitens der Telekom für 2019 ein FTTH-Neuausbau für eine "mittlere sechsstellige Zahl" an Haushalten für 2019 prognostiziert, für 2020 dann "mehr als 1 Mio HH", ab 2021 dann 2 Mio HH pro Jahr. Ab welchem Punkt man dann sagt, dass es "richtig losgeht" ist da vielleicht auch etwas Geschmacksache...

    >
    > >Die Telekom hat allerdings auch angekündigt, in Zukunft auch g.Fast
    > einsetzen zu wollen
    >
    > Das wär dann wieder FTTB mit allen seinen Nachteilen. Spart zwar den Ärger
    > mit den Mietgesellschaften für die großen MFHs aus - ist aber auf seine Art
    > genau so kurzsichtig wie FTTC.

    Man kann sich als Anbieter natürlich darauf versteifen, dass man nur FTTH macht und Mehrfamilienhäuser, bei denen die Eigentümer sich querstellen, einfach links liegen lässt. Wirtschaftlicher dürfte es aber sein, für solche Problemfälle eine Alternative anzubieten, mit der sich ebenfalls hohe Datenraten erreichen lassen. Und es handelt sich dabei um eine hausindividuelle Lösung. Wenn sich die Meinung der Eigentümer ändert - oder die nächste große Renovierung ansteht - lässt sich das auch zu FTTH umwandeln.

  14. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: Vinnie 29.12.18 - 07:15

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deutsche Glasfaser schreibt die Mieter an und bietet denen
    > die von ihrer Seite kostenfreie Verlegung von Glasfaser in die Wohnung an.
    > Und die müssen sich dann an den Vermieter wenden und eine
    > Einverständniserklärung unterschreiben lassen.

    Hat bei uns die DG damals nicht gefragt. Unser Vermieter hat nichts unterschrieben. Musste er auch nicht. Ich habe den Vermieter mal drauf angesprochen eigentlich haette er unterschreiben muessen und seine Antwort: " Typisch Deutschland, was juckt mir ob Sie da ein Loch in die Wand bohren lassen um dort ein Kabel durch zu ziehen? Vor allem wenn es auch noch gratis verlegt wird!"

    ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.12.18 09:59 durch gs (Golem.de).

  15. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: senf.dazu 29.12.18 - 10:20

    > > >Die Telekom hat allerdings auch angekündigt, in Zukunft auch g.Fast
    > > einsetzen zu wollen
    > >
    > > Das wär dann wieder FTTB mit allen seinen Nachteilen. Spart zwar den
    > Ärger
    > > mit den Mietgesellschaften für die großen MFHs aus - ist aber auf seine
    > Art
    > > genau so kurzsichtig wie FTTC.
    >
    > Man kann sich als Anbieter natürlich darauf versteifen, dass man nur FTTH
    > macht und Mehrfamilienhäuser, bei denen die Eigentümer sich querstellen,
    > einfach links liegen lässt. Wirtschaftlicher dürfte es aber sein, für
    > solche Problemfälle eine Alternative anzubieten, mit der sich ebenfalls
    > hohe Datenraten erreichen lassen. Und es handelt sich dabei um eine
    > hausindividuelle Lösung. Wenn sich die Meinung der Eigentümer ändert - oder
    > die nächste große Renovierung ansteht - lässt sich das auch zu FTTH
    > umwandeln.

    Wenn die Glasfaser bereits in der Straße liegt (home passed) kann man den Anschluß dann aber auch bei der nächsten Renovierung nachholen. Und bekommt als Glasfasergesellschaft dann diese Baukosten oder einen großen Teil davon vom Vermieter ersetzt. Das wird schnell zum Nullsummenspiel - die nachgefragten Datenraten wachsen ziemlich schnell. Und was nimmt die Telekom für die Anschlußänderung von FTTB+G.Fast auf FTTH ?

  16. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: spezi 29.12.18 - 10:58

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn die Glasfaser bereits in der Straße liegt (home passed) kann man den
    > Anschluß dann aber auch bei der nächsten Renovierung nachholen.

    Das kann man bei FTTB+g.Fast eben auch. Und wenn man mit dem Alternativangebot FTTB+g.Fast mehr "homes passed" von Anfang an zu "homes connected" machen kann, ist das möglicherweise vorteilhaft. Kommt sicher auch auf verschiedenen Faktoren an, wie Hardwarekosten oder den Prozentsatz der Haushalte, die man dadurch zusätzlich erreichen kann im Vergleich zu einem reinen FTTH-Ausbau... Ich denke, Anbieter die sich diese Option überlegen werden das durchrechnen und danach entscheiden.

    > Und was nimmt die
    > Telekom für die Anschlußänderung von FTTB+G.Fast auf FTTH ?

    Das wird sich zeigen wenn die Frage relevant ist. Bisher gibt es ja nur die Aussage (Stand Herbst 2017), dass ein Rollout von g.Fast geplant ist (und Feldtests). Ob und in welchem Umfang der dann kommt werden wir sehen.

    https://www.golem.de/news/access-4-0-telekom-macht-g-fast-feldtest-in-deutschland-1710-130789.html

  17. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: SanderK 29.12.18 - 11:05

    Warum eigentlich Glas nur von der Straße zu den Häusern? Hier, wenn die Hausbesitzer mitspielen würden, könnte man einen Ring aufbauen und von Haus zu Haus verlegen. Hier sind es meist ein bis zwei Familienhäuser.
    Wurde doch so auch schon mal gemacht, ist aber in der Vergessenheit verschwunden.
    Würde zumindest Straßed arbeiten ersparen.
    Nein, die breite Gemeinschaft würde es wohl nicht machen.

  18. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: Paule 29.12.18 - 12:06

    Richard Wahner schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------
    > Paule schrieb:
    >
    > > Die Kunden können dort statt FTTH mit zB 300 MBit/s dann
    > > halt nur FTTB mit zB 50 MBit/s buchen.
    >
    > Wenn es nur die Inhouse-CuDA ist, sollten 300 Mbit/s locker möglich sein,
    > bei FTTH deutlich mehr. (G.fast bietet bis zu 1 Gbit/s)

    Ja, G.fast könnte mehr, macht aber wohl Probleme, wenn in der gleichen inhouse Kupferverkabelung auch noch herkömmliche VDSL/Vectoring Anschlüsse betrieben werden.

    Dann setzt man halt kompatibles VDSL ein. Also eine Art Mini DSLAM im Keller.

    >
    > Gibt es einen solchen Provider?

    zB bei uns hier: Buchholz Digital, unser Provider der Stadtwerke.
    Auf Anfrage gab es die Auskunft, daß es über Kupfer halt nur 50 MBit/s gibt.

  19. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: Richard Wahner 29.12.18 - 12:36

    Paule schrieb:

    >> Gibt es einen solchen Provider?

    > zB bei uns hier: Buchholz Digital, unser Provider
    > der Stadtwerke. Auf Anfrage gab es die Auskunft,
    > daß es über Kupfer halt nur 50 MBit/s gibt.

    Ok, das ist interessant, aber meine Frage bezog sich eigentlich auf die Übernahme der Kosten der Inhouse-Verkabelung durch den Provider. ;-)

  20. Re: Warum nicht FTTB??

    Autor: LinuxMcBook 30.12.18 - 10:52

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Eigentumsgemeinschaften wird vermutlich der Vermieter einfach durch
    > ne Mehrheitsentscheidung der Eigentümergemeinschaft ersetzt ? Und da kann
    > sich dann auch die Minderheit der Eigentümer nicht gegen wehren.


    Denk daran, für Modernisierungsmaßnahmen wie FTTH brauchst du in der WEV eine 2/3 Mehrheit.

    Und je nach Altersstruktur kannst du vergessen, das dort Geld für etwas bereit gestellt wird, was viele gar nicht nutzen werden.

    Selbst erlebt.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Entwickler Enterprise Service Management (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Wolfsburg
  2. IT-Anwendungsbetreuer (m/w/d)
    Scheidt & Bachmann Signalling Systems GmbH, Mönchengladbach
  3. Release Manager Digital Services (m/w/d)
    ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  4. Digitalisierungsbeauftragter (m/w/d)
    Landkreis Göppingen, Göppingen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 12,49€
  3. 89,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de