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man kann es nicht häufig genug wiederholen

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  1. man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: x-beliebig 29.12.18 - 07:20

    Infrastruktur muss Aufgabe des Staates sein. Das hier ein privatwirtschaftliches Unternehmen in Ausschreibungen die Versorgung mittels einer Infrastruktur gewinnt, die diesem privatwirtschaftlichen Unternehmen auch noch mit öffentlichen Geldern gefördert wird, zumindest für mich ein Skandal. An vielen Stellen haben Stadtwerke mittlerweile Glasfasernetze. So wünsche ich mir das Bundesweit. Wenn dann eine privatwirtschaftliche Bude kommt, die die Kunden mit tollem Dienst im gigantischen Backbone versorgen möchte, ist das vollkommen in Ordnung. Aber ich als Kunde muss die Möglichkeit mit meiner Leitung zu einem anderen Anbieter wechseln zu können. Das kann man alles durch Regulierungsbehörden herbei krampfen oder aber man macht einfach die Datenleitung, wie die Wasserleitung, Strom und die Gasleitung als öffentliche Infrastruktur und schon kann man echten Wettbewerb haben und braucht auch nicht Geld an solche Konzerne überweisen.

  2. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: postb1 29.12.18 - 08:04

    Zum einen hat im Breitbandbereich der "Markt" versagt. Es wird also von den ISP wenn überhaupt nur dort eigenwirtschaftlich ausgebaut, wo ein sicheres Geschäft lockt.
    Den ganz großen Rest erledigt dann doch sowieso das Gebilde, das sich "Staat" nennt über Förderprogramme. Bund und Länder, außerdem müssen die betroffenen Kommunen auch noch ordentlich Geld aus Eigenmitteln zuschiessen.
    Ein staatlich finanzierter Infrastruktur Flickenteppich also, der hier in der Provinz dazu führt, dass es von Dorf zu Dorf verschiedene Infrastrukturbetreiber mit jeweils teils recht speziellen technischen Lösungen selbst für FTTC gibt.
    Was wichtiger wäre, das ist eine bundesweit einheitliche sinnvolle Buchung Plattform für Bitstromzugänge.
    Man kann schon nachvollziehen, dass sich die Telekom mit der Buchung von BSA zurückhält bzw. das nur bei den großen Mitbewerbern wie EWE macht, der momentane bürokratische Aufwand ist einfach zu hoch wenn mit jeder Provinzproviderklitsche, die nur wenige Dörfer versorgt, verhandelt werden muss.
    Zumal du aktuell froh sein kannst, wenn die vielgescholtene T ausbaut. Denn die ist doch sowieso regulatorisch verpflichtet, jeden raufzulassen. Insbesondere bei der T hast du doch die freie Anbieterwahl. Bei der Klitsche, die nur eng begrenzt lokal aktiv ist, musst du dich in der Regel zwangsweise auf deren Quasimonopol einlassen.

  3. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: SanderK 29.12.18 - 10:12

    Wenn der Staat zumindest den Backbone stellen würde. So den Austausch der Daten beschleunigen würde. Wäre es schon was.

  4. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: ugroeschel 29.12.18 - 10:29

    Glasfaseranschlüsse an Haushalte zu verlegen bedeutet nicht, das der Haushalt auch einen Anschluss beantragt. 50 oder 100MB mit Vectoring sind für einen Haushalt ausreichend und billiger. Viel wichtiger ist das Unternehmen und andere Gewerbetreibende einen Glasfaseranschluss beantragen.

  5. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: SanderK 29.12.18 - 10:33

    ugroeschel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaseranschlüsse an Haushalte zu verlegen bedeutet nicht, das der
    > Haushalt auch einen Anschluss beantragt. 50 oder 100MB mit Vectoring sind
    > für einen Haushalt ausreichend und billiger. Viel wichtiger ist das
    > Unternehmen und andere Gewerbetreibende einen Glasfaseranschluss
    > beantragen.

    Seit Jahren fordere ich das bei mir in der Firma. Glas liegt auch im Bürogebäude.
    Bei dem Mittelstand wäre auch Förderung dringend von Nöten.
    Wobei als Nebenprodukt dann auch die meist nicht so Weit entfernten Häuser, mit Erschlossen werden können. Auch und gerade am Flachland.
    Damit Firmen auch aus der Stadt sich bewegen können.

  6. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 29.12.18 - 13:53

    Ob ein Privathaushalt Glasfaser buchen will, muss ihm überlassen bleiben. Es gibt ja auch keinen Zwang zu einem Festnetz-Telefonanschluß. Aber die Möglichkeit sollte eben vorhanden sein.

  7. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Freak126 29.12.18 - 16:34

    Es kann jeder in Deutschland Glasfaser bekommen.
    Nur halt nicht für 19,95¤.
    Die Telekom legt Dir, wenn du es Dir leisten kannst, Glasfaser bis wohin du willst.
    Einfach mal nach DCIP fragen.

  8. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 29.12.18 - 17:06

    Jeder kann auch in Deutschland einen eigenen Flugplatz bekommen. Du musst nur genügend Geld hinlegen. Wozu also Flugtickets kaufen, wenn man den Privatflugplatz haben kann?

  9. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: gaym0r 29.12.18 - 20:08

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder kann auch in Deutschland einen eigenen Flugplatz bekommen. Du musst
    > nur genügend Geld hinlegen. Wozu also Flugtickets kaufen, wenn man den
    > Privatflugplatz haben kann?

    Du hast es also endlich verstanden.

  10. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 29.12.18 - 22:21

    Diese Art von Argumentation ist so ziemlich das Schwachsinnigste was es gibt. Eben wie MBFM.

  11. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: SanderK 29.12.18 - 22:32

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Art von Argumentation ist so ziemlich das Schwachsinnigste was es
    > gibt. Eben wie MBFM.

    Nunja, auch wenn ich mich nicht so anhören mag. Wäre es optimal, dass die Gemeinschaft zahlt, obwohl nur ein Bruchteil es fordern?
    Oder sollte der Bruchteil für die eigenen Bedürfnisse Selber aufkommen?

  12. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Freak126 30.12.18 - 02:10

    Wenn ich der Meinung bin das mir eine Glasfaseranbindung so wichtig ist wie ein ein eigener Flugplatz dann solltest man nicht die Kosten auf die Allgemeinheit ansetzen. Nicht jeder benötigt einen GBit oder mehr. Siehe Taking Rate von SuperVectoring.
    Ja auf die nächsten 10-20Jahre ist es günstiger LWL zu legen. Aber wir haben nun mal kein Staatsunternehmen denen das egal ist sondern GmbH oder sogar AGs. Die wollen die Kohle schnell rein haben.

  13. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 30.12.18 - 11:01

    Du hast also ein eigenes Kraftwerk, eine eigene Wasseraufbereitung, eine eigene Straße, eine komplett eigene Lebensmittelversorgung ...?
    Der Wechsel von Kupfer auf Glas ist ein Technologiewechsel, der über die Allgemeinheit in den Grundkosten getragen werden muss/sollte. Ebenso wie die Umstellung auf Elektromobilität (Akku oder Brennstoffzelle). Auch hier werden die Kosten zur Errichtung der Infrastruktur mittelbar durch die Allgemeinheit der Bürger getragen.

  14. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 30.12.18 - 11:07

    Und genau da liegt der Fehler. Quartalsdenken ist eben nicht immer wirklich von Vorteil. Auch strategisch langfristig sollte geplant werden. Und da kann man sich witrklich drüber streiten, ob die Entscheidung der Telekom zu FTTC so sinnvoll war. Evtl. sollte man die Förderbedingungen noch daraufhin verschärfen, dass nur einmal gefördert werden darf, danach eine Sperre für 25 Jahre eintritt. Dann sind die geförderten FTTC Gebiete für diese Zeit nämlich abgehängt. Mann sollte also gleich die nachhaltige Lösung anstreben.

  15. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: SanderK 30.12.18 - 11:13

    Man müsste eine Flächendeckende Zwangsumstellung anstreben. Stadt für Stadt.
    Kupfer gegen Glas. Wird aber nicht passieren. Man müsste, um die so fortschrittlichen Länder, einzuholen. Von der unter der Erde, auf Kabel im Himmel wechseln. Ob das nun Ausfallsicher ist, sei dahin gestellt. Aber es würde fix gehen. Halt scheiße Aussehen und bei jeden Sturm müsste man Bedenken haben das alles Ausfällt.
    Aber es wäre schnell und billig. Was man hier ja will ;-)

  16. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: gaym0r 03.01.19 - 14:07

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast also ein eigenes Kraftwerk, eine eigene Wasseraufbereitung, eine
    > eigene Straße, eine komplett eigene Lebensmittelversorgung ...?

    Wollen nur einige wenige Strom, Wasser und Essen haben oder brauchen das alle?

  17. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 03.01.19 - 19:01

    Photovoltaik, Brunnen und Garten helfen da schon ...
    Im Ernst. Nur weil DU standhaft der Meinung bist zu Wissen, was andere wie lange noch "benötigen" heißt das nicht, das diese Einstellung für den Umstieg von einer Technologie zu einer anderen hilfreich ist. Ich möchte nämlich meinen ISDN-Anschluss behalten, weil ich überhaupt nicht einsehe, auf das unzuverlässige VoIP zu wechseln.

  18. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 04.01.19 - 18:56

    Wow Du hast es erkannt!

    Mengenmäßig brauchen alle die identischen Portionen und beim Essen auch noch alle die gleichen Nahrungsmittel in der exakt identischen Menge ...

    Und Internet ist reiner Luxus und braucht kein Mensch. Also soll er für den Luxus auch voll zahlen.

    Zugang zum Internet, auch in der schnellsten Form mit GF ist Infrastruktur. Sicher wird der Anschluss für den Kunden in den laufenden Kosten teurer sein. Aber zu erwarten, das der Kunde die Erstellung diese Anschlusses vollständig selber zahlt, ist eine falsche Vorstellung.

    Und das der Bedarf da ist, kann man an den erfolgreichen Vorvermaktungen erkennen. Aber bleib Du bei Deinem DSL oder DOCSIS. Hoffentlich noch die nächsten 40 Jahre.

  19. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: SanderK 04.01.19 - 19:24

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow Du hast es erkannt!
    >
    > Mengenmäßig brauchen alle die identischen Portionen und beim Essen auch
    > noch alle die gleichen Nahrungsmittel in der exakt identischen Menge ...
    >
    > Und Internet ist reiner Luxus und braucht kein Mensch. Also soll er für den
    > Luxus auch voll zahlen.
    >
    > Zugang zum Internet, auch in der schnellsten Form mit GF ist Infrastruktur.
    > Sicher wird der Anschluss für den Kunden in den laufenden Kosten teurer
    > sein. Aber zu erwarten, das der Kunde die Erstellung diese Anschlusses
    > vollständig selber zahlt, ist eine falsche Vorstellung.
    >
    > Und das der Bedarf da ist, kann man an den erfolgreichen Vorvermaktungen
    > erkennen. Aber bleib Du bei Deinem DSL oder DOCSIS. Hoffentlich noch die
    > nächsten 40 Jahre.

    Das Zugang zum Internet relevant ist, steht ausser Frage. Alleine zur eigenen Information. Wobei, in diesem Fall es aber auch egal ist, wie groß die Bandbreite ist, die Informationen kommen durch.
    Ja, viele Jugendliche nutzen es Hauptsache für Unterhaltung.
    Ist im übrigen wie beim Essen, dein Beispiel, will Wer mehr, muss er mehr Zahlen, um abseits vom Einheitsbrei zu bekommen.

  20. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 04.01.19 - 22:22

    Mag für Deine Erfahrung so gelten. Time outs beim Banking oder anderen interaktiven Internet Angeboten können eben auch durch schlechte Datenübertragungsraten begründet sein. Und das Webauftritte eher umfangreicher als einfacher aufgebaut werden, sollte sogar Dir bekannt sein. Es soll sogar Leute geben, die das Internet nicht nur zu reinem Vergnügen benutzen.
    Also nicht nur reine Unterhaltung, bei der ich ja Argumente wie "darauf kann man ruhig mal einen Augenblick mehr warten" verstehen kann.

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