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Rückwärtskompatibilität kostet Zeit...

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  1. Rückwärtskompatibilität kostet Zeit...

    Autor: Moo-Crumpus 28.07.06 - 12:02

    Solange MS an festen APIs festhält, wird sich an dem Zeitbedarf für neue Versionen nichts ändern. Mit jeder neuen Version kommt der ganze Satz alter Aufrufdefinitionen mit einher, und muss erneut getestet werden.

    Zitat: "Now Windows has also rewritten their USB stack at least 3 times, with Vista, it might be 4 times, I haven't taken a look at it yet. But each time they did a rework, and added new functions and fixed up older ones, they had to keep the old api functions around, as they have taken the stance that they can not break backward compatibility due to their stable API viewpoint. They also don't have access to the code in all of the different drivers, so they can't fix them up. So now the Windows core has all 3 sets of API functions in it, as they can't delete things. That means they maintain the old functions, and have to keep them in memory all the time, and it takes up engineering time to handle all of this extra complexity. That's their business decision to do this, and that's fine, but ... we didn't make that decision, and it helps us remain a lot smaller, more stable, and more secure."

    Das Vieh wird immer unübersichtlicher und unpflegbarer.

    Schon NT war ein ähnliches Desaster. IBM hatte OS/2 schon lange viel weiter und reifer. Obwohl NT "nur" ein MS OS/2 war, hat das einarbeiten der alten APIS nicht nur den genialen Ansatz von Objektorientierung OS/2s zerstört, sondern auch ewig Zeit gebraucht. Dennoch kamen einem bei NT bei manchen Bugs Originale OS/2 Meldungen vor die Augen. NT wurde veröffentlicht, bevor man fertig war. Windows 2000 und XP waren letztlich nur Zwischenschritte in der Aufräumarbeit. Wie der Netzwerkstack in Vista zeigt, sind hier auch alte bekannte Bugs zu sehen. Das stellt die Aussage, Vista sei eine völlige Neuentwicklung in kein gutes Licht.

    Eine Neuentwicklung ohne Rückwärtskompatibilität wäre ein sauberer Schnitt. Allerdings dürfte man dann innerhalb weniger Produktzyklen wieder vor der Wand stehen.

    Das MS Modell neigt sich meiner Meinung nach dem Ende zu.

    Es geht auch anders - Siehe Quelle meines Zitates:

    http://www.kroah.com/log/linux/ols_2006_keynote.html



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.06 12:03 durch Moo-Crumpus.

  2. Re: Rückwärtskompatibilität kostet Zeit...

    Autor: Uni 28.07.06 - 13:53

    Völlig richtig, entweder oder.

    Entweder saubere neuimplementation oder "stabile" (statische) APIs.

    Linux hat oft keine festen API oder nur ein paar releases lang (gibt ein Textfile dazu im HOWTO). Dafür ist es immer schöner gelöst, je weiter der Release eben ist.

    Dafür lässt es sich einfach für Windows programmieren und verkaufen:
    Auf meinem Produkt steht dann Windows 95 oder neuer. Da sind nun schon 10 Jahre (fast) dazwischen. Probier sowas mal mit Linux! Da steht läuft mit 2.2.23-2 und 2.6.23-5-ac etc...

  3. Re: Rückwärtskompatibilität kostet Zeit...

    Autor: pool 28.07.06 - 14:34

    Diese Kompatibilität von Programmen zu den verschiedenen Windows Versionen ist eines der größten ver-/kauf Argumente von Windows. Es ist logisch das MS das, bei welchen Aufwand auch immer, versucht zu erhalten.

    MfG

  4. Re: Rückwärtskompatibilität kostet Zeit...

    Autor: Potty 28.07.06 - 15:05

    Und es würde ein Aufschrei durch die Massen gehen, wenn Vista keineRückwärtskompatibilität zu Windows XP Software hätte.

    Das würde sowohl Privat- als auch Geschäftskunden gehörig die Suppe versalzen.

    Das Problem hat IMHO Apple relativ gut gelöst, in dem es zwar Mac OS X fast komplett neu entwickelt hat, aber zusätzlich mit der "Classic Environment" einen Mac OS 9 Emulator drin hat.

    Aber ob Microsoft je zu so einem krassen Schritt kommen wird, ist fraglich. Meines Erachtens stecken sie schon zu tief in diesem Teufelskreis drin und ein rauskommen ist wohl verdammt schwierig.

    pool schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Diese Kompatibilität von Programmen zu den
    > verschiedenen Windows Versionen ist eines der
    > größten ver-/kauf Argumente von Windows. Es ist
    > logisch das MS das, bei welchen Aufwand auch
    > immer, versucht zu erhalten.
    >
    > MfG


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