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"auch wenn die Kabel nicht der Telekom gehören"

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  1. "auch wenn die Kabel nicht der Telekom gehören"

    Autor: arthurdont 17.01.19 - 11:53

    Cool.

    Manche sind eben gleicher.

  2. Re: "auch wenn die Kabel nicht der Telekom gehören"

    Autor: Paule 17.01.19 - 15:39

    arthurdont schrieb:
    -----------------------------------------------------------
    > Cool.
    >
    > Manche sind eben gleicher.

    Beispiel:

    Im Wohnblock haben von 20 Parteien... 2 nix, 8 ADSL, 10 VDSL/Vectoring
    Nun kommt der FTTB Anbieter und legt Glas in den Keller, aber kein Glas bis in die Wohnungen.

    6 Bewohner buchen das FTTB mit G.Fast

    Die 2 mit nix stört das nicht. Von den anderen 18 haben 12 nun die A-Karte weil das G.Fast ihre Anschlüsse stört.

    Und das wäre wirklich besser?

    Denn alternativ schränkt man G.Fast auf >40 MHz ein und dann können die 6 mit FTTB zwar nur noch maximal 600 MBit/s erhalten, aber die anderen 12 Anschlüsse im Haus werden nicht gestört.

  3. Re: "auch wenn die Kabel nicht der Telekom gehören"

    Autor: johnDOE123 17.01.19 - 15:50

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn alternativ schränkt man G.Fast auf >40 MHz ein und dann können die 6
    > mit FTTB zwar nur noch maximal 600 MBit/s erhalten, aber die anderen 12
    > Anschlüsse im Haus werden nicht gestört.

    Also werden die besseren FTTB-Anschlüsse gestört, damit die schlechteren VDSL-Anschlüsse nicht gestört werden. Im übrigen würde dazu auch reichen, das Frequenzband bis 18MHz auszusparen. Dann können die VDSL-Anschüsse immer noch ihre 50 Mbit/s liefern. Wer mehr braucht, hat ja eine Alternative. Es kann doch nicht sein, dass man bessere Technik ausbremst, damit die langsame Konkurrenz das letzte aus den Leitungen herausquetschen kann, die ihr im Normalfall nicht einmal gehören.

  4. Re: "auch wenn die Kabel nicht der Telekom gehören"

    Autor: Alestrix 18.01.19 - 12:37

    johnDOE123 schrieb:
    > Also werden die besseren FTTB-Anschlüsse gestört, damit die schlechteren
    > VDSL-Anschlüsse nicht gestört werden. Im übrigen würde dazu auch reichen,
    > das Frequenzband bis 18MHz auszusparen. Dann können die VDSL-Anschüsse
    > immer noch ihre 50 Mbit/s liefern. Wer mehr braucht, hat ja eine
    > Alternative.

    Andersherum würde die Aussage "Also werden alle VDSL-Anschlüsse massiv gestört, nur damit die einzelnen FTTB-Anschlüsse ihre Goldrandbandbreite bekommen" lauten. Auch nicht besser und wenn es anders herum wäre (Telekom wäre der Störer), dann würde man wahrscheinlich genau das lesen.

    In einem anderen Kommentar habe ich die meiner Meinung nach (im Rahmen betriebswirtschaftlicher Sinnhaftigkeit) technisch beste Lösung gelesen:
    "Man zwingt den VDSL Anbieter die Infrastruktur des G.Fast Anbieters zu nutzen und gleichzeitig den G.Fast Anbieter dazu die Konkurrenz auf die Leitung zu lassen" -> Dann hätten die FTTB Kunden die volle Leistung und VDSL würde nicht gestört. Durch kürzere Leitungslängen (nur noch bis Keller statt bis zur Wohnung) könnte sich sogar die VDSL-Anbindung verbessern.

    Für so etwas würde es aber wahrscheinlich einer weitreichenden Änderungen von Gesetzen oder Verordnungen bedürfen. Auch wird es dann wieder viel Lobbyismus dagegen geben. Bis es also dazu kommt, ist in den meisten Häusern (mal von denkmalgeschützten Häusern abgesehen) wohl eh schon LWL bis in die Wohnung verlegt. Auch müssten die eigentlich (vertraglich) unbeteiligten VDSL Kunden neue Hardware bekommen, für die wiederum die Suppportfrage geklärt werden muss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.19 12:39 durch Alestrix.

  5. Re: "auch wenn die Kabel nicht der Telekom gehören"

    Autor: johnDOE123 18.01.19 - 13:01

    Die vernünftigste Lösung ist, das salomonisch zu teilen. Bis 18MHz gehört die Leitung VDSL. Die Frequenzen ab 18MHz darf G.fast nutzen. Auf diese Weise müssen beide Nutzer damit leben, dass sie nicht das Maximum ihrer Technik erreichen können. So wie es jetzt ist, hat FTTB den vollen Schaden, während sich VDSL überhaupt nicht einschränken muss. Wenn diese Lösung für die VDSL-Nutzer nicht reicht, können sie eigene Leitungen legen (genau wie die Telekom das vorgeschlagen hat) oder sich bei den FTTB-Betreibern einmieten. (Das darf man nicht übersehen: Damit wird die Internetversorgung verbessert, nicht verschlechtert. Die maximal mögliche Geschwindigkeit steigt, und die Anzahl der Anbieter nimmt nicht ab.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.19 13:06 durch johnDOE123.

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