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Ist doch beim Funk ähnlich?

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  1. Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: Pecker 17.01.19 - 12:04

    Das ist doch alles Reguliert.
    Bei Vectoring ist doch auch festgesetzt, dass Vectoring nur von einem Anbieter betrieben werden darf, damit er alle Leitungen in der Hand hat um die Störungen bzw. übersprechen möglichst gering zu halt. Das gilt doch für die ganze Leitungslänge. Wenn jetzt für G.fast die letzten 30 Meter aber "abgeschnitten" werden findet dort halt wieder ein übersprechen statt. Also wird Vectoring gestört, was aber vorher anders festgesetzt worden ist. Insofern eigentlich doch klar, dass die Telekom hier was dagegen hat, wenn die Leitungen von anderen gestört werden.

    Bei Funk ist doch auf festgesetzt, bei welchen Frequenzen was erlaubt ist. Wird da gezielt was gestört, ist das sogar teilweise strafbar. Die BNetzA zieht auch Geräte ein, (bzw. der Zoll) die bestimmte Frequenzen stören können.

  2. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: michael2371 17.01.19 - 12:12

    Sehe ich genau so, der was stört muss zum stören aufhören.
    Es ist ja seit langen bekannt das g.fast und "normales Vectoring" sich nicht vertragen.

  3. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: waldschote 17.01.19 - 13:13

    Die Regulierung des Funkes gibt es weil Funk nicht auf einer Kabelleitung liegt. Sondern durch die Luft übertragen wird. D.h. jedes Funksignal hat damit potenzial um andere Funksignale zu stören. Das ist bei Kabel anders. Daher gibt es hier keine Regulierung der Frequenzen.

    Deswegen wird das Frequenzspektrum aufgeteilt. Einige Bereiche sind für spezielle Dienste reserviert. Wie Polizeifunk z.B. Andere werden vergeben. Hier z.B. der Mobilfunk. Man muss eine Lizenz erwerben um auf einem bestimmten Frequenzband funken zu dürfen. Gleiches gilt auch für UKW. Wiederum andere Bereich sind frei verwendbar. Hier liegt z.B. das WLAN Signal.

    Der hier vorliegende Fall ist schlicht nicht vergleichbar.

  4. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: waldschote 17.01.19 - 13:14

    Nur dass es hier egal ist wer hier wen stört. Die Telekom hat immer Vorrang. Selbst dann, wenn sie selbst der Verursacher ist.

  5. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: Pecker 17.01.19 - 13:53

    waldschote schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur dass es hier egal ist wer hier wen stört. Die Telekom hat immer
    > Vorrang. Selbst dann, wenn sie selbst der Verursacher ist.

    Hast du da Beweise für diese Aussage? Zumindest hat die Telekom eine Versorgungspflicht. Die sollte sie auch erfüllen können.

  6. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: Pecker 17.01.19 - 13:55

    waldschote schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Regulierung des Funkes gibt es weil Funk nicht auf einer Kabelleitung
    > liegt. Sondern durch die Luft übertragen wird. D.h. jedes Funksignal hat
    > damit potenzial um andere Funksignale zu stören. Das ist bei Kabel anders.
    > Daher gibt es hier keine Regulierung der Frequenzen.

    Tja, dann hast du das Problem noch nicht verstanden. Denn genau das ist das Problem!
    Kabel die parallel sehr nah einander Verlaufen stören sich gegenseitig durch das elektrische Feld, das um die Kabel herum entsteht.

    > Deswegen wird das Frequenzspektrum aufgeteilt. Einige Bereiche sind für
    > spezielle Dienste reserviert. Wie Polizeifunk z.B. Andere werden vergeben.
    > Hier z.B. der Mobilfunk. Man muss eine Lizenz erwerben um auf einem
    > bestimmten Frequenzband funken zu dürfen. Gleiches gilt auch für UKW.
    > Wiederum andere Bereich sind frei verwendbar. Hier liegt z.B. das WLAN
    > Signal.
    Tja und hier gehts um den 40 Mhz Bereich im Kabel. Und den möchte die Telekom geschützt sehen, weil G.Fast diesen Bereich stört!
    > Der hier vorliegende Fall ist schlicht nicht vergleichbar.
    Doch er ist sogar super vergleichbar!

  7. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: Faksimile 17.01.19 - 14:20

    Da sollte wohl auch die Art und Qualität der verwendeten Kabel in der Hausverteilung sowie die ggf. verwendeten Unterverteiler und die physische Netzstruktur im Haus Einfluss haben ...

  8. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: Yeeeeeeeeha 17.01.19 - 17:43

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du da Beweise für diese Aussage? Zumindest hat die Telekom eine
    > Versorgungspflicht. Die sollte sie auch erfüllen können.

    Abgesehen davon ist die Telekom dafür auch gezwungen, Konkurrenten ihre Leitungen zu vermieten, während ihre Konkurrenten sich mit Händen und Füßen (und viel Lobbyismus, zum Beispiel in Form von Golem-"News") dagegen wehren, anderen (egal ob der Telekom oder ganz anderen) ihre Leitungen zu vermieten (sonst könnte die Telekom die ja einfach mit benutzen).

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  9. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: waldschote 17.01.19 - 18:48

    Der Beweis ist der Inhalt des Artikels ;) Nicht gelesen?

  10. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: waldschote 17.01.19 - 19:00

    Und das hat auch einen Grund. Die Telekom besitzt praktisch alle TAL's. Die einzige TAL die nicht großflächig in der Hand der Telekom ist, ist das TV Kabelnetz. Wenn die Telekom den Zugang zu den TAL's sperren würde, hätten wir praktisch keine Konkurrenz, da großflächig niemand eine TAL hat.

    Und auch im Bereich Vectoring ist das normal. Da immer nur einer im Verteiler Vectoring aufstellen kann, Technisch bedingt, muss auch hier eine Telekom den Zugang bereit stellen. Wenn ein anderer ISP den Vorrang im Verteiler bekommt, dann muss auch dieser den Zugang freigeben.

    Auch beim Aufbau einer eigenen TAL, was teilweise geschieht, geht dies nicht ohne Telekom. Da nur diese befugt ist neue Verteiler auf zustellen. Vodafone will nicht umsonst auch noch Unitymedia schlucken. Wenn sie diese auch noch im Sack haben, ist das komplette Kabelnetz, bis auf wenige sehr kleiner Flecken, in der Hand von Vodafone. Damit auch eine komplett eigene Anbindung an die Häuser, bis in die Wohnungen rein. Dann kann man sich vom DSL Angebot verabschieden. Ist das jetzt eigentlich vollzogen? Oder wird da noch herumgewurschtelt?

  11. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: waldschote 17.01.19 - 19:11

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > waldschote schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Regulierung des Funkes gibt es weil Funk nicht auf einer
    > Kabelleitung
    > > liegt. Sondern durch die Luft übertragen wird. D.h. jedes Funksignal hat
    > > damit potenzial um andere Funksignale zu stören. Das ist bei Kabel
    > anders.
    > > Daher gibt es hier keine Regulierung der Frequenzen.
    >
    > Tja, dann hast du das Problem noch nicht verstanden. Denn genau das ist das
    > Problem!
    > Kabel die parallel sehr nah einander Verlaufen stören sich gegenseitig
    > durch das elektrische Feld, das um die Kabel herum entsteht.
    >
    Mir ist die Problematik der Induktion durchaus bekannt. Damit kann man noch viel mehr machen als die meisten wahrnehmen. Es ist jedoch der Fall, das ein Kabel eine dedizierte Leitung ist. Funk nicht. Funk ist immer Shared. Physikalisch bedingt (nicht technisch). Daher gibt es bei Frequenzen im Kabel keine Regulierung.

    Das es hier nun zu einem Fall kommen kann, ist höchst selten und liegt, wie schon erwähnt, hauptsächlich an der verwendeten Spezifikation des Kabels sowie an der verwendeten Technik. Hier tritt der Fall auf das man 2 Techniken auf dedizierten Kabeln betreibt, für die die Kabel selbst überhaupt nicht spezifiziert sind.

    Würde man vernünftige Kabel verwenden und hätte schon damals vernünftiges Kabel verwendet bräuchten wir uns über LWL überhaupt nicht unterhalten, weil es überhaupt nicht nötig wäre.

    Es gibt aber keine Schirmung im Funk. Denn wenn man das Funksignal abschirmt, dann kommt das Signal beim Empfänger niemals an. So wie auch kein Signal am Kabelmodem ankommt, wenn man den Stecker zieht.

    > > Deswegen wird das Frequenzspektrum aufgeteilt. Einige Bereiche sind für
    > > spezielle Dienste reserviert. Wie Polizeifunk z.B. Andere werden
    > vergeben.
    > > Hier z.B. der Mobilfunk. Man muss eine Lizenz erwerben um auf einem
    > > bestimmten Frequenzband funken zu dürfen. Gleiches gilt auch für UKW.
    > > Wiederum andere Bereich sind frei verwendbar. Hier liegt z.B. das WLAN
    > > Signal.
    > Tja und hier gehts um den 40 Mhz Bereich im Kabel. Und den möchte die
    > Telekom geschützt sehen, weil G.Fast diesen Bereich stört!
    > > Der hier vorliegende Fall ist schlicht nicht vergleichbar.
    > Doch er ist sogar super vergleichbar!

  12. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: Faksimile 17.01.19 - 20:52

    Vodafone ISDN

  13. Re: Ist doch beim Funk ähnlich?

    Autor: bombinho 18.01.19 - 06:23

    Aeusserst schlechte Argumentation, den Funk anzufuehren. Wenn Jemand eine Funklizenz fuer ein Gebiet haelt, dann muessen alle Anderen in dem Gebiet aufpassen, den Lizenzinhaber nicht zu stoeren.

    Wohingegen hier entschieden wurde, dass auch, wenn Jemand Anderes Eigentuemer der Kabel ist, dieser von der Telekom gestoert werden darf, bis zum kompletten Nutzungsverbot in seinem eigenen bzw. dem ihm ueberlassenen Gebiet.

    Also komplett kontraer zum Funk.

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