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Alles verständlich

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  1. Alles verständlich

    Autor: norbertgriese 19.01.19 - 17:51

    Bei SpaceX ebenfalls Entlassungen
    Bei Tesla in Fremont gut 3000, die entlassen werden.

    Es läuft nicht rund.

    Vermutlich hat die Reduktion der Fahrzeuge zum Quartalsende
    - 3300 fertige, nicht ausgelieferte Fahrzeuge Ende des Jahres 2018
    - 11500 dito Fahrzeuge waren es Ende Quarteil 3/2018
    Also ca 8000 Fahrzeuge zusätzlich verkauft, die nicht im Q4/2018 gefertigt wurden. Und das Quartalsergebnis ist vermutlich ein sehr geringer Gewinn.

    Norbert

  2. Re: Alles verständlich

    Autor: Hotohori 19.01.19 - 17:57

    Man brauchte eben mehr Leute um alles erstmal richtig ans laufen zu bringen und danach heißt es eben optimieren, was Entlassungen bedeutet. So unüblich ist das zumindest bei Tesla nicht, SpaceX kann ich jetzt nicht genau sagen, das hab ich nur halb mitgekriegt.

  3. Re: Alles verständlich

    Autor: Der Supporter 19.01.19 - 18:23

    Wie hoch der Gewinn im Q4 ausfallen wird, ist mir so was von egal. Hauptsache es ist kein Verlust. Das jetzt die Kosten angegangen werden ist sehr gut und mit den Entlassungen liegt Tesla ja voll im Trend: GM macht gleich 5 Werke in den USA zu, Mercedes in Rastatt entlässt fast alle Leiharbeiter und VW will ca. 30 000 Leute entlassen und 3 Mrd einsparen.

    Wwichtig ist, dass Telsa langfristig überleben kann und ich endlich Model 3 fahren kann. Die EU-Zulassung hat das Model 3 ja nun bekommen.

  4. Re: Alles verständlich

    Autor: SanderK 19.01.19 - 19:14

    Ist in der Tat nix ungewöhnliches. Passiert aber auch eigentlich jeden Tag weltweit.
    Bin mal gespannt, wann Golem was den steigenden Kosten bei den Superchargern schreibt. ;-)

  5. Re: Alles verständlich

    Autor: PerilOS 20.01.19 - 20:52

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man brauchte eben mehr Leute um alles erstmal richtig ans laufen zu bringen
    > und danach heißt es eben optimieren, was Entlassungen bedeutet. So unüblich
    > ist das zumindest bei Tesla nicht, SpaceX kann ich jetzt nicht genau sagen,
    > das hab ich nur halb mitgekriegt.


    Wenn du nach der Logik ne Firma führen würdest, dann gründe bitte niemals eine.

  6. Re: Alles verständlich

    Autor: plutoniumsulfat 20.01.19 - 21:09

    Nein, Firmen führt man nach der Logik: Wir bauen was auf, haben genauso viele Mitarbeiter, wir wir brauchen und wenn wir nicht mehr schnell genug neue Kunden gewinnen können, schmeißen wir die halbe Belegschaft raus, damit wir noch genug Gewinn machen.

    Klingt natürlich wesentlich logischer.

  7. Re: Alles verständlich

    Autor: PerilOS 20.01.19 - 21:44

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, Firmen führt man nach der Logik: Wir bauen was auf, haben genauso
    > viele Mitarbeiter, wir wir brauchen und wenn wir nicht mehr schnell genug
    > neue Kunden gewinnen können, schmeißen wir die halbe Belegschaft raus,
    > damit wir noch genug Gewinn machen.
    >
    > Klingt natürlich wesentlich logischer.


    Was auch absoluter Quatsch ist. Für solche Inkompetenz in der Strategie wirst du an der Börse direkt abgestraft. Siehe Tesla.

  8. Re: Alles verständlich

    Autor: Niaxa 20.01.19 - 22:42

    Fan Quark... In dem Stadium sollte es längst immer besser laufen und Standorte ausgebaut werden. Bei Tesla läuft es nicht weil Elektro einfach ne Nische für reiche Spielkinder und solide Firmen mit Geltungsbedarf ist. Ein neu entwickelter Trabant war ein Auto, was lange Lieferzeiten hatte, was aber bezahlbar war und das trotz Nachkriegszeit. So war das auch mit VW usw. usf. Elektro hat sich bereits selbst ins Knie geschossen mit den utopischen Preisen. In ein paar Jahren sehen wir weiter. Ich hoffe dann gibt es Tesla noch. Die Idee ist ja nicht schlecht.

  9. Re: Alles verständlich

    Autor: WonderGoal 21.01.19 - 00:28

    Ihr redet Kokolores. Typisch deutsches und vor allem linkes (anti-unternehmerisches) Gerede von wegen, wenn ein stark wachsendes Unternehmen (verdoppelten seit Jahren jedes Quartal ihre Umsätze ) Mitarbeiter entlässt, muss es natürlich immer mit einer Schieflage einhergehen bzw. kann das Unternehmen nicht gesund sein.

    Bei VW haben die Medien auch nicht von "Massenentlassungen" gesprochen, als man letzten Jahr 30.000 Leiharbeitern die Verträge nicht verlängert hat. Je nach Auffassung, waren die ja niemals richtig "angestellt". Das hat man gekonnt nicht angesprochen und jetzt im Zuge von der Umstellung der Fertigung auf die Belange der Elektromobilität in Niedersachsen ebenfalls ein möglicher Stellenabbau i.H.v. 7.000 Mitarbeitern angekündigt wurde.

    In einer Wachstumsphase, vor allem wenn man wie Tesla so unter Druck war zu liefern, stellt man jeden Qualifzierten ein, der man bekommen kann und merkt erst, wenn sich die Lage etwas beruhigt, dass man zu viele Köpfe beschäftigt.

  10. Re: Alles verständlich

    Autor: hotzi67 21.01.19 - 08:58

    Ich arbeite bei VW. Wir haben bei uns in Kassel bisher alle Leiharbeiter übernommen, sogar Leiharbeiter aus nicht mehr ausgelasteten Werken wie Emden. Also rede nicht solchen SCHEISS

  11. Re: Alles verständlich

    Autor: SVAEN-IO 21.01.19 - 09:32

    Man sollte auch unterscheiden zwischen "Liebe Mitarbeiter, ihr habt nun das Glück, euch bei einem Unternehmen mit besserer Work-Life-Balance bewerben zu können. Ciao!" und der sozial-verträglicheren Variante "Wir reduzieren die Belegschaft nicht durch Entlassungen, sondern durch demografischen Abbau." unterscheiden.

    Warum schmeißt Tesla denn die Leute raus? Die, die da jetzt entlassen werden, haben die nur Däumchen gedreht? Ich habe nicht den Eindruck, dass es bei Tesla nichts mehr zu tun gibt. Was ist mit Weiterentwicklung, Expansion, Planung neuer Werke die nicht so katastrophal anlaufen usw.? Kann man die nicht umschulen? Aus Kostengründen Leute zu entlassen, obwohl es genug zu tun gibt, halte ich für einen Fehler. Die verbleibende Belegschaft muss die Arbeit ja kompensieren - das wird bestimmt gut klappen, wenn dort eh schon alle bis Oberkante-Unterlippe in Arbeit stecken.

  12. Re: Alles verständlich

    Autor: plutoniumsulfat 21.01.19 - 22:35

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, Firmen führt man nach der Logik: Wir bauen was auf, haben genauso
    > > viele Mitarbeiter, wir wir brauchen und wenn wir nicht mehr schnell
    > genug
    > > neue Kunden gewinnen können, schmeißen wir die halbe Belegschaft raus,
    > > damit wir noch genug Gewinn machen.
    > >
    > > Klingt natürlich wesentlich logischer.
    >
    > Was auch absoluter Quatsch ist. Für solche Inkompetenz in der Strategie
    > wirst du an der Börse direkt abgestraft. Siehe Tesla.

    Na was nun?`Werden zu viele Mitarbeiter beschäftigt, genau richtig oder gar zu wenige?

  13. Re: Alles verständlich

    Autor: hotzi67 22.01.19 - 10:41

    Bei Tesla, einem im Aufbau bzw Konsolidierung befindlichen Konzern, ist es ganz natürlich das mit zu viel Personal etwaige Mängel an der Produktion und oder Qualität beseitigt werden müssen.

    Tesla ist zu schnell gewachsen, um die Abläufe gut aufeinander abzustimmen. Jedes andere Unternehmen würde vor dieselben Probleme gestellt ganz genauso handeln.

    Ich bin kein Tesla Fanboy, aber muss sie hier in Schutz nehmen.

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