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Ohne Kooperation viel spannender für die anderen

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  1. Ohne Kooperation viel spannender für die anderen

    Autor: Oktavian 30.01.19 - 08:46

    Eine Kooperation ist natürlich in dringendem Interesse von 1&1. Sie haben bislang kein Netz und fangen damit bei 0 an. Jeder Standort, den 1&1 nicht mit 5G versorgt, ist aus Perspektive des Kunden völlig unversorgt. Die anderen drei Anbieter haben an diesen Standorten zumindest häufig ein 4G oder 3G Netz. Und sei es sogar nur etwas GSM, man ist zumindest erreichbar.

    Wenn nun 1&1 tatsächlich Lizenzen ersteigert, stehen sie ohne Kooperation vor 2 Problemen. Wie motiviert man Kunden in ein Netz, das in den ersten Jahren noch extrem löchrig ist? Und wie finanziert man neben den Lizenzen einen Netzaufbau, solange es nur sehr rudimentär Kunden gibt. An der Hürde ist schon Quam gescheitert.

    Im schlimmsten Fall wechseln zu 1&1 kaum Kunden, das Geld für einen zügigen Netzausbau fehlt, man kommt den Ausbauverpflichtungen nicht nach, und die Lizenzen werden zurückgezogen und unter den anderen Netzbetreibern günstig verteilt. 1&1 wäre pleite, was den dreien auch auf anderem Gebiet nützlich wäre.

    Für die drei anderen ist das durchaus ein wünschenswertes Szenario. Wenn die sich auf Kooperationen einlassen, dann allenfalls in Regionen, in denen schon ein einzelner Schwierigkeiten hätte, ein bislang quasi gänzlich unversorgtes Gebiet zu versorgen. Überall da, wo zumindest drei mal 3G oder 4G verfügbar ist und keine hohe Bevölkerungsdichte ist, sind Kooperationen für die bestehenden drei uninteressant.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.19 08:48 durch Oktavian.

  2. Re: Ohne Kooperation viel spannender...

    Autor: chartmix 30.01.19 - 13:49

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Kooperation ist natürlich in dringendem Interesse von 1&1. Sie haben
    > bislang kein Netz und fangen damit bei 0 an. Jeder Standort, den 1&1 nicht
    > mit 5G versorgt, ist aus Perspektive des Kunden völlig unversorgt. Die
    > anderen drei Anbieter haben an diesen Standorten zumindest häufig ein 4G
    > oder 3G Netz. Und sei es sogar nur etwas GSM, man ist zumindest
    > erreichbar.
    >
    > Wenn nun 1&1 tatsächlich Lizenzen ersteigert, stehen sie ohne Kooperation
    > vor 2 Problemen. Wie motiviert man Kunden in ein Netz, das in den ersten
    > Jahren noch extrem löchrig ist? Und wie finanziert man neben den Lizenzen
    > einen Netzaufbau, solange es nur sehr rudimentär Kunden gibt. An der Hürde
    > ist schon Quam gescheitert.
    >
    > Im schlimmsten Fall wechseln zu 1&1 kaum Kunden, das Geld für einen zügigen
    > Netzausbau fehlt, man kommt den Ausbauverpflichtungen nicht nach, und die
    > Lizenzen werden zurückgezogen und unter den anderen Netzbetreibern günstig
    > verteilt. 1&1 wäre pleite, was den dreien auch auf anderem Gebiet nützlich
    > wäre.
    >
    > Für die drei anderen ist das durchaus ein wünschenswertes Szenario. Wenn
    > die sich auf Kooperationen einlassen, dann allenfalls in Regionen, in denen
    > schon ein einzelner Schwierigkeiten hätte, ein bislang quasi gänzlich
    > unversorgtes Gebiet zu versorgen. Überall da, wo zumindest drei mal 3G oder
    > 4G verfügbar ist und keine hohe Bevölkerungsdichte ist, sind Kooperationen
    > für die bestehenden drei uninteressant.


    Also bei null fängt 1&1 nicht an. Einerseits haben sie von Versatel ein ordentliches Glasfaserbackbike und andererseits haben sie durch Drillisch Zugriff auf bis zu 30% der o2-Netzkapazität (im Rahmen der Fusion von E-Plus und o2). Dies beinhaltet auch den Nachfolger von 5G.

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