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Weil Elektroautos noch keinen Sinn machen.

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  1. Weil Elektroautos noch keinen Sinn machen.

    Autor: David64Bit 08.02.19 - 17:20

    Und weil der Verkehr im Vergleich sehr wenig Anteil am persönlichen CO2 Ausstoß hat.
    Da haben andere Dinge sehr viel mehr Anteil bzw. sind der Großteil.

    Wenn wir irgendwann mal so weit sind das es eine Garantie gibt, dass der Strom für das Elektroauto wirklich 100% aus erneuerbaren kommt, wenn die Rohstoffe für die Akkus nicht mehr um die halbe Welt gekarrt werden müssen und die Herstellung davon nicht doppelt so Energieaufwendig wie ein normaler Verbrenner bzw. Hybrid/Plug-In Hybrid ist, dann machen auch Elektroautos sinn. Die größte Effizienz hilft nix, wenn man mit Gewalt eine neue Technik durchboxen will, dafür unmengen an Rohstoffen drauf gehen und am Ende vllt 1-2% Einsparung Weltweit dabei rum kommen.

    Eskom in Südafrika bläst Jährlich über 200 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre, China liegt noch weiter vorn. Wir können noch so viel Sparen und wenn auch nur ein einziges Permafrostgebiet seine Ladung freisetzt, ist "ende" weil das den Klimawandeln dann noch mehr beschleunigt.

    Wir brauchen echte alternativen, die wirklich was ändern - z.B. die Alkaline-Feststoffbrennstoffzelle, die mit CO2 "läuft", anstatt mit Wasserstoff. In Amerika gibt's da jetzt zwei extrem vielversprechende Ansätze. Und vor allem Kraftstoffe aus alternativen, die sehr wohl CO2 Neutral hergestellt, transportiert und "verbrannt" bzw. benutzt werden können. In ganz normalen Autos! Denn mal ehrlich - auch nach 2030 wird es noch viele Gebrauchtwagenkäufer geben, die sich kein Elektroauto leisten können. Und bevor man alle dazu zwingt, entweder völlig auf den Verkehr zu verzichten oder sich in unkosten zu stürzen, wie wärs denn mal wenn man das was man schon hat, wenigstens CO2 Neutral macht. Betrifft ja nicht nur Autos...auch die ganzen Ölheizungen in Häusern und so weiter. (Haushalt ist sogar ein größerer CO2 Produzent als der Verkehr, wie viele Studien unabhängig voneinander feststellen)

    Und vllt muss jeder mal selbst anfangen zu überlegen, ob man jetzt wirklich in den Urlaub fliegen muss, das Stück Fleisch jetzt wirklich gegessen werden muss oder ob das voll beheizte Fitnessstudio mit 3000 Watt Laufband wirklich sein muss.

  2. Re: Weil Elektroautos noch keinen Sinn machen.

    Autor: eidolon 08.02.19 - 17:45

    Mit dem kleinen Autofahrer kann mans halt machen. Mit der Industrie will sich ja keiner anlegen.
    Und so gibts halt Dieselverbote für Autos in Hamburg, während daneben irgendn Riesenkahn rumschippert und Schweröl verbrennt.

  3. Re: Weil Elektroautos noch keinen Sinn machen.

    Autor: PerilOS 08.02.19 - 18:44

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem kleinen Autofahrer kann mans halt machen. Mit der Industrie will
    > sich ja keiner anlegen.
    > Und so gibts halt Dieselverbote für Autos in Hamburg, während daneben
    > irgendn Riesenkahn rumschippert und Schweröl verbrennt.

    Die Industrie muss CO2 Zertifikate kaufen. Das ist ein sehr kostspieliges Unterfangen für Industrien die eher dazu tendieren CO2 in Masse zu produzieren. Denkst du die Solardächer auf Produktionsanlagen sind daher gekommen, weil jetzt alle auf einmal ein auf coolen Umweltmensch machen?

  4. Re: Weil Elektroautos noch keinen Sinn machen.

    Autor: Huegelstaedt 09.02.19 - 20:07

    Grundsätzlich bin ich bei vielen Punkten voll bei dir. Ich hab vor einigen Jahren meinen Fleischkonsum massiv reduziert und mein Auto verkauft. Meine Freundin hat noch eins, also bin ich immer noch halbwegs mobil wenn ich es wirklich brauche, aber einen großteil meiner Fahrten mache ich mit den Öffentlichen. Ist für Leute die auf dem Land wohnen oder viel unterwegs sein müssen vielleicht so nicht möglich, aber man kann auch auf individueller Basis 'ne Menge machen ohne viel Geld für ein Elektrofahrzeug auszugeben.
    Aber rein energetisch rentieren sich Elektroautos auch heute schon. Sicherlich nicht für wenigfahrer, da die Herstellung sehr energieaufwändig ist. Die Vergleiche über die Lebensdauer die man im Internet sieht sind teilweise unrealistisch aber da kommt schon mehr bei rum als du beschreibst.
    Ich finde aber auch man müsste viel mehr in die öffentlichen Verkehrsmittel stecken. Ich wohne zum Beispiel am Rand einer (kleinen) Großstadt, wenn ich jetzt einen Bekannten besuchen will, der in einem Dorf nicht mal 6 km weit weg wohnt muss ich erst ins zentrum der Stadt mit dem Bus fahren, von dort aus mit dem Zug zur nächsten noch größeren Stadt und dann von dort aus mit dem Bus zum Ziel. Die Fahrt dauert mindestens über eine Stunde (Je nach Abfahrtszeiten auch deutlich mehr). Und gerade Abends will man sich so eine Odyssee nicht mehr antun, zumal die Busse auch nur bis 12 Uhr fahren.
    Sowas hält halt viele Leute davon ab sich vom Auto zu verabschieden. Ich zahl dann halt zur Not mal ein Taxi.

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