1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Uploadfilter: EU-Kommission…

Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: McWiesel 16.02.19 - 19:14

    In den '90ern war es noch cool, in den Anfängen des "Web 2.0" auch noch. Kein Nutzer hatte ein Problem eine kleine Homepage sich einzurichten, auf "Share-Ratio" FTP Servern konnte man seine Musiksammlung um einzelne mp3's ergänzen, die man auf CD niemals hätte kaufen können, zu wirklich jedem Thema gab es eine Community bzw. ein Forum und ICQ war das Online-Telefon.

    Und dann kamen
    - Werbefirmen, die Webseitenbesucher mit Viren und Nervattacken terrorisieren
    - Abmahnanwählte, die Webseitenbetreiber beinahe in den Knast klagen
    - Datenkraken, die jedes kleine Fitzelchen Privatsphäre monetarisieren
    - die Content-Mafia, die zufällig ausgewählter User für illegale Downloads erfolgreich anklagte
    - die GEMA, die Musik als "Share Economy" zerstörte
    - Twitter, was vollständige, inhaltsbefüllte Sätze in Bullshit-Bingo überführte
    - die DSGVO, die den letzten übrig gebliebenen Foren den Todesstoß gab
    - die #ichbinhier-Trolle, die das bisschen übrige politische Engagement in sozialen Netzen torpedieren
    - die Hatespeech-Gesetze, die den Online-Maulkorb perfekt machten.


    Also, was ist noch übrig? Mittlerweile können die doch beschließen was sie wollen, das WWW ist sowieso zu nichts mehr zu gebrauchen. Von dem, was es mal ausmachte, ist mit oder ohne Upload-Filter nichts mehr übrig. Sinnlos, dafür noch auf die Straße zu gehen. Würde mich nicht wundern, wenn in 10 Jahren Webseiten in der heutigen Form überhaupt nicht mehr existieren. In weiten Teilen der Erde versuchen ja Regime auf ähnliche weise das Internet totzuregulieren. Und damit bleiben irgendwann die User halt weg.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.19 19:16 durch McWiesel.

  2. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: Frotty 17.02.19 - 01:27

    Wie fast alles halt, sobald es einen gewissen Bekanntheitsgrad hat und sich Geld machen lässt.
    Genau wie Spiele und TV.
    Früher gab es viel gate keeping bzgl. Wissen und Technologie, aber jetzt hat jeder ein Handy und kann Apps und Webseiten zusammenklicken. Beides hat vor und Nachteile.

  3. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: teenriot* 17.02.19 - 01:33

    Mein Gott, ist die Internetfestplatte voll oder wieso kann man heute nicht mehr das machen was man früher machen konnte als noch nicht jeder ein Handy hatte?

  4. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: divStar 17.02.19 - 05:51

    Wril jeder - insbedondere Politiker und Lobbyisten - Geld sehen wollen - egal wofür und am besten so oft es nur geht.
    Die echte vollgelaufen Festplatte ist nicht die des Internets, sondern die jener Steinzeitmenschen, die traurigerweise Geld und somit Macht haben und immer noch nicht antreten oder abgetreten werden.

    Das Internet hat sich halt zu schnell entwickelt. Musik, Artikel, Filme, Spiele usw. sollten nach einer Schonfrist der Allgemeinheit gehören. Während der Schonfrist sollte trotzdem jeder das Zeug hochladen können. Es ist mir halt angenehmer wenn die Firmen weniger Gewinne fahren als wenn Abertausende, vor allem junge, Menschen kriminalisiert werden. Offensichtlich sieht das Regentenpack weltweit dies ganz anders.

  5. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: teenriot* 17.02.19 - 06:05

    Das du dir die Leistung anderer kostenlos aneignen willst hat nichts mit dem Internet zu tun,

  6. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: throgh 17.02.19 - 12:33

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wril jeder - insbedondere Politiker und Lobbyisten - Geld sehen wollen -
    > egal wofür und am besten so oft es nur geht.
    > Die echte vollgelaufen Festplatte ist nicht die des Internets, sondern die
    > jener Steinzeitmenschen, die traurigerweise Geld und somit Macht haben und
    > immer noch nicht antreten oder abgetreten werden.
    >
    > Das Internet hat sich halt zu schnell entwickelt. Musik, Artikel, Filme,
    > Spiele usw. sollten nach einer Schonfrist der Allgemeinheit gehören.
    > Während der Schonfrist sollte trotzdem jeder das Zeug hochladen können. Es
    > ist mir halt angenehmer wenn die Firmen weniger Gewinne fahren als wenn
    > Abertausende, vor allem junge, Menschen kriminalisiert werden.
    > Offensichtlich sieht das Regentenpack weltweit dies ganz anders.

    Ähm, es gibt bereits Möglichkeiten wie Copyleft-Lizenzen? Es ist eine individuelle Entscheidung ob und wie man mit ihnen verfährt. Ebenso ist es eine individuelle Entscheidung die erstellten Inhalte unter einem Copyright zu benutzen oder eben nicht. Einmal davon abgesehen ist aber immer ein fairer Umgang grundlegende Basis und indem du polemische Wortkonstrukte wie Regentenpack nutzt hast du dich für den Diskurs komplett disqualifiziert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.19 12:34 durch throgh.

  7. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: aLpenbog 17.02.19 - 08:36

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Gott, ist die Internetfestplatte voll oder wieso kann man heute nicht
    > mehr das machen was man früher machen konnte als noch nicht jeder ein Handy
    > hatte?

    Nun das können wir. Und wie verhindern wir, dass die anderen das tun und das Internet mit Sche.. fluten, die wir als Konsument filtern müssen?

  8. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: throgh 17.02.19 - 12:35

    Indem du dich der Nutzung genau dieser Inhalte verweigerst beispielsweise?

  9. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: eidolon 17.02.19 - 13:05

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Gott, ist die Internetfestplatte voll oder wieso kann man heute nicht
    > mehr das machen was man früher machen konnte als noch nicht jeder ein Handy
    > hatte?

    Also ich habe jedenfalls mehrere Teilnahmen an Foren verloren (und somit auch Inhalte und Wissen von mehreren Jahrzehnten), weil sich die Betreiber den Quatsch wegen DSGVO und jetzt dem neuen Gesetz nicht leisten können.

  10. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: teenriot* 17.02.19 - 16:48

    Das behaupten Sie.
    Aber nenne mir mal einen Forenbetreiber der wegen der DSGVO belangt wurde!

  11. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: unbuntu 17.02.19 - 16:55

    Es ist verständlich, wenn bei einem neuen schwammigen Gesetz gerade die kleinen nen Rückzieher machen. Es geht nicht darum, dass man verklagt wird, sondern dass man jetzt viel leichter verklagt werden kann. Das Risiko will keiner tragen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  12. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: teenriot* 17.02.19 - 17:05

    Ein gefühltes Risiko welches die Realität widerlegt, mehr nicht.
    Übertrieben ausgedrückt: für die Panik der Impfgegner ist niemand anderes verantwortlich als die Impfgegner selbst.

  13. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: unbuntu 17.02.19 - 17:31

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein gefühltes Risiko welches die Realität widerlegt, mehr nicht.

    Gut dass man vorher immer die Realität von Monaten später kennt.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  14. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: teenriot* 17.02.19 - 17:40

    So lässt sich aber euch keine automatisierte Panik herleiten.

  15. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: Hotohori 17.02.19 - 06:50

    Ja, vieles ist nerviger geworden, primär für mich aber die Werbung und Leute an sich, die sich im Internet bewegen und sich dort nicht halbwegs zu benehmen wissen. Dazu gehören für mich allerdings auch Leute, die meinen das Internet wäre ein Rechtsfreier Raum. Sowohl Leute die illegal Dinge sharen als auch Betrüger die versuchen Nutzern Geld abzunehmen usw.

    Ja, das Internet könnte ein besserer Platz sein als er heute ist, aber an der Entwicklung ist auch Jeder mit Schuld der eben wie gesagt meint das Internet wäre ein Rechtsfreier Raum, das fordert natürlich die Unternehmen und die Politik heraus etwas gegen diese Leute zu unternehmen und wie so oft dürfen am Ende alle darunter leiden.

    Das ist im realen Leben abseits des Internets aber auch schon immer so gewesen. Gäbe es nicht Leute mit seltsamen Moralvorstellungen, wäre die Welt generell eine bessere und wir hätten viel mehr Freiheiten. Da aber die Welt auch viele moralisch fehlgeleitete Menschen (mir fällt gerade keine bessere Bezeichnung ein ohne eventuell Ärger mit den Mods zu kriegen) beherbergt, die alle Freiheiten missbrauchen, wenn man sie nicht daran hindert, dürfen dank diesen Leuten alle darunter leiden. Ist also kein deut anders als im Internet.

    Mir war schon so vor ca. 10 Jahren klar, dass das Internet nicht so bleiben kann wie es damals war, weil die Leute eben das Internet immer mehr für ihre Dinge missbrauchten und das als große Freiheit ansahen ohne zu hinterfragen ob das gut und richtig ist, was sie dort treiben. Auch das Internet braucht Regeln damit wir alle miteinander klar kommen. Das zeigt besonders das ganze rumgehate im Internet, das in den letzten Jahren immer mehr zunahm.

    Ich hab mich über die Jahre einfach angepasst und ich kann nicht behaupten, dass das Internet zu nichts mehr nütze heutzutage wäre.

    Anders ist natürlich die ganze Kommerzialisierung des Internets, das ist stellenweise schon extrem nervig, dafür haben wir dank dem auch so Dinge wie Netflix, Amazon etc. So einfach war einkaufen noch nie wie heute, ebenso wie legal Filme und Serien sehen. Als Anime Fan kam ich früher nie so leicht, schnell und völlig legal an neuste Serien, die oft am gleichen Tag bei uns mit Untertitel verfügbar sind wie sie in Japan im TV laufen, ohne Internet wäre das undenkbar.

    Zu behaupten das Internet wäre zu gar nichts mehr nütze sagt eigentlich nur eines aus: wer so denkt muss bisher nicht gerade besonders legal unterwegs gewesen sein, kennt das Internet an sich nicht besonders gut und/oder ist nicht viel darin unterwegs. Für mich ist jedenfalls der Tag nicht lang genug um mich täglich mit den Dingen zu beschäftigen, die mich im Internet interessieren. Aber ich bin auch schon seit 20 Jahren im Netz unterwegs und kenne es daher einigermaßen gut (wobei das bei dessen Umfang heutzutage grundsätzlich schwierig ist).

    Aber natürlich finde ich auch nicht alles gut, wie sich das Internet entwickelt. Noch finde aber mehr als genug Freiheiten, die ich im Internet habe.

    Die Sache hat jedenfalls zwei Seiten, nicht nur Unternehmen sind dafür verantwortlich, auch die Nutzer und deren Verhalten und auf beiden Seiten gibt es leider zu viele schwarze Schafe.

    Ich bin jedenfalls für das Urheberrecht im Internet, allerdings nicht so wie es aktuell versucht wird durchgebracht zu werden. Zu viele Ungereimtheiten, zu wenig Gedanken wie man das Ganze überhaupt realistisch umsetzen soll. Zu viel "man muss ja bloß..." ohne zu kapieren was für ein Aufwand das ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.19 06:53 durch Hotohori.

  16. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: con2art 17.02.19 - 09:53

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin jedenfalls für das Urheberrecht im Internet, allerdings nicht so
    > wie es aktuell versucht wird durchgebracht zu werden. Zu viele
    > Ungereimtheiten, zu wenig Gedanken wie man das Ganze überhaupt realistisch
    > umsetzen soll. Zu viel "man muss ja bloß..." ohne zu kapieren was für ein
    > Aufwand das ist.

    Wenn man mal daran denkt, dass das Urheberrecht vor 200 Jahren erfunden wurde, um die Urheber vor den Verlagen/Verwertern zu schützen, ist es aus meiner Sicht interessant zu sehen, wie das Schützen das Verwertern vor den Urhebern heute als "normal" bezeichnet wird.

    Aus meiner Sicht wird es Zeit, endlich das Urheberrecht zu reformieren. Nicht die Version von vor 200 Jahren (zuletzt aktualisiert zur Jahrtausendwende) ins Internet zu bringen, sondern neu definieren, was ein Urheber ist.

    Denn nach dem aktuellen Gesetz sind und bleiben wir dank Computer und Kamera alle Urheber. Jeder einzelne.

  17. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: AnAmigian 17.02.19 - 13:01

    Absolut korrekt. Urheber und Patentrecht brauchen dringen eine Neudefinition oder zumindest ein grosses Upgrade.

  18. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: Hotohori 18.02.19 - 21:45

    con2art schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man mal daran denkt, dass das Urheberrecht vor 200 Jahren erfunden
    > wurde, um die Urheber vor den Verlagen/Verwertern zu schützen, ist es aus
    > meiner Sicht interessant zu sehen, wie das Schützen das Verwertern vor den
    > Urhebern heute als "normal" bezeichnet wird.
    >
    > Aus meiner Sicht wird es Zeit, endlich das Urheberrecht zu reformieren.
    > Nicht die Version von vor 200 Jahren (zuletzt aktualisiert zur
    > Jahrtausendwende) ins Internet zu bringen, sondern neu definieren, was ein
    > Urheber ist.
    >
    > Denn nach dem aktuellen Gesetz sind und bleiben wir dank Computer und
    > Kamera alle Urheber. Jeder einzelne.

    Das wäre mir auch definitiv der liebste Ansatz... ich sehe nur ein Problem: die Lobby redet heute zu stark überall mit, das heißt am Ende hätten wir eine Neudefinition im Sinne der Lobbies und damit vermutlich noch schlimmer als es jetzt ist...

    Wir müssten also erst mal etwas gegen die Lobby Politik unternehmen und erst dann können wir uns um die anderen Dingen kümmern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.19 21:46 durch Hotohori.

  19. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: eidolon 17.02.19 - 12:04

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das Internet könnte ein besserer Platz sein als er heute ist, aber an
    > der Entwicklung ist auch Jeder mit Schuld der eben wie gesagt meint das
    > Internet wäre ein Rechtsfreier Raum

    Und daher die tolle Konsequenz, dass sich Anbieter dazu entschließen, ihr komplettes Forum abzuschalten, bloß weil jemand etwas illegales tun "könnte" und sie dann dafür haften würden? In dem Punkt war das Internet früher klar besser.

    Hätte es DSGVO und das neue Gesetz jetzt schon 2004 gegeben hätte es nie sowas wie Youtube in Europa geben können...

  20. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: AnAmigian 17.02.19 - 13:11

    Das glaube ich nicht, Tim.
    Es ist erstaunlich, wie das DSGVO gerne als böse für den Otto-Normal-Menschen gesehen wird. Es ist hauptsächlich eine Reaktion auf die Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch Firmen. Also, zu deinem Schutz.
    Die Youtube-Erfinder hatten damit damals nicht das Ziel, alle Daten über Dich abzugreifen, um ihre anderen Geschäftsmodelle damit zu stützen. Sie wollten auf einfache Art Videos per Internet zur Verfügung stellen. Das Datenabgreifen ist das Ziel des Käufers, Google/Alphabet.

  21. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: eidolon 17.02.19 - 16:53

    AnAmigian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist erstaunlich, wie das DSGVO gerne als böse für den
    > Otto-Normal-Menschen gesehen wird. Es ist hauptsächlich eine Reaktion auf
    > die Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch Firmen. Also, zu deinem
    > Schutz.

    Es wurden ja keine Rechte verletzt. Aber viele haben sich zurückgezogen, weil es ja sein könnte, dass irgendwie Rechte verletzt werden könnten oder man einfach so mal verklagt wird und die Betreiber keinen Nerv auf sowas haben. Ein Forum, das es mittlerweile nicht mehr gibt, wurde sogar von nem Anwalt betrieben und wenn der sagt, dass er das Risiko nicht tragen will, dann wird da schon was dran sein.

    > Die Youtube-Erfinder hatten damit damals nicht das Ziel, alle Daten über Dich abzugreifen,
    > um ihre anderen Geschäftsmodelle damit zu stützen. Sie wollten auf einfache Art Videos
    > per Internet zur Verfügung stellen.

    Ja und sowas wäre nie entstanden, hätte es dieses neue Gesetz damals schon gegeben. Es gibt ja sogar schon Foren, die das Posten von Bildern deaktiviert haben, nur noch Links sind erlaubt. Tolles Internet.

  22. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: Hotohori 18.02.19 - 21:51

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AnAmigian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist erstaunlich, wie das DSGVO gerne als böse für den
    > > Otto-Normal-Menschen gesehen wird. Es ist hauptsächlich eine Reaktion
    > auf
    > > die Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch Firmen. Also, zu deinem
    > > Schutz.
    >
    > Es wurden ja keine Rechte verletzt. Aber viele haben sich zurückgezogen,
    > weil es ja sein könnte, dass irgendwie Rechte verletzt werden könnten oder
    > man einfach so mal verklagt wird und die Betreiber keinen Nerv auf sowas
    > haben. Ein Forum, das es mittlerweile nicht mehr gibt, wurde sogar von nem
    > Anwalt betrieben und wenn der sagt, dass er das Risiko nicht tragen will,
    > dann wird da schon was dran sein.
    >
    > > Die Youtube-Erfinder hatten damit damals nicht das Ziel, alle Daten über
    > Dich abzugreifen,
    > > um ihre anderen Geschäftsmodelle damit zu stützen. Sie wollten auf
    > einfache Art Videos
    > > per Internet zur Verfügung stellen.
    >
    > Ja und sowas wäre nie entstanden, hätte es dieses neue Gesetz damals schon
    > gegeben. Es gibt ja sogar schon Foren, die das Posten von Bildern
    > deaktiviert haben, nur noch Links sind erlaubt. Tolles Internet.

    Das muss aber jeder Betreiber für sich entscheiden, ich kenne noch genug Foren, die auch nach der DSGVO existieren. Die paar, die ich noch besuche, sind alle noch offen.

    Außerdem wird man in den seltensten Fällen direkt verklagt, vorher kommt so gut wie immer ein "Warnschuss", auf den man dann halt entsprechend reagiert.

    Aber ich gebe zu, ein Forum würde ich mir mit der DSGVO erst recht nicht mehr antun.

  23. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: divStar 18.02.19 - 09:00

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowohl Leute die illegal Dinge
    > sharen als auch Betrüger die versuchen Nutzern Geld abzunehmen usw.

    1. Teilen (sharen) liegt in der Natur des Menschen - irgendwen dafür entlohnen, der für die x-te Kopie eines Liedes Geld sehen will - nicht.

    2. Im frühen Internet würde mittels DirectConnect, BBS, auf LAN-Partys usw. geteilt. Es mag gesetzlich ein Verbrechen sein - ähnlich wie Datendiebstahl - aber moralisch ist es aus meiner Sicht immer noch ein Kavaliersdelikt, denn die ganzen Sänger gehe ja wohl kaum Pleite - schon gar nicht wegen der "Piraten".

    3. Man hat heutzutage immer mehr die Katze im Sack zu kaufen und die Klappe zu halten. Das sehe ich nicht ein. Und der riesige Anteil an Werbung im Radio bzw. privaten Fernsehen macht es mir nahezu unmöglich mir etwas vorher anzusehen und anzuhören.

    Warum dürfen Musiker und deren Manager usw. kostenfrei andere Menschen abhängig machen und sie so in die Kriminalität treiben? Beim Lottospiel und Drogen wird halt gewarnt bzw. ist es gleich verboten - aber Film und Musik sind nicht verboten, trotzdem macht man sich schon bei der kleinsten angeblich-illegalen Kopie strafbar. Warum eigentlich? Da stimmt doch irgendwas nicht...

  24. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: aLpenbog 17.02.19 - 09:00

    Nun muss da in vielen Fällen zustimmen. Gerade Werbung ist für mich immer ein sehr heikles Thema.

    Nicht falsch verstehen ich hab kein Problem für etwas zu bezahlen aber meist gab es im Bereich Computer eben sowas wie Demos/Sharewares usw. Konzepte waren meist etwas kriegen für lau oder eben günstig und etwas Besseres für ein paar Euro mehr. Nicht nur im Bereich Software, ebenso bei Content etc. pp.

    Heute werde ich bombardiert mit Sche.. die ich nicht haben will und bezahle für die Einstellung dessen. Das ist in meinen Augen ein wenig ungünstig aufgebaut. Erinnert mich an Fastpath von der Internet bzw. die Abstellung von Interleaving als eigenes "Produkt".

    Dazu ist das Internet heute sehr nervig zu benutzen und man muss sehr viel filtern. Werbung in Artikel und co. einbauen und nützliche Sachen, die im Kontext stehen zu bewerben und vernünftig vorzustellen ist eine Sache und völlig legitim. Dass ich aber auf Seiten rauf gehe, wie auch Golem, wo dann asynchron Werbung nachgeladen wird mit einer Verzögerung, am besten genau dann, wenn ich gerade auf einen Link klicken will, wo dann die Werbung hinpoppt und mir ein Auto verkaufen will, während ich etwas über SSDs lesen will ist ein wenig fehl am Platz. Videos die irgendwo weit unten mit Autoplay und Lautstärke 5000 zu einem komplett anderen Thema los gehen sind auch nicht ideal.

    Social Media ist eh ein Thema für sich, da halte ich mich aber weitestgehend fern. Youtube fand ich immer ganz interessant um etwas zu lernen bzw. mich selbstständig in was einzuarbeiten. Aber auch das verkommt immer mehr zu Videos gegen andere machen und Kontroversen erzeugen für Clicks. Selbst in der technischen Welt haben wir dann vermehrt Videos die ihre Paradigmen bewerben, dafür die anderen in die Pfanne hauen usw. Wertfreie Information nimmt rapide ab, das verkauft sich eben schlecht.

    DSGVO und vor allem damit auch die Benutzung der Seiten finde ich als User auch sehr nervig. Man klickt nur noch irgendeine Sche.. weg. https://imgur.com/gallery/QrCGfZZ trifft es ganz gut mit der Darstellung einer typischen Website in 2018.

    Irgendwo bei der Datensammelwut natürlich auch notwendig. Es gibt immer weniger nicht cloud basierte Anwendungen. Alles muss in der Cloud sein. Daneben gibt es dann meist ein schlechteres Vergleichsprodukt als selfhosted. Früher hat sich der Benutzer darum wenig Gedanken machen müssen. Hat ein Client für etwas gehabt, wo er keine Mail, Handynummer, Schuhgröße und co. angeben musste, wenn ich mal sowas wie IRC und Slack vergleiche.

    Sicher gibt es noch Perlen im Internet. Gute Seiten, gute Blogs, gute Diskussionen. Nur filtert und konsumiert man gefühlt 95% Müll, um daran zu kommen. Klar gab es auch massive Verbesserungen, wie das Online Shopping. Viele weitere positive Beispiele fallen mir da aber nicht ein als Nutzer. Möglichkeiten um Geld zu machen auf der anderen Seite des Tisches vielleicht.

    Mal sehen wo die Reise hingeht. Ggf. wird das Internet bzw. das WWW irgendwann "sterben" bzw. ein Großteil wandert ab und der Rest kommt den Wurzeln näher oder wir haben Diskussionen in Foren und co. auf Basis von Blockchain, wo nix ist mit nachher löschen und kein Inhaber ist, der großen Umsatz macht und den Uploadfilter implementieren muss usw.

    Am Ende habe ich das Gefühl aktuell ist alles eher ein Kampf. Ein Kampf frei zu diskutieren, ohne das Sachen gelöscht oder zensiert werden, weil man möglicherweise irgendwas gesagt hat, was irgendwer in den falschen Hals kriegen könnte. Statt darüber zu diskutieren und das zu klären wird gelöscht, gesperrt, gebannt. Besser macht es die Situation nicht, wenn ich falsch liege, kriege ich dazu kein konstruktives Feedback, kann mein Verhalten auch kaum ändern, erzeugt eher Missmut dem anderen Gegenüber. Selbe Thema haben wir bei Werbung und co. Hier Adblocker, Pi-Hole und co. und von der anderen Seite kommen nicht etwa andere Möglichkeiten der Monetisierung, viel mehr haben wir Paywalls und kreative Techniken um Adblocker und co. auszuschalten, wo einzelne Buchstaben in einzelne spans gepackt werden und man zum Anzeigen einer Website einen 4 GHz Rechner in die Knie zwingt.

    An vielen Stellen kämpft man heute gegen seine Nutzer. Das ist denke ich der komplett falsche Weg und eine sehr traurige Entwicklung. Auch den anderen als Böse darstellen um Druck zu erzeugen usw. Wenn ich mal an diese lustigen Anti Gema Schilderchen bei Youtube denke. Meine Güte, wenn ich Inhalte nicht sehen kann, dann zeigt sie mir in meiner Suche überhaupt nicht. Problem solved. Dann ist mein Internet halt kleiner aber ich habe nicht den Aufwand als Nutzer, weil sich die Firmen da oben nicht einigen können.

    Sicher ist das alles vielleicht auch Cherry Picking. Ggf. ist viel besser geworden und ggf. nehme ich vieles davon als selbstverständlich und denke nicht darüber nach. Aber abgesehen von der Bandbreite kann ich mich zumindest nicht mehr an viel von damals erinnern, was mir wirklich regelmäßig sauer aufgestoßen ist, wie es heute jeder Schritt im Netz tut.

  25. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: AnAmigian 17.02.19 - 13:17

    Ich finde richtig, wenn gelöschtes/gesperrtes ersichtlich ist. Das ist transparent. Es sollte auch genau dastehen, warum und von wem. Aber vieleicht, sollten solche dann eher am Ende gelistet sein, etwas aus dem Wege.
    Alles andere ist Augen zu, will ich nicht sehen. Das führt dann zur Uninformiertheit und Tyrannei.

  26. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: eidolon 17.02.19 - 12:01

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - die DSGVO, die den letzten übrig gebliebenen Foren den Todesstoß gab

    Ne, dafür ist ja das neue Gesetz hier da. Es haben auch schon einige etablierte Foren angekündigt, dass sie den Betrieb einstellen werden, wenn das so geht, da sie Inhalte weder filtern, noch prüfen, noch lizenzieren können.

  27. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: Anonymouse 17.02.19 - 13:36

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > - die #ichbinhier-Trolle, die das bisschen übrige politische Engagement in
    > sozialen Netzen torpedieren
    > - die Hatespeech-Gesetze, die den Online-Maulkorb perfekt machten.
    >

    Bisschen Einseitig deine Ansichten, oder?

  28. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: con2art 17.02.19 - 14:32

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den '90ern war es noch cool, in den Anfängen des "Web 2.0" auch noch.
    > Kein Nutzer hatte ein Problem eine kleine Homepage sich einzurichten, auf
    Wie das ginge wusste zwar kaum einer, weshalb viele ihre "Websites" bei günstigen Hostern posteten, welche es heute nicht mehr gibt.
    > "Share-Ratio" FTP Servern konnte man seine Musiksammlung um einzelne mp3's
    Was sind denn Share-Ratio-FTP-Server? Scheint ein nerdiger Insider zu sein.
    > ergänzen, die man auf CD niemals hätte kaufen können, zu wirklich jedem
    > Thema gab es eine Community bzw. ein Forum und ICQ war das Online-Telefon.
    Gibt es heute noch.

    > Also, was ist noch übrig? Mittlerweile können die doch beschließen was sie
    Spontan: Communities, wo Menschen miteinander reden, die keine Ahnung haben, was ein Server überhaupt ist. Plattformen, auf denen man einkaufen kann oder seine Erlebnisse teilen.

    Für einen Nerd, der 1 von 0 unterscheiden kann, mag das "Internet" wie 1990 das Paradies gewesen sein. Ein paar Spezialisten waren unter sich und blieben dort. Die können ja dorthin gehen, wo man heute das "Darknet" vermutet.

    Alle anderen sind mit dem heutigen Internet (bis auf Werbetracker) wahrscheinlich äußert zufrieden. Eine gesicherte Gemeinschaft (aufgebaut von Entwicklern, die alles so einfach wie möglich gemacht haben) bei der man sich eben nicht Gedanken darüber machen muss, was in das Feld "SMTP" gehört.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.19 14:33 durch con2art.

  29. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: McWiesel 17.02.19 - 17:01

    > Wie das ginge wusste zwar kaum einer, weshalb viele ihre "Websites" bei günstigen Hostern posteten, welche es heute nicht mehr gibt.

    Ja, leider. Wieviele Leute haben hier ihren Einstieg in die IT gefunden? html als Hobby scripten? php lernen? Grafiken designen? Heute gibt's sowas wie private Homepage faktisch gar nimmer, kleine Firmen haben irgendein 0815-CMS und fertig.

    > Was sind denn Share-Ratio-FTP-Server? Scheint ein nerdiger Insider zu sein.

    Nein, nur jemand, der mit IT aufgewachsen ist. FTP-Server mit Ratio 1:3 zwangen den User ein mp3 Titel hochzuladen, um 3 herunterladen zu können. JA, aus heutiger Sicht definitiv grenzwertig, damals normal.

    > Gibt es heute noch.

    Foren gibt es heute fast nicht mehr. Wenn heute Infos brauchst oder Leidensgenossen für Krankheiten, Autothemen, IT-Probleme o.ä. suchst, findest meist nur noch tote Foren aus den Jahren 2000 bis 2008. Dann kamen Facebook Gruppen und haben das alles angefangen kaputt zu machen. In dieser Zeit wurde eine gewaltige Wissensdatenbank ins Netz gestellt, die heute dank DSGVO & Co nicht nur tot ist, sondern aktiv vernichtet wird. Wenn früher nen Schaltplan für nen 40 Jahre altes Radio gebraucht hast, hast den irgendwo in einem Forum bekommen und damit das Ding wieder flott machen können. Heute sind die Platformen dafür nicht mehr vorhanden und wenn, dann traut sich keiner mehr sowas hochzuladen, es könnte ja ein Geier sich in seinen Rechten verletzt fühlen.

    > Alle anderen sind mit dem heutigen Internet (bis auf Werbetracker) wahrscheinlich äußert zufrieden. Eine gesicherte Gemeinschaft (aufgebaut von Entwicklern, die alles so einfach wie möglich gemacht haben) bei der man sich eben nicht Gedanken darüber machen muss, was in das Feld "SMTP" gehört.

    Darum geht es gar nicht. Es geht um den Verlust der Netzkultur, die es früher gab - jetzt sind sogar schon banale Memes dran, will man alles in nicht mehr haben....



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.19 17:19 durch McWiesel.

  30. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: throgh 17.02.19 - 21:09

    Einige berechtigte Punkte, gar keine Frage. Aber dies wieder auferstehen zu lassen passiert eben nicht auch gleichermaßen von allein. Im Gegenteil: Dinge wie ein anständiger, respektvoller Umgang miteinander und vieles mehr sind heute mehr denn je eine Seltenheit geworden, ebenso wie es klare Herleitungen und Wissensvermittlung sind. Um all das aufarbeiten zu können, braucht es aber mehr als das Bedauern an dieser Stelle. Es ist auch die Frage: Wer hat hier was konkret "zerstört"? Und ich denke auch, dass sich jeder Nutzer, jeden Nutzerin selbst an die eigene Nase fassen kann und hinterfragen sollte was von der eigenen Position heraus getan worden ist und auch wird, um eine demokratische wie auch faire Netzpolitik am Leben zu erhalten oder lieber nur der Bequemlichkeit den Vorzug geben zu wollen. Derweil geht es Vielen nur noch darum mit dem eigenen digitalen Selbstbildnis kokettieren zu wollen und sich selbst etwas im "Internet" zu zeigen und herausputzen zu wollen.

    Das ist alles ein gesamtheitlicher Prozess und allein der Umgang mit dem Artikel 13 zeigt wie wenig Interesse an klarer Aufarbeitung besteht. Lieber orientiert man sich nur noch an Schlagwörtern und versucht mit Unterstellungen voran zu kommen.

  31. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: wlorenz65 18.02.19 - 06:23

    > In den '90ern war es noch cool, in den Anfängen des "Web 2.0" auch noch.

    Damals war das Netz halt eine exclusive Nerd-Veranstaltung. Und dann kamen die Massen.

    Vielleicht ist das Netz von damals heute mit VPN+Bittorrent+Retroshare vergleichbar, da kommen die Massen nicht hin.

  32. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: SchreibenderLeser 18.02.19 - 08:22

    McWiesel schrieb:
    > - die Content-Mafia, die zufällig ausgewählter User für illegale Downloads
    > erfolgreich anklagte
    > - die GEMA, die Musik als "Share Economy" zerstörte

    Leistungen anderer Leute unentgeltlich zu verwenden ist keine "Shared Economy", sondern einfach Abstauben von Leistungen anderer.

    Wenn du selbst einen Film drehst und ihn kostenlos zur Verfügung stellst, in der Hoffnung, dafür auch was kostenlos zu bekommen, dann ist das "Shared Economy". Leider ist die Welt schlecht und du würdest mit einem Verlust aus diesen Geschäft gehen... ;-)

  33. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: McWiesel 18.02.19 - 09:01

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > > - die Content-Mafia, die zufällig ausgewählter User für illegale
    > Downloads
    > > erfolgreich anklagte
    > > - die GEMA, die Musik als "Share Economy" zerstörte
    >
    > Leistungen anderer Leute unentgeltlich zu verwenden ist keine "Shared
    > Economy", sondern einfach Abstauben von Leistungen anderer.
    >
    > Wenn du selbst einen Film drehst und ihn kostenlos zur Verfügung stellst,
    > in der Hoffnung, dafür auch was kostenlos zu bekommen, dann ist das "Shared
    > Economy". Leider ist die Welt schlecht und du würdest mit einem Verlust aus
    > diesen Geschäft gehen... ;-)

    Richtig, aber auf die Idee daraus ein für beide Seiten sinnvolles Geschäftsmodell zu machen kamen dann andere wie Spotify, Amazon oder Apple Music.
    Die GEMA und deren Vasallen kriminalisierten und gaengelten (Yt-Sperren) lieber über Jahre die Kunden und dachten echt noch, dass es außer dem CD-Kauf im Laden kein Geschäftsmodell für Musik gibt.

  34. Re: Das Internet ist doch eh schon...

    Autor: /mecki78 18.02.19 - 14:24

    Das Internet ist ein Netzwerk, das Daten von A nach B bringt, nicht mehr und nicht weniger. Und das tut es heute besser als jemals zuvor. Das einzige was hier kaputt ist, ist deine kaputte Vorstellung davon, was das Internet ist oder in deinen Augen zu sein hat.

    /Mecki

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Mitsubishi Electric Europe B.V., Ratingen
  2. Sparda-Bank Augsburg eG, Augsburg
  3. über duerenhoff GmbH, Plauen
  4. über Hays AG, Hessen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
    Raumfahrt
    Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

    Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
    Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

    1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
    2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen