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Sorry, aber das ist gelogen

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  1. Re: Sorry, aber das ist gelogen

    Autor: /mecki78 21.02.19 - 19:35

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann würde das bedeuten, dass die heutige Regelung schon ausreicht.

    Ähh, nein?

    https://www.golem.de/news/illegale-youtube-uploads-eugh-soll-ueber-herausgabe-aller-nutzerdaten-entscheiden-1902-139544.html

    Der wahre schuldige in diesem Fall ist YouTube. YouTube ist auch der einzige, der Gewinn dabei erwirtschaftet hat, weil den Nutzer haben sie nichts ausgezahlt aufgrund der Beschwerde. YouTube muss aber nicht haften. Haften soll hier der Nutzer, der aber nicht greifbar ist. Also letztlich soll aktuell niemand haften. Also herrscht jetzt Narrenfreiheit im Internet und jeder kann jetzt einfach tun was er will, weil am Ende niemand mehr für irgendwas haften muss?

    > Die Zeitung mit den Kleinanzeigen haftet eben nicht, wenn einer der User
    > Hehlerware vertickt.

    Wenn er schreibt, dass er Hehlerware vertickt, dann schon. Und wenn er Drogen oder eine menschliche Sklavin inseriert, dann auch. Die Zeitung haftet nur dann nicht, wenn sie nachweisen kann, dass sie ihr bestes (im Rahmen ihrer finanziellen und technischen Möglichkeiten) unternommen hat, zu verhindern, dass sie illegale Inhalte veröffentlicht oder Beihilfe zu einer Straftat leistet. Und mehr als das fordert aber auch Artikel 13 nicht, nur dass du dein bestes gibst oder eben die Haftung trägst und im zweiten Fall dürftest du dir jeglichen Schaden vom Nutzer privatrechtlich zurück holen.

    /Mecki

  2. Re: Sorry, aber das ist gelogen

    Autor: ClausWARE 21.02.19 - 20:10

    Also soll Youtube zukünftig täglich millionen Zivielklagen gegen seine Nutzer führen, um die AGB-Vertragsletzungen zu ahnden, weil die Rechteinhaber ärger machen?
    Das mag zwar nach der EU-Richtlinie der gewünschte Weg sein, aber klingt dann doch irgendwie weltfremd.

  3. Re: Sorry, aber das ist gelogen

    Autor: TmoWizard 22.02.19 - 14:22

    Herr Voss, sind sie das?

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  4. Re: Sorry, aber das ist gelogen

    Autor: plutoniumsulfat 22.02.19 - 20:43

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jürgen Troll schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > weil es sonst keinen anderen Weg
    > > gibt, dem Gesetz zu entsprechen.
    >
    > Du musst rein gar nichts tun, um den Gesetz zu entsprechen. Hast du denn
    > meinen Post wieder nicht gelesen? Was verlangt das Gesetz von dir? Das
    > verlangt rein gar nichts von dir. Das Gesetz bestimmt nur, dass online die
    > gleichen Regeln gelten wie offline, nämlich der, der etwas verbreitet, der
    > haftet dafür. Das was du als "verlangt" hinstellst, das ist ein Angebot,
    > dass dir das Gesetz gemacht, ein Angebot, wie du dich aus der Haftung
    > befreien kannst, was du aber nicht tun musst, weil offline kann das auch
    > keiner und wir leben mehrere hundert Jahre damit und das war offline nie
    > ein Problem. Offline muss jeder Inhalte prüfen, bevor er sie verbreitet und
    > da gibt es auch keine Uploadfilter. Umgekehrt haben alle großen Plattformen
    > schon seit Jahren genau solche Filter, ganz ohne dass irgend ein Gesetz das
    > gefordert hätte.

    Nur passiert es bei heutigen Filtern, dass doch mal was durchrutscht, weil Filter eben nicht perfekt arbeiten. Jetzt soll der Anbieter aber dafür haften, falls das passiert. Ergo die Zeitung soll haften, wenn doch mal einer Hehlerware vertickt, auch wenn das nicht in der Anzeige stand (analog dazu, dass der Nutzer angibt, dass er die Rechte besitzen würde).

  5. Wie soll's denn ohne gehen?

    Autor: Kondom 28.02.19 - 10:05

    Die Richtlinie enthält nicht das Wort "Upload-Filter", das stimmt. Aber wie soll diese Richtlinie denn bitte ohne Upload-Filter umgesetzt werden können?


    Die Upload-Filter sind impliziert und genau das ist das Problem. Es ist jedem bewusst, auch der CDU, dass die Richtlinie eben nicht ohne solche Filter umsetzbar ist.

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