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  5. › Elektroauto: VW zeigt Kultwagen…

Ein zentraler Elektromotor?

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  1. Ein zentraler Elektromotor?

    Autor: Dcs69S 05.03.19 - 08:20

    Ein Buggy ist ein Spassauto, nicht unbedingt für den Alltag optimiert. Wäre genau mein Fall. Aber warum setzen die Völkischen nicht auf Nabenmotoren? Ein zentraler Elektromotor bedeutet weiterhin zumindest ein Differential-Getriebe und damit eine unnötige mechanische Komponente, die zusätzlich Störungen verursachen kann. Sicher hat Volkswagen die Mechanik im Griff, aber der Rest muss ohnehin elektronisch gesteuert werden, da kann man auch ganz auf Elektronik setzen und spart sich eine Komponente. An dieser Stelle könnte mehr Akku verbaut werden.
    OK, Reichweite ist vielleicht beim Buggy nicht der Zentrale Wert, aber wenn es möglich wäre...?

  2. weil sie es nicht können

    Autor: azeu 05.03.19 - 08:33

    Auch wenn das jetzt als Bashing abgetan wird, aber auch hier sieht man wunderbar, wie festgefahren die etablierten Autobauer sind.

    Natürlich bekommen die das Ding auch umständlich zum Laufen, das will ich den Ingenieuren gar nicht absprechen. Aber auf die Idee, es gleich "richtig" bzw. innovativ zu lösen kommen sie leider nicht.

    Eigentlich schade.

    Wie ein alter IT-Hase der heute immer noch so programmiert wie er es vor 20 Jahren gelernt hat.

    ... OVER ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.19 08:35 durch azeu.

  3. Re: Ein zentraler Elektromotor?

    Autor: Kondratieff 05.03.19 - 08:44

    Dcs69S schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Buggy ist ein Spassauto, nicht unbedingt für den Alltag optimiert. Wäre
    > genau mein Fall. Aber warum setzen die Völkischen nicht auf Nabenmotoren?

    1) Naheliegend ist, meiner Meinung nach, dass der MEB einen solchen Aufbau nicht hergibt. Wenn VW die Modularität ihres MEBs präsentieren und dafür werben möchten (um z.B. Kleinserienhersteller anzuwerben, siehe neuen Artikel über e.GO), dann zeigen sie eben ein Fahrzeug mit dem MEB und nicht einen gänzlich anderen Aufbau.

    2) Nabenmotoren haben auch Nachteile: Die Motoren erhöhen die ungefederten Massen des Fahrzeugs in einem nicht unerheblichen Maße. Besonders ein solches Fahrzeug, das beachtliche Geschwindigkeiten auf buckeligen Strecken erreichen möchte, muss es schaffen, Kontakt zwischen den Rädern und dem Untergrund aufrecht zu halten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.19 08:53 durch Kondratieff.

  4. Re: Ein zentraler Elektromotor?

    Autor: -eichi- 05.03.19 - 08:51

    Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen das so an Narbenmotor die Stöße im Reifen auf Dauer einfach so mitmacht

  5. mit anderen Worten

    Autor: azeu 05.03.19 - 08:56

    sie hätten es auch einfach lassen und ihre Energie sinnvoller einsetzten können.

    ... OVER ...

  6. Re: Ein zentraler Elektromotor?

    Autor: HBCHM 05.03.19 - 09:06

    Durch die Nutzung von Nabenmotoren hat man zusätzliche ungefederte und ungedämpfte Masse. Für so ein "Offroad"-Konzept sehe ich da keine Option, Nabenmotoren sinnvoll einzusetzen.

    Das eigentliche Problem ist aber, dass andere Modelle viel wichtiger wären, als so ein Spielzeug.
    Mal ganz ehrlich. Was soll denn dieser Buggy-Kram?

    Es fehlen weitaus wichtigere Modell im Portfolio

    Der Polo GTE (Plug-In-Hybrid)
    Der E-Polo auf MEB

    (Die Konkurrenz von Peugeot scheint da mit dem e-208 dieses Jahr ein richtig starkes Produkt an den Start zu bringen. 50 kWh in einem Kleinwagen! Hut ab, wenn das zu einem Preis <30.000¤ gelingt)

    Der Golf GTE mit aktueller Technik (aktuell nicht konfigurierbar)
    Der E-Golf auf MEB

    Der Passat GTE mit aktueller Technik (aktuell nicht konfigurierbar)
    Der E-Passat auf MEB

    Der Tiguan als Plug-In-Hybrid
    Der E-Tiguan

    Der I.D. im Serienzustand

  7. Re: mit anderen Worten

    Autor: Kondratieff 05.03.19 - 09:08

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sie hätten es auch einfach lassen und ihre Energie sinnvoller einsetzten
    > können.

    Weiß ich nicht.
    Scheinbar unsinnige Handlungen können Ziele verfolgen bzw. können zielführend sein. Wenn VW zeigen möchte, dass selbst kleine Hersteller mit dem MEB relativ unkompliziert auch ein alltagsuntaugliches Spaßgerät entwickeln können und wenn ein solcher Hersteller sich durch die Studie inspiriert fühlt, dann hat die Studie als Werbeträger doch genau das getan, was sie sollte.

    Ich denke mal, dass wir beide nicht die Zielgruppe der Studie sind ;-)

    Inwiefern VW mit einer anderen Aktion bessere Effekte erzielt hätte oder effizienter gewesen wäre, ist ja nicht messbar.

  8. Re: Ein zentraler Elektromotor?

    Autor: Kondratieff 05.03.19 - 09:10

    HBCHM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Durch die Nutzung von Nabenmotoren hat man zusätzliche ungefederte und
    > ungedämpfte Masse. Für so ein "Offroad"-Konzept sehe ich da keine Option,
    > Nabenmotoren sinnvoll einzusetzen.
    >
    > Das eigentliche Problem ist aber, dass andere Modelle viel wichtiger wären,
    > als so ein Spielzeug.
    > Mal ganz ehrlich. Was soll denn dieser Buggy-Kram?
    >
    > Es fehlen weitaus wichtigere Modell im Portfolio
    >
    > Der Polo GTE (Plug-In-Hybrid)
    > Der E-Polo auf MEB
    >
    > (Die Konkurrenz von Peugeot scheint da mit dem e-208 dieses Jahr ein
    > richtig starkes Produkt an den Start zu bringen. 50 kWh in einem
    > Kleinwagen! Hut ab, wenn das zu einem Preis <30.000¤ gelingt)
    >
    > Der Golf GTE mit aktueller Technik (aktuell nicht konfigurierbar)
    > Der E-Golf auf MEB
    >
    > Der Passat GTE mit aktueller Technik (aktuell nicht konfigurierbar)
    > Der E-Passat auf MEB
    >
    > Der Tiguan als Plug-In-Hybrid
    > Der E-Tiguan
    >
    > Der I.D. im Serienzustand

    Wie ich gerade im anderen Post geschrieben habe, sehe ich die Studie als Werbeträger, der die vielfältige Nutzbarkeit des MEBs demonstrieren soll. Damit zielt die Studie, meiner Meinung nach, auf andere Hersteller. Demnach geht es nicht darum, ein neues Modell einzuführen.

  9. Re: Ein zentraler Elektromotor?

    Autor: bofhl 05.03.19 - 10:44

    Dcs69S schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Buggy ist ein Spassauto, nicht unbedingt für den Alltag optimiert. Wäre
    > genau mein Fall. Aber warum setzen die Völkischen nicht auf Nabenmotoren?

    Nabenmotoren sind für so eine Anwendung ungeeignet! Alleine die ungefederte Masse macht so ein Fahrzeug nahezu unbrauchbar. Und durch die zentrale Lage eines e-Motors kann dieser sehr gut versteckt -also geschützt- montiert werden.

    > Ein zentraler Elektromotor bedeutet weiterhin zumindest ein
    > Differential-Getriebe und damit eine unnötige mechanische Komponente, die
    > zusätzlich Störungen verursachen kann. Sicher hat Volkswagen die Mechanik

    Beim e-Motor ist genau der Gegenteil der Fall: durch die ganzen Anbauten wie Getriebe usw. können die Einwirkungen der Räder auf den Motor gut abgefangen werden. Und Getriebe werden extrem lange gebaut und sind heute nahezu unzerstörbar (außer man forciert es extra!)

    > im Griff, aber der Rest muss ohnehin elektronisch gesteuert werden, da kann
    > man auch ganz auf Elektronik setzen und spart sich eine Komponente. An

    Bei Radnarbenmotoren kommt die Panzerung durch Steine etc. dazu - außerdem muss das Teil extremst Wasserdicht gebaut werden! Zusätzlich kommen noch die Probleme mit der Positionierung der Bremsen.

    > dieser Stelle könnte mehr Akku verbaut werden.
    > OK, Reichweite ist vielleicht beim Buggy nicht der Zentrale Wert, aber wenn
    > es möglich wäre...?

  10. Re: Ein zentraler Elektromotor?

    Autor: gadthrawn 05.03.19 - 10:53

    Dcs69S schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber warum setzen die Völkischen nicht auf Nabenmotoren?

    Weil Nabenmotoren einfach bescheiden sind.

    1. Hast du mehr ungefederte Masse am Rad.
    1. a) das wird holprig beim Fahren
    1. b) Das beansprucht den Motor da der jeden Schlag der nicht durch Reifen abgefedert wird abbekommt. Stator und Rotor sollten sich dabei nicht berühren.
    2. Hier hast du etlichen Aufwand zum Abdichten. Gerade an diesen Orten hast du extrem viel Dreck welcher nicht in den Motor kommen soll
    3. Du beanspruchst Platz den auch die Bremse verwendet. Nur elektrisch bremsen ist nicht erlaubt.
    4. Das ganze wird heiß. So richtig an der Stelle. 300 Grad müssen Bremsscheiben locker vertragen, bei steilen Bergabfahrten gehst du teilweise bis zu 700 Grad aus. Gute Bremsscheiben sollen bis 800 gehen. Carbon-Keramik bis 1600 Grad.
    Elektromotoren im Industrieeinsatz sind normal mit F oder H gekennzeichner - heißt an der heißesten Stelle der Wicklung dürfen sie 155 / 180 Grad erreichen. Kühlung da hinzubekommen ist schwierig und du hast zig Probleme mit Luftwiderstand wenn du das über Belüftung versuchst und viel Spaß mit Leitungen wenn du eine Flüssigkühlung probierst.

    Heißt: bei langsamen Versuchsfahrzeugen kannst du den Quatsch machen.
    Bei richtig viel Platz .. Nun die T282 arbeiten dieselelektrisch, da sind die Motoren in Radnaben"näh" , treiben aber immer noch Planetengetriebe an.

  11. Re: weil sie es nicht können

    Autor: gadthrawn 05.03.19 - 10:56

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn das jetzt als Bashing abgetan wird, aber auch hier sieht man
    > wunderbar, wie festgefahren die etablierten Autobauer sind.
    >
    > Natürlich bekommen die das Ding auch umständlich zum Laufen, das will ich
    > den Ingenieuren gar nicht absprechen. Aber auf die Idee, es gleich
    > "richtig" bzw. innovativ zu lösen kommen sie leider nicht.
    >
    > Eigentlich schade.
    >
    > Wie ein alter IT-Hase der heute immer noch so programmiert wie er es vor 20
    > Jahren gelernt hat.

    Weil Nabenmotoren einfach bescheiden sind.

    1. Hast du mehr ungefederte Masse am Rad.
    1. a) das wird holprig beim Fahren
    1. b) Das beansprucht den Motor da der jeden Schlag der nicht durch Reifen abgefedert wird abbekommt. Stator und Rotor sollten sich dabei nicht berühren.
    2. Hier hast du etlichen Aufwand zum Abdichten. Gerade an diesen Orten hast du extrem viel Dreck welcher nicht in den Motor kommen soll. Feiner Sand macht sich da sicher auch gut...
    3. Du beanspruchst Platz den auch die Bremse verwendet. Nur elektrisch bremsen ist nicht erlaubt.
    4. Das ganze wird heiß. So richtig an der Stelle. 300 Grad müssen Bremsscheiben locker vertragen, bei steilen Bergabfahrten gehst du teilweise bis zu 700 Grad aus. Gute Bremsscheiben sollen bis 800 gehen. Carbon-Keramik bis 1600 Grad.
    Elektromotoren im Industrieeinsatz sind normal mit F oder H gekennzeichner - heißt an der heißesten Stelle der Wicklung dürfen sie 155 / 180 Grad erreichen. Kühlung da hinzubekommen ist schwierig und du hast zig Probleme mit Luftwiderstand wenn du das über Belüftung versuchst und viel Spaß mit Leitungen wenn du eine Flüssigkühlung probierst.

    Heißt: du kannst da wunderbar innovativ sein und mit dem wunderbar innovativ baust du gleich wunderbar innovativ nur Scheiß, den natürlich ein wunderbarer innovativer Innovationsjünger unbesehen als neuestes heißen innovatives Innovationswunder annimmt und alle verteufelt die eben funktionierende Lösungen statt innovativer Luftschlösser bauen.

  12. Re: weil sie es nicht können

    Autor: azeu 05.03.19 - 10:58

    > Heißt: du kannst da wunderbar innovativ sein und mit dem wunderbar innovativ baust du gleich wunderbar innovativ nur Scheiß, den natürlich ein wunderbarer innovativer Innovationsjünger unbesehen als neuestes heißen innovatives Innovationswunder annimmt und alle verteufelt die eben funktionierende Lösungen statt innovativer Luftschlösser bauen.

    ;)

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