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BUND : Längst ist bekannt ...

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  1. BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: schap23 05.03.19 - 17:00

    Längst ist bekannt und durch zahlreiche wissenschaftliche Studien abgesichert, daß der BUND eine Ansammlung von seltsamen Typen ist, die haltlose Behauptungen in die Welt streuen.
    Die Quellen für diese Studien nenne ich aber genauso wenig wie der BUND.

  2. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: Eheran 05.03.19 - 17:34

    Die nenn schon auch Quellen. Etwa:
    >So stellt Lin (3)(von 2004 bis 2016 ICNIRP-Kommissar und von 2008 bis 2012 Vorsitzender des Ständigen Ausschusses für Physik und Technik der ICNIRP) als Fazit einer Tagung des National Institute of Environmental Health Sciences fest, dass die Ergebnisse der Krebsstudie des National Toxicology Program (NTP) (4) – nahelegen, dass die derzeitigen Richtlinien zur Hochfrequenz-Exposition zum Schutz der menschlichen Gesundheit unzureichend sind.

    Das muss man sich mal überlegen. Das versucht man die Meinung einer Person als Argument zu verkaufen. Und listet noch irgendwas auf, was diese Person ja glaubwürdiger machen soll. Ohne völlig nutzloses blabla bleibt noch folgendes übrig:
    >So stellt Lin fest, dass die derzeitigen Richtlinien zur Hochfrequenz-Exposition zum Schutz der menschlichen Gesundheit unzureichend sind.
    Was interessiert mich die Meinung irgendeiner Person? Ich will Studien, Wissenschaft usw. und keine Meinungen hören.


    >Mehr als 244 Wissenschaftler und Ärzte aus 41 Ländern empfehlen inzwischen ein Moratorium beim Ausbau des 5G-Standards
    Die sollen wissenschaftliche Arbeiten darüber machen, dann ist alles gut. Ich finde zu jedem beliebigen Bullshit 244 Personen aus irgendwelchen Ländern, die völligen Unsinn behaupten. Auch Nobelpreisträger. (nur gibt es davon nicht soooo viele und daher auch nur wenige, die irre Sachen äußern)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.19 17:36 durch Eheran.

  3. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: Trockenobst 05.03.19 - 17:37

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die sollen wissenschaftliche Arbeiten darüber machen, dann ist alles gut.

    Wer finanziert diese? Bei Medikamenten und Essen muss man alles mögliche Prüfen, bei irgendwelchen Funk Sachen reicht ein wohlklingender Amtsname, der winkt dann alles durch.

    Ein echtes Moratorium würde dazu führen dass Staaten Geld in die Hand nehmen und das sauber durchtesten lassen. Dann hätte man es schwarz auf weiß und muss den Käse nicht bei jedem neuen Turm von neuen "in Frage" stellen lassen.

  4. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: Eheran 05.03.19 - 17:52

    Was muss man denn bei Essen prüfen? Solange man nicht rumsaut (Hygiene beachtet) kann doch jeder irgendwas kochen/backen/... und verkaufen. Der Bauer ebenso, was den Anbau betrifft. Oder meinst du etwa, das irgendwer das Gemüse auf Schwermetalle untersucht?

    Es gibt schlichtweg keine physikalische Grundlage, wie diese geringen Mengen Strahlung irgendwas machen sollen. Und genau das verdeutlichen Studien auch immer und immer wieder, seit vielen Jahrzehnten (Funk ist nichts neues!).

    Die Finanzierung erfolgt durch verschiedenste Stellen. EU, Deutschland, Unternehmen, die Hersteller selbst, irgendwelche Vereine. Das sind immer die üblichen Verdächtigen.

  5. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: AltStrunk 05.03.19 - 19:11

    Ich würde schon darauf wetten das die elektromagnetischen Felder irgendwie mit der Hirnbiologie interagieren, nur selbst mit Hilfe der Quantenmechanik hätte das null Aussagekraft weil wir einfach keinen Plan haben wie das Gehirn funktioniert.

  6. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: devih9 05.03.19 - 21:27

    Das würde ich nicht ganz so unterschreiben. Der BUND ist riesig und da sind natürlich auch ein paar Verschwörungstheoretiker im Bevölkerungsdurchschnitt.

    Ich war damals selbst auf der Bundesdelegiertenversammlung. Dort haben die Bayern (fast 50% der BUND Mitglieder kommen aus Bayern) mit einer knappen Mehrheit durch völlig bescheuerte Argumente wie "Der Arzt hat gesagt, dass meine Verwandten an Mobilfunk-Krebs gestorben sind" den Antrag durchgedrückt unter Federführung von Wilfried Kühling, der sogar mal Professor war...

    Das Problem war, dass die Delegierten großteilig gar keine Zeit hatten, den Antrag genauer nachzurecherchieren und die Quellen zu prüfen, da da ja z.B. drin stand "Eine großangelegte Studie aus den USA" anstatt einfach den Link einzufügen.

    Die Jugend hatte sich allerdings vorher wohl intensiv damit auseinandergesetzt und in der Diskussion vehement gegen den Antrag argumentiert. Am Ende haben die sogar noch versucht einen Kompromiss vorzuschlagen, der die Forderung nach weiteren Forschungen auf Basis des Vorsorgeprinzips übernommen hätte, aber den Rest des Antrags mit den ganzen Verschwörungstheorien gestrichen hätte.

    Am Ende haben leider nur 40% der Delegierten gegen den Antrag gestimmt. Das waren hauptsächlich die Jugend und die Mittelalten. Im Endeffekt ging es in der Abstimmung also weniger um das Thema, als darum, ob die alten im BUND ihre Macht behalten können. Um es Böse zu formulieren: das Problem erledigt sich mit der Zeit von selbst.

    Also: es gibt viele im BUND die das anders sehen und das soll nicht das letzte Wort dazu gewesen sein.

  7. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: devih9 05.03.19 - 21:33

    AltStrunk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde schon darauf wetten das die elektromagnetischen Felder irgendwie
    > mit der Hirnbiologie interagieren, nur selbst mit Hilfe der Quantenmechanik
    > hätte das null Aussagekraft weil wir einfach keinen Plan haben wie das
    > Gehirn funktioniert.

    Ich denke diese Aussage kann man zu 100%. vertreten. Was der BUND (oder besser gesagt Teile davon, wie ich vorher schon erläutert habe) gemacht hat ist, vage Vermutungen als Tatsachen darzustellen und sie mit widerlegten Verschwörungstheorien zu vermischen.

    Man hätte das Thema aber auch sinnvoller angehen können.

  8. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: einglaskakao 05.03.19 - 21:54

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die sollen wissenschaftliche Arbeiten darüber machen, dann ist alles
    > gut.
    >
    > Wer finanziert diese? Bei Medikamenten und Essen muss man alles mögliche
    > Prüfen, bei irgendwelchen Funk Sachen reicht ein wohlklingender Amtsname,
    > der winkt dann alles durch.
    >
    > Ein echtes Moratorium würde dazu führen dass Staaten Geld in die Hand
    > nehmen und das sauber durchtesten lassen. Dann hätte man es schwarz auf
    > weiß und muss den Käse nicht bei jedem neuen Turm von neuen "in Frage"
    > stellen lassen.
    Diese Studien gibt es massenhaft.
    Man hat viel gesucht und versucht, aber nichts wirklich nennenswertes gefunden.

  9. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: watwerbisdudenn 05.03.19 - 22:22

    Eheran schrieb:

    > Das versucht man die Meinung einer Person als Argument zu verkaufen.

    Nein.

    > Ohne völlig nutzloses blabla bleibt noch folgendes übrig:
    >> So stellt Lin fest, dass die derzeitigen Richtlinien zur Hochfrequenz-
    >> Exposition zum Schutz der menschlichen Gesundheit unzureichend sind.

    Lern lesen. Da steht:

    1. "So stellt Lin (...) als Fazit einer Tagung des National Institute of Environmental Health Sciences fest, ..."

    2. "(...), dass die Ergebnisse der Krebsstudie des National Toxicology Program (NTP) nahelegen, (...)"

    Das angesprochene Fazit ist also unverkennbar nicht einfach eine aus der Luft gegriffene, unfundierte persönliche Meinung.

    Wenn Du der Meinung bist, dieses Fazit sei unhaltbar, musst Du Dir schon die Mühe machen, die Tagung und die angesprochene Studie näher zu analysieren und darzulegen, warum die nichts taugen.

  10. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: Quantium40 05.03.19 - 23:39

    devih9 schrieb:
    > da da ja z.B. drin stand "Eine großangelegte Studie aus den USA"

    Spätestens bei einer Erwähnung einer Studie aus den USA sollte aber jeder halbwegs in der Realität verwurzelte Mensch anfangen, das Thema mit ganz viel Skepsis zu betrachten.

  11. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: MadCat_me 05.03.19 - 23:39

    Einer Bevölkerung, die überspitzt gesagt, aus Wissenschafts-Analphabeten besteht, kann man eben sehr großen Blödsinn gut verkaufen. Möchte jemand vielleicht einen Orgonakkumulator kaufen? ;)

    Unser Bildungssystem krankt daran, dass den MINT-Fächern eine viel zu geringe Bedeutung beikommt und stattdessen Geisteswissenschaften bevorteilt werden. Viele ziehen die auch vor, weil's der "einfachere" Weg wäre.

    Zumindest zu meiner Schulzeit, war der Mathe-Unterricht ein dröges Unterfangen, in der einem in Friss-oder-Stirb-Manier sinnlos irgendwelche Sachen hineingewürgt worden, ohne dass jemand ein Interesse daran hatte, uns zu erklären, was das eigentlich ist und wofür man es gebrauchen kann.

    Beispiel binomische Formeln: dass die eine sinnvolle Abkürzung sind, um einfacher bestimmte Dinge ausrechnen zu können, hat mir niemand erklärt. Wirklich verstanden habe ich das erst, nach dem es mir ein YouTube-Video von Daniel Jung erklärt hat -- 20 Jahre nach meiner Schulzeit.

    In Physik ging's ähnlich zu. Sinnlose Rechnerei, keinerlei Zusammenhänge, kaum anschauliche Beispiele -- wie soll da Begeisterung für die Dinge aufkommen, die ums uns passieren?

    Chemie: dank der Lehrerin (dieselbe über zwei Jahre), eine völlig hirnrissige Auswendiglernerei, die jederzeit wortgetreu wiedergegeben werden musste. Bloß nicht in den eigenen Worten formulieren oder gar anfangen zu denken. Da kommt Freude auf.

    Informatik: erst komplette Langeweile mit Word und Excel for DOS, dann eine Struktogramm-Orgie deluxe, programmieren in QBasic auf einem 286er (im Jahr 1998, während daheim ein Pentium 166 MMX stand) ... yeah. Wenn ich mich nicht privat schon davor damit beschäftigt hätte, wäre ich durch die Schule bestimmt nicht animiert worden, heute als Software-Entwickler zu arbeiten.

    Sicher wird das stark von Bundesland zu Bundesland, Schule zu Schule und Lehrer zu Lehrer variieren, aber ich glaube, solche Erfahrungen haben viele von uns gemacht -- zu viele.

    In der Hinsicht, kann ich jedenfalls mit Fug und Recht behaupten, dass die Schule hier kläglich versagt hat. Ohne mein privates Interesse an Naturwissenschaften und Informatik, wäre ich vermutlich irgendwo Buchhalter und würde in einem beschissenen Büro vor mich hin versauern.

    IMO hat die Schule den Auftrag zu bilden (sowohl Wissen als auch Persönlichkeit, wenn's die Eltern schon zunehmend nicht mehr schaffen) und damit zu helfen, den späteren Weg einzuschlagen und bzw. einen dafür möglichst breit aufzustellen. Und das tut sie nicht. Sarkastisch betrachtet: unser Bildungssystem züchtet Fachidioten für die Wirtschaft und arbeitslose Geisteswissenschaftler ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.19 23:42 durch MadCat_me.

  12. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: Eheran 06.03.19 - 00:29

    >Das angesprochene Fazit ist also unverkennbar nicht einfach eine aus der Luft gegriffene, unfundierte persönliche Meinung.
    Jeder kann auf irgendeine Tagung gehen und irgendein Fazit haben (ob nun vorher oder erst hinterher ist noch ne andere Frage). Aber was ist das für eine Aussage? Warum nimmt man nicht die wissenschaftlichen Ergebnisse, die dort vorgetragen wurden? Das lässt doch ganz klar den Schluss zu, dass diese eben genau nicht so sind. Und da ich nicht die nicht-existenz von irgendwas beweisen muss, werde ich da auch nicht meine Zeit verschwenden. Solches Vorgehen ist mir wirklich mehr als gut bekannt.

    Grundsätzlich: wenn irgendwer mit Titeln oder sonstigen Sachen um sich wirft stinkt es sofort. Argumente! Alles andere ist nur heiße Luft und tut nichts zur Sache.

  13. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: gadthrawn 06.03.19 - 07:48

    MadCat_me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einer Bevölkerung, die überspitzt gesagt, aus Wissenschafts-Analphabeten
    > besteht, kann man eben sehr großen Blödsinn gut verkaufen. Möchte jemand
    > vielleicht einen Orgonakkumulator kaufen? ;)

    Inklusive des radioaktiven Materials für Tests?

  14. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: ibsi 06.03.19 - 07:50

    MadCat_me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]

    Warst Du auf meiner Schule? :D
    Seh ich nämlich leider genauso. Wobei es bei uns nicht einmal QBasic war, das habe ich mir hinterher mal selbst angesehen :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.19 07:51 durch ibsi.

  15. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: q96500 06.03.19 - 08:26

    MadCat_me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einer Bevölkerung, die überspitzt gesagt, aus Wissenschafts-Analphabeten
    > besteht, kann man eben sehr großen Blödsinn gut verkaufen. Möchte jemand
    > vielleicht einen Orgonakkumulator kaufen? ;)
    >
    > Unser Bildungssystem krankt daran, dass den MINT-Fächern eine viel zu
    > geringe Bedeutung beikommt und stattdessen Geisteswissenschaften bevorteilt
    > werden. Viele ziehen die auch vor, weil's der "einfachere" Weg wäre.
    >
    > Zumindest zu meiner Schulzeit, war der Mathe-Unterricht ein dröges
    > Unterfangen, in der einem in Friss-oder-Stirb-Manier sinnlos irgendwelche
    > Sachen hineingewürgt worden, ohne dass jemand ein Interesse daran hatte,
    > uns zu erklären, was das eigentlich ist und wofür man es gebrauchen kann.
    >
    > Beispiel binomische Formeln: dass die eine sinnvolle Abkürzung sind, um
    > einfacher bestimmte Dinge ausrechnen zu können, hat mir niemand erklärt.
    > Wirklich verstanden habe ich das erst, nach dem es mir ein YouTube-Video
    > von Daniel Jung erklärt hat -- 20 Jahre nach meiner Schulzeit.
    >
    > In Physik ging's ähnlich zu. Sinnlose Rechnerei, keinerlei Zusammenhänge,
    > kaum anschauliche Beispiele -- wie soll da Begeisterung für die Dinge
    > aufkommen, die ums uns passieren?
    >
    > Chemie: dank der Lehrerin (dieselbe über zwei Jahre), eine völlig
    > hirnrissige Auswendiglernerei, die jederzeit wortgetreu wiedergegeben
    > werden musste. Bloß nicht in den eigenen Worten formulieren oder gar
    > anfangen zu denken. Da kommt Freude auf.
    >
    > Informatik: erst komplette Langeweile mit Word und Excel for DOS, dann eine
    > Struktogramm-Orgie deluxe, programmieren in QBasic auf einem 286er (im Jahr
    > 1998, während daheim ein Pentium 166 MMX stand) ... yeah. Wenn ich mich
    > nicht privat schon davor damit beschäftigt hätte, wäre ich durch die Schule
    > bestimmt nicht animiert worden, heute als Software-Entwickler zu arbeiten.
    >
    > Sicher wird das stark von Bundesland zu Bundesland, Schule zu Schule und
    > Lehrer zu Lehrer variieren, aber ich glaube, solche Erfahrungen haben viele
    > von uns gemacht -- zu viele.
    >
    > In der Hinsicht, kann ich jedenfalls mit Fug und Recht behaupten, dass die
    > Schule hier kläglich versagt hat. Ohne mein privates Interesse an
    > Naturwissenschaften und Informatik, wäre ich vermutlich irgendwo Buchhalter
    > und würde in einem beschissenen Büro vor mich hin versauern.
    >
    > IMO hat die Schule den Auftrag zu bilden (sowohl Wissen als auch
    > Persönlichkeit, wenn's die Eltern schon zunehmend nicht mehr schaffen) und
    > damit zu helfen, den späteren Weg einzuschlagen und bzw. einen dafür
    > möglichst breit aufzustellen. Und das tut sie nicht. Sarkastisch
    > betrachtet: unser Bildungssystem züchtet Fachidioten für die Wirtschaft und
    > arbeitslose Geisteswissenschaftler ...

    +1

    Wenn ich sehe was meine jüngere Schwester in der Realschule lernt, kriegt ich Brechreiz. Der selbe Stoff den ich vor 14(!!!) Jahren gelernt habe, NS Zeit inklusive. Das System baut wirklich perfekte Sklaven, die alle den selben scheiss lernen sollen, damit sie später für die 10% Geld scheffeln sollen.

    Und die Schule macht das, was der Lehrplan von 1900 vorgibt. Dieser wird von Menschen erstellt die alt sind. Die wiederum werden von Menschen gewählt, die alt sind. Deshalb ist man in DE ja in vielen Themen so weit hinten (vor allem in Bayern, wo die meisten Hinterwäldler leben. Sorry, ist aber so). Wie schon gesagt, das Problem wird sich mit der Zeit lösen. Klingt fies, aber unbelehrbar zu sein ist noch fieser für das allgemeine Wohl.

    Heutzutage wird wirklich über alles gejammert...

    Ich will endlich wissenschaftliche Arbeiten lesen, dass Strahlen sooo schädlich sind. Klar könnten sie auf die Hirnwellen Einfluss haben, aber so Aussagen wie "Mein Arzt hat gesagt..", sind BS. Dann gibt es diese Bauern die sich nicht darüber informieren wollen und solche Aussagen lobpreisen.

  16. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: Peter Brülls 06.03.19 - 08:54

    MadCat_me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einer Bevölkerung, die überspitzt gesagt, aus Wissenschafts-Analphabeten
    > besteht, kann man eben sehr großen Blödsinn gut verkaufen. Möchte jemand
    > vielleicht einen Orgonakkumulator kaufen? ;)
    >
    > Unser Bildungssystem krankt daran, dass den MINT-Fächern eine viel zu
    > geringe Bedeutung beikommt und stattdessen Geisteswissenschaften bevorteilt
    > werden. Viele ziehen die auch vor, weil's der "einfachere" Weg wäre.

    Hahahaha.. wenn dem mal so wäre.

    Kritisches Denken, Medienanalyse, etc … alles geisteswissenschaftlich und sträflich vernachlässigt.

  17. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: AllDayPiano 06.03.19 - 09:05

    Du greifst einen wichtigen Punkt auf. Viel zu oft werden Meinungen als Tatsachen verkauft oder Fakten in die Richtung optimiert, damit das gewünschte Ergebnis dabei herauskommt.

    Habe gestern eine (ältere) Doku des Bayrischen Rundfunks über Homöopatie gesehen. Hab danach, weil mir das alles viel zu unkritisch dargstellt wurde, die genannten Studien recherchiert. Die wurden in der Luft zerrissen! Wer aber vollkommen unreflektiert ist, denkt, die Wirksamkeit wäre durch eine Studie bewiesen worden.

    Was einem immer zu denken geben sollte: Inzwischen werden milliarden Menschen durch HF durchdrungen. Würden die schädlichen Effekte in der durch Skeptiker und Kritikern vorliegenden Massivität vorherrschen, so müsste es längst belastbare Zahlen geben.

    Aber die gibt es nicht.

    Ganz im Gegenteil: Der BUND verwechselt in seiner Argumentation Kausalität und Korrelation. Die Abnahme der Spermienqualität ist seit vielen Jahren signifikant und so schlecht geworden, dass das Kriterium für ein "gutes" Spermium mittlerweile drastisch nach unten korrigiert wurde. Daraus zu schließen, dass Handys daran schuld wären, ist aber grob fahrlässig. In erster Linie weiß man aber sicher, dass wir zunehmend Umweltgiften ausgesetzt sind. Als prominentestes Beispiel sei hier Bisphenol A und S erwähnt, das als Weichmacher in vielen Kunststoffen enthalten ist. Und wenn man sich jetzt dazu überlegt, wieviel mehr Plastik in unserem Alltag um uns herum ist, und früher aber nicht, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die negativen gesundheitlichen Folgen eher von unserem "Wohlstand" herrühren, als von Handystrahlen. Es gibt mittlerweile keinen Menschen mehr, der nicht deutlich messbare Konzentrationen von Weichmachern im Urin besitzt, und gerade von diesen weiß man, dass sie hormonell, also in geringsten Mengen, wirksam sind. Es besteht zudem der Verdacht, dass die immer früher eintretende Pubertät bei Mädchen auf eben jene Weichmacher zurückzuführen sind.

    Mittlerweile bekommen Kinder in der *Grundschule* ihre erste Monatsblutung!

    Und das ist nur ein winziger Faktor in der täglichen Exposition mit Giften, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind.

    Was wäre da wahrscheinlicher, als das Handys der Quell allen Übels ist, und Monsantos Glyphosat eigentlich Heilkräfte besitzt?

  18. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: JaneDoe 06.03.19 - 10:05

    War der BUND nicht auch der Verein der modernen Ablasshandel betreibt?

  19. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: MadCat_me 06.03.19 - 12:24

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MadCat_me schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Einer Bevölkerung, die überspitzt gesagt, aus Wissenschafts-Analphabeten
    > > besteht, kann man eben sehr großen Blödsinn gut verkaufen. Möchte jemand
    > > vielleicht einen Orgonakkumulator kaufen? ;)
    > >
    > > Unser Bildungssystem krankt daran, dass den MINT-Fächern eine viel zu
    > > geringe Bedeutung beikommt und stattdessen Geisteswissenschaften
    > bevorteilt
    > > werden. Viele ziehen die auch vor, weil's der "einfachere" Weg wäre.
    >
    > Hahahaha.. wenn dem mal so wäre.
    >
    > Kritisches Denken, Medienanalyse, etc … alles geisteswissenschaftlich
    > und sträflich vernachlässigt.

    Gut, wenn man korrekt der nach Definition geht, meine ich auch eher die Kulturwissenschaften, zu denen auch die Geisteswissenschaften, neben den Wirtschafts- und sozialwissenschaften gehören.

    Kritisches und logisches Denken, bleiben in der Schule definitiv auf der Strecke. Zumindest nach meinen Erfahrungen, liegt das auch daran, dass viele Lehrer eher links im politischen Spektrum zu verorten sind und das auch entsprechend auf den Unterricht abfärbt. Gleiches gilt zunehmend für den Journalismus in Deutschland. Die Bevölkerung soll in dieser Hinsicht erzogen werden. Kritische Frage sind da nicht erwünscht.

    Man schaue sich "Fridays for Future" an. Ich bin zwiegespalten. Auf der einen Seite, ist es gut, dass man in Deutschland endlich lernt, für seine Ideale auch mal auf die Straße zu gehen. Auf der anderen Seite, nutzt man Kinder und Jugendliche medial aus und freut sich über den angeblichen zivilen Ungehorsam, der sogar noch von höchster Stelle für gut befunden wird.

    Bisher habe ich von den Demonstranten nur Forderungen gehört. An richtigen Lösungen, scheint keiner interessiert zu sein. Forderungen wie weniger Individualverkehr, weniger Flugverkehr etc. sind weltfremd und werden so zum Großteil nicht passieren. Wir mögen ja in Deutschland dann wieder auf dem Baum sitzen, aber der Rest der Welt nicht. Es braucht praktikable Lösungen, unseren Lebensstandard zu halten bzw. zu verbessern, ohne die Umwelt zu beeinträchtigen. Die Energie, die in IMO unnötiges Gebrüll auf solchen Demonstrationen gesteckt wird, sollte lieber in Lösungen investiert werden ... aber ein Heer von Sozialarbeitern, Kunsthistorikern und BWL-Typen, entwickelt eben keinen emissionsfreien Antrieb oder Filtermöglichkeiten für Microkunststoffe etc.

    Das Problem ist auch, dass viele Leute, gerade im linkeren Spektrum, glauben, sie wären kritisch, sind es aber nicht. Die üblichen Dogmen werden gepflegt -- gerade bei den Anhängern des "Millennial Socialism" (siehe "The Economist", Ausgabe 16.2. - 22.2.), tauchen Ideen wieder aus dem Keller auf, die seit dem Mauerfall bzw. Zusammenbruch der USSR im Mülleimer der Geschichte lagen.

    Da will niemand verstehen, dass ihre kruden Vorstellungen wie Modern Monetary Theory & Co. kompletter Irrsinn sind und Jungpolitiker wie Alexandria Ocasio-Cortez, mit absurden Steuerplänen daher kommen und dafür auch international beklatscht werden bzw. fand das Herr Scholz wohl so toll, dass er nur ein paar Tage später auch auf die Idee mit Steuererhöhungen kam ...

    Kritsches Denken ist das jedenfalls nicht, zumal Linke wie Rechte, sofort Leute drangsalieren, deren Äußerungen nicht den Vorstellungen des jeweiligen Mainstreams entsprechen. Es fehlt die Mitte, in nahe zu jedem Bereich.

    Ich glaube nicht, dass die Mitte verschwunden ist, aber sie geht im Geschrei von links und rechts unter. Das färbt auf die künftigen Generationen ab und wird ein immer größeres Problem.

    Mit richtiger Bildung, kritischem und logischem Denken bzw. entsprechenden Persönlichkeiten, gäbe es diese Entwicklung so nicht. Auch keine abstrusen Ängste vor EM-Strahlung, Nukleartechnik etc.

  20. Re: BUND : Längst ist bekannt ...

    Autor: John_Doe_Ivanhoe 06.03.19 - 12:32

    Danke für die Erklärung/den Hintergrund, ich habe mich über die Position selbst ein wenig gewundert. Auch wenn es wohl ein paar Studien dazu gibt, ist es als fachfremder Mensch quasi unmöglich diese qualitativ einzuschätzen. Denn eigentlich ist mir der BUND bekannt als ein Verein, der solide wissenschaftlich arbeitet.

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