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  5. › Windenergie: Mister Windkraft…

Falsches Vorbild

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  1. Falsches Vorbild

    Autor: plutoniumsulfat 12.03.19 - 20:50

    > Die sei aber das falsche Vorbild: Mit Öl und Gas verdiene man viel Geld, mit Windkraft nicht. Unterm Strich sei Windkraft auf hoher See viel zu kompliziert, viel zu aufwendig und viel zu teuer. Stiesdal ist überzeugt: "Windkraft muss billig sein."

    Falsch. Solange man damit Geld verdienen muss, wird nie die ökologische Variante gewinnen, sondern immer die billigere. Und das ist selten die ökologische.

  2. Re: Falsches Vorbild

    Autor: Bluejanis 13.03.19 - 17:19

    Das muss aber nicht so sein. Politisch können die Preise z.B. durch bestimmte Steuern und Subventionen angepasst werden, damit ökologische Varianten vorteilhafter werden.

  3. Re: Falsches Vorbild

    Autor: plutoniumsulfat 13.03.19 - 17:25

    Was wiederum von allen anderen bezahlt wird. Macht volkswirtschaftlich keinen Sinn.

  4. Re: Falsches Vorbild

    Autor: Kay_Ahnung 13.03.19 - 18:07

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was wiederum von allen anderen bezahlt wird. Macht volkswirtschaftlich
    > keinen Sinn.

    Natürlich macht es Sinn. Erneuerbare Energien und Alternative Antriebe werden immer weiter zunehmen alleine schon dadurch das es in den großen Märkten gefördert wird. Wenn man sowas jetzt Subventioniert ermutigt man unternehmen in diese Richtung zu Forschen und zu entwickeln. Damit hat man dann wenn die wende weiter voranschreitet Unternehmen im eigenen Land die in diesen Bereichen Arbeiten oder sogar führend sind. (Stichwort Arbeitsplätze und BIP)
    Es macht nur keinen sinn wenn damit Dinge unterstützt werden die es schon gibt oder die schon auf dem Markt etabliert sind. z.B. Diesel und Kohle

    Das beste Beispiel dafür was Subventionen bringen können ist meiner Meinung nach der Windenergiemarkt in dem 5 der Top 10 Unternehmen aus Europa kommen und 4 davon aus Deutschland.


    Übrigens gibt es auch die Möglichkeit Steuern und Regelungen anzupassen. z.B. wie es beim Emmissionshandel geschieht oder indem man Sachen wie die Kfz Steuer für Verbrenner erhöht oder ähnliches. Aber das effektivste ist immer noch beides zu tun. Auf der einen Seite die Kosten für die alten unökologischen Sachen zu erhöhen und gleichzeitig die neuen Ökologischeren Alternativen Fördern.

  5. Re: Falsches Vorbild

    Autor: plutoniumsulfat 13.03.19 - 18:11

    Dafür müssten aber alle mitmachen. Daran scheitert es ja einfach zu oft. Und man muss sich diesen "Luxus" leisten können. In einer Welt, in der sich Ressourcen auf immer weniger Menschen verteilen, kann das praktisch nicht gutgehen.

  6. Re: Falsches Vorbild

    Autor: Kay_Ahnung 13.03.19 - 18:27

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür müssten aber alle mitmachen. Daran scheitert es ja einfach zu oft.
    > Und man muss sich diesen "Luxus" leisten können. In einer Welt, in der sich
    > Ressourcen auf immer weniger Menschen verteilen, kann das praktisch nicht
    > gutgehen.

    Es machen doch fast alle mit. Die ganze EU macht mit, China macht extrem stark mit und auch viele andere Länder. Fast alle bauen Erneuerbare aus und stellen auf Elektro um, manche Stärker als andere aber grundsätzlich fast alle.

    EU und China sind 2 der wichtigsten Märkte und beide treiben den umstieg voran. Außerdem noch eine teil von Amerika.

  7. Re: Falsches Vorbild

    Autor: plutoniumsulfat 13.03.19 - 19:20

    Naja, ich meinte richtig mitmachen. In Frankreich zB seh ich bei den erneuerbaren seit Jahren nur Kleckerbeträge, da wird weiter voll auf Atomkraft gesetzt. USA haben auch schon eine Weile eher wenig Interesse am Klima, was ist mit dem Rest von Asien, Afrika, naher Osten? Südamerika? Die können sich das vielfach gar nicht erlauben, weil es da schlicht andere Baustellen gibt. Das zieht sich neben Stromerzeugung durch halle Bereiche.

  8. Re: Falsches Vorbild

    Autor: Kay_Ahnung 13.03.19 - 20:31

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, ich meinte richtig mitmachen. In Frankreich zB seh ich bei den
    > erneuerbaren seit Jahren nur Kleckerbeträge, da wird weiter voll auf
    > Atomkraft gesetzt. USA haben auch schon eine Weile eher wenig Interesse am
    > Klima, was ist mit dem Rest von Asien, Afrika, naher Osten? Südamerika? Die
    > können sich das vielfach gar nicht erlauben, weil es da schlicht andere
    > Baustellen gibt. Das zieht sich neben Stromerzeugung durch halle Bereiche.

    Du unterschätzt die USA, trotz Trump geschieht dort noch viel.

    "New Mexico’s Senate and House of Representatives have quickly shuffled a carbon-free electricity bill to the Governor’s desk this week which calls for generating 80% of the state’s electricity from renewable energy sources by 2040 and 100% from “carbon-free” sources by 2045."
    "Wisconsin, Minnesota, and Illinois have each proposed plans. Specifically, Wisconsin is aiming for 100% carbon-free by 2050, and Illinois is looking at 100% renewable energy by 2050, as is Minnesota. This builds on 100% clean energy momentum created by Hawaii, California, and Washington DC."

    https://cleantechnica.com/2019/03/13/new-mexico-jumps-at-chance-for-100-clean-electricity/

    "The United States added 10.6 gigawatts of new solar photovoltaic capacity in 2018, down slightly on that installed in 2017 but with an expectation that the market will rebound in the years ahead."
    https://cleantechnica.com/2019/03/13/us-adds-10-6-gigawatts-of-solar-in-2018/

    Auch in Europa wird immer weiter ausgebaut.
    Hier etwas zu China:
    "Aggressive Expansionsstrategie

    Um dieses Ziel zu erreichen, steckt die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt mehr Geld als jede andere Nation in den Ausbau grüner Technologien. Laut dem McKinsey Global Institute sind es jährlich mehr als 100 Milliarden Dollar und damit mehr als die USA und Europa zusammen. "
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/erneuerbare-energien-wie-china-beim-gruenen-strom-zur-weltmacht-werden-will/22883470.html

  9. Re: Falsches Vorbild

    Autor: plutoniumsulfat 13.03.19 - 20:45

    Das mit New Mexico sind doch erst mal nur abgeschlossene Pläne. Also mehr ein "wir hätten bis dahin gerne". Bei 10.6GW pro Jahr nicht machbar, wenn man sich mal den Verbrauch der USA gesamt anschaut.

  10. Re: Falsches Vorbild

    Autor: Kay_Ahnung 13.03.19 - 21:20

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit New Mexico sind doch erst mal nur abgeschlossene Pläne.

    Ja aber die zeigen das es noch nicht vorbei ist mit dem Ausbau der Erneuerbaren in den USA.

    > Also mehr
    > ein "wir hätten bis dahin gerne". Bei 10.6GW pro Jahr nicht machbar, wenn
    > man sich mal den Verbrauch der USA gesamt anschaut.

    Das ist ja auch nur Solarenergie außerdem stammt die zusage ja leider nicht von allen Bundesstaaten. Schau mal hier unter Energy Production by Source:

    Von 2015 auf 2018 von 13.13% auf 17.06%

    https://en.wikipedia.org/wiki/Energy_in_the_United_States#Primary_energy_consumption

    Und für 2019 und darauffolgend ist noch mehr geplant.

  11. Re: Falsches Vorbild

    Autor: plutoniumsulfat 13.03.19 - 21:34

    Ich hoffe mal, dass aus den Plänen auch was wird ;)

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