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Zu großer Einfluss von Lobbyisten?

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  1. Zu großer Einfluss von Lobbyisten?

    Autor: Nudelarm 14.03.19 - 09:15

    Wenn ich die Argumente der Verteidiger von Artikel 13 (in unseren politischen Reihen) lese, macht es den Anschein als hätten sie etwas grundlegend missverstanden. Es wird ja immer mal wieder behauptet, dass damit das Urheberrecht gestärkt wird und Unternehmen wie Google ihre Geschäftsmodelle auf Urheberrechtsverletzungen bauen. Was aber de facto nicht stimmt.

    >"Sie [Youtube] haben ein Geschäftsmodell auf dem Eigentum anderer Leute aufgebaut - auf urheberrechtlich geschützten Werken", sagte er dem Sender und fügte hinzu: "Wenn es die Absicht der Plattform ist, Leuten Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken zu geben, dann müssen wir darüber nachdenken, ob diese Art von Geschäft existieren sollte."

    Nun, jedes von irgendwem aufgenommenes Video, fast jeder geschriebene Text und jedes Musikstück ist urheberrechtlich geschützt. Im Grunde sagt er damit, dass niemand mehr etwas im Internet veröffentlichen soll. Oder er hat das Urheberrecht nicht verstanden. Er stellt hier nicht nur Youtube infrage, sondern auch Netflix, Audible, Amazon, Kinos, Konzertsäle, Internetanbieter... einfach alles.
    Gut, mir ist klar, dass das so nicht gemeint war und er sicherlich Anbieter meint, die den Benutzern illegaler Weise Zugang zu geschützten Werken verschaffen. Nur die interessiert das nicht die Bohne.

    Es scheint mir als würden viele Politiker immer noch glauben (oder vorgeben zu glauben), dass das Urheberrecht im Netz bisher nicht gegolten hätte, und Rechteinhaber sich nicht wehren konnten. Aber zu welchem Zeitpunkt hat das Urheberrecht im Netz nicht gegolten?
    Und von allem, was ich über Artikel 11 und 13 (was steht eigentlich in den anderen Artikeln?) gelesen habe, stärkt es das Urheberrecht in keinster Weise. Es schwächt einfach nur europäische Unternehmer.

    Also entweder haben Lobbyisten ihnen die Sinnhaftigkeit dieser Gesetze erfolgreich eingeredet, oder sie wollen nicht zugeben, dass sie die Entwürfe nicht selbst gelesen haben, oder aber sie verstehen es wirklich nicht (was ich mir nicht vorstellen kann).
    Und diese Debatte wird auch kein Stück voran kommen, solang die Befürworter immer noch glauben, dass Unternehmen wie Google wirklich daran gelegen ist ihr Geld mit Raubmordkopien zu verdienen.

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