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Geschäftsmodell

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  1. Re: Geschäftsmodell

    Autor: 0mega 21.03.19 - 12:03

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TrollNo1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Fände ich sogar ganz gut. Wenn ich für 8 Euro im Monat alles spielen
    > kann,
    > > was die zu bieten haben und dafür nur den Controller und nen Fernseher
    > > kaufen muss, evtl. noch ne kleine Box zur Verbindung, dann klingt das
    > schon
    > > fair.
    > >
    > > Bisschen Casual daddeln wird daurch deutlich erleichtert.
    >
    > Das ist jetzt ein Preisniveau das ich eher nicht für realistisch halte,
    > einfach weil man einem Publisher oder Spielestudio dann kaum genug Zahlen
    > könnte, als das dieses Vertriebsmodell für sie interessant wäre...

    Der Publisher bekommt doch viel mehr Daten von google, die Möglichkeit zur Werbung... mittlerweile wird viel mehr Geld mit kosmetischen Items als mit Spieleverkäufen generiert... Geschäftsmodelle ändern sich.

    Ich bin verwundert dass es immer noch Leute gibt die das nicht nachvollziehen können.

  2. Re: Geschäftsmodell

    Autor: 0mega 21.03.19 - 12:06

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Ding wird zwischen 8-15¤ Kosten je nach Auflösung und FPS. Mehr als
    > das
    > > gibt der Markt nicht her. Und Spiele wird man definitiv nicht kaufen
    > > müssen.
    >
    > Woher nimmst du die Aussage, dass der Markt nicht mehr hergibt?
    > Bauchgefühl?

    Nö. Alle "Medien-Abos" orientieren sich in diesen Preisregionen, somit ist das die Messlatte. Um diesen Preis wirtschaftlich machen zu können, musste sich google einiges einfallen lassen. Werbung, kosmetische Items, Analytics... es gibt viele Stellschrauben. Ein Basis-Preis um die 10¤ ist sicher das erste Ziel gewesen, dass das Stadia Team hatte. Ohne dieses Ziel macht der Service keinen Sinn.

  3. Re: Geschäftsmodell

    Autor: LH 21.03.19 - 12:08

    Apfelbaum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei dir auch Bauchgefühl oder nackte Kalkulation?

    Ich habe Vergleichswerte in meinem Beitrag geliefert

  4. Re: Geschäftsmodell

    Autor: LH 21.03.19 - 12:11

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö. Alle "Medien-Abos" orientieren sich in diesen Preisregionen, somit ist
    > das die Messlatte.

    Die Abos anderer Medien sind hier aber nicht von Bedeutung. Es zählt einzig, was die Kosten und möglichen Umsätze für Spiele sind.
    Nebenher auch Netflix arbeitet bereits fleißig daran, die Preise zu erhöhen. Der aktuelle Preis wird nicht ewig bleiben, die Tests zur Akzeptanz für höhre Gebühren laufen (siehe diverse Berichte). Das ist auch unvermeidlich, bei der Kostenstruktur von Netflix sind die aktuellen Gebühren sehr niedrig angesetzt. Das ging, als man vor allem alte Serien billig eingekauft hat, aber bei teuren Exklusivinhalten ist das dann eben anders.
    Bei Spielen reden wir aber von den aktuellen Top-Titeln.

  5. Re: Geschäftsmodell

    Autor: 0mega 21.03.19 - 12:23

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nö. Alle "Medien-Abos" orientieren sich in diesen Preisregionen, somit
    > ist
    > > das die Messlatte.
    >
    > Die Abos anderer Medien sind hier aber nicht von Bedeutung. Es zählt
    > einzig, was die Kosten und möglichen Umsätze für Spiele sind.
    > Nebenher auch Netflix arbeitet bereits fleißig daran, die Preise zu
    > erhöhen. Der aktuelle Preis wird nicht ewig bleiben, die Tests zur
    > Akzeptanz für höhre Gebühren laufen (siehe diverse Berichte). Das ist auch
    > unvermeidlich, bei der Kostenstruktur von Netflix sind die aktuellen
    > Gebühren sehr niedrig angesetzt. Das ging, als man vor allem alte Serien
    > billig eingekauft hat, aber bei teuren Exklusivinhalten ist das dann eben
    > anders.
    > Bei Spielen reden wir aber von den aktuellen Top-Titeln.

    Netflix hat viel höhere Kosten, da sie die Medien selber produzieren müssen. Google muss nicht den vollen Preis an Publisher bezahlen. Darüber hinaus kann google bei Stadia an anderen Stellen Wert generieren, als nur über die Abogebühren.

    Ohne einen Basispreis um 10¤ würde es Stadia nicht geben.

  6. Re: Geschäftsmodell

    Autor: FreiBier117 21.03.19 - 12:48

    Ich glaube ich sehe darin ein ganz anderes Geschäftsmodell als einige hier. Ich denke es wird eher Endkunden orientiert sein. Spiele und Co werden nicht verändert und müssen ganz normal erworben werden man mietet sich lediglich die Rechenpower der Google Server, ähnlich wie wenn ich mir bei Nitrado einen Gameserver anmiete. Spiele könnten dadurch aufgewertet werden das sie "Status - Ready" sind

    PS: Hätte nie gedacht das ich mich mal wegen so einem Thema im Golem Forum anmelde und das mein erster Post sein wird :D

  7. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Shoopi 21.03.19 - 12:58

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Du kennst aber schon Steam oder?
    > > >Da kann man wohl nicht behaupten dass die Spiele nie billiger würden
    > und
    > > es keinen Mod->Support gibt. Und da kaufst du auch nur digital...
    > >
    > > Da hast Du trotzdem das Spiel mitsamt all seiner Daten lokal auf Deinem
    > > Rechner liegen - wie soll man denn Daten modden, die zentral auf einem
    > > Server gleichzeitig an tausende Spieler gestreamed werden? Oder meinst
    > Du
    > > etwa, es gäbe für *jeden* User eine eigene komplette VM, in dem die
    > > gemieteten Spiele als einzelne Komplettinstallation vorliegen? Das halte
    > > ich für wenig realistisch...
    >
    > Die Spiele, die man vernünftig modern kann, wird es auch weiterhin als
    > lokale Version geben. Derzeit sind mehr als 70 Mio PS4 verkauft worden und
    > die Konsole ist für 99% der Nutzer nicht modbar (weil man das nur bis 5.05
    > machen kann und die meisten aktuellen Spiele dann nicht mehr darauf
    > Spielbar sind) und trotzdem findet das niemand so schlimm, dass es die
    > Kaufentscheidung beeinflusst. Man könnte sogar argumentieren, dass es sogar
    > vorteilhaft ist, da man viele Ansatzpunkte für Cheatprogramme nicht mehr
    > hat und die Spielerschaft sich somit viel Ärger mit Bots und Scriptern
    > erspart.

    Das zeigt mir eben das du andere Punkte in meiner Kritik nicht verstanden hast. Es ging mir nicht nur um Modding. Die PS4 ist bei weitem nicht so beschränkt wie der Mist den Google dort verzapft. Zum einen existiert der Sekundär-Markt, welcher Preise direkt erschwinglicher macht. Zum anderen besitze ich die Spiele physikalisch auf einem Datenträger dessen Daten ich sogar wiederum absichern und archivieren kann. Ich könnte sogar die Festplatte der PS4 selbst auslesen und die Daten davon extrahieren. Ob damit jetzt und heute irgend wer etwas anfangen kann ist dabei irrelevant. Denn der wichtige Punkt ist: Die Spieleindustrie enttäuscht durch die Bank weg mit Archivierung und Erhalt vieler Spiele. Stadia würde das nur noch mehr verschärfen.

    Und da stammt halt mein Problem einher. Wie gesagt, die Spieleindustrie liebt es sich als Kunst darzustellen. Und alle Vorteil einzufordern. Doch die Pflichten erfüllt sie nicht. Und diese sind für mich klar:

    - Erhalt der Kunst für Nachfolgende Generationen (Archivierung, Emulation)
    - Erlaubnis und Möglichkeit, Kunst neu zu interpretieren und zu transformieren (Modding, Hacking)
    - Kunst so zugänglich wie nur irgend Möglich zu machen (erschwingliche Preise und zentrale Lagerung, aka keine Trillionen Launcher die jederzeit implodieren könnten weil einem die Server zu teuer sind)

    Solange das nicht erfüllt ist - Bleiben allen voran die Piraten-Segel weit gespannt.


    Ganz nebenbei ist Digitales Verkaufen nicht so günstig wie man denkt. Selbst die "Ausnahme" Steam versagt an einigen Enden. Folgendes Beispiel: Du willst Lost Planet 2 im CooP mit 3 anderen Freunden spielen? Viel Spaß, dafür fast 100¤ auszugeben. Fehlende Lagerkosten haben Capcom nämlich die Möglichkeit gegeben bis zum Hitzetod des Universums 20¤ für ein fast 10 Jahre altes Spiel zu verlangen, immerhin muss man es jetzt nicht mehr zu Grabbelpreisen an lokale Shops verkaufen. Wo ich das Spiel vor 7 Jahren noch gesehen hatte. Für 5¤ pro Kopie.
    Die Beispiele dafür sind nebenbei sehr Zahlreich.

  8. Re: Geschäftsmodell

    Autor: deus-ex 21.03.19 - 12:59

    Bin mal auf deine Aussage gespannt wenn es ganz anders kommt.

    Denkst du wirklich das sich Publisher mit Cent-Beträgen abspeisen lassen wie bei Spotify?

  9. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Balion 21.03.19 - 13:17

    DrBo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da würde ich als Ubisoft und Epic Entscheider aber erwarten, dass nicht nur
    > meine Spiele, sondern mein Store mit im Boot ist. Ich kann mir schwer
    > vorstellen, dass die 2 auf Ihre "Plattform" verzichten, wo sich doch
    > zuletzt zeigt, dass da das echte Geld verdient wird.

    Playstation oder XBox haben den ihre Software (zum Glück) auch nicht und bieten die Spiele ganz normal im Store an.

    > Also ich fände auch ein Szenario denkbar, in dem Ubisoft, Epic oder
    > Rockstar die Stadia Plattform nutzen, um Ihre Games zu verkaufen.
    > Das würde die Publisher und Entwickler sogar richtig aus den
    > Einschränkungen der Hardwarebasis befreien, die die Konsolenhersteller
    > naturgemäß vorgeben.

    Stadia hat doch auch Hardwarebeschränkungen und eine Hardwarebasis!? Diese ist nur erst Mal weit über dem Lebel der Konsole. Aber mal abwarten, wie sich das ganze schlägt, wenn es live ist und ein Haufen Nutzer drauf zugreifen können.
    Hoffentlich knicken dann nicht, wie bei jedem Online-Looter, die Server erst Mal ein.

  10. Re: Geschäftsmodell

    Autor: muraga 21.03.19 - 13:18

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LH schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 0mega schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Nö. Alle "Medien-Abos" orientieren sich in diesen Preisregionen, somit
    > > ist
    > > > das die Messlatte.
    > >
    > > Die Abos anderer Medien sind hier aber nicht von Bedeutung. Es zählt
    > > einzig, was die Kosten und möglichen Umsätze für Spiele sind.
    > > Nebenher auch Netflix arbeitet bereits fleißig daran, die Preise zu
    > > erhöhen. Der aktuelle Preis wird nicht ewig bleiben, die Tests zur
    > > Akzeptanz für höhre Gebühren laufen (siehe diverse Berichte). Das ist
    > auch
    > > unvermeidlich, bei der Kostenstruktur von Netflix sind die aktuellen
    > > Gebühren sehr niedrig angesetzt. Das ging, als man vor allem alte Serien
    > > billig eingekauft hat, aber bei teuren Exklusivinhalten ist das dann
    > eben
    > > anders.
    > > Bei Spielen reden wir aber von den aktuellen Top-Titeln.
    >
    > Netflix hat viel höhere Kosten, da sie die Medien selber produzieren
    > müssen. Google muss nicht den vollen Preis an Publisher bezahlen. Darüber
    > hinaus kann google bei Stadia an anderen Stellen Wert generieren, als nur
    > über die Abogebühren.
    >
    > Ohne einen Basispreis um 10¤ würde es Stadia nicht geben.

    Dafür ist die Serverbelastung/-kosten beim Ausführen eines Spiels deutlich höher als beim Film-streamen

  11. Re: Geschäftsmodell

    Autor: 0mega 21.03.19 - 13:29

    muraga schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LH schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > 0mega schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Nö. Alle "Medien-Abos" orientieren sich in diesen Preisregionen,
    > somit
    > > > ist
    > > > > das die Messlatte.
    > > >
    > > > Die Abos anderer Medien sind hier aber nicht von Bedeutung. Es zählt
    > > > einzig, was die Kosten und möglichen Umsätze für Spiele sind.
    > > > Nebenher auch Netflix arbeitet bereits fleißig daran, die Preise zu
    > > > erhöhen. Der aktuelle Preis wird nicht ewig bleiben, die Tests zur
    > > > Akzeptanz für höhre Gebühren laufen (siehe diverse Berichte). Das ist
    > > auch
    > > > unvermeidlich, bei der Kostenstruktur von Netflix sind die aktuellen
    > > > Gebühren sehr niedrig angesetzt. Das ging, als man vor allem alte
    > Serien
    > > > billig eingekauft hat, aber bei teuren Exklusivinhalten ist das dann
    > > eben
    > > > anders.
    > > > Bei Spielen reden wir aber von den aktuellen Top-Titeln.
    > >
    > > Netflix hat viel höhere Kosten, da sie die Medien selber produzieren
    > > müssen. Google muss nicht den vollen Preis an Publisher bezahlen.
    > Darüber
    > > hinaus kann google bei Stadia an anderen Stellen Wert generieren, als
    > nur
    > > über die Abogebühren.
    > >
    > > Ohne einen Basispreis um 10¤ würde es Stadia nicht geben.
    >
    > Dafür ist die Serverbelastung/-kosten beim Ausführen eines Spiels deutlich
    > höher als beim Film-streamen

    Angesichts der Milliarden von Euros die Netflix jährlich in neuen Content investiert, dürfte es beim game streaming summa summarum nicht teurer sein.

  12. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Balion 21.03.19 - 13:33

    Man muss halt abwarten, noch ist nichts bekannt.
    Viele Möglichkeiten sind denkbar, was dann am Ende kommt, weiß nur Google. ;)

  13. Re: Geschäftsmodell

    Autor: TrollNo1 21.03.19 - 13:42

    Netflix ist dann also auch nicht für die Leute da, die 4-5 Filem im Monat schauen, weil die müssten dann ja auch 30 Euro zahlen...

    Also manchmal frag ich mich echt... Das wird wahrscheinlich ne Flatrate und wenn die Spielehersteller quasi eine garantierte Vergütung bekommen, wenn sie ihr Spiel auf die Plattform bringen und nix weiter tun müssen, dann werden die das auch machen. Wenn sie die Grafik hochschrauben können, wie sie wollen, weil das Rechenzentrum das lachend rendert und die Leute keinen teuren PC mehr kaufen müssen, ist das Argument genug.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  14. Re: Geschäftsmodell

    Autor: 0mega 21.03.19 - 13:47

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin mal auf deine Aussage gespannt wenn es ganz anders kommt.
    >
    > Denkst du wirklich das sich Publisher mit Cent-Beträgen abspeisen lassen
    > wie bei Spotify?

    Verkauft Spotify kosmetische Items, Lootboxen und Battle Passes?
    Liefert Spotify den Publishern EXTREM wertvolle Analytics?
    Macht Spotify Umsatz - für die Publisher - durch Werbung und sonstige Synergieeffekte?

  15. Re: Geschäftsmodell

    Autor: darktux 21.03.19 - 14:02

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Ding wird zwischen 8-15¤ Kosten je nach Auflösung und FPS. Mehr als das
    > gibt der Markt nicht her. Und Spiele wird man definitiv nicht kaufen
    > müssen.
    Natuerlich gibt der Markt mehr her. Wenn man mit der PS4 online spielen will braucht man jetzt auch schon ein PS Plus Abo fuer, je nach Laufzeit, 5 bis 8 Euro im Monat. Und wenn man sich dann noch den Kauf der Spiele und einer Konsole/eines Gaming PCs sparen kann und auch nicht mehr upgraden muss rechnet sich das auch fuer einen Mainstream oder Gelegenheits Gamer sehr schnell.

    Nur mal ein moegliches Szenario:
    Red Dead Redemption III (oder FIFA 21) wird veroeffentlicht. Der Probant spielt eigentlich keine Videospiele, allerdings erzaehlen alle seine Kumpels, dass das Spiel doch der absolute Hammer sei und er es unbedingt mal spielen muss. Statt sich das Spiel direkt bei Release fuer 60 Euro zu kaufen, erwirbt er bei Stadia ein Dreimonats-Abo fuer den selben Preis (also 20 Euro im Monat). Eine Konsole benoetigt der Probant auch nicht, weil der Stadia-Controller netterweise beim Android Smart-TV (oder beim Smartphone), den er letztes Jahr gekauft hat, bereits mit in der Kiste lag. Nachdem er zwei Wochen gespielt hat und der anfaengliche Spass verflogen ist, sieht der Probant das Spiel Anno 3600 und spielt in 3 Wochen die Kampagne durch. In der Zwischenzeit hat EA das Rennspiel Need for Speed X released und es gefaellt dem Gelegenheits-Spieler. Den Rest des 3-Monats-Abo spielt er also das Rennspiel. Da der Probant fuer die Ausruestung zum Spielen nichts bezahlen musste (war ja eine Beigabe zum TV oder Smartphone) belaufen sich die Gesamtkosten fuer das Spielen von drei neuen Titeln auf 60 Euro statt 180 Euro.

  16. Re: Geschäftsmodell

    Autor: theFiend 21.03.19 - 15:31

    Also manch einer hier zeigt wirklich schön auf wie wenig Ahnung er hat.. aber lustig isses allemal ;) Und jetzt wo die Trolle übernommen haben, können wir schlicht abwarten was Google dann wirklcih für den Service will... Ich tippe auf jenseits der 15 ¤

  17. Re: Geschäftsmodell

    Autor: ImBackAlive 21.03.19 - 15:55

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - keine Mods

    Gibt es heute schon kaum noch. Hier und da sicherlich, aber im Großen und Ganzen kommt da nicht mehr viel für moderne Spiele. Außer natürlich für Spiele, die so etwas wie SteamWorks nutzen. Und ich sehe nicht, warum das nicht auch mit Google möglich sein soll.

    > - kein Sekundär-Markt

    Den gibt es heute auch nicht mehr.

    > - klassischer Digital-Effekt von "wir müssen die Spiele nicht günstiger
    > machen, wir haben ja keine Lagerkosten mehr"

    Es bleibt also wie es ist. Davon abgesehen haben die natürlich Lagerkosten. Auch GBs kosten Geld. Auch bei Google.

    > - keine Anpassung von Dateien

    Also... modden?

    > - kein Besitz des Spiels aka keine Garantie das hier irgend eine Art von
    > Archivierung stattfinden wird

    Also alles beim Alten (das ist übrigens ein so altes Problem wie die Videospiele selbst).

    > - Thema Archivierung: Wenn keiner Zugriff auf die Dateien hat könnten
    > Exklusive Stadia-Spiele ganz schnell bei einem scheitern für immer in der
    > Leere verpuffen, da Emulation so unmöglich

    Japs, also: Alles beim Alten. Selbst wenn du Zugriff auf die Dateien hast: Die ganzen Kopierschutzmaßnahmen, die so aufgebaut werden, werden in 30 Jahren nicht mehr funktionieren. Dann hast du zwar all deine tollen Dateien, spielen kannst du aber immer noch nix.

    > - absolut keine Cheats/Trainer für Singleplayer-Spiele was gerade bei den
    > ganzen Microtransaktionen ne Schande ist

    Cheats wird es natürlich weiterhin geben, da die nicht abhängig von dir sind. Wenn das Spiel Cheats vorsieht, kannst du sie natürlich auch nutzen. Trainer sind dann eher raus, das stimmt.

    > Kontrolle der Spiele-Industrie: 100%.
    > Kundenrechte: 0%.

    Du beschreibst den Zustand von heute. Wüsste nicht, wie Google daran irgendwas ändert.

    > Kein Wunder, das Kritiker das stets anders sehen.

    Das muss die unsinnigste Argumentation gegen den Kunstbegriff sein, die ich bisher gehört habe. Kunst ist nur wenn es alle Zeiten übersteht und von dir immer wieder genossen werden kann?

    > Ein Bild kann ich fotografieren und für immer anschauen

    Nicht unbedingt, etliche Bilder, die ein bisschen älter sind, kannst du nicht fotografieren. Machst du es trotzdem, schadest du dem Bild.

    Es gibt auch durchaus Gallerien, in denen das Fotografieren verboten ist.

    > einen Film kann ich mir stets kaufen und dann für eigene Zwecke auf
    > verschiedenste Wegen aufbewahren,

    Nur vergisst du dabei, dass du das nicht kannst. Es gibt nicht gerade wenige Filme, die kannst du entweder nicht mehr oder konntest sie hier auf dem Markt auch nie erwerben.

    Und bist du wirklich der Ansicht, dass, könntest du den Film nur einmal sehen, er plötzlich keine Kunst mehr ist?

    > ganz zu schweigen davon das sogar
    > Hollywood kapierte das Archivierung von Filmen wichtig ist.

    Geht so. Auch die wollen ganz, ganz bald nicht mehr, dass du dir Filme kaufst und immer angucken und dann vielleicht sogar noch weiterverkaufen kannst!

    > Musik kann physikalisch bis digital aufbewahrt und in 100 Jahren noch erlebt werden.

    Und wenn es ein Musikstück von vor X Jahren nicht mehr gibt, dann war es halt auch nie Kunst?

    > Kundenausbeutung ist das Hauptziel,
    > unfaire Praktiken an der Tagesordnung und auf die Kunst die sie schaffen
    > wird mit Füßen getreten sobald sie ihren einzigen Zweck erfüllt hat

    Und dennoch wird sie immer größer, diese Industrie. Es scheint also nicht so schwarz zu sein, wie du es malst. Denn wenn überall immerzu alle Kunden ausgebeutet werden und mit unfairen Praktiken über den Tisch gezogen werden - warum zur Hölle kaufen die Leute dann noch?

    > Dieses Hobby bringt nur noch Frustration mit sich.

    Es gibt tausende andere Hobbies. Dir scheint dein aktuelles keinen Spaß zu machen - warum tust du es dir dann noch an?

  18. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Kakiss 21.03.19 - 16:30

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Du kennst aber schon Steam oder?
    > >Da kann man wohl nicht behaupten dass die Spiele nie billiger würden und
    > es keinen Mod->Support gibt. Und da kaufst du auch nur digital...
    >
    > Da hast Du trotzdem das Spiel mitsamt all seiner Daten lokal auf Deinem
    > Rechner liegen - wie soll man denn Daten modden, die zentral auf einem
    > Server gleichzeitig an tausende Spieler gestreamed werden? Oder meinst Du
    > etwa, es gäbe für *jeden* User eine eigene komplette VM, in dem die
    > gemieteten Spiele als einzelne Komplettinstallation vorliegen? Das halte
    > ich für wenig realistisch...

    Zumal wenn erlaubt, es wahrscheinlich nicht dazu kommen wird, dass ich wie in UT2004 Pikachu, Agent Smith aus Matrix, Bender aus Futurama und Sailor Moon mit Raketenwerfern aufeinander los lassen kann.

  19. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Trollversteher 21.03.19 - 16:50

    >Zumal wenn erlaubt, es wahrscheinlich nicht dazu kommen wird, dass ich wie in UT2004 Pikachu, Agent Smith aus Matrix, Bender aus Futurama und Sailor Moon mit Raketenwerfern aufeinander los lassen kann.

    Richtig. Hach, das hatte ich schon fast vergessen - das waren Zeiten, damals im Büro nach Feierabend noch ein paar Stunden mit Bender Kollegen platt machen ;-)

  20. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Trollversteher 21.03.19 - 17:13

    >Gibt es heute schon kaum noch. Hier und da sicherlich, aber im Großen und Ganzen kommt da >nicht mehr viel für moderne Spiele. Außer natürlich für Spiele, die so etwas wie SteamWorks >nutzen. Und ich sehe nicht, warum das nicht auch mit Google möglich sein soll.

    Dafür lese ich das aber noch extrem häufig, wenn es um Konsolen Port VS PC Version geht.
    Und auch SteamWorks funktioniert mit von Steam auf den lokalen Rechner heruntergeladenen Titeln/Daten und nicht per Streaming. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt würde das voraussetzen, dass *jeder* Benutzer eine VM in der sämtliche benutzten Spiele komplett installiert vorliegen mit zusätzlichem Platz für Erweiterungen etc. zur Verfügung gestellt bekäme - das halte ich aber für ziemlich unrealistisch, ich denke mehr als ein paar GB für Spielstände und ansonsten Zugriff auf einen gemeinsam genutzten installierten Games-Pool wird da nicht drin sein.

    > - kein Sekundär-Markt
    >Den gibt es heute auch nicht mehr.

    Wie bitte? Wohl lange keine Konsole mehr besessen, was? Dort blüht der Sekundär-Markt nach wie vor...

    > - keine Anpassung von Dateien
    > Also... modden?

    Richtig. s.O. Gerade heute, wo installierte Titel gerne mal 20-50 GB auf der Platte fressen, wird Google wohl kaum weltweit Millionen von Spielern unbegrenzten Platz für eine beliebige Anzahl von Titeln in Form von VMs zur Verfügung stellen. Die werden wohl eher aus gemeinsamen Pools bedient, womit aber individuelle Anpassung von Daten für individuelle Spieler quasi unmöglich werden.

    >Also alles beim Alten (das ist übrigens ein so altes Problem wie die Videospiele selbst).

    Nö, denn bisher (selbst bei Steam) kann ich die Archivierung wenigstens selbst in die Hand nehmen.

    >Japs, also: Alles beim Alten. Selbst wenn du Zugriff auf die Dateien hast: Die ganzen >Kopierschutzmaßnahmen, die so aufgebaut werden, werden in 30 Jahren nicht mehr >funktionieren. Dann hast du zwar all deine tollen Dateien, spielen kannst du aber immer noch >nix.

    Stimmt doch gar nicht. Sowohl gekaufte Datenträger, als von Steam für offline-gaming freigegebene Titel kann ich immer wieder spielen. Siehe zB die DRM freien Steam-Titel auf GOG.

    >Du beschreibst den Zustand von heute. Wüsste nicht, wie Google daran irgendwas ändert.

    Tut er nicht, siehe all die Punkte weiter oben. Und für Konsolen trifft das sogar noch weniger zu als für PC Titel.

    >Das muss die unsinnigste Argumentation gegen den Kunstbegriff sein, die ich bisher gehört >habe. Kunst ist nur wenn es alle Zeiten übersteht und von dir immer wieder genossen werden >kann?

    Zumindest bei kommerzieller, massenproduzierter "Kunst" sollte es so sein.

    >Nicht unbedingt, etliche Bilder, die ein bisschen älter sind, kannst du nicht fotografieren. Machst du es trotzdem, schadest du dem Bild.

    Äh was? Womit schadet das Fotografieren alleine dem Bild? Mit zerstörerischen "Fotostrahlen"?
    Falls Du auf Blitzlicht hinauswolltest;: Man muss ja nicht mit einem 25 kW Scheinwerfer als Blitzlicht arbeiten.

    >Es gibt auch durchaus Gallerien, in denen das Fotografieren verboten ist.

    Jetzt wird es abstrus. Fotografieren ist dort verboten, weil jemand die Verwertungsrechte hat und die Galerie an den teuren Kunstdrucken und Bildbändern verdienen möchte, nicht weil die ausgestellten Bilder durch "Fotostrahlen" geschädigt werden ;-)

    >Nur vergisst du dabei, dass du das nicht kannst. Es gibt nicht gerade wenige Filme, die kannst du entweder nicht mehr oder konntest sie hier auf dem Markt auch nie erwerben.

    Hä?
    Wer spricht denn von *allen* Filmen? Es reichen doch die zehntausende von Filmen, die man auf BlueRay (wenn hier nicht erhältlich, dann als Import) erwerben kann.

    >Und bist du wirklich der Ansicht, dass, könntest du den Film nur einmal sehen, er plötzlich keine Kunst mehr ist?

    Er möchte es nur gerne können, wenn ihm danach ist - das hat doch nichts mit "Kunst" zu tun.

    >Geht so. Auch die wollen ganz, ganz bald nicht mehr, dass du dir Filme kaufst und immer >angucken und dann vielleicht sogar noch weiterverkaufen kannst!

    Und dann kann man das dort kritisieren - hier und jetzt sind wir aber beim Thema Spiele-Streamsienste.

    >Und wenn es ein Musikstück von vor X Jahren nicht mehr gibt, dann war es halt auch nie Kunst?

    Oh man, merkst Du nicht, dass es ziemlich albern ist, nun bei jeder Aussage auf der Bemerkung über "Kunst" herumzuhacken? Dir sollte, mit ein klein wenig nachdenkenm, doch klar sein, was er meint - also lass doch bitte mal diese albernen Strohmänner sein.

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  4. (aktuell u. a. HyperX Alloy Elite RGB Tastatur für 109,90€, Netgear EX7700 Nighthawk X6 Repeater)


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Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

  1. Scheuer: Steuergelder sollen 5.000 weiße Flecken schließen
    Scheuer
    Steuergelder sollen 5.000 weiße Flecken schließen

    Die Bundesregierung will den Mobilfunkausbau vereinfachen und 1,1 Milliarden Euro für die Schließung weißer Flecken ausgeben. Doch bis wann die Mobilfunkstrategie umgesetzt sein soll, ist völlig unklar.

  2. E-Privacy-Verordnung: Medien sollen Tracking-Erlaubnis bekommen
    E-Privacy-Verordnung
    Medien sollen Tracking-Erlaubnis bekommen

    In die jahrelangen Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung kommt Bewegung. Die EU-Mitgliedstaaten könnten sich auf eine pauschale Tracking-Erlaubnis für Medien und Drittanbieter einigen.

  3. Chemiekonzern: BASF kauft 3D-Druck-Dienstleister Sculpteo
    Chemiekonzern
    BASF kauft 3D-Druck-Dienstleister Sculpteo

    3D-Druck on Demand ist für den größten Chemiekonzern BASF so interessant, dass er den 3D-Druck-Anbieter Sculpteo übernimmt. Das Unternehmen möchte Sculpteo als ein Schaufenster für seine Materialien nutzen, erklärte der Gründer.


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