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Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

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  1. Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Pecker 28.03.19 - 08:39

    ...der Bürger wollte es nur nicht haben.
    Ich schreibe das immer wieder, damit das Problem mal erkannt wird. In meiner Stadt wurde Glasfaser ausgebaut und das hätte fast nicht geklappt, weil es zu wenige Interessenten gab. Das muss man sich mal vorstellen, da wird Glasfaser wirklich ausgebaut, der Anschluss wird einem bei Abschluss eines 24 monatigen Vertrags "kostenlos" gelegt (damals ab 35¤ monatlich für 50/10) oder aber für 400¤ so in den Keller gelegt. Nicht mal 50% haben mitgemacht. Die Ergebnisse sehen heute nicht viel besser aus, teilweise sogar schlechter,weil die Leute sagen, ich hab doch 400 Mbit/s über Kabel, was brauch ich Glasfaser. Nur in schlecht versorgten Gebieten kommt man überhaupt noch auf eine vernünftige Anzahl an Interessenten, um einen Ausbau zu machen.

    Es ist nicht die Telekom, die nicht ausbauen will, es sind schon wir, die das nicht wollen. In vielen Regionen ist das sogar die Mehrheit!

  2. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 09:00

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...der Bürger wollte es nur nicht haben.

    Herrliche Begruendung. Volkswagen hat keine neue Produktionsstrasse eingerichtet, weil die Kunden nur Autos kaufen wollen.
    Aber deine frequente Belustigung hilft wenigstens, lachend in den Tag zu starten. Danke.

    BTW, kennst du einen Kunden, dem die Telekom die Glasfaser uebereignet hat, nach der Verlegung?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 09:03 durch bombinho.

  3. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Pecker 28.03.19 - 12:55

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...der Bürger wollte es nur nicht haben.
    >
    > Herrliche Begruendung. Volkswagen hat keine neue Produktionsstrasse
    > eingerichtet, weil die Kunden nur Autos kaufen wollen.
    aha. Du verstehst vermutlich nicht mal selber, was du da vergleichen willst.
    > Aber deine frequente Belustigung hilft wenigstens, lachend in den Tag zu
    > starten. Danke.
    Erzähl mir mehr, du lachst vermutlich auch bei den Tagesthemen?

    > BTW, kennst du einen Kunden, dem die Telekom die Glasfaser uebereignet hat,
    > nach der Verlegung?
    Hat jetzt genau was damit zu tun? Wie machst du das mit Strom, Wasser, Gas, Kabelanschluss etc?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 12:59 durch Pecker.

  4. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 20:11

    Ich hatte schon vermutet, dass du den Unterschied zwischen Vermoegensgegenstaenden und Dienstleistungen nicht erfassen kannst.

    Aber vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen:
    Der Glasfaseranschluss und dessen Kosten sind keine Ausgaben sondern Betriebskapital, mit dem die Telekom Umsatz erwirtschaftet, woraus sie die Betriebskosten deckt und den Ueberschuss als Gewinn verbucht. Der Kunde wird von der Telekom nie einen Glasfaseranschluss bekommen, den wird die Telekom selbst behalten und bewirtschaften.

    Was der Kunde bekommt, ist eine Dienstleistung. Das Produkt umfasst eine Bandbreite, die der Kunde nutzen kann. Dort ist auf der Glasfaser kein vorlaeufig relevantes Limit. Also kann die Telekom auf der Glasfaser beliebige Produkte anbieten.
    Auf der DA bleibt das ein Wunschtraum.

    Volkswagen verkauft Autos, aber die Produktionsstrasse ist das produktiv genutzte Betriebsvermoegen (Kapital). Wenn Volkswagen nicht in seine Produktionsstrassen investieren wuerde, koennte Volkswagen keine aktuellen Produkte anbieten, die Kunden koennen das entsprechende Produkt ebenfalls nicht bekommen. Da die Analogie. Sich nun hinzustellen und zu erzaehlen, dass man nicht in die Produktionsstrasse oder eben das Glasfasernetz investieren will, weil die Kunden das nicht wollen sondern lieber die Produkte/Services erwerben, ist doch wirklich etwas sehr derb kurz gedacht, oder?

    Nachtrag: Der Kunde hat nur Einfluss darauf, ob und wie der Anbieter in sein Betriebsvermoegen investiert, wenn dadurch Eigentumsrechte des Kunden beruehrt werden. Diese Eigentumsrechte spielen aber keine Rolle, wenn der Anbieter der primaere Anbieter in dem Gebiet ist und/oder bereits eine Leitung zum Kunden besteht. Ebenfalls ausser Kraft gesetzt wird das Eigentumsrecht, wenn dadurch anderen Personen wie z.B. Mietern entsprechende Rechte verweigert wuerden.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 20:24 durch bombinho.

  5. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Faksimile 28.03.19 - 21:15

    Nicht ganz richtig. Das Eigentumsrecht wird nicht ausser Kraft gesetzt sondern durch den gesetzlich vorgeschriebenen (§ 45a TKG) Nutzungsvertrag in gewissen Dingen eingeschränkt. Dieser kann selbstverständlich auch vom Eigentümer gekündigt werden. Als Folge der Kündigung wird aber die Telekommunikationsleistung, die über die gekündigte technische Einrichtung erbracht wird, eingestellt.

  6. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 21:25

    Ja, danke.

    Aber Nein, wenn der Anschluss z.B. von einem Mieter genutzt wird, dann kann der Nutzungsvertrag nicht vom Vermieter (Eigentuemer) gekuendigt werden sondern muss geduldet werden.

  7. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Faksimile 28.03.19 - 21:37

    Wird auch nicht behauptet. Aber wie und mit welcher Technik die Dienstleistung, und nur das ist Gegenstand des Dienstleistungsvertrages - nicht der Nutzungsvertrag, erbracht wird, ist Sache des Dienstleiters in Verbindung mit dem Eigentümer der TAL.
    Also kann der Eigentümer der TAL die Art der Technik jederzeit ändern und/oder ergänzen (Bsp. Umstellung auf Bitstream-Anschluss).
    Ergo könnte die Telekom auch ohne weiteres GF in die Häuser bringen wenn eine Wohnpartei diese wünscht bzw. wenn die Telekom auf diese Technik umstellen würde.

    Diese Thema kommt meistens nur dann auf, wenn ein neuer Anbieter mit eigener Leitung dort einen Vertrag abschließen will. Z. B in einem Haus mit mehreren Parteien, die alle eine Telekom CuDA haben (unabängig davon, ob alle diese Parteien die CuDA nutzen) jemand einen GF-Anschluss von der deutschen Glasfaser haben möchte. Dann muss ein Nutzungsvertrag zwischen Hauseigentümer (oder rechtlichem Vertreter bzw. Eigentümerversammlung) und der DG abgeschlossen werden. Wenn dieser dann besteht, kann die DG entsprechend handeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 21:48 durch Faksimile.

  8. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 28.03.19 - 13:43

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...der Bürger wollte es nur nicht haben.
    Wenn man seinen Kunden ständig erzählt, dass Glasfaser unnütz ist, sollte man sich nicht über entsprechende Resonanz wundern.

    Komisch, dass es immer nur die Telekom ist, bei denen die Kunden entweder nur den günstigsten Tarif buchen oder keine Glasfaser wollen. Andere Anbieter haben solche Probleme nicht. Warum nur?

    > Es ist nicht die Telekom, die nicht ausbauen will, es sind schon wir, die
    > das nicht wollen. In vielen Regionen ist das sogar die Mehrheit!
    Wenn die Telekom ausbauen will, dann soll sie das doch tun. Niemand hindert sie daran.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 13:44 durch Mimimimimi.

  9. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Faksimile 28.03.19 - 13:53

    Nicht nur das. Sie hätte, als Eigentümer der bisherigen Cu-DA, sogar die Möglichkeit gehabt durch Argumentation "Techniktausch" Glasfaser anzuschliessen und Kupfer zu entfernen. Es besteht nämlich nur die Pflicht den Dienst zu stellen, aber nicht dieses ausschliesslich über elektrischen Leiter zu realisieren.

  10. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 28.03.19 - 14:53

    Korrekt.

  11. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 21:20

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur das. Sie hätte, als Eigentümer der bisherigen Cu-DA, sogar die
    > Möglichkeit gehabt durch Argumentation "Techniktausch" Glasfaser
    > anzuschliessen und Kupfer zu entfernen. Es besteht nämlich nur die Pflicht
    > den Dienst zu stellen, aber nicht dieses ausschliesslich über elektrischen
    > Leiter zu realisieren.

    Hat das so schon mal ein Telekommunikationsunternehmen durchgezogen? Wendet die Polizei im Zweifel entsprechend Gewalt bei Hauseigentümer an, die sich dagegen weigern?

    Oder müsste die Telekom tatsächlich einzeln gegen jeden Hauseigentümer, der seinen Garten nicht aufgegraben haben möchte prozessieren?
    Dann ist doch wohl die Lage klar:
    Würdest du als Gewinn-orientiertes Unternehmen auch noch Geld ausgeben, um dem Kunden einen Gefallen zu tun, den er gar nicht möchte? :D :D

  12. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Faksimile 28.03.19 - 21:32

    Die Polizei müsste gar keine Gewalt anwenden. Die Telekom würde den Dienst kündigen und die Leitung entfernen. Dazu hat sie nämlich das Recht. Dann kann der Eigentümer des Gebäudes/Grundstückes beim nächsten Anbieter bestellen und sich durch diesen einen entsprechenden Anschluss legen lassen. Dumm nur, dass das dann auch einen entsprechenden Aufwand und "Dreck" mit sich bringt.

  13. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 21:51

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Polizei müsste gar keine Gewalt anwenden. Die Telekom würde den Dienst
    > kündigen und die Leitung entfernen. Dazu hat sie nämlich das Recht.

    Ach komm schon, ist das echt dein Argument gegen FTTC und für FTTH?

    Hast du dir mal überlegt, was so ein Vorgehen der Telekom für praktische und rechtliche Probleme mit sich führen würde?
    In Häusern mit vermieteten Wohnungen hast du dann z.B. den Eigentümer, der gegen einen Umbau ist. Dann hast du die Mieter, die gleichzeitig einen rechtlichen Anspruch darauf haben von der Telekom mit Telefon! versorgt zu werden.

    Also entweder muss die Telekom dann doch gegen den Eigentümer klagen, wenn sie die Technik ersetzen will oder die Mieter würden gegen die Telekom klagen, wenn das Telefon irgendwann abgeschaltet wird.

    Dann gibt es ohnehin Verträge an die sich die Telekom halten muss, also müssen mindestens zwei Jahre! vor dem FTTH-Ausbau die alten TAL-basierenden-Verträge gekündigt werden.

    Und letztendlich ist die TAL (die aus Kupfer) auch noch reguliert bis zum geht nicht mehr. Die Mitbewerber der Telekom verkaufen darüber immerhin immer noch ADSL, meinst du echt, dass die Telekom da deren Geschäftsgrundlage zerstören darf indem sie die TAL zurück baut?

    Vergiss nicht, die BNetzA hat der Telekom sogar den Vectoring-Ausbau im Nahbereich verboten, und das hat für die dort Wohnenden bedeutet, dass sie bis Anfang 2020 teils nur 12 MBit haben, obwohl die Telekom schon vor 5 Jahren 100 MBit verbauen wollte...

  14. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 22:25

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Häusern mit vermieteten Wohnungen hast du dann z.B. den Eigentümer, der
    > gegen einen Umbau ist. Dann hast du die Mieter, die gleichzeitig einen
    > rechtlichen Anspruch darauf haben von der Telekom mit Telefon! versorgt zu
    > werden.

    Wenn die Telekom dort Leitungen liegen hat und diese ersetzen will, dann spielt es keine Rolle, ob der Vermieter das moechte. Es handelt sich um Eigentum der Telekom. Diese kann sich in dem Fall auf eine Stoerung berufen, da durch die Weigerung unter Umstaenden die Anschluesse der anderen Teilnehmer nicht betrieben werden koennen. Sowas macht ein Vermieter vermutlich nur einmal.

    > Also entweder muss die Telekom dann doch gegen den Eigentümer klagen, wenn
    > sie die Technik ersetzen will oder die Mieter würden gegen die Telekom
    > klagen, wenn das Telefon irgendwann abgeschaltet wird.

    Ja, es ist Sache des Mieters, gerichtlich seinen Anspruch bestaetigen zu lassen.
    Und nein, die Klage richtet sich gegen den Vermieter. Sollte dieser sich danach weigern, ist die Palette gross, ihn von Zweifeln zu befreien.

    > Dann gibt es ohnehin Verträge an die sich die Telekom halten muss, also
    > müssen mindestens zwei Jahre! vor dem FTTH-Ausbau die alten
    > TAL-basierenden-Verträge gekündigt werden.

    Ein FTTH-Anschluss hat trotzdem eine TeilnehmerAnschlussLeitung.
    Die zwei Jahre bezogen sich auf die maximale Vertragslaufzeit. Bei geringerer Restlaufzeit konnte das auch sehr viel weniger sein.

    > Die Mitbewerber der Telekom verkaufen darüber immerhin
    > immer noch ADSL, meinst du echt, dass die Telekom da deren
    > Geschäftsgrundlage zerstören darf indem sie die TAL zurück baut?

    Bei VDSL war das doch nun auch kein Problem, oder?

    > Vergiss nicht, die BNetzA hat der Telekom sogar den Vectoring-Ausbau im
    > Nahbereich verboten, und das hat für die dort Wohnenden bedeutet, dass sie
    > bis Anfang 2020 teils nur 12 MBit haben, obwohl die Telekom schon vor 5
    > Jahren 100 MBit verbauen wollte...
    Oder vor 10 Jahren FTTH, was fuer ein Rueckschritt.
    Und nein, das stimmt nicht, die BNetzA hat der Telekom nicht den Ausbau verboten, die Telekom haette problemlos VDSL50 (hat sie ja auch teilweise) ausbauen koennen. Oder sogar mehr, es gehen auch 80Mbps auf einer VDSL-Leitung ohne Vectoring aber mit G.INP.
    Sie hat lediglich die Nutzung von Vectoring nicht gestattet, wo andere Unternehmen ausgebaut hatten, da das gestoert haette.

  15. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 22:41

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentum der Telekom. Diese kann sich in dem Fall auf eine Stoerung
    > berufen, da durch die Weigerung unter Umstaenden die Anschluesse der
    > anderen Teilnehmer nicht betrieben werden koennen. Sowas macht ein
    > Vermieter vermutlich nur einmal.
    Nochmal, gibt es schon solche Urteile, dass einem Telefonanbieter wegen einer Modernisierung und eben nicht wegen einer Störung der Zugriff auf das Eigentum der Vermieter ermöglicht wurde? Und wie gesagt, selbst wenn, wieso sollte sich die Telekom diese Arbeit machen, wenn man anscheinend auch mit der Kupferleitung Geld verdienen kann?

    > Ja, es ist Sache des Mieters, gerichtlich seinen Anspruch bestaetigen zu
    > lassen.
    > Und nein, die Klage richtet sich gegen den Vermieter.
    Super, da warten bestimmt ALLE Mieter drauf in der heutigen Zeit mit dem knappen Wohnraum ihren Vermieter zu verklagen, nur damit man dann teures Glasfaser statt günstiges DSL mit 250 MBit hat.

    > Die zwei Jahre bezogen sich auf die maximale Vertragslaufzeit. Bei
    > geringerer Restlaufzeit konnte das auch sehr viel weniger sein.
    Die Telekom hat in irgendeinem Video neulich erklärt, dass dadurch, dass immer komplette Straßen, Gemeinden oder gar Vorwahlbereiche gleichzeitig umgestellt werden dieses erst gemacht werden kann, wenn auch der letzte Sonderfall abgearbeitet wurde.

    > Bei VDSL war das doch nun auch kein Problem, oder?
    Doch, siehe unten.

    > Und nein, das stimmt nicht, die BNetzA hat der Telekom nicht den Ausbau
    > verboten, die Telekom haette problemlos VDSL50 (hat sie ja auch teilweise)
    > ausbauen koennen. Oder sogar mehr, es gehen auch 80Mbps auf einer
    > VDSL-Leitung ohne Vectoring aber mit G.INP.
    > Sie hat lediglich die Nutzung von Vectoring nicht gestattet, wo andere
    > Unternehmen ausgebaut hatten, da das gestoert haette.
    Auch nur halb richtig. Erlaubt war natürlich VDSL aus der Vermittlungsstelle, tatsächlich verboten war aber JEDER (Outdoor-)Ausbau im Nahbereich. Also auch normales VDSL hätte die Telekom nicht in Multifunktionsgehäuse bauen dürfen.

    Und da die Leitungen im Nahbereich schon mal 900 Meter lang sind (mein Fall :|) bleibt da auch von VDSL nicht mehr viel übrig.

  16. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Super, da warten bestimmt ALLE Mieter drauf in der heutigen Zeit mit dem
    > knappen Wohnraum ihren Vermieter zu verklagen, nur damit man dann teures
    > Glasfaser statt günstiges DSL mit 250 MBit hat.
    Abgesehen davon, dass die von euch ständig wiederholt negative Meinung zu FTTH erstmal bewiesen werden müsste: So es diese Meinung gibt, wird diese primär durch das Marketing der Telekom produziert. Man lese sich mal all die negativen Meldungen über FTTH und wie DSL doch ausreichend sei - kein Wunder, dass Oma Erna als Vermieter nix von diesem "neumodischen" Zeug hält.

    Klarer Eigen-Fail der Telekom. Die PowerUser sind derweilen schon bei anderen Anbietern gelandet.

  17. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 29.03.19 - 18:50

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon, dass die von euch ständig wiederholt negative Meinung zu
    > FTTH erstmal bewiesen werden müsste: So es diese Meinung gibt, wird diese
    > primär durch das Marketing der Telekom produziert. Man lese sich mal all
    > die negativen Meldungen über FTTH und wie DSL doch ausreichend sei - kein
    > Wunder, dass Oma Erna als Vermieter nix von diesem "neumodischen" Zeug
    > hält.
    Falsch, ich habe keine schlechte Meinung zu FTTH. Ich freue mich über jeden Haushalt, der neu dazu kommt.
    Ich bin nur der Meinung, dass man nicht dauernd auf das VDSL der Telekom schimpfen sollte.
    Es war 2011 die absolut richtige Entscheidung, weil der Markt für FTTH einfach noch nicht da war, der Geschwindigkeitsbedarf der Leute jedoch mit ADSL akut nicht mehr erfüllt werden konnte.
    Es war also richtig, dass man dann den Vectoring-Ausbau einfach durchgezogen hat. Hätte vielleicht 2-3 Jahre weniger Zeit in Anspruch nehmen können, aber es stand ja auch jedem anderen Anbieter frei selbst FTTH zu verbauen.

    > Klarer Eigen-Fail der Telekom. Die PowerUser sind derweilen schon bei
    > anderen Anbietern gelandet.
    Ja super. Frag mich mal, was ich als Power-User lieber hätte:
    20 MBit Upload bei DOCSIS oder 40 MBit bei VDSL?

  18. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 00:02

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin nur der Meinung, dass man nicht dauernd auf das VDSL der Telekom
    > schimpfen sollte.
    Doch, das sollte man. Zumindest, wenn man den Scam versteht (verstehen will).

    > Es war 2011 die absolut richtige Entscheidung, weil der Markt für FTTH
    > einfach noch nicht da war, der Geschwindigkeitsbedarf der Leute jedoch mit
    > ADSL akut nicht mehr erfüllt werden konnte.
    Natürlich war der Markt auch für FTTH da. Schließlich hätte man das VDSL-Produkt auch 1:1 mit FTTH abdecken können UND könnte noch VVDSL, SVVDSL und alles danach mit abdecken.

    Das war eben zu kurz und zu billig gedacht. Die Rechnung kommt aktuell.

    > Es war also richtig, dass man dann den Vectoring-Ausbau einfach
    > durchgezogen hat. Hätte vielleicht 2-3 Jahre weniger Zeit in Anspruch
    > nehmen können, aber es stand ja auch jedem anderen Anbieter frei selbst
    > FTTH zu verbauen.
    Du sagst selbst, dass durch den jetzt überhasteten FTTH-Ausbau die Tiefbaupreise um das dreifache gestiegen sind. Dass die Kunden zum Kabelnetz wechseln, weil DSL nicht ausreichend schnell ist. Ergo ist da offensichtlich gar nichts dran richtig gewesen. Man hat schnell und billig auf Kosten der mittelfristigen Planung gebaut. Nun reißt man das, was man vor 5-10 Jahren mit VDSL erschlossen hat, wieder auf, um FTTH zu machen. Ich kenne kein Infrastrukturprojekt, wo man mit 5-10 Jahren Laufzeit rechnet.

    > Ja super. Frag mich mal, was ich als Power-User lieber hätte:
    > 20 MBit Upload bei DOCSIS oder 40 MBit bei VDSL?
    Ach so, das ist also dein "schnellerer" Upload bei DSL, magere 40 MBit :-P

    Frag doch den Power-User mal, ob er lieber 50 MBit bei DOCSIS hätte oder 10 MBit bei VDSL :-)

    (Ja, es gibt VVDSL mit 40 MBit, aber das erhalten eben nur 1,6% der Haushalte)

  19. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 22:03

    Ja, wenn kein Zugang gewaehrt wird/ werden kann, kostet das in der Regel 100¤, diese werden auch notfalls gerichtlich eingetrieben. Weitere Besuche werfen weitere Zahlungen auf. Wie weit das schlussendlich geht kann ich aber nicht sagen.

    Die Polizei und Gerichte sind z.B. dann involviert, wenn ein Vermieter versucht, einem Mieter einen Telekommunikationsanschluss zu verweigern. Dann werden kostenpflichtige Oeffnungen oder kostenpflichtige Alternativrouten durchgesetzt. Dort muss der Mieter zwar sein Interesse durchsetzen. Wenn das allerdings einmal bestaetigt wurde, dann gibt es kein unueberwindbares Problem.

    Grundsaetzlich gibt es kein Recht, einem Kommunikationsanbieter den Zugang zu dessen Eigentum zu verweigern. Da steht Eigentum gegen Eigentum und es wird nach berechtigtem Interesse entschieden.

    Im Stoerfall kann Zugang auch sehr schnell erreicht werden und es kann richtig weh tun im Portemonaie.

  20. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 22:11

    Aber auch bei allem was du geschrieben hast geht es doch wieder nur um die ohnehin liegende TAL. Klar, dass der Vermieter darauf Zugriff gewähren muss, wenn z.B. ein Mieter eine Störung hat.

    Wenn jemand im Eigentum wohnt und die Telekom nicht im Haus haben will, dann wird eben gar nicht erst eine Störung gemeldet oder der Anschluss genutzt. Dann kommen auch keine Strafzahlungen zustande.

    Bleibt noch mal meine Frage, ob die Telekom vor Gericht Baumaßnahmen für eine zusätzliche Glasfaserleitung durchsetzen kann?

  21. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 22:32

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bleibt noch mal meine Frage, ob die Telekom vor Gericht Baumaßnahmen für
    > eine zusätzliche Glasfaserleitung durchsetzen kann?

    Nein, nur fuer den Ersatz der DA mit Glasfaser kann sie das. Nicht fuer zusaetzliche Leitungen, ausser ein Gericht hat die Notwendigkeit der Leitung bereits bestaetigt.

  22. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 21:24

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch, dass es immer nur die Telekom ist, bei denen die Kunden entweder
    > nur den günstigsten Tarif buchen oder keine Glasfaser wollen. Andere
    > Anbieter haben solche Probleme nicht. Warum nur?

    Warum nur? Ernsthaft?

    Die Telekom ist das einzige Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, das in jedem Haushalt einen Anschluss hat.

    Andere Unternehmen wie die Deutsche Glasfaser bauen nur dort, wo sich von vornherein genügend Kunden finden lassen, also gibt es die Situation einfach nicht, dass ein Ausbau stattfindet und es keine Abnehmer gibt.
    Es gab übrigens auch zahlreiche Gemeinden, die die Vorvertragsquote der DG nicht erfüllt haben.

    Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss zunächst genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht das Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.

  23. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 22:37

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss zunächst
    > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht das
    > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.

    Wer hindert denn die Telekom, ein aehnliches Vermarktungskonzept zu nutzen um den Umbau auf Glasfaser/VVDSL zu propagieren? Noch mal die Frage, warum ist es nur bei der Telekom anders?

  24. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 22:44

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss zunächst
    > > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht
    > das
    > > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.
    >
    > Wer hindert denn die Telekom, ein aehnliches Vermarktungskonzept zu nutzen
    > um den Umbau auf Glasfaser/VVDSL zu propagieren? Noch mal die Frage, warum
    > ist es nur bei der Telekom anders?

    Soweit ich weiß sind bei der Telekom sogar die Preise für die eigenen Produkte reguliert?
    Außerdem hat die Telekom halt tatsächlich unterschiedliche Produkte im Angebot, die unterschiedliche Kosten verursachen.

    Bei DOCSIS und Glasfaser ist es eben nur ein einzig Produkt, das Vodafone und Deutsche Glasfaser anbieten, die laufenden Kosten sind die gleiche, (maximale) Geschwindigkeit ist nur ein Wert in der Config des Modems.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 22:50 durch LinuxMcBook.

  25. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 23:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem hat die Telekom halt tatsächlich unterschiedliche Produkte im
    > Angebot, die unterschiedliche Kosten verursachen.

    Nicht anders als Vodafone. Auch dort gibt es unterschiedliche Ausbaustufen von Segment zu Segment.
    Das Konzept bei der Telekom, wann dem Nutzer ein anderes Modem(bzw. Router) zugemutet werden kann und wann nicht, wann alte Hardware am Laufen gehalten wird und wann nicht, das habe ich noch nicht erkennen koennen. Bei der IP-Umstellung beruft man sich meist auf technische Gruende und muss dann im Ernstfall gerichtlich zum zurueckrudern gezwungen werden, Bei VDSL wird der Kunde nicht einmal umgestellt, wenn er bereits ein taugliches Modem hat, ausser er aendert aktiv den Tarif. In der Regel muss er auch das selbst rausfinden.

    > Bei DOCSIS und Glasfaser ist es eben nur ein einzig Produkt, das Vodafone
    > und Deutsche Glasfaser anbieten, die laufenden Kosten sind die gleiche,
    > (maximale) Geschwindigkeit ist nur ein Wert in der Config des Modems.

    Innerhalb eines DSLAMs gibt es fast immer genau so viel Vielfalt wie innerhalb eines Kabelsegmentes.

    Bei der DG zum Beispiel erlaubt die Architektur gleichzeitigen Betrieb von verschiedenen Technologien. So kann ein Geschaeftskunde 10G beantragen auf der gleichen Leitung, auf der er vorher GPON laufen hatte. Die maximale Geschwindigkeit haengt davon ab, wo die Leitung schlussendlich eingestoepselt wurde und was da rein- und rausgeht.

    Der Anteil variabler Kosten im Verhaeltnis zu den Festkosten ist bei jeder dieser Technologien fast vernachlaessigbar. Gespart werden kann nur mit neuer sparsamerer Hardware/Technologie.

  26. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:20

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei DOCSIS und Glasfaser ist es eben nur ein einzig Produkt, das Vodafone
    > und Deutsche Glasfaser anbieten, die laufenden Kosten sind die gleiche,
    > (maximale) Geschwindigkeit ist nur ein Wert in der Config des Modems.
    Ist doch bei DSL genauso.

  27. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:20

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hindert denn die Telekom, ein aehnliches Vermarktungskonzept zu nutzen
    > um den Umbau auf Glasfaser/VVDSL zu propagieren? Noch mal die Frage, warum
    > ist es nur bei der Telekom anders?
    Ist bei der Telekom genauso:
    > https://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/internet

    Trotzdem verkaufen sie - so die Aussage von MacBook - immer noch nur langsame Anschlüsse.

    Die Gründe liegen also nicht am Preis und der Vermarktung, sondern offensichtlich daran, dass die Telekom mit ihrem zu langsamen Ausbau die ganzen PowerUser, die immer die schnellste Leitung buchen, vergrault hat und diese nun andere Anbieter bevorzugen. Zum Beispiel die Kabelnetzbetreiber. Oma Erna braucht keine 250 MBit.

    Die Telekom mag bei der Regulierung und dem Staat mit ihrem verlangsamten Ausbau durchgekommen zu sein, der Kunde hat offensichtlich seine Schlüsse daraus gezogen.

  28. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: bombinho 01.04.19 - 12:51

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oma Erna braucht keine 250 MBit.

    Fuer keinen Kunden ist es absolut ueberlebensnotwendig. Fuer den Anbieter hingegen ist es das. Wenn der Kunde nicht bekommt, was er will, dann findet er Wege.
    Wenn der Anbieter nicht anbieten kann, was die Konkurrenz bietet, dann findet die Konkurrenz Wege.

    Aber Oma Erna erwachsen keine Nachteile aus einer 250Mbps-Leitung. Dem Anbieter uebrigens auch nicht, im Gegenteil. Die paar Bits von Oma Erna sind bei hoher Geschwindigkeit in wenigen kurzen Bursts erledigt, den Rest der Zeit kann die Infrastruktur fuer die anderen Kunden/Aufgaben genutzt werden. Wenn Oma Ernas Bits stundenlang durch die Leitungen orgeln und Geraete beschaeftigt halten, hat genau niemand etwas gewonnen.

  29. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:17

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum nur? Ernsthaft?
    >
    > Die Telekom ist das einzige Telekommunikationsunternehmen in Deutschland,
    > das in jedem Haushalt einen Anschluss hat.
    Ja, und?

    Damit haben sie das größte Potential *aller* ISPs in ganz Deutschland. Die ganzen PowerUser (wie z.B. mich) könnten sie davon überzeugen, ihre tollen Leistungen zu buchen.

    Kriegen sie nur nicht hin.

    > Andere Unternehmen wie die Deutsche Glasfaser bauen nur dort, wo sich von
    > vornherein genügend Kunden finden lassen, also gibt es die Situation
    > einfach nicht, dass ein Ausbau stattfindet und es keine Abnehmer gibt.
    > Es gab übrigens auch zahlreiche Gemeinden, die die Vorvertragsquote der DG
    > nicht erfüllt haben.
    Offenbar findet die Deutsche Glasfaser aber deutlich mehr Orte, in denen sie Glasfaser ausbauen können, als die Deutsche Telekom. Zumindest behauptet ihr doch ständig, die Telekom wollte ja - im Stile der Deutschen Glasfaser - FTTH ausbauen, aber keiner wollte es.

    > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss zunächst
    > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht das
    > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.
    Ist bei der Telekom genauso:
    > https://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/internet

    Würde mich als Telekom ja echt wurmen, wenn dann trotzdem noch keiner mein tolles DSL will :-D

    Aber klar, die PowerUser sind schon längst woanders. Zum Beispiel Unitymedia, die haben ja eher das Problem, dass sie zuviele Kunden für ihre HighSpeed-Angebote haben:
    > https://winfuture.de/news,107655.html

    "Wie Unitymedia betont, entscheiden sich dabei immer mehr Nutzer für 400 Mbit-Anschlüsse, in Q4 2018 war das bei fast jedem zweiten Neukunden (45 Prozent) der Fall."

    Und die Telekom kriegt nicht mal ihre 100 MBit verkauft, peinlich!

  30. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 29.03.19 - 19:02

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit haben sie das größte Potential *aller* ISPs in ganz Deutschland. Die
    > ganzen PowerUser (wie z.B. mich) könnten sie davon überzeugen, ihre tollen
    > Leistungen zu buchen.
    >
    > Kriegen sie nur nicht hin.
    Gerade Power-User scheuen doch DOCSIS wie der Teufel das Weihwasser:
    - langsamerer Upload
    - Modemzwang (effektiv immer noch!)
    - überlastet in den Abendstunden
    - schlechter Kundenservice
    - keine eigene IPv4-Adresse
    - usw.

    > Offenbar findet die Deutsche Glasfaser aber deutlich mehr Orte, in denen
    > sie Glasfaser ausbauen können, als die Deutsche Telekom. Zumindest
    > behauptet ihr doch ständig, die Telekom wollte ja - im Stile der Deutschen
    > Glasfaser - FTTH ausbauen, aber keiner wollte es.
    Dir ist aber schon klar, dass sich seit 2011 doch ein bisschen die Internet-Nutzung geändert hat und jetzt natürlich Glasfaser mehr nachgefragt wird als vor 8 Jahren?
    Aber auch heute noch gibt es Gemeinden, die die Vorvertragsquote für Glasfaser nicht erreichen.
    Obwohl du ja meinst, man bräuchte bis 2025 Flächendeckend 1Gb ;)

    > > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss zunächst
    > > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht
    > das
    > > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.
    Merken!

    > Würde mich als Telekom ja echt wurmen, wenn dann trotzdem noch keiner mein
    > tolles DSL will :-D
    Bei 7 Mio. Kabelkunden gibt es über 20 Mio. DSL-Kunden in Deutschland. Denk daran, nur weil jemand bei o2 oder 1und1 DSL bucht ist das alles trotzdem Telekom-Technik...


    > "Wie Unitymedia betont, entscheiden sich dabei immer mehr Nutzer für 400
    > Mbit-Anschlüsse, in Q4 2018 war das bei fast jedem zweiten Neukunden (45
    > Prozent) der Fall."
    Ha! Und genau das ist der Punkt, den ich hier schon mehrfach angesprochen habe:
    Du bist voll auf das Marketing von Unitymedia reingefallen. In den Mitteilungen wird immer nur davon gesprochen, wie viele *Neukunden* die schnellsten Anschlüsse buchen, nie was die Bestandskunden tatsächlich nutzen.

    Da lohnt mal ein Blick in die Preisgestaltung bei UM:
    30 MBit/s kosten in den ersten 12 Monaten 19,99¤
    400 MBit/s kosten in den ersten 12 Monaten 19,99¤

    > Bis zum Ende des 11. Vertragsmonats ist der Wechsel in einen der anderen
    > genannten 2play Tarife unter [...] möglich. Dann gelten ab dem 13. Monat
    > die Konditionen des 2play Tarifs, in den gewechselt wurde.

    NATÜRLICH nutzen dann so viele Neukunden erstmal die kostenlose Zusatzgeschwindigkeit...

  31. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Faksimile 29.03.19 - 20:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mimimimimi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Damit haben sie das größte Potential *aller* ISPs in ganz Deutschland.
    > Die
    > > ganzen PowerUser (wie z.B. mich) könnten sie davon überzeugen, ihre
    > tollen
    > > Leistungen zu buchen.
    > >
    > > Kriegen sie nur nicht hin.
    > Gerade Power-User scheuen doch DOCSIS wie der Teufel das Weihwasser:
    > - langsamerer Upload
    > - Modemzwang (effektiv immer noch!)
    > - überlastet in den Abendstunden
    > - schlechter Kundenservice
    > - keine eigene IPv4-Adresse
    > - usw.
    >
    > > Offenbar findet die Deutsche Glasfaser aber deutlich mehr Orte, in denen
    > > sie Glasfaser ausbauen können, als die Deutsche Telekom. Zumindest
    > > behauptet ihr doch ständig, die Telekom wollte ja - im Stile der
    > > Deutschen Glasfaser - FTTH ausbauen, aber keiner wollte es.
    >
    > Dir ist aber schon klar, dass sich seit 2011 doch ein bisschen die
    > Internet-Nutzung geändert hat und jetzt natürlich Glasfaser mehr
    > nachgefragt wird als vor 8 Jahren?

    Hat keiner bestritten. Aber da jedem klar denkenden Menschen bewusst sein muss, dass ein FTTH Ausbau nicht von heute auf morgen machbar ist, hätte die Telekom eben mal als hauptsächlicher Netzbetreiber in Vorleistung gehen sollen und langfristig zu investieren und sich nicht auf Experimente wie Wettbewerber im Content anbieten (gegenüber den großen US Konzernen) einlassen sollen. Erst einmal die technischen Voraussetzungen schaffen. Dann kann man auch den Content dazu anbieten.
    Aber wer nur auf einen RoI von 6 Monaten schielt, der hat dann auf Dauer ein Problem ...

    > Aber auch heute noch gibt es Gemeinden, die die Vorvertragsquote für
    > Glasfaser nicht erreichen.
    > Obwohl du ja meinst, man bräuchte bis 2025 Flächendeckend 1Gb ;)
    >
    Genau so, wie nicht jeder ein Fax hatte, oder einen ISDN-Anschluss oder einen Anrufbeantworter oder ... oder ... oder ...

    > > > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss
    > zunächst
    > > > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht
    > > das
    > > > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.
    > Merken!
    >
    > > Würde mich als Telekom ja echt wurmen, wenn dann trotzdem noch keiner
    > mein
    > > tolles DSL will :-D
    > Bei 7 Mio. Kabelkunden gibt es über 20 Mio. DSL-Kunden in Deutschland. Denk
    > daran, nur weil jemand bei o2 oder 1und1 DSL bucht ist das alles trotzdem
    > Telekom-Technik...
    >
    > > "Wie Unitymedia betont, entscheiden sich dabei immer mehr Nutzer für 400
    > > Mbit-Anschlüsse, in Q4 2018 war das bei fast jedem zweiten Neukunden (45
    > > Prozent) der Fall."
    > Ha! Und genau das ist der Punkt, den ich hier schon mehrfach angesprochen
    > habe:
    > Du bist voll auf das Marketing von Unitymedia reingefallen. In den
    > Mitteilungen wird immer nur davon gesprochen, wie viele *Neukunden* die
    > schnellsten Anschlüsse buchen, nie was die Bestandskunden tatsächlich
    > nutzen.
    >
    > Da lohnt mal ein Blick in die Preisgestaltung bei UM:
    > 30 MBit/s kosten in den ersten 12 Monaten 19,99¤
    > 400 MBit/s kosten in den ersten 12 Monaten 19,99¤
    >
    > > Bis zum Ende des 11. Vertragsmonats ist der Wechsel in einen der anderen
    >
    > > genannten 2play Tarife unter [...] möglich. Dann gelten ab dem 13. Monat
    >
    > > die Konditionen des 2play Tarifs, in den gewechselt wurde.
    >
    > NATÜRLICH nutzen dann so viele Neukunden erstmal die kostenlose
    > Zusatzgeschwindigkeit...

  32. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 23:57

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade Power-User scheuen doch DOCSIS wie der Teufel das Weihwasser:
    Angesichts der Faktenlage (Datenverkehr, Bandbreite von Neuanschlüssen etc.) ist das schlicht Bullshit :-)

    > - langsamerer Upload
    Oh? Echt? Muss ich war verpasst haben. Wo genau liefert DSL denn mehr als 50 MBit im Upload? :-)

    > - Modemzwang (effektiv immer noch!)
    Nein. Gibt es nicht.

    > - überlastet in den Abendstunden
    Gibt es bei allen Anschlüssen.

    > - schlechter Kundenservice
    Auch falsch.

    > - keine eigene IPv4-Adresse
    Ebenfalls falsch.

    Jedes deiner Argumente komplett falsch. Offensichtlich hast du keine Ahnung, wovon du hier redest :-)

    > Dir ist aber schon klar, dass sich seit 2011 doch ein bisschen die
    > Internet-Nutzung geändert hat und jetzt natürlich Glasfaser mehr
    > nachgefragt wird als vor 8 Jahren?
    Die Telekom hätte den FTTH-Ausbau auch ohne Vorverträge starten können. Sie sind sogar fast der einzige Konzern in Deutschland, der dazu in der Lage gewesen wäre. Aber sie wollten es lieber billig haben.

    > Aber auch heute noch gibt es Gemeinden, die die Vorvertragsquote für
    > Glasfaser nicht erreichen.
    Aber nur ein extrem geringer Bruchteil. Wahrscheinlich sogar deutlich weniger, als Gemeinden, die 2018 noch Kupfer von der Telekom in Neubaugebieten gelegt bekommen haben :-)

    > Obwohl du ja meinst, man bräuchte bis 2025 Flächendeckend 1Gb ;)
    Nein, deinen Strohmann kannst du stecken lassen.

    > Bei 7 Mio. Kabelkunden gibt es über 20 Mio. DSL-Kunden in Deutschland. Denk
    > daran, nur weil jemand bei o2 oder 1und1 DSL bucht ist das alles trotzdem
    > Telekom-Technik...
    Nur blöd, dass die 7 Millionen Kabelkunden offensichtlich die PowerUser sind. Die buchen auch 400 MBit und machen ordentlich Traffic, was die Oma Erna bei der Telekom (deine Behauptung!) so ja auch nicht tut.

    > Ha! Und genau das ist der Punkt, den ich hier schon mehrfach angesprochen
    > habe:
    > Du bist voll auf das Marketing von Unitymedia reingefallen. In den
    > Mitteilungen wird immer nur davon gesprochen, wie viele *Neukunden* die
    > schnellsten Anschlüsse buchen, nie was die Bestandskunden tatsächlich
    > nutzen.
    Ja und wir reden ja von Neukunden :-)

    > NATÜRLICH nutzen dann so viele Neukunden erstmal die kostenlose
    > Zusatzgeschwindigkeit...
    Das ist bei der Telekom, wie dir schon verlinkt worden ist, identisch:
    > https://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/internet

    Nun - warum buchen die Kunden nun bei Unitymedia 400 MBit und bei der Telekom nur 50?

  33. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 00:15

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Gerade Power-User scheuen doch DOCSIS wie der Teufel das Weihwasser:
    > Angesichts der Faktenlage (Datenverkehr, Bandbreite von Neuanschlüssen
    > etc.) ist das schlicht Bullshit :-)
    Deswegen hat die Telekom ja weniger Geschäftskundenanschlüsse, als Vodafone. Nein halt, sie hat ja mehr...

    > > - langsamerer Upload
    > Oh? Echt? Muss ich war verpasst haben. Wo genau liefert DSL denn mehr als
    > 50 MBit im Upload? :-)
    Also hier bei Unitymedia bekomme ich jedenfalls keine 50 MBit!

    > > - Modemzwang (effektiv immer noch!)
    > Nein. Gibt es nicht.
    Doch klar. Effektiv gibt es derzeit nur die FritzBox 6490 und 6590 als freie Geräte. Allerdings kann ich die nicht in den Modemmodus schalten, weil dafür zwei CPE pro Kunden freigegeben sein müssen, es ist aber nur 1 erlaubt. Also kann ich z.B. kein pfSense an einem eigenen Kabelmodem betreiben. Oder hast du einen konkreten Vorschlag wie das gehen soll?
    Bei DSL ist das kein Problem.

    > > - überlastet in den Abendstunden
    > Gibt es bei allen Anschlüssen.
    Bei Kabel aber viel häufiger, als bei VDSL.

    > > - schlechter Kundenservice
    > Auch falsch.
    Vodafone schneidet immer super schlecht ab.

    > > - keine eigene IPv4-Adresse
    > Ebenfalls falsch.
    Bei Unitymedia ist man zumindest von einer Einfallentscheidung und der Kompetenz der Mitarbeiter abhängig. Außerdem kostet es einen Aufpreis. Der Regelfall ist definitiv DS Lite, also keine eigene IPv4 Adresse.

    > Jedes deiner Argumente komplett falsch. Offensichtlich hast du keine
    > Ahnung, wovon du hier redest :-)
    s.o. ;)

    > Die Telekom hätte den FTTH-Ausbau auch ohne Vorverträge starten können. Sie
    > sind sogar fast der einzige Konzern in Deutschland, der dazu in der Lage
    > gewesen wäre. Aber sie wollten es lieber billig haben.
    Weil sie der größte Konzern sind, sollen sie unwirtschaftlich arbeiten?

    > Nur blöd, dass die 7 Millionen Kabelkunden offensichtlich die PowerUser
    > sind. Die buchen auch 400 MBit und machen ordentlich Traffic, was die Oma
    > Erna bei der Telekom (deine Behauptung!) so ja auch nicht tut.
    Ich bekomme auch an einem VDSL-Anschluss über 1,2 TB im Monat durch die Leitung gejagt, und hab dann zumindest nicht die o.g. technischen Einschränkungen.

    > Ja und wir reden ja von Neukunden :-)
    Dann sag mir doch BITTE (ja ich will es wirklich wissen) mal, wie hoch der Anteil von 400 MBit-Verträgen bei Bestandskunden ist?

    > Nun - warum buchen die Kunden nun bei Unitymedia 400 MBit und bei der
    > Telekom nur 50?
    Dafür müsste ich erst einmal wissen, wie die Zahlen bei der Telekom aussehen. Hast du da was zur Hand? Am besten inkl. Neu- und Bestandskunden.

  34. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 00:35

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen hat die Telekom ja weniger Geschäftskundenanschlüsse, als
    > Vodafone. Nein halt, sie hat ja mehr...
    Power-User müssen also Geschäftskundenanschlüsse kaufen?

    Vielleicht solltest du mal beim Thema bleiben, statt immer dann das Thema zu wechseln, wenn es dir nicht mehr passt? ;-)

    > Also hier bei Unitymedia bekomme ich jedenfalls keine 50 MBit!
    Dann aber mindestens 40 und nicht 20 wie andersorts von dir behauptet.

    Also mindestes Mal: Identisch.

    Für 2/3 der Haushalte aber deutlich mehr (Verfügbarkeit 40 MBit DOCSIS: 64%, Verfügbarkeit 40 MBit DSL: 1,6% - Breitbandatlas 2018)

    > Doch klar. Effektiv gibt es derzeit nur die FritzBox 6490 und 6590 als
    > freie Geräte. Allerdings kann ich die nicht in den Modemmodus schalten,
    > weil dafür zwei CPE pro Kunden freigegeben sein müssen, es ist aber nur 1
    > erlaubt. Also kann ich z.B. kein pfSense an einem eigenen Kabelmodem
    > betreiben. Oder hast du einen konkreten Vorschlag wie das gehen soll?
    > Bei DSL ist das kein Problem.
    Also ich kann meinen pfSense problemlos an meiner Kabel-Fritzbox betreiben. Keine Ahnung, wo du da nicht zu fähig bist.

    Inzwischen bei Unitymedia sogar im Bridgemodus. Keine Ahnung, wozu ich mir dann noch ein Modem kaufen soll.

    > Bei Kabel aber viel häufiger, als bei VDSL.
    Natürlich werden Überlastungen bei vielen Power-Usern, die 1000 MBit Bandbreite zur Verfügung haben, viel schneller sichtbar, als wenn da 50 oder 100 MBit über VDSL gehen.

    Ändert aber nichts daran, dass selbst nur 10% meiner DOCSIS-Bandbreite immer noch doppelt so schnell ist, wie der schnellste verfügbare DSL-Anschluss 24/7 ist.

    Da nimmt jeder Power-User einen 50% Drop abends gern hin. Immerhin läuft YouTube flüssig, während es bei der Telekom ruckelt, ruckelt, ruckelt....

    > Vodafone schneidet immer super schlecht ab.
    Vodafone ist nicht der einzige DSL-Anbieter.

    > Bei Unitymedia ist man zumindest von einer Einfallentscheidung und der
    > Kompetenz der Mitarbeiter abhängig. Außerdem kostet es einen Aufpreis. Der
    > Regelfall ist definitiv DS Lite, also keine eigene IPv4 Adresse.
    Nö. 3¤ Aufpreis und du hast Dual-Stack.

    > s.o. ;)
    Also immer noch jedes deiner Gegenargumente falsch und widerlegt :-)

    Hast es nicht so mit der Faktenlage aus 2019, ne? :-)

    > Weil sie der größte Konzern sind, sollen sie unwirtschaftlich arbeiten?
    Was hat es denn mit Unwirtschaftlichkeit zu tun, sein Netz instand zu halten?

    Unitymedia liefert mir inzwischen auch 1000 MBit und hat dazu keinerlei Vorverträge verlangt. Irgendwann hieß es "Kannste bestellen" und fertig.

    > Ich bekomme auch an einem VDSL-Anschluss über 1,2 TB im Monat durch die
    > Leitung gejagt, und hab dann zumindest nicht die o.g. technischen
    > Einschränkungen.
    Ist ja süß, so 1,2 TB :-)

    Hau ich dir - wenn ich will - in drei Stunden durch die Leitung.

    > Dann sag mir doch BITTE (ja ich will es wirklich wissen) mal, wie hoch der
    > Anteil von 400 MBit-Verträgen bei Bestandskunden ist?
    Das ist völlig irrelevant. Entscheidend ist, was die Neukunden buchen. Du sagst selbst, bei DSL würden die nur 50 MBit oder weniger buchen. Warum ist dies bei UnityMedia anders?

    Hab ich dir schon beantwortet: Power-User.

    Aber die müssen bei der Telekom ja nen Geschäftskundenanschluss buchen :-P

    > Dafür müsste ich erst einmal wissen, wie die Zahlen bei der Telekom
    > aussehen. Hast du da was zur Hand? Am besten inkl. Neu- und Bestandskunden.
    Das musst du nicht mich fragen, ihr seid diejenigen, die ständig zum Thema FTTH sagen "Aber die Neukunden buchen dann doch nur die 16 MBit für 20¤, muss ja billig sein, da kriegt die arme Telekom doch niiiiiie ihre Investition rein!!111elf".

    Also musst du die Zahlen ja haben. Schieß mal los :-)

  35. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 01:09

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deswegen hat die Telekom ja weniger Geschäftskundenanschlüsse, als
    > > Vodafone. Nein halt, sie hat ja mehr...
    > Power-User müssen also Geschäftskundenanschlüsse kaufen?
    Nein, aber anders herum sind Geschäftskunden oft Power-User.



    > Für 2/3 der Haushalte aber deutlich mehr (Verfügbarkeit 40 MBit DOCSIS:
    > 64%, Verfügbarkeit 40 MBit DSL: 1,6% - Breitbandatlas 2018)
    Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen(65,8 und 1,6%, aber ziemlich Richtung 65,8 verschoben). Bei der Anzahl an DSL-Anschlüssen mit mehr als 100 MBit/s dürfte der Großteil an Vectoring-Anschlüssen nicht erhoben sein, weil die eben nach Overhead und je nach Leitungsqualität realistisch eher nur 98-99 MBit schaffen. Macht in der Realität keinen Unterschied, bei der Messmethode der BMVI schon sehr.

    > Also ich kann meinen pfSense problemlos an meiner Kabel-Fritzbox betreiben.
    > Keine Ahnung, wo du da nicht zu fähig bist.
    Deine eigene FirtzBox oder vom Anbieter geliehen? Macht einen riesigen Unterschied!

    > Inzwischen bei Unitymedia sogar im Bridgemodus. Keine Ahnung, wozu ich mir
    > dann noch ein Modem kaufen soll.
    Vielleicht weil man einmal zahlen möchte, statt dauerhaft Miete? Oder damit die Updates schneller kommen? Oder man dem Anbieter keinen Zugang ins eigene Netzwerk gewähren möchte?

    > Ändert aber nichts daran, dass selbst nur 10% meiner DOCSIS-Bandbreite
    > immer noch doppelt so schnell ist, wie der schnellste verfügbare
    > DSL-Anschluss 24/7 ist.
    Schön wäre es. In den DOCSIS 3.0 Segmenten gehen die Drops bei Überlast halt auf 7 MBit runter. Damit funktioniert dann nicht mal mehr Youtube.

    > Da nimmt jeder Power-User einen 50% Drop abends gern hin. Immerhin läuft
    > YouTube flüssig, während es bei der Telekom ruckelt, ruckelt, ruckelt....
    Die Telekom hat das Peering mit Youtube schon vor Jahren in Ordnung gebracht. Aber ja, das ist einer der Gründe, wieso ich DSL nie bei der Telekom buchen würde. Nicht wegen der Technik, sondern eben weil das Peering und die Preisgestaltung eher schlechter ist, als bei z.B. 1und1.

    > > Vodafone schneidet immer super schlecht ab.
    > Vodafone ist nicht der einzige DSL-Anbieter.
    Aber der Größte Kabelanbieter.

    > > Bei Unitymedia ist man zumindest von einer Einfallentscheidung und der
    > > Kompetenz der Mitarbeiter abhängig. Außerdem kostet es einen Aufpreis.
    > Der
    > > Regelfall ist definitiv DS Lite, also keine eigene IPv4 Adresse.
    > Nö. 3¤ Aufpreis und du hast Dual-Stack.
    Nein, auch beim Aufpreis passiert das nicht automatisch. Ich habe es doch selbst durchgemacht. Mehrere Anläufe bis ich einen Ansprechpartner hatte, der mir IPv4 freischalten wollte und auch erst nachdem ich meinen Wunsch begründet habe...
    Einen Rechtsanspruch darauf habe ich übrigens nicht, wenn UM will kann es mir jederzeit deaktiviert werden!

    > Also immer noch jedes deiner Gegenargumente falsch und widerlegt :-)
    >
    > Hast es nicht so mit der Faktenlage aus 2019, ne? :-)
    s.o. :)

    > > Ich bekomme auch an einem VDSL-Anschluss über 1,2 TB im Monat durch die
    > > Leitung gejagt, und hab dann zumindest nicht die o.g. technischen
    > > Einschränkungen.
    > Ist ja süß, so 1,2 TB :-)
    >
    > Hau ich dir - wenn ich will - in drei Stunden durch die Leitung.
    Ich bin mal neugierig, sag mir doch mal, wie kommen bei dir die ganzen Datenmengen zustande? Was macht dich als "power-user" aus?

    Der Upload ist das, was meine Internet-Nutzung am ehesten einschränkt und der ist bei deinem Anschluss ja auch nicht relevant schneller...

    > Das ist völlig irrelevant. Entscheidend ist, was die Neukunden buchen.
    Natürlich nicht. Die wenigsten Kunden sind Neukunden, die meisten sind Bestandskunden. Und die Anbieter verdienen hauptsächlich mit Bestandskunden Geld. Bei den Neukunden sind die ersten Monate reduziert, es muss noch die Hardware gesponsort werden und der Vermittler des Vertrags bekommt oft noch mehrere 100¤ Prämie.

    Edit: Ach ja:
    > Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung:
    > "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent Verträge
    > mit bis zu 100 MBit/s.
    " Der Rest teile sich auf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.19 01:26 durch LinuxMcBook.

  36. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 01:31

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, aber anders herum sind Geschäftskunden oft Power-User.
    Nein. Sie haben eigentlich sogar eher andere Ansprüche.

    > Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen(65,8 und 1,6%, aber ziemlich
    > Richtung 65,8 verschoben).
    Nein, 1,6%. So sind die Zahlen.

    > Bei der Anzahl an DSL-Anschlüssen mit mehr als
    > 100 MBit/s dürfte der Großteil an Vectoring-Anschlüssen nicht erhoben sein,
    > weil die eben nach Overhead und je nach Leitungsqualität realistisch eher
    > nur 98-99 MBit schaffen. Macht in der Realität keinen Unterschied, bei der
    > Messmethode der BMVI schon sehr.
    Bitte einen Beleg hier für.

    > Deine eigene FirtzBox oder vom Anbieter geliehen? Macht einen riesigen
    > Unterschied!
    Unitymedia-Modell.

    > Vielleicht weil man einmal zahlen möchte, statt dauerhaft Miete? Oder damit
    > die Updates schneller kommen? Oder man dem Anbieter keinen Zugang ins
    > eigene Netzwerk gewähren möchte?
    Wie soll denn der Anbieter in mein Netz kommen, wenn die Fritzbox als Bridge konfiguriert ist? Weißt du, was eine Bridge ist? Wikipedia hilft dir hier:
    > https://de.wikipedia.org/wiki/Bridge_(Netzwerk)

    Vielleicht können wir ja weiter diskutieren, wenn du überhaupt weißt, worüber wir reden. Selbst wenn ich keinen Bridge-Modus fahre und den pfSense per NAT hinter die Fritzbox hänge, hat der Anbieter kein Zugriff auf mein Netzwerk. Facepalm im Quadrat, was für einen Blödsinn du so den ganzen Tag behauptest.

    Die Fritzbox kostet mich übrigens 5¤ im Monat. Seit ich Gigabit habe, ist es ne 6591. Ein Kaufmodell hätte sich nie rentiert, von den anderen Annehmlichkeiten durch die Fritzbox-Option (2. Telefon-Leitung, mehr Upload etc.) noch gar nicht geredet.

    Schnapper.

    > Schön wäre es. In den DOCSIS 3.0 Segmenten gehen die Drops bei Überlast
    > halt auf 7 MBit runter. Damit funktioniert dann nicht mal mehr Youtube.
    Selten, aber fast nie. YouTube funktioniert bei der Telekom ja nicht mal mit VVDSL, wenn die Telekom von Google mal wieder ihr Peering erpressen möchte ;-)

    > Die Telekom hat das Peering mit Youtube schon vor Jahren in Ordnung
    > gebracht. Aber ja, das ist einer der Gründe, wieso ich DSL nie bei der
    > Telekom buchen würde. Nicht wegen der Technik, sondern eben weil das
    > Peering und die Preisgestaltung eher schlechter ist, als bei z.B. 1und1.
    Nicht die Telekom hat das Peering gefixt, Google bezahlt es. Hat die Telekom 1a seine Kunden genutzt, um das Peering zu erpressen. Wäre ich vorsichtig, nicht, dass es morgen Apple oder Amazon ist. Oder wieder Google. Solche Anbieter sollte man per se meiden.

    > Aber der Größte Kabelanbieter.
    Aber eben der nicht der Einzige. Springst ja auch ständig zwischen Unitymedia und Vodafone hin und her, wie es dir gerade mal passend in den Kram passt. Natürlich immer nur zum schlechteren, klar. Steht wahrscheinlich so im PPTX ;-)

    > Nein, auch beim Aufpreis passiert das nicht automatisch. Ich habe es doch
    > selbst durchgemacht. Mehrere Anläufe bis ich einen Ansprechpartner hatte,
    > der mir IPv4 freischalten wollte und auch erst nachdem ich meinen Wunsch
    > begründet habe...
    Ach so, jetzt will Mr. DOCSIS-ist-so-Scheiße plötzlich einen UM-Anschluss haben. Ne ist klar. Und behauptet was von 20 MBit Upload :-D

    War bei mir ne Sache von 5 Minuten. Wenn du zur Hotline so freundlich und Fakten-basiert agierst wie hier im Forum, wundert es mich aber nicht sonderlich, dass die dich da haben auflaufen lassen.

    > Einen Rechtsanspruch darauf habe ich übrigens nicht, wenn UM will kann es
    > mir jederzeit deaktiviert werden!
    Halte ich für ein starkes Gerücht, da es auch im Kundencenter hinterlegt ist.

    > s.o. :)
    Immer noch alles, was du behauptest hast, falsch und widerlegt.

    > Ich bin mal neugierig, sag mir doch mal, wie kommen bei dir die ganzen
    > Datenmengen zustande? Was macht dich als "power-user" aus?
    Was tut es zur Sache? Stimmt: Nix.

    > Der Upload ist das, was meine Internet-Nutzung am ehesten einschränkt und
    > der ist bei deinem Anschluss ja auch nicht relevant schneller...
    Relevant? 5x schneller als was mir DSL bietet. Willst du mich veräppeln?

    > Natürlich nicht. Die wenigsten Kunden sind Neukunden, die meisten sind
    > Bestandskunden. Und die Anbieter verdienen hauptsächlich mit Bestandskunden
    > Geld. Bei den Neukunden sind die ersten Monate reduziert, es muss noch die
    > Hardware gesponsort werden und der Vermittler des Vertrags bekommt oft noch
    > mehrere 100¤ Prämie.
    Ist ja logisch, dass die Kunden dann bei ihren 400 MBit bleiben, wenn sie damit einmal Neukunden waren. Der Unitymedia-Traffic ist ebenfalls überdurchschnittlich, deutlich höher als bei den DSL-Anbietern, eben aus diesem Grunde.

  37. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 01:50

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, aber anders herum sind Geschäftskunden oft Power-User.
    > Nein. Sie haben eigentlich sogar eher andere Ansprüche.
    >
    > > Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen(65,8 und 1,6%, aber ziemlich
    > > Richtung 65,8 verschoben).
    > Nein, 1,6%. So sind die Zahlen.
    Hier:
    > https://ausbauticker.telekom-dienste.de/
    Tagesaktuell. 70%

    > > Vielleicht weil man einmal zahlen möchte, statt dauerhaft Miete? Oder
    > damit
    > > die Updates schneller kommen? Oder man dem Anbieter keinen Zugang ins
    > > eigene Netzwerk gewähren möchte?
    > Wie soll denn der Anbieter in mein Netz kommen, wenn die Fritzbox als
    > Bridge konfiguriert ist? Weißt du, was eine Bridge ist? Wikipedia hilft dir
    > hier:
    > > de.wikipedia.org
    >
    > Vielleicht können wir ja weiter diskutieren, wenn du überhaupt weißt,
    > worüber wir reden. Selbst wenn ich keinen Bridge-Modus fahre und den
    > pfSense per NAT hinter die Fritzbox hänge, hat der Anbieter kein Zugriff
    > auf mein Netzwerk. Facepalm im Quadrat, was für einen Blödsinn du so den
    > ganzen Tag behauptest.
    Natürlich ist es unproblematisch den Provider-Router hinter einem eigenen Router zu betreiben. Der Zugriff aufs Netzwerk gilt aber im Regelfall bei der Nutzung eines Providergeräts, sodass dieses generell für mich ausfällt.
    Doppeltes NAT ist bei Freigaben übrigens echt uncool.


    > Die Fritzbox kostet mich übrigens 5¤ im Monat. Seit ich Gigabit habe, ist
    > es ne 6591. Ein Kaufmodell hätte sich nie rentiert, von den anderen
    > Annehmlichkeiten durch die Fritzbox-Option (2. Telefon-Leitung, mehr Upload
    > etc.) noch gar nicht geredet.
    Die Telefon Komfort-Option hat laut Internetseite gar keine Verdoppelung vom Upload dabei?
    > https://www.unitymedia.de/privatkunden/kombipakete/2play/2play-jump-150/optionen/
    Also sind 4,99¤+2,99¤ die dafür nötig werden? Vom Aufpreis für die Telefon-Option habe ich nach 3 Jahren meine eigene FritzBox abbezahlt...

    > Aber eben der nicht der Einzige. Springst ja auch ständig zwischen
    > Unitymedia und Vodafone hin und her, wie es dir gerade mal passend in den
    > Kram passt. Natürlich immer nur zum schlechteren, klar. Steht
    > wahrscheinlich so im PPTX ;-)
    Naja du schreibst auch nur von Kabel-Internet im Allgemeinen. Ist halt blöd, dass sich beide Anbieter in Kleinigkeiten unterscheiden.


    > Ach so, jetzt will Mr. DOCSIS-ist-so-Scheiße plötzlich einen UM-Anschluss
    > haben. Ne ist klar. Und behauptet was von 20 MBit Upload :-D
    Ich habe ja auch leider einen UM-Anschluss, eine DSL-Leitung gibt es hier gar nicht. Nicht weil hier kein schnelles DSL verfügbar wäre, sondern weil im Haus keine normale Telefonleitung verbaut wurde. Und was meinst du, wie mich das ärgert...

    Und ja, ich habe nur den 150 MBit Vertrag, der hat mit Power Upload gerade mal 20 MBit. Bei einem gleich teuren DSL-Anschluss hätte ich nunmal 40 MBit.

    Und es ist mir auch egal, ob ich 40 MBit Upload haben könnte, denn ich werde ganz sicher nicht 53¤ im Monat für einen Internetanschluss zahlen, wenn mir 150 MBit im Downstream locker ausreichen und ich bei DSL viel mehr für mein Geld bekommen würde.


    > > mir jederzeit deaktiviert werden!
    > Halte ich für ein starkes Gerücht, da es auch im Kundencenter hinterlegt
    > ist.
    Ja ist es. Mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat oder weniger, die so auch für UM gilt. Mein Hauptvertrag läuft aber noch deutlich länger...

    > Relevant? 5x schneller als was mir DSL bietet. Willst du mich veräppeln?
    Also gibt es bei dir nur DSL mit max. 50 MBit? Na dann hast du natürlich pech...

    > Ist ja logisch, dass die Kunden dann bei ihren 400 MBit bleiben, wenn sie
    > damit einmal Neukunden waren.
    Wieso? Kannst du irgendwo belegen, dass die Kunden wirklich bei 400 MBit bleiben, wenn sie dafür deutlich mehr Geld zahlen müssen, als in den ersten 12 Monaten als Neukunde?

    Übrigens hier mal wie gewünscht die Vertragsstruktur der Telekom:
    > Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung:
    > "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent Verträge
    > mit bis zu 100 MBit/s." Der Rest teile sich auf.

  38. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 03:26

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier:
    > > ausbauticker.telekom-dienste.de
    > Tagesaktuell. 70%
    Bundesnetzagentur sagt was Anderes.

    Denen vertraue ich eher, als der Telekom. Die lügt eh, wie gedruckt.

    > Natürlich ist es unproblematisch den Provider-Router hinter einem eigenen
    > Router zu betreiben. Der Zugriff aufs Netzwerk gilt aber im Regelfall bei
    > der Nutzung eines Providergeräts, sodass dieses generell für mich ausfällt.
    Nein, gilt eben nicht. Erst faselst du was von pfSense und wenn dir die Antwort nicht passt, existiert der pfSense plötzlich nicht. Wie will mein ISP an mein Netz durch meinen pfSense kommen? Schieß los!

    Und sobald das eigene Geräte TR069 nutzt, ist man sowieso so weit wie vorher.

    > Doppeltes NAT ist bei Freigaben übrigens echt uncool.
    Absolut Problemlos ist die richtige Aussage. Ähnliche Unwahrheit wie der angeblich bei DSL bessere Upload. Da wurdest du als Lügner entlarvt.

    > Die Telefon Komfort-Option hat laut Internetseite gar keine Verdoppelung
    > vom Upload dabei?
    > > www.unitymedia.de
    > Also sind 4,99¤+2,99¤ die dafür nötig werden? Vom Aufpreis für die
    > Telefon-Option habe ich nach 3 Jahren meine eigene FritzBox abbezahlt...
    5¤ * 12 * 3 = 180¤. Kann keine gute Fritzbox sein.

    > Naja du schreibst auch nur von Kabel-Internet im Allgemeinen. Ist halt
    > blöd, dass sich beide Anbieter in Kleinigkeiten unterscheiden.
    Deshalb nimmt man gerade den passenderen, schlechteren?

    > Ich habe ja auch leider einen UM-Anschluss, eine DSL-Leitung gibt es hier
    > gar nicht. Nicht weil hier kein schnelles DSL verfügbar wäre, sondern weil
    > im Haus keine normale Telefonleitung verbaut wurde. Und was meinst du, wie
    > mich das ärgert...
    Siehst du. Kabel ist eben deutlich besser als DSL. 400/40 vs. 0/0.

    > Und ja, ich habe nur den 150 MBit Vertrag, der hat mit Power Upload gerade
    > mal 20 MBit. Bei einem gleich teuren DSL-Anschluss hätte ich nunmal 40
    > MBit.
    Ein gleichteurer DSL-Anschluss wird dir nicht gelegt.

    > Und es ist mir auch egal, ob ich 40 MBit Upload haben könnte, denn ich
    > werde ganz sicher nicht 53¤ im Monat für einen Internetanschluss zahlen,
    > wenn mir 150 MBit im Downstream locker ausreichen und ich bei DSL viel mehr
    > für mein Geld bekommen würde.
    Aha. Also eigentlich bekommst du bei DSL gar nix für dein Geld. Aber egal :-D

    > Ja ist es. Mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat oder weniger, die so auch
    > für UM gilt. Mein Hauptvertrag läuft aber noch deutlich länger...
    Beleg? Seit deiner Upload-Lüge glaube ich dir leider nix mehr.

    > Also gibt es bei dir nur DSL mit max. 50 MBit? Na dann hast du natürlich
    > pech...
    Wir reden vom Upload, Mr. Experte.

    > Wieso? Kannst du irgendwo belegen, dass die Kunden wirklich bei 400 MBit
    > bleiben, wenn sie dafür deutlich mehr Geld zahlen müssen, als in den ersten
    > 12 Monaten als Neukunde?
    Siehst du am Traffic.

    > Übrigens hier mal wie gewünscht die Vertragsstruktur der Telekom:
    > > Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung:
    > > "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent
    > Verträge
    > > mit bis zu 100 MBit/s." Der Rest teile sich auf.
    Sehe da keinen Link.

  39. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 07:36

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hier:
    > > > ausbauticker.telekom-dienste.de
    > > Tagesaktuell. 70%
    > Bundesnetzagentur sagt was Anderes.
    > Denen vertraue ich eher, als der Telekom. Die lügt eh, wie gedruckt.
    Ein Unterschied zwischen 1,6 Prozentpunkten und 70 Prozentpunkten kommt aber nicht nur dadurch zustande, wenn die Telekom lügen würde. Irgendwas stimmt grundlegend an einem der beiden Werte nicht.
    Mein Verdacht ist eben, dass es an der Methodik des BMVI liegt. Wenn Anschlüsse mit mehr als 100 MBit gezählt werden, dann werden natürlich all die Millionen Vectoring-Anschlüsse mit knapp 100 MBit nicht gezählt.

    Eine Statistik, die solche geringen Unterschiede jedoch als Extremwerte abbildet taugt aber nichts...

    > Nein, gilt eben nicht. Erst faselst du was von pfSense und wenn dir die
    > Antwort nicht passt, existiert der pfSense plötzlich nicht. Wie will mein
    > ISP an mein Netz durch meinen pfSense kommen? Schieß los!
    Naja das war halt meinerseits eine generelle Kritik an Provider-Hardware, eigene Router betreiben die wenigsten.

    > > Doppeltes NAT ist bei Freigaben übrigens echt uncool.
    > Absolut Problemlos ist die richtige Aussage.
    Zum doppelten NAT kann ich nachher nochmal ausführlich schreiben.

    > 5¤ * 12 * 3 = 180¤. Kann keine gute Fritzbox sein.
    Natürlich gab es in letzter Zeit einige Angebote für die FritzBox 6590, bei denen sie für 180¤ oder weniger erhältlich war, aber halt nicht dauerhaft.
    Und selbst wenn man ein bisschen mehr zahlt, eine FritzBox hat eine Lebensdauer von Mindestens 5 Jahren, also zahlt man mit Miete IMMER drauf.

    Übrigens sind Kabel-FritzBoxen generell nicht der Weisheit letzter Schluss, google bitte mal "PUMA Bug". Deswegen wäre es wünschenswert, man hätte wirkliche Wahlfreiheit wie bei DSL und nicht nur FritzBoxen zur Verfügung.


    > Siehst du. Kabel ist eben deutlich besser als DSL. 400/40 vs. 0/0.
    Ich vergleiche doch die beiden Technologien an sich und nicht irgendwelche Sonderfälle in einzelnen Haushalten.
    In meiner vorherigen Wohnung war DOCSIS nicht möglich, weil es keine Sternverkabelung gab.
    Deswegen schreibe ich doch trotzdem nicht "DOCSIS ist scheiße, das funktioniert nur bei Rückkanal-fähigen Kabeln".
    Dass es hier kein DSL gibt ist eine Entscheidung meines Vermieters und kein Argument für oder gegen DSL.

    > > Und ja, ich habe nur den 150 MBit Vertrag, der hat mit Power Upload gerade
    > > mal 20 MBit. Bei einem gleich teuren DSL-Anschluss hätte ich nunmal 40
    > > MBit.
    > Ein gleichteurer DSL-Anschluss wird dir nicht gelegt.
    Man kann doch nicht nur Produkte miteinander vergleichen, man muss auch immer den Preis berücksichtigen. Ansonsten kann man IMMER mit MBFM von der Telekom argumentieren, auch wenn das 10.000¤ kostet.
    Wenn bei DOCSIS 40 MBit Upload 53¤ kosten und bei DSL nur 35¤, dann ist das natürlich ein Argument gegen DOCSIS.

    Übrigens, bei mir kommen im Speedtest nur 17 oder 18 MBit im Upload an, von versprochenen 20 MBit. Wenn sich das auf den 400 MBit Tarif (mit 40 MBit Upload) übertragen lässt, dann wären es 36 MBit im Upload. Und das wäre wiederum langsamer als mit DSL.

    Dennoch, das Preisleistungsverhältnis bei UM ist einfach schlecht, wenn man viel Upload will. Bevor ich dafür 53¤ zahle hole ich mir lieber bei der Telekom einen Tarif mit 250 MBit/s im Downstream und 100 MBit/s im Upstream.


    > > Beleg? Seit deiner Upload-Lüge glaube ich dir leider nix mehr.
    Steht irgendwo in deinem Kundencenter, dass du IPv4 gebucht hättest? Hast du dazu irgendeinen Brief bekommen? Ich nicht. Das heißt, das können die mir jederzeit streichen.
    Oder liegt dir da irgendetwas *schriftliches* vor?

    > > Wieso? Kannst du irgendwo belegen, dass die Kunden wirklich bei 400 MBit
    > > bleiben, wenn sie dafür deutlich mehr Geld zahlen müssen, als in den
    > ersten
    > > 12 Monaten als Neukunde?
    > Siehst du am Traffic.
    Dein Ernst? Welcher direkte Zusammenhang besteht zwischen Geschwindigkeit und Traffic? Ich habe auch mit einer 25 MBit Leitung über einen Terabyte im Monat geschafft und liege damit ein vielfaches überm Durchschnittstraffic von UM.

    > > Übrigens hier mal wie gewünscht die Vertragsstruktur der Telekom:
    > > > Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung:
    >
    > > > "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent
    > > Verträge
    > > > mit bis zu 100 MBit/s." Der Rest teile sich auf.
    > Sehe da keinen Link.
    https://www.golem.de/news/fttc-die-geheimnisvolle-vectoringnachfrage-der-telekom-1812-138293.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.19 07:39 durch LinuxMcBook.

  40. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: sneaker 30.03.19 - 09:29

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Unterschied zwischen 1,6 Prozentpunkten und 70 Prozentpunkten kommt
    > aber nicht nur dadurch zustande, wenn die Telekom lügen würde. Irgendwas
    > stimmt grundlegend an einem der beiden Werte nicht.
    > Mein Verdacht ist eben, dass es an der Methodik des BMVI liegt. Wenn
    > Anschlüsse mit mehr als 100 MBit gezählt werden, dann werden natürlich all
    > die Millionen Vectoring-Anschlüsse mit knapp 100 MBit nicht gezählt.
    Im Breitbandatlas bestimmt sich die Klasse nach der Mindestbandbreite, d.h. die offiziell als "100/40" beworbenen Anschlüsse mit ihren 54 Mbit/s Mindestbandbreite laut AGB/Produktinformationsblatt sind in der 50 Mbit/s-Klasse mit 65,8% Verfügbarkeit laut Bericht Mitte 2018.

  41. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 14:42

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Unterschied zwischen 1,6 Prozentpunkten und 70 Prozentpunkten kommt
    > aber nicht nur dadurch zustande, wenn die Telekom lügen würde. Irgendwas
    > stimmt grundlegend an einem der beiden Werte nicht.
    Daran stimmt etwas grundlegendes nicht: Dass DSL eben nur "bis zu" und keine festen MBit-Werte hat.

    Leider eben nur 1,6% mit >= 100 MBit bei DSL. So ist das. Dass es problemlos anders geht, zeigen ja CATV/FTTB, die jeweils von 16 bis 100 MBit identische Anteile an ihrem Netz haben.

    > Mein Verdacht ist eben, dass es an der Methodik des BMVI liegt. Wenn
    > Anschlüsse mit mehr als 100 MBit gezählt werden, dann werden natürlich all
    > die Millionen Vectoring-Anschlüsse mit knapp 100 MBit nicht gezählt.
    Selbstverständlich. Man bewertet ja den Ist-Zustand und nicht das (nicht eingehaltene) Werbeversprechen der Telekom.

    Schon interessant, dass du bei CATV angebliche Einbrüche in der Bandbreite am Abend anführst, 24/7 niedrigere Bandbreite bei DSL aber plötzlich vom Tisch wischst.

    Genau deshalb kann man dich als Diskutant nicht ernst nehmen. Dir geht es nicht um eine sachliche Diskussion, sondern rein ums DSL-Hochjubeln und Bashing von allem, was nicht DSL ist. Zur not auch mit plumpen Lügen, wie beim Upload.

    > Eine Statistik, die solche geringen Unterschiede jedoch als Extremwerte
    > abbildet taugt aber nichts...
    Es sind keine Extremwerte, sondern einfach nur Klasseneinstufungen. Die so eben auch von der Telekom kommen. Sie verspricht ja Ausbau mit 100 MBit.

    Warum baut man eigentlich 2018 ein Netz mit 100 MBit, dass dann gar keine 100 MBit liefert?

    > Naja das war halt meinerseits eine generelle Kritik an Provider-Hardware,
    > eigene Router betreiben die wenigsten.
    Was denn nun? Erst behauptest du die Providerboxen seien Scheiße, weil da ja kein pfSense hinter läuft - was auch schon eine Lüge ist btw - und wenn man dir sagt "Klar, kein Problem, funktioniert 1a" - dann nutzt plötzlich niemand pfSense?

    Genau sowas disqualifiziert dich als ernst zunehmende Diskutanten.

    > Zum doppelten NAT kann ich nachher nochmal ausführlich schreiben.
    Bitte nicht, kamen schon mehr als genug Unwahrheiten und Lügen von dir. Doppeltes NAT ist im Alltag völlig problemlos. Ende.

    > Natürlich gab es in letzter Zeit einige Angebote für die FritzBox 6590, bei
    > denen sie für 180¤ oder weniger erhältlich war, aber halt nicht dauerhaft.
    Aktuell 199¤, lieferbar gar 219¤. Break Even daher nach mehr als 3 1/2 Jahren.

    Bis dahin gibt es den Nachfolger, den ich von Unitymedia dann erhalten :-) Bisher jedes Upgrade von der 6360 über die 6490 bis zur 6591 erhalten. Was soll ich da noch über 200¤ ausgeben?

    > Und selbst wenn man ein bisschen mehr zahlt, eine FritzBox hat eine
    > Lebensdauer von Mindestens 5 Jahren, also zahlt man mit Miete IMMER drauf.
    Die Topmodelle kommen deutlich früher raus, als 5 Jahre. Warum solange warten? Daneben gibt es nach 2 Jahren keine Garantie mehr. Die Providerbox - da gemietet - wird bei einem Ausfall einfach ausgetauscht.

    > Übrigens sind Kabel-FritzBoxen generell nicht der Weisheit letzter Schluss,
    > google bitte mal "PUMA Bug". Deswegen wäre es wünschenswert, man hätte
    > wirkliche Wahlfreiheit wie bei DSL und nicht nur FritzBoxen zur Verfügung.
    Habe ich leider keine Probleme mit, weil AVM diesen Bug bereits wirksam in ihrer Firmware gefixt haben. Der pfSense hilft ebenfalls.

    > Ich vergleiche doch die beiden Technologien an sich und nicht irgendwelche
    > Sonderfälle in einzelnen Haushalten.
    Ach so :-D

    Ein Absatz weiter:
    > Übrigens, bei mir kommen im Speedtest nur 17 oder 18 MBit im Upload an, von
    > versprochenen 20 MBit.

    Nein, nein. Du nimmst natürlich keine Sonderfälle, außer es passt dir gerade in den Kram :-D

    Ernst zunehmender Diskutant? Nein.

    > Dass es hier kein DSL gibt ist eine Entscheidung meines Vermieters und kein
    > Argument für oder gegen DSL.
    Doch, in der individuellen Situation ist es das. Da kannst du noch so sehr von

    > Wenn bei DOCSIS 40 MBit Upload 53¤ kosten und bei DSL nur 35¤, dann ist das
    > natürlich ein Argument gegen DOCSIS.
    Blöd nur, dass sich die zwei Angebote ja nicht nur im Upload unterscheiden. DOCSIS bietet den vierfachen Downstream, die weitere Verbreitung, direkt die Fritzbox (musst schon mal 219¤ dazu rechnen) und und und

    35¤ für 100/40 finde ich nirgends, die Telekom verlangt 45¤ im Monat. Da ist man mit ca. 9¤ pro Monat für die Fritzbox also bereits deutlich teurer als DOCSIS. Und der Download schleicht immer noch mit 100 MBit daher.

    > Übrigens, bei mir kommen im Speedtest nur 17 oder 18 MBit im Upload an, von
    > versprochenen 20 MBit. Wenn sich das auf den 400 MBit Tarif (mit 40 MBit
    > Upload) übertragen lässt, dann wären es 36 MBit im Upload. Und das wäre
    > wiederum langsamer als mit DSL.
    Ja, soviel zum Thema du nimmt nie einen Spezialfall :-D

    Ach ja und soviel zum Thema die böse Bundesnetzagentur nutzt für ihren Breitbandatlas den Ist- und nicht den Werbewert (s.o.). :-)

    Bigotterie at its best.

    > Dennoch, das Preisleistungsverhältnis bei UM ist einfach schlecht, wenn man
    > viel Upload will. Bevor ich dafür 53¤ zahle hole ich mir lieber bei der
    > Telekom einen Tarif mit 250 MBit/s im Downstream und 100 MBit/s im
    > Upstream.
    Genau, den Tarif, den nicht mal 1,6% der Haushalte bekommen :-D

    Ist das nicht FTTH dieser Tarif? Na den zwei Haushalten in Deutschland, dank verpenntem Breitbandausbau der Telekom, gratuliere ich natürlich zu der Wahl.

    > Steht irgendwo in deinem Kundencenter, dass du IPv4 gebucht hättest? Hast
    > du dazu irgendeinen Brief bekommen? Ich nicht. Das heißt, das können die
    > mir jederzeit streichen.
    > Oder liegt dir da irgendetwas *schriftliches* vor?
    Ja, steht da wie gesagt. Dort steht Dual-Stack.

    > Dein Ernst? Welcher direkte Zusammenhang besteht zwischen Geschwindigkeit
    > und Traffic? Ich habe auch mit einer 25 MBit Leitung über einen Terabyte im
    > Monat geschafft und liege damit ein vielfaches überm Durchschnittstraffic
    > von UM.
    Du verstehst wohl nicht, was das Wort Durchschnitt heißt :-)

    Ja größer die Anzahl und damit je höher der Anteil der Power-User, desto höher der durchschnittliche Trafficverbrauch. Hier liegt Unitymedia deutlich vor der Telekom, was klar zeigt, dass sie mehr Power-User in ihrer Kundschaft haben, als die Telekom.

    > www.golem.de
    Ich dachte Neukunden zählne nicht? Wo kommen denn die Zahlen der von dir so gewollten Bestandskunden? :-)

  42. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 20:28

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Unterschied zwischen 1,6 Prozentpunkten und 70 Prozentpunkten kommt
    > > aber nicht nur dadurch zustande, wenn die Telekom lügen würde. Irgendwas
    > > stimmt grundlegend an einem der beiden Werte nicht.
    > Daran stimmt etwas grundlegendes nicht: Dass DSL eben nur "bis zu" und
    > keine festen MBit-Werte hat.
    Sind halt die physikalischen Besonderheiten von DSL. Außerdem sind die Leitungswerte ja für jeden Anschluss fest und schwanken nicht ständig hin und her.

    Übrigens, auch in den AGB von Unitymedia werden nur 200 MBit beim 400 MBit-Anschluss garantiert...

    > Schon interessant, dass du bei CATV angebliche Einbrüche in der Bandbreite
    > am Abend anführst, 24/7 niedrigere Bandbreite bei DSL aber plötzlich vom
    > Tisch wischst.
    VDSL ist jedenfalls konstant deutlich schneller als Kabel, *wenn* es in den Abendstunden langsamer wird. Wenn ich z.B. in den Abendstunden Netflix nutzen will, bringt es mir gar nichts, dass mein Kabelanschluss nachts ja schneller wäre.

    > > Eine Statistik, die solche geringen Unterschiede jedoch als Extremwerte
    > > abbildet taugt aber nichts...
    > Es sind keine Extremwerte, sondern einfach nur Klasseneinstufungen. Die so
    > eben auch von der Telekom kommen. Sie verspricht ja Ausbau mit 100 MBit.
    Und ja, wenn wegen der rechtlichen Sicherheit eine geringere Mindestbandbreite in den AGB der Telekom steht, der Anschluss aber praktisch doppelt so schnell ist, dann ist die Methodik vom Bandbreitenatlas trotzdem falsch, wenn der unrealistische Wert als Grundlage genommen wird.

    > Warum baut man eigentlich 2018 ein Netz mit 100 MBit, dass dann gar keine
    > 100 MBit liefert?
    Tut es doch. Der Bandbreiten-Korridor mit einer mind. Bandbreite von "nur" 52 MBit hat nicht viel damit zu tun was tatsächlich beim Kunden ankommt.

    > Bis dahin gibt es den Nachfolger, den ich von Unitymedia dann erhalten :-)
    > Bisher jedes Upgrade von der 6360 über die 6490 bis zur 6591 erhalten. Was
    > soll ich da noch über 200¤ ausgeben?
    Und ein eigenes Gerät müsstest du wegwerfen, wenn es eine neue FritzBox gibt??
    Quatsch, bei ebay für über 100¤ verkaufen und einfach trotzdem gegenüber der Miete sparen, sparen, sparen.

    > Die Topmodelle kommen deutlich früher raus, als 5 Jahre. Warum solange
    > warten? Daneben gibt es nach 2 Jahren keine Garantie mehr. Die Providerbox
    > - da gemietet - wird bei einem Ausfall einfach ausgetauscht.
    FritzBoxen haben 5 Jahre Garantie, nicht 2 Jahre.
    Die letzte Kabel FritzBox kam fast 4 Jahre vor der 6591 raus.
    Hätte sich locker refinanziert.

    > > Übrigens sind Kabel-FritzBoxen generell nicht der Weisheit letzter
    > Schluss,
    > > google bitte mal "PUMA Bug". Deswegen wäre es wünschenswert, man hätte
    > > wirkliche Wahlfreiheit wie bei DSL und nicht nur FritzBoxen zur
    > Verfügung.
    > Habe ich leider keine Probleme mit, weil AVM diesen Bug bereits wirksam in
    > ihrer Firmware gefixt haben. Der pfSense hilft ebenfalls.
    Naja der Bug, der DDOS-Attacken ermöglicht hat ist wohl gefixt. Die Jitter-Probleme hat der PUMA weiterhin.


    > Blöd nur, dass sich die zwei Angebote ja nicht nur im Upload unterscheiden.
    > DOCSIS bietet den vierfachen Downstream, die weitere Verbreitung, direkt
    > die Fritzbox (musst schon mal 219¤ dazu rechnen) und und und
    Mit FritzBox kostet der entsprechende Tarif nochmal 5¤ mehr, als 58¤.
    Außerdem wette ich mir dir, dass in Deutschland mehr Leute 40 MBit über ihren DSL-Anschluss haben, als 40 MBit über Kabel (schon allein, weil man das dazu buchen muss).

    > Ist das nicht FTTH dieser Tarif? Na den zwei Haushalten in Deutschland,
    > dank verpenntem Breitbandausbau der Telekom, gratuliere ich natürlich zu
    > der Wahl.
    Ja, hier gibt es tatsächlich auch FTTH. :)
    Deinem Verständnis nach heißt das ja, dass die Telekom überall FTTH anbietet? ;)

    > Ja größer die Anzahl und damit je höher der Anteil der Power-User, desto
    > höher der durchschnittliche Trafficverbrauch. Hier liegt Unitymedia
    > deutlich vor der Telekom, was klar zeigt, dass sie mehr Power-User in ihrer
    > Kundschaft haben, als die Telekom.
    Die Telekom hat viermal so viele Internet-Kunden wie Unitymedia, viele verschiedene Techniken über die das Internet kommt (ADSL, VDSL, FTTH).
    Unitymedia hat hauptsächlich Kunden in Städten, und dann noch in den reicheren Bundesländern Hessen, BW (NRW zählt da nicht mit rein...).
    Natürlich liegen da die Durchschnittswerte über der der Telekom.
    Wie gesagt, man muss speziell mal die Vectoring-Anschlüsse der Telekom betrachten.

    Ansonsten fehlen immer noch von dir Daten zu den Bestandskunden von Unitymedia. Den Traffic, den UM hat, kann man jedenfalls auch locker mit langsameren Anschlüssen erreichen, dafür braucht es keine mit 400 MBit.

    > > www.golem.de
    > Ich dachte Neukunden zählne nicht? Wo kommen denn die Zahlen der von dir so
    > gewollten Bestandskunden? :-)
    Habs dir nur gleich getan ;)

  43. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 21:15

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind halt die physikalischen Besonderheiten von DSL.
    Das macht es nicht besser.

    > Außerdem sind die Leitungswerte ja für jeden Anschluss fest und schwanken nicht ständig hin
    > und her.
    Das ist schlicht falsch. Je nachdem, was andere Anschlüsse machen, schwanken gelieferte Bandbreiten von DSL-Anschlüssen. Deshalb ja auch Vectoring und Noise-Erzeugung im DSLAM.

    > Übrigens, auch in den AGB von Unitymedia werden nur 200 MBit beim 400
    > MBit-Anschluss garantiert...
    Das ist glaube ich .... mehr als 100 MBit, oder? :-)

    > VDSL ist jedenfalls konstant deutlich schneller als Kabel, *wenn* es in den
    > Abendstunden langsamer wird. Wenn ich z.B. in den Abendstunden Netflix
    > nutzen will, bringt es mir gar nichts, dass mein Kabelanschluss nachts ja
    > schneller wäre.
    Nein, wie du ja oben selbst gesagt hast, liefert eine Unitymedia Leitung immer noch 100% mehr Bandbreite im Downstream, als VDSL, selbst wenn man auf das garantierte Minimum herunter fällt.

    Ich habe sogar noch in den Abendstunden 1000 MBit. Und nun?

    > Und ja, wenn wegen der rechtlichen Sicherheit eine geringere
    > Mindestbandbreite in den AGB der Telekom steht, der Anschluss aber
    > praktisch doppelt so schnell ist, dann ist die Methodik vom
    > Bandbreitenatlas trotzdem falsch, wenn der unrealistische Wert als
    > Grundlage genommen wird.
    Nein, denn der garantierte Wert ist der einzig realistische - weil wirklich garantiert vom Anbieter.

    Identisch ist das so auch z.B. beim Auto. Die PS-Angabe ist garantiert, schon geringe Abweichungen im einstelligen Prozentbereich sind ein Wandlungsgrund.

    Stelle man sich mal bei der Telekom vor. 100 MBit verkauft, Kunde hat nur 95 MBit (du würdest da ja drüber jubeln, wie toll das stabil das DSL ist!) -> Mängelhaftung. Da wäre was los bei der Telekom...

    > Tut es doch. Der Bandbreiten-Korridor mit einer mind. Bandbreite von "nur"
    > 52 MBit hat nicht viel damit zu tun was tatsächlich beim Kunden ankommt.
    Also baut die Telekom gar kein 100 MBit-Netz aus, sondern tatsächlich ein 52 MBit-Netz. Gut zu wissen :-)

    > Und ein eigenes Gerät müsstest du wegwerfen, wenn es eine neue FritzBox
    > gibt??
    > Quatsch, bei ebay für über 100¤ verkaufen und einfach trotzdem gegenüber
    > der Miete sparen, sparen, sparen.
    Ich sehe da immer noch kein Sparpotential. Außer du behauptest da wäre eines. Keinerlei konkrete Zahlen, nur blabla. Ungefähr wie beim Upload. Da hattest du ja auch gelogen.

    > FritzBoxen haben 5 Jahre Garantie, nicht 2 Jahre.
    > Die letzte Kabel FritzBox kam fast 4 Jahre vor der 6591 raus.
    > Hätte sich locker refinanziert.

    > Naja der Bug, der DDOS-Attacken ermöglicht hat ist wohl gefixt. Die
    > Jitter-Probleme hat der PUMA weiterhin.
    Leider nein, habe keine Jitter-Probleme. pfSense glättet das natürlich, weil das Buffering im Router, nicht in der Fritzbox statt findet. Gerade wo es ja Bridged ist.

    > Mit FritzBox kostet der entsprechende Tarif nochmal 5¤ mehr, als 58¤.
    Ok und was kostet ein DSL-Anschluss mit 400/40 MBit, Fritzbox 7590, zwei Telefonleitungen?

    > Außerdem wette ich mir dir, dass in Deutschland mehr Leute 40 MBit über
    > ihren DSL-Anschluss haben, als 40 MBit über Kabel (schon allein, weil man
    > das dazu buchen muss).
    Ich wette nicht mit Lügner, du darfst gern entsprechende Zahlen liefern natürlich.

    > Ja, hier gibt es tatsächlich auch FTTH. :)
    > Deinem Verständnis nach heißt das ja, dass die Telekom überall FTTH
    > anbietet? ;)
    Nö, daher war deine Aussage ja auch irrelevant.

    Wolltest du nicht eigentlich gar nicht über Spezialfälle reden? Ach so, ganz vergessen, natürlich nur nicht über *NEGATIVE* Spezialfälle bei DSL, nur über *NEGATIVE* Spezialfälle bei DOCSIS. Sonst schneidet DSL ja immer so schlecht ab, wenn man kein Cherrypicking betreibt.

    > Die Telekom hat viermal so viele Internet-Kunden wie Unitymedia, viele
    > verschiedene Techniken über die das Internet kommt (ADSL, VDSL, FTTH).
    > Unitymedia hat hauptsächlich Kunden in Städten, und dann noch in den
    > reicheren Bundesländern Hessen, BW (NRW zählt da nicht mit rein...).
    > Natürlich liegen da die Durchschnittswerte über der der Telekom.
    Und die Power-User sammeln sich eben bei Unitymedia. Die könnte auch die Telekom alle versorgen, nur leider liefert die nichts. Ich hätte als Alternative - Landeshauptstadt, Innenstadt - 50/10 MBit. Was für ein absoluter verkorkster Breitbandausbau.

    > Wie gesagt, man muss speziell mal die Vectoring-Anschlüsse der Telekom
    > betrachten.
    Darfst du gerne tun, ich warte auf entsprechende Zahlen.

    > Ansonsten fehlen immer noch von dir Daten zu den Bestandskunden von
    > Unitymedia. Den Traffic, den UM hat, kann man jedenfalls auch locker mit
    > langsameren Anschlüssen erreichen, dafür braucht es keine mit 400 MBit.
    Natürlich lastet niemand seinen Anschluss 24/7 aus. Hat auch niemand behauptet. Dass aber Unitymedia ja nicht mal eben so 20 oder 30% mehr an Traffic hat, sondern sogar 100% spricht klar dafür, dass sich hier die Power-User versammeln. Das kannst du nicht wegreden.

    > Habs dir nur gleich getan ;)
    Also die übliche Bigotterie. Erst rumheulen, weil es Neukunden sind und wie blöd das ist, wenn dir die Zahl aber gefällt, dann doch plötzlich über Neukunden reden.

    Finde ich übrigens interessant, wie wenig Neukunden doch die 100 MBit buchen. Power-User und so. Ach ja, sind ja schon bei Unitymedia und Vodafone :-D

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