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Einiges steht im Artikel leider nicht ...

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  1. Einiges steht im Artikel leider nicht ...

    Autor: sttn 31.03.19 - 18:37

    zum Beispiel das Japan all ihre Atomkraftwerke wieder hoch fährt und weitere bauen wird. Das bringt viel günstigen Strom.
    Im Artikel wird auch nicht erwähnt das wasserstoffbetriebene Autos einen sehr großen Vorteil gegenüber Elektroautos haben: Es werden keine Akkus benötigt, was wegen dem eingesparten Gewicht ein erhebliches Einsparungspotential an Energie ist und die Herstellung von Akkus ist Ökologisch und Sozial sehr bedenklich. Ökologisch und Sozial sehr bedenklich, weil viele Rohstoffe aus Bergwerken stammen in denen nicht einmal ein Mindestmaß an Schutz für die arbeitenden Menschen, oftmals Kinder und für die Umwelkt vorhanden sind.

  2. Re: Einiges steht im Artikel leider nicht ...

    Autor: teenriot* 01.04.19 - 00:57

    Einsparpotential? Weniger Gewicht, dafür einen deutlich geringeren Wirkungsgrad..

    Soziale Problem beim Rohstoffabbau sind ein politisches Problem,
    welches man nicht einer Technik anlasten kann.

  3. Re: Einiges steht im Artikel leider nicht ...

    Autor: Kay_Ahnung 01.04.19 - 01:21

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zum Beispiel das Japan all ihre Atomkraftwerke wieder hoch fährt und
    > weitere bauen wird. Das bringt viel günstigen Strom.
    > Im Artikel wird auch nicht erwähnt das wasserstoffbetriebene Autos einen
    > sehr großen Vorteil gegenüber Elektroautos haben: Es werden keine Akkus
    > benötigt, was wegen dem eingesparten Gewicht ein erhebliches
    > Einsparungspotential an Energie ist und die Herstellung von Akkus ist
    > Ökologisch und Sozial sehr bedenklich. Ökologisch und Sozial sehr
    > bedenklich, weil viele Rohstoffe aus Bergwerken stammen in denen nicht
    > einmal ein Mindestmaß an Schutz für die arbeitenden Menschen, oftmals
    > Kinder und für die Umwelkt vorhanden sind.

    Naja was dem eingesparten Gewicht steht ein Wirkungsgrad gegenüber der um den faktor 3-4 schlechter ist als das Akku Auto. Außerdem spielt das Gewicht keine so große Rolle da durch mehr Gewicht auch mehr rekurpiert wird.

    Akkus brauchen nicht "viele Rohstoffe aus Bergwerken stammen in denen nicht einmal ein Mindestmaß an Schutz für die arbeitenden Menschen, oftmalsKinder und für die Umwelkt vorhanden sind."
    Ein Akku z.B. von Tesla besteht aus: Nickel/Kobalt/Aluminium/Lithium evtl. Kupfer und Silizium.
    All diese Materialien sind nicht ungewöhnlich bis auf Kobalt evtl. und das ist in der neuesten Generation von Tesla Akkus nur bei 3% und die nächste Generation hat vermutlich gar keins mehr.

    Übrigens sind Problematische Abbaubedingungen kein muss. Die Einkäufer der Autohändler müssen halt sicherstellen das dort anständige Arbeitsbedingungen herrschen.

    Was die Ökologischen Aspekte angeht, da kommt es beim Akku einfach darauf an wie lange er genutzt wird. Schon heute sieht man das z.B. die Akkus von Tesla sehr lange durchhalten, nachdem die Kapazität zu niedrig ist oder das Auto kaputt ist können Akkus noch in Speicherfarmen weiterverwendet werden. Sind die Akkus irgendwann endgültig am Ende kann man sie noch Recyceln.

    Btw, Brennstoffzellen enthalten Platin die Förderung ist genauso bedenklich.

    https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/swr/platinabbau-100.html
    https://www.mein-elektroauto.com/2016/03/infografik-woraus-besteht-das-elektroauto-tesla-model-s/20067/

  4. Re: Einiges steht im Artikel leider nicht ...

    Autor: mark.wolf 01.04.19 - 16:15

    Wie hoch ist denn der gesamtwirkungsgrad der elektrischen Autos von der Erzeugung bis zum Betrieb? Windkraftwerke haben auch einen enorm schlechten Wirkungsgrad. Von der miserablen Ökobilanz der Akkumulatorentechnologie mal ganz abgesehen.

  5. Re: Einiges steht im Artikel leider nicht ...

    Autor: Kay_Ahnung 01.04.19 - 16:41

    mark.wolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie hoch ist denn der gesamtwirkungsgrad der elektrischen Autos von der
    > Erzeugung bis zum Betrieb? Windkraftwerke haben auch einen enorm schlechten
    > Wirkungsgrad. Von der miserablen Ökobilanz der Akkumulatorentechnologie mal
    > ganz abgesehen.

    Naja der "Wirkungsgrad" von Windkraftanlagen/Solaranlagen und Wasserkraft taugt eigentlich nur zum Vergleich innerhalb der einzelnen Kategorien also um z.B. Windkraftanlagen mit anderen Windkraftanlagen zu vergleichen z.B. um bei Solaranlagen vergleichen zu können welches mehr Ertrag liefert. Bei erneuerbaren rechnet man am Anfang eigentlich mit 100% da ja nichts verbraucht wird, der Wirkungsgrad z.B. von Windanlagen heißt ja nur wieviel Energie die Anlage aus dem Wind zieht. Bei normalen Kraftwerken sind die Wirkungsgrade ja interessant weil je besser der Wirkungsgrad ist desto weniger Material wird verbraucht bzw. umso weniger Schadstoffe werden ausgestoßen.

    Übrigens wenn wir über Wasserstoff reden dann müsste das auch mit einbezogen werden und dann ist der Wirkungsgrad von Wasserstoff noch Katastrophaler. Auch beim Wirkungsgrad von Verbrennern wird meines Wissens nach ja nicht alles mit einbezogen, also quasi Förderung -> Produktion -> Transport -> Umladen in die Tankstelle und ins Auto und am Ende dann der vom Motor.

    Die "miserable" Ökobilanz der Batterie hängt davon ab wie lange man die Batterie nutzt und mit was sie hergestellt werden. Das ist wie in der Wirtschaft, irgendwann ist der Break Even erreicht und ab da ist jede weitere Stunde Positiv für die Umwelt. Bei Verbrennern ist das nicht so, Verbrenner sind ihr ganzes Leben lang schlecht für die Umwelt.
    Übrigens die Ökobilanz von Batterien steigert sich weiter wenn sie danach z.B. in Speicherfarmen kommt, bei der Herstellung erneuerbare eingesetzt werden, sie aus Recycelten Materialien gebaut werden usw.

    Bei Kraftwerken ist es übrigens das gleiche, irgendwann haben sie eine positive Ökobilanz und ab da ist jede weitere Stunde positiv für die Umwelt. (Windkraftwerke erzeugen glaube ich das 16fache der Energie die Verbraucht wurde um sie zu bauen.)

  6. Re: Einiges steht im Artikel leider nicht ...

    Autor: LASERwalker 02.04.19 - 16:23

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zum Beispiel das Japan all ihre Atomkraftwerke wieder hoch fährt und
    > weitere bauen wird. Das bringt viel günstigen Strom.

    Günstig ist Strom aus AKW nicht. Nicht einmal wenn man die Einlagerung des Atommülls und den Rückbau berücksichtigt.

    > Im Artikel wird auch nicht erwähnt das wasserstoffbetriebene Autos einen
    > sehr großen Vorteil gegenüber Elektroautos haben: Es werden keine Akkus
    > benötigt,

    Auch Wasserstoffakkus brauchen einen Akku. Dieser ist zwar kleiner als bei reinen BEV, aber immernoch da.

    > was wegen dem eingesparten Gewicht ein erhebliches
    > Einsparungspotential an Energie ist und die Herstellung von Akkus ist
    > Ökologisch und Sozial sehr bedenklich.

    Ein Mirai wiegt 1850kg, ein Nexo über 1800 kg. Damit sind sie gleich schwer wie ein Model 3. Die Reichweite ziemlich gleich.

    > Ökologisch und Sozial sehr
    > bedenklich, weil viele Rohstoffe aus Bergwerken stammen in denen nicht
    > einmal ein Mindestmaß an Schutz für die arbeitenden Menschen, oftmals
    > Kinder und für die Umwelkt vorhanden sind.

    Das betrifft aber nicht nur Elektroautos, ist schon seit Jahrzehnten so und kann unabhängig von der Zukünftigen Antreibsart gelöst werden. Ausserdem bestehen auch Brennstoffzellen nicht nur aus Luft und Liebe.

  7. Re: Einiges steht im Artikel leider nicht ...

    Autor: oxybenzol 02.04.19 - 19:12

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zum Beispiel das Japan all ihre Atomkraftwerke wieder hoch fährt und
    > weitere bauen wird.

    Gibts dazu was spruchreifes, wann die 50 Reaktoren wieder am Netz sein werden bzw. wann neue Meiler in Betrieb genommen werden sollen?

  8. Re: Einiges steht im Artikel leider nicht ...

    Autor: Vanellus 03.04.19 - 18:52

    Ein Wirkungsgrad ist nur dann von Bedeutung, wenn es sich um ein knappes Gut handelt. Wind und Sonnenschein sind aber nicht knapp und nach menschlichen Maßstäben unendlich vorhanden.

  9. Re: Energie von der Sonne

    Autor: Muaddib 20.05.19 - 11:51

    Genau, das wollte ich eben auch schreiben.

    Es ist bei der Wasserstoffproduktion per Elektrolyse ziemlich egal was der Wirkungsgrad ist. Die Sonne liefert eine Energiemenge von 1.5 · 10¹⁸ kWh pro Jahr (Eins Punkt Fünf mal Zehn hoch Achtzehn Kilowattstunden pro Jahr, das eine 1500 Billionen kWh/Jahr), was in etwa dem zehntausendfachen (10'000x) des Weltenergiebedarfs entspricht.

    1 Billion = 10¹² in Europa oder 1 Trillion in den USA
    1 Billion = 10⁹ in USA

    Die Amis kennen keine Milliarde, Billiarde usw., das nennt sich "Short Scale".

    Bei uns ist immer noch 1000 Millionen = 1 Milliarde, 1000 Billionen = 1 Billiarde usw... Das nennt sich "Long Scale".

    Eigentlich erstaunlich, dass in den USA mal was "Short" statt "Long" ist. Da ist ja sonst alles "the bigger, the better". Aber die haben es als letztes verbleibendes Land der Erde ja auch noch nicht geschafft, das Metrische System einzuführen.

    Statt 1500 Billionen (= 1500 Trillions in den USA) kannst du in Europa auch 1.5 Billiarden sagen.

  10. Re: Energie von der Sonne

    Autor: Muaddib 20.05.19 - 11:51

    Genau, das wollte ich eben auch schreiben.

    Es ist bei der Wasserstoffproduktion per Elektrolyse ziemlich egal was der Wirkungsgrad ist. Die Sonne liefert eine Energiemenge von 1.5 · 10¹⁸ kWh pro Jahr (Eins Punkt Fünf mal Zehn hoch Achtzehn Kilowattstunden pro Jahr, das eine 1500 Billionen kWh/Jahr), was in etwa dem zehntausendfachen (10'000x) des Weltenergiebedarfs entspricht.

    1 Billion = 10¹² in Europa oder 1 Trillion in den USA
    1 Billion = 10⁹ in USA

    Die Amis kennen keine Milliarde, Billiarde usw., das nennt sich "Short Scale".

    Bei uns ist immer noch 1000 Millionen = 1 Milliarde, 1000 Billionen = 1 Billiarde usw... Das nennt sich "Long Scale".

    Eigentlich erstaunlich, dass in den USA mal was "Short" statt "Long" ist. Da ist ja sonst alles "the bigger, the better". Aber die haben es als letztes verbleibendes Land der Erde ja auch noch nicht geschafft, das Metrische System einzuführen.

    Statt 1500 Billionen (= 1500 Trillions in den USA) kannst du in Europa auch 1.5 Billiarden sagen.

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