1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Gaming: Konsolenkrieg statt…

Streaming wäre ein Rückschritt!

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Streaming wäre ein Rückschritt!

    Autor: Fantasy Hero 01.04.19 - 15:43

    Denn es gäbe z.B. keine Grafikmods mehr. Ich zweifle stark, dass ein GTA VI zum Release grafisch besser aussehen würde als die aktuellen Mods von GTA V. Das gleiche mit TES VI gegenüber TES V Skyrim.
    Bei Filmen und Musik sehe ich kein Problem diese zu streamen, da ein Film weit weniger Zeit in Anspruch nimmt wie z.B. ein Red Dead Redemption. Man sollte nicht ein Spiel in die gleiche Schublade stecken wie ein Film oder Musik.
    Den größten Kritikpunkt finde ich, dass man keine Kontrolle über sein Produkt hat. Der Anbieter kann das Produkt nach belieben vom Server nehmen. Sei es nach Ablauf der Lizenz (Rennspiele, Sportspiele) oder wenn das Spiel nicht mehr lukrativ für den Anbieter ist. Denn das was man kauft ist nur eine Lizenz.

    http://ogdb.eu/index.php?section=userdetails&userid=7516

  2. Re: Streaming wäre ein Rückschritt!

    Autor: Hotohori 01.04.19 - 17:32

    Etwas für die breite Masse zu tun ist so gut wie immer ein Rückschritt für Fans von etwas.

    Das ist auch ganz leicht zu erklären: die breite Masse hat viel weniger Anspruch als ein Fan. Heißt ein Fan wünscht sich dies und das, der breiten Masse ist das egal, die will nur etwas haben mit dem sie sich beschäftigen können.

    Server Latenz? Einem Fan meist zu hoch, der breiten Masse egal so lange sie nicht einen gewissen Wert überschreitet, wo Fans schon lange vorher ausgestiegen sind.

    Weniger Freiheiten? Dem Fan ist das nicht egal, der breiten Masse schon, die will wie gesagt eh nur eine Beschäftigung (ich vermeide hier bewusst das Wort "Spielspaß"). Mods? Egal!

  3. Fake News

    Autor: Katharina Kalasch Petrovka 01.04.19 - 17:34

    Streaming und Mods schließen sich nicht aus, siehe shadow tech.

  4. Re: Fake News

    Autor: Kay_Ahnung 01.04.19 - 17:38

    Naja ich denke Mods können auch weiterhin verwendet werden. Das System würde halt vermutlich ähnlich wie der Steamworkshop arbeiten. Der entwickler stellt den Mod rein und dann kann man ihn dem Spiel hinzufügen.

  5. Re: Fake News

    Autor: Hotohori 01.04.19 - 17:43

    Das wäre ein Ansatz, ja.

  6. Re: Fake News

    Autor: Anonymer Nutzer 01.04.19 - 23:53

    Die Mods wären aber mit Sicherheit stärker reguliert.

    In Unreal Tournament habe ich Pikachu, Sailormoon, Agent Smith und wer weiss wen und was noch alles.
    Ich denke das wäre den Anbietern sicherlich zu heikel, erst recht mit unserem Artikel 13/17 nun.

    Dazu Geoblocking, auslaufende Lizenzen und lauter solcher kram.

    In GTA San Andreas wurde der Soundtrack per Update rausgeschnitten.
    Als ich das las hab ich das Spiel in einem anderen Ordner geparkt und einen Crack drauf gepackt.
    Sowas geht in Zukunft nicht mehr.

  7. Re: Fake News

    Autor: Trollversteher 02.04.19 - 09:16

    >Streaming und Mods schließen sich nicht aus, siehe shadow tech.

    Die haben aber ein anderes Modell (und grenzen sich auf ihrer Website ja damit auch von Streaming-Diensten wie Stadia ab). Dort bekommt man einen kompletten virtuellen PC in der Cloud gestellt, auf dem man beliebige Software installieren kann.
    Da sind dann natürlich auch Mods möglich. Stadia wird aber anders funktionieren, denn dort kauft und installiert der Kunde nicht selbst auf seinem eigenen virtuellen Rechner, sondern wählt aus einer Bibliothek *vorinstallierter* Spiele-Images, die sich viele Spieler teilen aus. Ich befürchte, mehr als ein wenig eigener Speicher für Spielstände wird da nicht drin sein.

  8. Re: Fake News

    Autor: Trollversteher 02.04.19 - 09:18

    >Naja ich denke Mods können auch weiterhin verwendet werden. Das System würde halt vermutlich ähnlich wie der Steamworkshop arbeiten. Der entwickler stellt den Mod rein und dann kann man ihn dem Spiel hinzufügen.

    Auch der Steamworkshop arbeitet komplett anders als ein Streaming-Service, denn auch dort hast Du Kontrolle über einen eigenen Rechner mit Deiner persönlichen eigenen Konfiguration und spielst kein vorgefertigtes Image das von allen Spielern gleichzeitig verwendet wird.

  9. Re: Fake News

    Autor: Katharina Kalasch Petrovka 02.04.19 - 10:43

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Streaming und Mods schließen sich nicht aus, siehe shadow tech.
    >
    > Die haben aber ein anderes Modell (und grenzen sich auf ihrer Website ja
    > damit auch von Streaming-Diensten wie Stadia ab). Dort bekommt man einen
    > kompletten virtuellen PC in der Cloud gestellt, auf dem man beliebige
    > Software installieren kann.
    > Da sind dann natürlich auch Mods möglich. Stadia wird aber anders
    > funktionieren, denn dort kauft und installiert der Kunde nicht selbst auf
    > seinem eigenen virtuellen Rechner, sondern wählt aus einer Bibliothek
    > *vorinstallierter* Spiele-Images, die sich viele Spieler teilen aus. Ich
    > befürchte, mehr als ein wenig eigener Speicher für Spielstände wird da
    > nicht drin sein.


    Ja das stimmt. Aber das schließt nicht aus, dass es sowas wie den Steam Workshop geben wird.

    Die Konsolen haben auch Mods obwohl es geschlossene Systeme sind.

  10. Re: Fake News

    Autor: Trollversteher 02.04.19 - 10:59

    >Ja das stimmt. Aber das schließt nicht aus, dass es sowas wie den Steam Workshop geben wird.

    Doch, das tut es. Denn der Steam Workshop funktioniert nur in Kombination mit Einzelinstallationen auf vollständigen Systemen in der Hand des Benutzers, die individuelle Installationen zulassen.

    >Die Konsolen haben auch Mods obwohl es geschlossene Systeme sind.

    Das hat doch absolut nichts mit "geschlossen" oder "offen" zu tun, da ist ja die Aussage "Die Konsolen haben auch Mods *weil* es geschlossene Systeme sind" noch eher zutreffend.
    Es geht darum, dass man sowohl bei der Konsole als auch bei Steam Workshop eine *eigene* Installation auf einem *eigenen* System hat, über das man (im Rahmen des Herstellers/Anbieters) volle Kontrolle hat.
    Bei reinen Streaming Diensten wie Stadia wird es keine eigenen Installationen geben, da wird es maximal zwei, drei fertige Images in verschiedenen Erweiterungsstufen geben, die dann von *allen* Spielern benutzt werden, ohne die Möglichkeit, irgendetwas zu individualisieren.

    Das heißt, möglicherweise bietet der Entwickler ein oder zwei Mods als Erweiterungspakete an, die als zusätzliches Image allen zur Verfügung stehen - freie Mods aus der Community, aus denen der Spieler frei wählen kann sind mit so einem Geschäftsmodell aber eben nicht möglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.19 11:03 durch Trollversteher.

  11. Re: Streaming wäre ein Rückschritt!

    Autor: derdiedas 02.04.19 - 11:12

    Ich denke man muss das Differenzierter betrachten. Und das eine schließt das andere nicht aus.

    Beides hat seine Vorteile und auch Nachteile. Das größte Problem ist das der Gamingrechner nicht wirklich Mobil ist. Und bei Gamingnotebooks muss man immer Kompromisse machen.

    Zudem gibt es viele die in einer netten Dachgeschosswohnung leben und diese im Sommer nicht noch zusätzlich aufheizen mögen ;-)

    Also wie gesagt das eine muss das andere nicht ausschließen. Genauso wie meine PS4 nicht meinen Gamingrechner ausgeschlossen hat.

    Game streaming wird seine Marktlücke finden und die Spielewelt ein Stück verändern.

    Gruß DDD

  12. Re: Fake News

    Autor: Kay_Ahnung 02.04.19 - 16:44

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ja das stimmt. Aber das schließt nicht aus, dass es sowas wie den Steam
    > Workshop geben wird.
    >
    > Doch, das tut es. Denn der Steam Workshop funktioniert nur in Kombination
    > mit Einzelinstallationen auf vollständigen Systemen in der Hand des
    > Benutzers, die individuelle Installationen zulassen.
    >
    > >Die Konsolen haben auch Mods obwohl es geschlossene Systeme sind.
    >
    > Das hat doch absolut nichts mit "geschlossen" oder "offen" zu tun, da ist
    > ja die Aussage "Die Konsolen haben auch Mods *weil* es geschlossene Systeme
    > sind" noch eher zutreffend.
    > Es geht darum, dass man sowohl bei der Konsole als auch bei Steam Workshop
    > eine *eigene* Installation auf einem *eigenen* System hat, über das man (im
    > Rahmen des Herstellers/Anbieters) volle Kontrolle hat.
    > Bei reinen Streaming Diensten wie Stadia wird es keine eigenen
    > Installationen geben, da wird es maximal zwei, drei fertige Images in
    > verschiedenen Erweiterungsstufen geben, die dann von *allen* Spielern
    > benutzt werden, ohne die Möglichkeit, irgendetwas zu individualisieren.
    >
    > Das heißt, möglicherweise bietet der Entwickler ein oder zwei Mods als
    > Erweiterungspakete an, die als zusätzliches Image allen zur Verfügung
    > stehen - freie Mods aus der Community, aus denen der Spieler frei wählen
    > kann sind mit so einem Geschäftsmodell aber eben nicht möglich.

    Naja du hast bei Steam zwar deine eigenen Installationen aber du brauchst ja in dem Fall nicht unbedingt zugriff drauf. Zumindest da wo ich es ausprobiert habe gehst du bei den Mods im Workshop einfach auf Abonnieren und es wird dem Spiel hinzugefügt, das meinte ich.

    Wer sagt den außerdem das man dafür eine eigene Installation bräuchte? Die Modentwickler könnten ihre Mod auch hochladen und diese wird dann nicht beim Spiel gespeichert (beim Steamingdienst) sondern z.B. einfach aus dem Cloudspeicher des Entwicklers geladen wenn man sie braucht. Alternative Variante, jeder hat einen Cloudspeicher in den man Mods laden kann aus dem sie dann geladen werden. (Natürlich setzt das alles entsprechende SDKs bzw. Schnittstellen voraus)
    Da gäbe es ja auch möglichkeiten wie man sowas machen kann. z.B. wie Steam das mit dem Cloudspeicher macht, das jeder einen bestimmten Speicherplatz hat für Spielstände oder das man je nach Abo einen bestimmten Cloudspeicher hat usw.


    Ich denke jedenfalls nicht das Mods komplett verschwinden werden, früher oder später werden sie auch bei Streamingplattformen möglich sein, evtl. nicht bei Stadia sondern dann halt beim Steam Streaming oder ähnliches.

  13. Re: Fake News

    Autor: Trollversteher 02.04.19 - 17:10

    >Naja du hast bei Steam zwar deine eigenen Installationen aber du brauchst ja in dem Fall nicht unbedingt zugriff drauf. Zumindest da wo ich es ausprobiert habe gehst du bei den Mods im Workshop einfach auf Abonnieren und es wird dem Spiel hinzugefügt, das meinte ich.

    Und wo wird es dem Spiel hinzugefügt? Letztendlich auf der Platte Deines Rechners, denn Steam ist ja keine Streaming-Plattform.

    >Wer sagt den außerdem das man dafür eine eigene Installation bräuchte? Die Modentwickler könnten ihre Mod auch hochladen und diese wird dann nicht beim Spiel gespeichert (beim Steamingdienst) sondern z.B. einfach aus dem Cloudspeicher des Entwicklers geladen wenn man sie braucht.

    Und dann zieht das Spiel zB. während des Spieles in "Echtzeit" die Texturen und Objekte übers Netz vom Modanbieter, oder wie stellst Du Dir das vor? In irgendeiner Form müssten die Daten auf jeden Fall physisch auf dem Server für jeden Spieler abgelegt werden, ob nun fest installiert oder in einem lokalen Cache zwischengespeichert. Und es ist fraglich, ob Google so etwas zulassen wird.

    >Alternative Variante, jeder hat einen Cloudspeicher in den man Mods laden kann aus dem sie dann geladen werden. (Natürlich setzt das alles entsprechende SDKs bzw. Schnittstellen voraus)
    Da gäbe es ja auch möglichkeiten wie man sowas machen kann. z.B. wie Steam das mit dem Cloudspeicher macht, das jeder einen bestimmten Speicherplatz hat für Spielstände oder das man je nach Abo einen bestimmten Cloudspeicher hat usw.

    Das wird eine rein wirtschaftliche Entscheidung sein - wenn genug Spieler dieses Feature als "must have" voraussetzen und der finanzielle und entwicklungstechnische Aufwand sich im Rahmen hält, könnte man das so machen. Wenn aber das Zielpublikum überwiegend aus Casual-Gamern besteht, die auf Mods auch locker verzichten können wird niemand diesen Aufwand betreiben.

    >Ich denke jedenfalls nicht das Mods komplett verschwinden werden, früher oder später werden sie auch bei Streamingplattformen möglich sein, evtl. nicht bei Stadia sondern dann halt beim Steam Streaming oder ähnliches.

    Bei solchen Anbietern, die keine Spiele-Flatrate anbieten sondern komplette virtuelle Rechner zur Verfügung stellen, auf denen man beliebige Spiele (die man aber nach wie vor kaufen muss) installieren kann, ist das ja schon heute so. Die sind aber auch deutlich teurer als reine Streamingdienste. Wenn dann noch eine Art "Games-Flatrate" dazu käme, würde das vermutlich viel zu teuer für den Massenmarkt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Product Manager/in Manufacturing (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg, München
  2. Frontend Developer (x/w/m)
    Plan Software GmbH, Saarbrücken
  3. Junior Project Manager (m/w/d) IT
    SCHOTT AG, Mainz
  4. Softwareentwickler (w/m/d) Java
    SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Giebelstadt, Bremen, Dortmund, Oberviechtach

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,49€
  2. (u. a. Special Edition PS5 für 69,99€, Deluxe Edition Xbox Series X/S für 99,99€)
  3. 49,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


  1. Microsoft: Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro
    Microsoft
    Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro

    Microsoft bringt wie angekündigt einen Minikühlschrank im Design der Xbox Series X auf den Markt, der auch nach Deutschland kommen wird.

  2. Silicon Valley: Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin
    Silicon Valley
    Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin

    Apple hat Janneke Parrish gekündigt, die sich für die Offenlegung von Diskriminierung in dem Unternehmen einsetzte. Auch Netflix entlässt offenbar eine Aktivistin.

  3. Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
    Drucker
    Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

    In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.


  1. 14:32

  2. 13:56

  3. 12:47

  4. 12:27

  5. 11:59

  6. 11:30

  7. 11:18

  8. 11:02