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Lösung: 100% Atomstrom

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  1. Lösung: 100% Atomstrom

    Autor: nnxbtz 12.04.19 - 14:48

    - Kein CO2 (arme Bäume),
    - kein Uran in die Luft (Kohlekraftwerke pusten 50kg von dem Zeug in die Luft da es überall als Spurenelement auftritt),
    - keine Windräder die Herrn Quixotte triggern könnten
    - und das beste: Kühlprobleme werden dadurch gelöst dass man die Tränen der Hippies dazu verwendet.

    /humor

  2. Re: Lösung: 100% Atomstrom

    Autor: torrbox 13.04.19 - 10:24

    Also ich hätte es so wie Frankreich gemacht und auf Atomstrom gesetzt. Mag sein, dass das mit Risiken verbunden ist und dass wir auf den Müll für immer aufpassen müssen, aber dann wäre der Strom halt halb so teuer, oder sogar nur 1/3, und wir würden jetzt nicht so viel Kohle verbrennen.

    Zumindest hätte ich keine AKWs abgeschaltet, wenn sie sich wirtschaftlich und gleichzeitig sicher betreiben lassen.

  3. Re: Lösung: 0% Atomstrom

    Autor: er 13.04.19 - 19:37

    Das ist so nicht richtig.

    Der Strom mit AKW war auch nicht viel billiger, die Stromproduktion macht am Strompreis nur einen Teil aus, also wäre es nie die Hälfte oder ein Drittel.

    Atomstrom ist volkswirtschaftlich der teuerste Strom überhaupt, die wahren Kosten stehen nur nicht auf der Rechnung, weil as über direkte und indirekte Subventionen versteckt wird.

    - direkte:
    - der Bau der Atomkraftwerke wird vom Steuerzahler subventioniert.
    - indirekte
    - Die Lagerung/Entsorgung wird vom Steuerzahler gezahlt.
    - Die Atomkraftwerke zahlen kaum Versicherung bei einem größeren Zwischenfall haftet der Steuerzahler

    Wenn das alles auf der Stromrechnung stehen würde dann läge die Kilowattstunde beim mehr als 20fachen, und so ein abgeschriebenes Atomkraftwerk würde nicht 1 Million Euro Gewinn pro Tag machen.

    Aber so finanziert ja das meiste der Steuerzahler... und dazu gehört Amazon ja bekanntermaßen nicht.

  4. Re: Lösung: 0% Atomstrom

    Autor: nnxbtz 13.04.19 - 20:34

    unfug.
    Bau von Kohlekraftwerken wird genauso subventioniert, und Uranmienen müssen nicht bis zum Jahr 2050 oder so vom Bund am Leben erhalten werden, im Gegensatz zu Kohlemienen.

    Lagerung muss nur deshalb bezahlt werden weil Kohle so dreckig ist dass der Abfall einfach direkt in die Luft geblasen wird.

    Lagerund ist im Gegensatz zur Volksmeinung nur für ein paar Jahrzehnte nötig, danach ist das Zeug nicht mehr gefährlich. Alles andere ist pseudowissenschaftlicher Atom-hass.

    Bund zahlt immer wenn etwas zu gross für eine Versicherung ist. Leider. Davon abgesehen ist eine Versicherung unnötig da man sich wirklich extrem dumm anstellen muss um so ein KKW überhaupt zum explodieren zu kriegen wie Tschernobill und Fukushima gezeigt haben. Und das waren Modelle die überhaupt in die Luft fliegen können, im Gegensatz zu dem was wir heute haben.

    Würden z.B. alle Schäden der Kohleindustrie auf der Rechnung stehen könnte man selbst strom aus einer Tretmühle billiger herstellen.

    Atomkraft für Grundlast ist einfach zu 100% unerreicht was Billigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit betrifft.

  5. Re: Lösung: 0% Atomstrom

    Autor: er 13.04.19 - 21:51

    das ist whataboutism.

    Ich hab der Kohle nie ne bessere Bilanz zugesprochen geschweige denn die Kohle überhaupt erwähnt. Die deutsche Klimapolitik ist sowieso komplett auf dem Holzweg.

    Nur weil die Uranmienen nicht in Deutschland sind, löst das nicht das Problem. Gibts für deine Lagertheorie auch einen Beweis? Oder ist Jod129 auf einmal nicht mehr gefährlich?
    Wenn man die Fakten und Gefahren ausblendet ist wohl jede Energieform billig.

  6. Re: Lösung: 0% Atomstrom

    Autor: nnxbtz 14.04.19 - 03:45

    Was bleibt denn ausser der Kohle noch übrig für Grundlast?
    Wasser? Zu wenig Stauseen.
    Sonne? Weil vor allem Nachts so viel Sonne...
    Wind? siehe sonne
    Gas? haha, nein Danke.
    Geothermie? Nicht machbar da zu tiefe Bohrlöcher nötig sind.
    Fusion? Noch nicht erfunden ausserdem von Greenpeace schon prophilaktisch verteufelt (leider kein Witz)

    Also ist es ein Duell zwischen Kohle und Atom. Es ist also kein Whataboutism sondern einfach nur ein Hinweis dass Kohle schlecht geht verglichen mit Atom.

    Uranminen sind kein Problem, vor allem die im Ausland, die müssen nämlich nicht vom Dt. Steuerzahler am Leben erhalten werden. Finanziell ist das sehr relevant.

    Der Beweis für die Lagertheorie ist die einfache Formel N = N0 * e^(-t/lambda), der exponentielle Zerfall eben. Ausserdem noch die Tatsache dass Gefahren des Atoms über Jahrzehnte teils prophilaktisch teils bewusst massiv übertrieben wurden:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4981260/ (akademischer Artikel, peer review)

    https://www.nytimes.com/2005/09/06/world/europe/chernobyls-dangers-called-far-exaggerated.html
    https://www.un.org/press/en/2005/dev2539.doc.htm (Quelle für den nytimes artikel. TL;DR: 50 tote bestätigt. Fünfzig!!)

    Und zuletzt ein toller Artikel der die Opportunitätskosten in Menschenleben aller Energieformen gegenübersstellt:

    https://www.forbes.com/sites/michaelshellenberger/2019/03/11/it-sounds-crazy-but-fukushima-chernobyl-and-three-mile-island-show-why-nuclear-is-inherently-safe/

    https://cen.acs.org/articles/91/web/2013/04/Nuclear-Power-Prevents-Deaths-Causes.html?PageSpeed=noscript (scheint die originalquelle des forbes artikels zu sein)

  7. Re: Lösung: 0% Atomstrom

    Autor: Eheran 15.04.19 - 14:25

    Hier noch die Anzahl Todesfälle pro Produzierter Strommenge
    Oder hier

    Und zu Kernkraft, dass da nix schöngerechnet ist, sondern noch maximal-schlecht:
    >Nuclear has the lowest deathprint, even with the worst-case Chernobyl numbers and Fukushima projections, uranium mining deaths, and using the Linear No-Treshold Dose hypothesis (see Helman/2012/03/10).

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