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Warum ist die Infrastruktur nicht ohnehin staatlich?

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  1. Warum ist die Infrastruktur nicht ohnehin staatlich?

    Autor: Nasenbaer 18.04.19 - 13:54

    Wasserversorgung, Straßennetz und Schiene sind quasi staatlich geplant und zumeist auch betrieben. Warum muss es drei Netze mit nahezu 100% Überlappung geben? Doppelt zwecks Redundanz wäre ja noch verargumentierbar.

    Ich fände eine staatliche Infrastruktur weit sinnvoller und die Mobilfunkunternehmen kaufen dann Kontingente. Muss natürlich dennoch gut geplant sein. Am Schienennetz, hier entscheidend der Staat welche Routen gebaut werden, sieht man das dämliche Minister natürlich auch Fehlplanen. Staat ist also sicher kein Allheilmittel.

  2. Re: Warum ist die Infrastruktur nicht ohnehin staatlich?

    Autor: Marvin-42 18.04.19 - 14:03

    Und wer hat den Staat beraten? Beispielsweise bei der Bahn empfohlen
    - 19% MwSt und Dieselsteuer statt mit gratis Flugbenzin?
    - Strecken zu privatisieren, die dann zB in NRW permanent die Verträge nicht einhalten?
    - Güterbahnhöfe zu schließen?
    - Keine eigenen Hochgeschwindigkeitsstrecken sondern Kombistrecken für Güter und Passagiere zu bauen?
    - Die Güterstrecken aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Dänemark im Nichts enden zu lassen, weil wir noch über den Streckenverlauf diskutieren und Salamander zählen?
    - Bei Elektrifizierung und Digitalisierung in Europa ganz weit hinten zu liegen?

  3. Re: Warum ist die Infrastruktur nicht ohnehin staatlich?

    Autor: Nasenbaer 18.04.19 - 16:57

    Ja das würde ich gern wissen wer das verbockt hat. Bin prinzipiell für staatliche Infrastruktur. Meinte nur, nur weil es der Staat macht, wird es nicht automatisch gut. Ist kein Selbstläufer aber das dümmste Argument, Wirtschaftlichkeit, könnte man dadurch zumindest umgehen.

  4. Re: Warum ist die Infrastruktur nicht ohnehin staatlich?

    Autor: Frostwind 18.04.19 - 23:36

    Und warum beschafft man teure ICEs, wenn die meisten Strecken eh nur für unter 200km/h ausgelegt sind?

  5. Re: Warum ist die Infrastruktur nicht ohnehin staatlich?

    Autor: LinuxMcBook 18.04.19 - 23:39

    Frostwind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum beschafft man teure ICEs, wenn die meisten Strecken eh nur für
    > unter 200km/h ausgelegt sind?

    Weil sonst noch mehr Menschen fliegen würden.
    Außerdem fahren ICEs ja die meiste Zeit/meiste Strecke ja mehr als 200 km/h.

  6. Re: Warum ist die Infrastruktur nicht ohnehin staatlich?

    Autor: quineloe 19.04.19 - 11:17

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frostwind schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und warum beschafft man teure ICEs, wenn die meisten Strecken eh nur für
    > > unter 200km/h ausgelegt sind?
    >
    > Weil sonst noch mehr Menschen fliegen würden.
    > Außerdem fahren ICEs ja die meiste Zeit/meiste Strecke ja mehr als 200
    > km/h.

    Das ist falsch

    https://www.spiegel.de/reise/deutschland/ice-versus-tgv-warum-deutsche-schnellzuege-deutlich-langsamer-sind-a-1259209.html

  7. Re: Warum ist die Infrastruktur nicht ohnehin staatlich?

    Autor: FactCheck 19.04.19 - 12:14

    Alles indertat wie oben von den Anderen beschrieben Vor- und Nachteile.

    Ich persoenlich bin der Meinung bei Infrastruktur geht es auch um Sicherheit.
    Das kann reichen von Wasserversorgung, Mobilitaet aber natuerlich auch Kommunikation.

    Und diese und weiteren Bereiche koennen wieder aufgeteilt werden in nicht so wichtig:
    Muss 3, 30 oder 3000 Meter laufen bis zur naechsten Wasserversorgung, Energieversorgung muss 5 , 50, 5000 oder auch 50.000 Meter fahren bis zur naechsten Energieversorgungssaule. Das kann man wieder aufteilen in Bezin, Diesel, Elektro, Gas, usw.

    Und das geht dann bis ganz wichtigen Fragen wie:
    Unfaelle, Verletzungen wie schnell kann ich wen kontaktieren und wie schnell sind die Dienste da

    Und geht dann bis Allerwichtigsten wie staatliche Sicherheit. Ist das Land einen Angriff gewappnet, kann man sich wehren, ist man in der Lage expansionistische Laender wie Russland lange genug aufzuhalten bis die Allierten kommen aber auch sind meine Kommunikationsnetze sicher, koennen alle Einheiten mit einander kommunizieren, usw.

    Was hier oben angesprochen wurde z.b. die Teilprivatisierung der Bahn.

    Die Bahnstrecken die privatisiert wurden laufen in der Regel ganz gut! RB, RE, usw. sind nicht Deutsche Bahn hat mit ein Bahnmitarbeiter erklaert. Die werden vom Staat ausgeschrieben, der Staat plant es, der Staat gibt die Richtlinien vor und dann gilt welcher Betreiber macht das guenstige Angebot.

    Ob bei der Planung Fehler sind, zeitlich nicht hinbekommt, bei Schnee usw. nicht einzuhalten, das prueft dabei das private Unternehmen nicht denn dafuer ist der Staat verantwortlich. Nur die Wirtschaftlichkeit wird vom Privatunternehmen dann ueberprueft und ein Angebot unterbreitet.

    Ich habe NICHT verifiziert ob das was der Bahnmitarbeiter mit sagte auch stimmt. Aber falls es stimmt, es haut schon hin dann, dass meistens die Strecken der DB geringe Ausfallquoten haben und die vom Staat geplante Strecken oder auch die Verkehrsverbundbereiche eher an Verspaetungen leiden und dann hat das auch mit dem Anschluss natuerlich nicht mehr hin.

    Das gesagt, sieht man teilweise Privat und teilweise Staat lauft nicht sonderlich gut.

    Nur Privat wird vieles gar nicht ausgebaut, wegen der Wirtschaftlichkeit.

    Nur Staat wird es sehr teuer weil der Staat ja irgendwie immer Geld hat und hat er es nicht zahlt es nicht der Nutzer sondern der Steuerzahler der ohnehin schon abgezockt wird.

    Persoenlich meine ich an das Zusammenspiel Staat-Privat koennte man noch sehr viel verbessern und FALLS man das macht ist das aus meiner Sicher die beste Loesung.

    Ein "staatliches Roamingnetz" dort wo keiner ausbaut wird natuerlich auch schnell die Privaten verleiten noch weniger auszubauen..

    Es kann bei solchen Konstruktionen vieles schief gehen, sehe die Eisenbahn!

    Es kann aber auch ganz gut klappen, sehe Wasserversorgung und Energieversorgung wo staatliche Vorgaben und staatliche Firmen, bzw. Kommunalfirmen der Kommunen und grosse Privatunternehmen schon eine sehr hohe Versorgungssicherheit haben.

    Es kann also alles gut gehen, wenn man es richtig macht!

    Beispiele wie es schief geht und Beispiele wie es gut geht gibt es weltweit.

    Wenn nun die Waehler noch die Politiker zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit die Leistung und nicht das Versprochene bei der Wahl bewerten wuerden.. wird mit der Zeit alles gut :)

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