1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Webentwicklung: Hertz verklagt…

Solche Klagen passieren leider viel zu selten

  1. Beitrag
  1. Thema

Solche Klagen passieren leider viel zu selten

Autor: derdiedas 25.04.19 - 13:11

Denn oft haben die internen Verantwortlichen sich dann für Ihre Entscheidungen in der Vergangenheit zu rechtfertigen. Daher werden Probleme unter dem Tisch gekehrt. Dabei laufen 70%+ der Projekte nicht sauber durch.

Vor allem die Dienstleister der großen IT Systemhäuser bauen überdurchschnittlich oft Mist. Am Anfang des Projektes in der Pre-Sales Phase spricht man mit den Leuten die meist wirklich Kompetent sind.

Aber in der selben Femtosekunde wo der Vertrag unterzeichnet wurde sind die weg und man hat es in der Regel mit jungen vollkommen unerfahrenen Menschen zu tun. Wer viel Glück hat bekommt noch einen alten "Haudegen" der kurz vor der Rente noch einen "Krötenjob" schlucken muss weil er nichts besseres finden konnte der das Projekt in richtige Bahnen leitet. Wer aber Pech hat wird mit Schnöseln abgespeist die für jede Codezeile erst einmal im Internet nachschauen müssen.

Und wenn dann eine komplexere Funktion doch mal relativ schnell unfallfrei läuft, ist man sehr gut beraten diesen Code im Internet zu suchen - in 80%+ der Fälle ist es aus OS Projekten unter GNU Lizenz geklauter Code.

Das Problem ist nicht neu, und die Diskrepanz von dem was der Kunde will, was dem Kunden versprochen wird, wie es umgesetzt wird, was es Kosten soll und was der Kunde bereit ist zu Zahlen wurde schon in unendlich vielen lustigen Bildern beschrieben.

https://i.pinimg.com/originals/15/a6/63/15a66362005a967fc6cff87ff96f5a62.gif

Das wäre alles besser, wenn Kunden das bezahlen würden was es wirklich kosten muss, und Firmen das abrechnen würden was sie wirklich geliefert haben. Firmen glauben den Dienstleistern die vollkommen unrealistischen Projektpreise die sie in der Ausschreibung anbieten, und die Dienstleister nutzen jede kleinste Anpassung des Projektes um die Preise dramatisch nach oben zu schrauben.

Am Ende steht der Kunde abgezockt mit einem Haufen Müll da, hat viel Kohle ausgegeben. Und die internen Projektverantwortlichen loben das alles als die beste Lösung seit geschnitten Brot, da auch sie keine Lust haben sich zu rechtfertigen.

Daher sollte man immer jedes größere IT Projekt (Wie beim Hausbau auch) von jemand begleiten der flapps ausgedrückt die "Bauaufsicht" macht und der nur dem Vorstand der Firma berichtet. Und der halt erkennt wo gepfuscht wird, aber auch wo Erwartungen korrigiert werden müssen.

Gruß DDD


Neues Thema Ansicht wechseln


Thema
 

Solche Klagen passieren leider viel zu selten

derdiedas | 25.04.19 - 13:11

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf, Frankfurt am Main
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn
  3. SySS GmbH, Tübingen
  4. Newsfactory GmbH, Augsburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sony KD-55XG8096 55 Zoll (138,8 cm) für 529€, Sony UBPX800 4K UHD Blu-ray-Player für...
  2. 79€ (Vergleichspreise ab 108€)
  3. (u. a. Monster Hunter World für 17,99€, Human Fall Flat für 2,89€, The Outer Worlds - Epic...
  4. (aktuell u. a. Deepcool Matrexx 55 V3 Tower-Gehäuse für 64,90€, Deepcool M-Desk F3 Monitor...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nasa: Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner
Nasa
Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner

Vergessene Tabelleneinträge, fehlende Zeitabfragen und störende Mobilfunksignale sollen ursächlich für die Probleme beim Testflug des Starliner-Raumschiffs gewesen sein. Das seien aber nur Symptome des Zusammenbruchs der Sicherheitsprozeduren in der Softwareentwicklung von Boeing. Parallelen zur Boeing 737 MAX werden deutlich.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Boeings Starliner hatte noch einen schweren Softwarefehler
  2. Boeing 777x Jungfernflug für das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug
  3. Boeing 2019 wurden mehr Flugzeuge storniert als bestellt

O2 Free Unlimited im Test: Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich
O2 Free Unlimited im Test
Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich

Telefónica startet eine kleine Revolution im Markt für Mobilfunktarife: Erstmals gibt es drei unterschiedliche Tarife mit unlimitierter Datenflatrate, die sich in der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterscheiden. Wir haben die beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Tarife getestet und sind auf erstaunliche Besonderheiten gestoßen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Telefónica Neue O2-Free-Tarife verlieren endloses Weitersurfen
  2. O2 My Prepaid Smartphone-Tarife erhalten mehr ungedrosseltes Datenvolumen
  3. O2 Free Unlimited Basic Tarif mit echter Datenflatrate für 30 Euro

Energiegewinnung: Zu wenig Magma-Nachschub für die Geothermie
Energiegewinnung
Zu wenig Magma-Nachschub für die Geothermie

Bei Diskussionen über Geothermie klingt es oft so, als könnten vulkanisch aktive Gegenden wie Island den Rest der Welt mit Energie versorgen. Aber ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass dieser Eindruck täuscht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. E-Truck Nikola Tre wird in Ulm gebaut
  2. Wasserstoff Thyssen-Krupp will Stahlproduktion klimaneutral machen
  3. Energiewende Sonnen vermietet Solaranlagen und Elektroautos

  1. Elektromobilität: Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
    Elektromobilität
    Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen

    Vom neuen Umweltbonus für Elektroautos können künftig Käufer von Gebrauchtwagen profitieren. Neben einem zeitlichen Limit hat die Bundesregierung eine Obergrenze für die Kilometerzahl und den anrechenbaren Wertverlust festgelegt.

  2. Ausdiskutiert: Sony schließt das Playstation-Forum
    Ausdiskutiert
    Sony schließt das Playstation-Forum

    Falls es technische Probleme mit der Playstation 5 geben sollte, wird man an einer Stelle keine Hilfe finden: im offiziellen Playstation-Forum. Sony will den schon länger nur noch schwach frequentierten Treff schließen.

  3. Alphabet: Google strukturiert Cloud-Business um
    Alphabet
    Google strukturiert Cloud-Business um

    Um Nummer eins im Cloud-Business zu werden, strukturiert Google derzeit um. Auch einige Mitarbeiter müssen gehen. Das Unternehmen will sich dabei auf fünf Kernmärkte konzentrieren.


  1. 18:22

  2. 18:00

  3. 17:45

  4. 17:30

  5. 17:15

  6. 16:39

  7. 16:20

  8. 16:04