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Für mich nur noch die Freie Lizenz

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  1. Für mich nur noch die Freie Lizenz

    Autor: osprogger 11.08.06 - 09:39

    Ich habe von der GPL3 endgültig die Nase voll - alleine dass man scheinbar keine kostenpflichtigen Erweiterungen für GPL Software programmieren kann nervt mich stark, zumal ich gerne selber solche Erweiterungen für meine OSS Projekte anbieten möchte (unter der GPL2 ist das ja noch möglich).

    Seit kurzem beobachte ich das hier
    http://www.freie-lizenz.de/
    mit Interesse, ich denke das nächste Projekt von mir steht hierunter zur Verfügung, ist ein interessanter Weg

  2. Re: Für mich nur noch die Freie Lizenz

    Autor: Kompottkin 12.08.06 - 16:34

    Äh... was?

    Wenn Du PROPRIETÄRE Erweiterungen meinst: nein, die GPLv2 erlaubt das nicht. Wenn Du natürlich Code selbst unter die GPL stellst und proprietäre Erweiterungen dafür anbietest, gibt es niemanden, der Dir dafür etwas anhaben kann. Du darfst nämlich Deine eigene Lizenz brechen, weil Du den Code an Dich selbst unter anderen Bedingungen lizenzieren darfst. Das kann Dir niemand verbieten.

    Außer, Du nimmst fremden Code in Dein Projekt auf. Dann bist auch Du an die GPL gebunden.

  3. Re: Für mich nur noch die Freie Lizenz

    Autor: Kompottkin 12.08.06 - 16:37

    > Seit kurzem beobachte ich das hier
    > www.freie-lizenz.de
    > mit Interesse, ich denke das nächste Projekt von
    > mir steht hierunter zur Verfügung, ist ein
    > interessanter Weg

    Mir gefällt schon der erste Satz nicht: »Sinn dieser Lizenz ist die Schaffung einfacher und verständlicher Bedingungen, die Sie akzeptieren müssen, um Software unter dieser Lizenz nutzen zu dürfen.«

    Die Bedingungen der GPL muß man jedenfalls nicht annehmen, um die Software lediglich benutzen zu dürfen. Das erlaubt nämlich das normale Urheberrecht bereits.

  4. Re: Für mich nur noch die Freie Lizenz

    Autor: Kompottkin 12.08.06 - 16:56

    Du liebe Zeit, es wird noch schlimmer!

    »§ 1.3. Wenn in dieser Lizenz von Quellcode gesprochen wird, ist damit funktionaler Programmcode in maschinenlesbarer Form gemeint, der in dieser Form von einem Interpreter ohne Zwischenschritte übersetzt werden kann.«

    Damit fällt Bytecode wohl unter Quellcode. Toll.

    »§ 2.2. Unverändert ist eine Kopie dann, wenn der Code nach dem Kopiervorgang mit dem Code vor dem Kopiervorgang identisch ist. Identisch ist der Code, sofern die md5-Checksumme übereinstimmt.«

    Oh, super! Das heißt, wenn ich MD5 knacken kann, darf ich den Code beliebig verändern, ohne an die damit verbundenen Pflichten gebunden zu sein. Cool! (Aber extrem uncool für die Effektivität der Lizenz auf lange Sicht.)

    Auf § 4 gehe ich nicht näher ein. Darin steht so viel Zeug über allgemeine Praktiken bei der Softwareentwicklung, die meines Erachtens nicht in eine Softwarelizenz gehören, daß es mir zu große Mühe wäre, sie alle aufzuzählen.

    Insgesamt verstehe ich jedenfalls den Sinn der Lizenz nicht. Sie scheint mir eine hausgemachte, halbfertige und juristisch in ihrer Effektivität schwer einschätzbare Variante der LGPL zu sein. Was bietet sie gegenüber dieser denn überhaupt an Vorteilen?

  5. falsch

    Autor: @ 14.08.06 - 11:25

    Doch, muss man faktisch doch. Warum steht auch in der GPL selber drin:
    falls Du sie nicht akzeptierst, verfügst Du über (gar) keine (andere) Nutzungslizenz und verstösst damit automatisch gegen das Urheberrecht.

    Da compilierte GPL-Programme in der Regel nichts anderes als die GPL beinhalten, also kein zusätzliches EULA, was im Übrigen auch gar nicht ginge, gilt die GPL auch für reine Nutzer.

    Kompottkin schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Die Bedingungen der GPL muß man jedenfalls nicht
    > annehmen, um die Software lediglich benutzen zu
    > dürfen. Das erlaubt nämlich das normale
    > Urheberrecht bereits.


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