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Wachstum, Wachstum, Wachstum...

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  1. Re: Wachstum, Wachstum, Wachstum...

    Autor: Eheran 26.04.19 - 10:00

    >Die sind also auch nicht Kunden bei diesen "neuen" unternehmen.
    Doch, sind sie. Das ist ja der Punkt.

  2. Re: Wachstum, Wachstum, Wachstum...

    Autor: Faksimile 26.04.19 - 10:23

    Lebensälter und erfahrener? Man weiß, dass man nicht jeden aktuellsten Schnickschnack benötigt ...

  3. Re: Wachstum, Wachstum, Wachstum...

    Autor: Faksimile 26.04.19 - 10:28

    Dann muss ich mich mit knapp unter 60 noch zur jungen Generation zählen? Also, Netflix ist da jetzt auch nicht unbedingt meins aber online nutze ich schon das eine oder andere ...

  4. Re: Wachstum, Wachstum, Wachstum...

    Autor: cuthbert34 26.04.19 - 10:57

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vergiss es!
    > Das Märchen vom ewigen Wirtschaftswachstum wurde in die Köpfe der Menschen
    > so fest eingebrannt, dass elbst viele ansonsten recht intelligent
    > erscheinende Zeitgenossen an diesen Blödsinn glauben.

    Es ist ja kein Märchen. Vielleicht trifft es nicht auf kleine in sich geschlossene Märkte zu, aber die Wirtschaft muss wachsen und kann das auch grenzenlos.

    Einfacher Grund: 2010 lebten auf der Welt rd. 7 Mrd. Menschen. Voraussichtliche Entwicklung:

    2020: 7,8 Mrd.
    2030: 8,55 Mrd.
    2040: 9,21 Mrd.
    2100: 11,18 Mrd.

    (Zahlen von Statista)

    Wenn wir jetzt sagen würden, die Wirtschaft müsste/könnte nicht mehr wachsen. Dann unterstellen wir Sättigung der Märkte. Da die Bevölkerung aber immer weiter wächst, gibt es diese Sättigung zur Zeit gar nicht oder viel schlimmer, bei wachsender Bevölkerungszahl und stagnierender Entwicklung, sprechen wir vom Schrumpfen des pro Kopf Einkommens. Das ist nicht erstrebenswert.

    Wir könnten natürlich sagen, dass die Industrienationen nicht mehr wachsen müssten, da hier die Bevölkerungsentwicklung nur langsam wächst oder gar rückläufig ist. Das sind aber auch Märkte, auf denen gerade Entwicklungsländer angewiesen sind. Wenn nun der eine Markt nicht wächst, hat es auch der andere nicht einfacher.

    Insofern, ich stimme euch zu, dass ein grenzenloses Wachstum bei Betrachtung einzelner Unternehmen nicht immer nachvollziehbar ist, aber global betrachtet, spricht nichts gegen Wachstum ohne Grenzen, so lange sich die Bevölkerung entwickelt und deren Bedürfnisse noch nicht umfänglich befriedigt sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.19 10:58 durch cuthbert34.

  5. Re: Wachstum, Wachstum, Wachstum...

    Autor: wupme 26.04.19 - 15:18

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, ein Netflix oder Spotify Abo habe ich auch nicht.
    > Warum? Weil dort hauptsächlich anspruchslose Machwerke aus USA angeboten
    > werden.
    > Auch fände ich es lästig, den ganzen Tag „hörbehindert durch
    > Kopfhörer“ herumzulaufen, und mich mit Musik zudröhnen zu lassen.

    Jaja wir sind ganz stolz darauf wie individuell du doch bist *gähn*

  6. Re: Wachstum, Wachstum, Wachstum...

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.19 - 19:22

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wonoscho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vergiss es!
    > > Das Märchen vom ewigen Wirtschaftswachstum wurde in die Köpfe der
    > Menschen
    > > so fest eingebrannt, dass elbst viele ansonsten recht intelligent
    > > erscheinende Zeitgenossen an diesen Blödsinn glauben.
    >
    > Es ist ja kein Märchen. Vielleicht trifft es nicht auf kleine in sich
    > geschlossene Märkte zu, aber die Wirtschaft muss wachsen und kann das auch
    > grenzenlos.
    >
    > Einfacher Grund: 2010 lebten auf der Welt rd. 7 Mrd. Menschen.
    > Voraussichtliche Entwicklung:
    >
    > 2020: 7,8 Mrd.
    > 2030: 8,55 Mrd.
    > 2040: 9,21 Mrd.
    > 2100: 11,18 Mrd.
    >
    > (Zahlen von Statista)
    >
    > Wenn wir jetzt sagen würden, die Wirtschaft müsste/könnte nicht mehr
    > wachsen. Dann unterstellen wir Sättigung der Märkte. Da die Bevölkerung
    > aber immer weiter wächst, gibt es diese Sättigung zur Zeit gar nicht oder
    > viel schlimmer, bei wachsender Bevölkerungszahl und stagnierender
    > Entwicklung, sprechen wir vom Schrumpfen des pro Kopf Einkommens. Das ist
    > nicht erstrebenswert.
    >
    > Wir könnten natürlich sagen, dass die Industrienationen nicht mehr wachsen
    > müssten, da hier die Bevölkerungsentwicklung nur langsam wächst oder gar
    > rückläufig ist. Das sind aber auch Märkte, auf denen gerade
    > Entwicklungsländer angewiesen sind. Wenn nun der eine Markt nicht wächst,
    > hat es auch der andere nicht einfacher.
    >
    > Insofern, ich stimme euch zu, dass ein grenzenloses Wachstum bei
    > Betrachtung einzelner Unternehmen nicht immer nachvollziehbar ist, aber
    > global betrachtet, spricht nichts gegen Wachstum ohne Grenzen, so lange
    > sich die Bevölkerung entwickelt und deren Bedürfnisse noch nicht umfänglich
    > befriedigt sind.

    Die Bedürfnisse sind aber irgendwann vollständig befriedigt. Schon jetzt haben viele Menschen ja immer weniger Zeit, dem nachzugehen. Auch die Ressourcen sind begrenzt, das Zeug herzustellen und so viele Menschen zu beherbergen.

    Zudem schreibst du ja schon selbst, dass sich die Geldmenge in immer weniger Händen konzentriert, sodass diese Bedürfnisbefriedigung irgendwann nicht mehr zu leisten ist, da hier das reale pro-Kopf-Einkommen immer geringer ausfällt.

    Noch dazu braucht man bereits jetzt enorm hohe Steigerungsraten, während die Bevölkerung aktuell deutlich schneller wächst als deine angegebenen Zahlen in der Zukunft.

  7. Re: Wachstum, Wachstum, Wachstum...

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.19 - 19:22

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Auch fände ich es lästig, den ganzen Tag „hörbehindert durch
    > > Kopfhörer“ herumzulaufen, und mich mit Musik zudröhnen zu lassen.
    >
    > Eben, weil du ne andere Generation bist.
    > > P.S.
    > > Ich liebe Musik, habe auch selbst aktiv Musik gemacht.
    > Aber du hast andere Gewohnheiten, wie du Musik hörst.
    > Wenn du auf die 70 zugehst, dann wirst du in deiner Kindheit maximal ein
    > Radio gehabt haben, wenn überhaupt und im Wohnzimmer gab es vielleicht
    > einen Plattenspieler mit einer Handvoll Schaltplatten. Dass man überall und
    > jederzeit praktisch den kompletten Musikkatalog der Welt immer in der
    > Hosentasche hat, bist du halt nicht gewohnt gewesen.

    Das hat nichts mit Generationen zu tun. Auch viele junge Leute brauchen das nicht immer.

  8. Re: Wachstum, Wachstum, Wachstum...

    Autor: plutoniumsulfat 27.04.19 - 19:24

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wonoscho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tja, ein Netflix oder Spotify Abo habe ich auch nicht.
    > > Warum? Weil dort hauptsächlich anspruchslose Machwerke aus USA angeboten
    > > werden.
    > Spotify bietet der einen kompletten Musikkatalog der Musikgeschichte, da
    > gibts praktisch ALLES! erst recht das, was es früher gab, denn da war die
    > Musik kein derartiges Fließbandprodukt wie heute.

    Spotify hat viel, aber sobald man von der Mainstreammukke aus dem Radio weggeht, wird es stellenweise schnell dünn.

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