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Schön, aber sie sollen erst mal...

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  1. Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: Shuro 26.04.19 - 16:09

    Ist ja sehr Schön, aber sie sollen erst mal die vorhandenen Leistungen erbringen können.

    Ich hab eine 200mbit Leitung von Vodafone, und teilweise kommt da gerade mal 10-50 mbit an.

  2. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 17:08

    Shuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab eine 200mbit Leitung von Vodafone, und teilweise kommt da gerade
    > mal 10-50 mbit an.

    Gluecklicher, fuer einen nicht unbetraechtlichen Anteil der DSL-Kunden liegt das oberhalb der der maximal moeglichen Geschwindigkeit. Auch heute noch. Wenn der Einbruch von Vodafone zu verantworten ist, dann kannst du immerhin deine monatlichen Beitraege senken lassen.
    Das fuehrt in solchen Segementen immer recht schnell zu einer Behebung des Problems.

    Dazu solltest du aber nicht den WLAN-Durchsatz angeben sondern den LAN-Durchsatz.

  3. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 26.04.19 - 17:34

    Naja, wenn die Telekom ihren Nahbereichsausbau in einem Jahr abgeschlossen hat, (dessen Verzögerung ja die BNetzA zu verantworten hat), dann dürfte das ein alles andere als beträchtlicher Anteil sein.

    In der Pampa, wo auch heute noch das DSL langsam ist, gibt es doch ohnehin meist kein Kabel.

  4. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 17:40

    Ah, naechstes Jahr ist also 2018 ;)

  5. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 26.04.19 - 17:49

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah, naechstes Jahr ist also 2018 ;)


    Was meinst du? Wenn die BNetzA der Telekom erst 2018 erlaubt, den Nahbereich auszubauen, dann ist es die Schuld der Telekom, wenn die Nahbereiche nicht schon 2018 komplett ausgebaut sind?

  6. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 17:56

    Die BNetzA hat der Telekom nie verboten, auszubauen. VDSL haette schon flaechig errichtet werden koennen, mal von ein paar Randbereichen abgesehen. Dann waere die Umschaltung nur noch ein administrativer Akt gewesen. Die Entscheidung gegen den Ausbau hat man Inhouse getroffen, aus wirtschaftlichen Ueberlegungen (Unsicherheit).

    Ich zitiere mal die SZ (21. Dezember 2017): "Als die Bundesregierung vor drei Jahren ihre Digitale Agenda vorstellte, gab sie ein ehrgeiziges Ziel aus: Bis 2018 sollten alle Haushalte einen Breitbandanschluss besitzen, also mindestens 50 Megabit pro Sekunde aus dem Internet ziehen können. "

  7. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 26.04.19 - 18:08

    Also hätte die Telekom auf Verdacht ausbauen sollen und nicht erst nachdem die BNetzA da viel zu spät Sicherheit geschaffen hat?

  8. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 18:10

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also hätte die Telekom auf Verdacht ausbauen sollen und nicht erst nachdem
    > die BNetzA da viel zu spät Sicherheit geschaffen hat?

    Was genau haette schief gehen koennen? Im Zweifelsfall haette man nur VDSL anbieten koennen und sich den Vectoringausbau gespart. Hat man ja auch teilweise gemacht.

  9. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 26.04.19 - 18:18

    Naja ich habe schon ein paar mal geschrieben, dass die BNetzA jedwede Outdoor Versorgung im Nahbereich verboten hat. Nicht nur Vectoring sondern auch ADSL.

  10. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 18:21

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja ich habe schon ein paar mal geschrieben, dass die BNetzA jedwede
    > Outdoor Versorgung im Nahbereich verboten hat. Nicht nur Vectoring sondern
    > auch ADSL.

    Ja, aber der Nahbereich heisst ja nicht Nahbereich, weil damit die Ferne abgedeckt wird, oder?

    Mit den vorhandenen Leitungslaengen haetten 50Mbps im gesamten Nahbereich geboten werden koennen und bei Freischaltung von Vectoring waeren auch 100Mbps ohne zusaetzlichen Ausbau drin gewesen. Lediglich fuer Annex Q waeren die Leitungen zu lang gewesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.19 18:29 durch bombinho.

  11. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 26.04.19 - 18:24

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja ich habe schon ein paar mal geschrieben, dass die BNetzA jedwede
    > > Outdoor Versorgung im Nahbereich verboten hat. Nicht nur Vectoring
    > sondern
    > > auch ADSL.
    >
    > Ja, aber der Nahbereich heisst ja nicht Nahbereich, weil damit die Ferne
    > abgedeckt wird, oder?

    Hä? War die erste Uniwoche im Semester viel zu anstrengend für mich oder sprichst du neuerdings gern in Rätseln?

    Die TAL im nicht ausgebauten Nahbereich ist teilweise 900 Meter lang. Das ist ohne überbaute KVz viel zu lang, selbst für normales VDSL.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.19 18:29 durch LinuxMcBook.

  12. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 18:33

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die TAL im nicht ausgebauten Nahbereich ist teilweise 900 Meter lang. Das
    > ist ohne überbaute KVz viel zu lang, selbst für normales VDSL.

    "Telekom: Anschlüsse, die direkt mit der Betriebsstelle verbunden sind. Der Nahbereich umfasst eine Betriebsstelle, die dazugehörigen Kabelverzweiger und die damit verbundenen Kundenanschlüsse. Er ist definiert durch eine maximale Kabellänge von 550 Metern zwischen Kabelverzweiger und Betriebsstelle."

    Wie es der Zufall will, sind mit 550m Leitungslaenge noch knapp 50Mbps machbar und bei Vectoring auch knapp 100Mbps. Lediglich Annex Q braucht Leitungslaengen < 350m fuer eine sinnvolle Anwendung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.19 18:35 durch bombinho.

  13. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 26.04.19 - 18:39

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > "Er ist definiert durch eine
    > maximale Kabellänge von 550 Metern zwischen Kabelverzweiger und
    > Betriebsstelle."
    >
    > Wie es der Zufall will, sind mit 550m Leitungslaenge noch knapp 50Mbps
    > machbar und bei Vectoring auch knapp 100Mbps. Lediglich Annex Q braucht
    > Leitungslaengen < 350m fuer eine sinnvolle Anwendung.

    Denk dran, zwischen Kabelverzweiger und Hausanschluss ist auch noch ein Kabel. Und das sind auch noch mal teilweise 200-300m...

  14. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 18:51

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denk dran, zwischen Kabelverzweiger und Hausanschluss ist auch noch ein
    > Kabel. Und das sind auch noch mal teilweise 200-300m...

    Okay, hier wird die damals bestehende Situation recht gut geschildert:

    "Etwa 2/3 der Kunden können technisch vom HVt aus mit 50 Mbit/s und mehr versorgt werden, wenn hier VDSL2 im unmittelbaren Umkreis um den HVt eingesetzt wird. Dort, wo dies tatsächlich geschieht, ändert sich an der Versorgung durch ihren bisherigen Anbieter nichts. Da zahlreiche Unternehmen (über 40) bereits in eigene Glasfaser bis zum HVt (50 % aller HVt sind bereits von Wettbewerbern mit Glasfaser erschlossen) investiert haben, können diese weiterhin die Versorgung der Bürger auf Basis ihrer eigenen Investitionen sicherstellen. Die Entwertung von Glasfaser-Investitionen, die das Versorgungsziel 2018 erreichen, wäre völlig ungerechtfertigt.

    Rund 1/3 der Kunden kann technisch nicht vom HVt aus mit mehr als 50 Mbit/s
    versorgt werden. Für diese Kunden soll zukünftig die Vectoring-Technologie auch
    im Nahbereich eingesetzt werden. Hier wird eine Gleichbehandlung mit dem Außenbereich, in dem heute schon Vectoring zur Erreichung von 50 Mbit/s eingesetzt werden kann, sichergestellt. Dabei finden grundsätzlich die bewährten Vectoring-Regeln der BNetzA Anwendung."

    Es gab eben nie ein Ausbauverbot sondern immer nur eine freiwillige Selbstbeschraenkung.

  15. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 26.04.19 - 18:59

    > https://www.golem.de/news/nahbereich-bundesnetzagentur-erlaubt-vectoring-plaene-der-telekom-1609-123030.html

    Ließt sich für mich nicht so als ob die Telekom das schon immer durfte...

  16. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 19:18

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ließt sich für mich nicht so als ob die Telekom das schon immer durfte...

    Stimmt, Vectoring durfte die Telekom noch nicht immer. VDSL durfte sie und alle Anderen auch.
    Haben diese auch gemacht, deswegen gab es den einen oder anderen Unzufriedenen, dessen VDSL-Anbieter aus der Vermittlungsstelle geflogen war und der nun mit ADSL vorlieb nehmen musste. VDSL hingegen haette auch die Telekom vom ersten Tag der Verfuegbarkeit an ausbauen duerfen. Und haette dann ab Freigabe auch Vectoring aktivieren koennen. Aber das haette vorausgesetzt, dass schon VDSL ausgebaut gewesen waere. Und das hat man eben nur sehr sporadisch getan.

    Man hat aber erst angefangen, VDSL im grossen Stil auszubauen, als Vectoring zulaessig wurde.
    Und dazu wurde das Scheinargument des "verbotenen Ausbaus" offensichtlich sehr erfolgreich als Begruendung geschwungen.

  17. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 26.04.19 - 20:49

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ließt sich für mich nicht so als ob die Telekom das schon immer
    > durfte...
    >
    > Stimmt, Vectoring durfte die Telekom noch nicht immer. VDSL durfte sie und
    > alle Anderen auch.
    Ich bin mir da noch nicht so sicher.
    Hier schreibt die Bundesnetzagentur zum Beispiel:
    > Im Nahbereich um einen Hauptverteiler, an dem die „letzte Meile“ endet, dürfen aus technischen Gründen VDSL-Signale bisher nur dort eingespeist werden und nicht auch an den in diesem Bereich stehenden Kabelverzweigern, das sind die grauen Verteilerkästen am Straßenrand. Damit sollen gegenseitige Beeinträchtigungen der VDSL-Signale infolge der Einspeisung an zwei nahe beieinander liegenden Punkten verhindert werden.
    - https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/150224_Telekomantrag_Vectoring.html

    Ein bisschen weiter wird dann explizit von Vectoring gesprochen, der Autor der Pressemitteilung kennt also schon den Unterschied zwischen VDSL und Vectoring-VDSL.

    Auch auf weiteren Seiten habe ich zum Thema VDSL im Nahbereich außerhalb des HVt nur das Problem "Störungen" gelesen, erst wenn es um Vectoring ging, dann hieß es, dass damit nur ein Anbieter möglich wäre.

    > Haben diese auch gemacht, deswegen gab es den einen oder anderen
    > Unzufriedenen, dessen VDSL-Anbieter aus der Vermittlungsstelle geflogen war
    > und der nun mit ADSL vorlieb nehmen musste.
    Sicher? Beispiel?

    > Man hat aber erst angefangen, VDSL im grossen Stil auszubauen, als
    > Vectoring zulaessig wurde.
    Ach ich weiß nicht, ich habe vor Vectoring an zwei Orten gewohnt, da gab es schon normales VDSL aus einem KVz.
    Außerdem hatte die Telekom zu dem Zeitpunkt ja sogar noch FTTH auf dem Zettel, nur war die Nachfrage leider noch nicht da.

    > Und dazu wurde das Scheinargument des "verbotenen Ausbaus" offensichtlich
    > sehr erfolgreich als Begruendung geschwungen.
    Was ist eigentlich aus dem Scheinargument der Breko-Mitglieder geworden, Vectoring im Nahbereich würde den Glasfaserausbau dort unrentabel machen?
    Wie viel Nahbereiche wurden denn mit FTTH erschlossen? Bis zur Entscheidung der BNetzA 2017 hätten die Mitbewerber sich ja lange dort etablieren können.

  18. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: bombinho 26.04.19 - 22:20

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier schreibt die Bundesnetzagentur zum Beispiel:
    > > Im Nahbereich um einen Hauptverteiler, an dem die „letzte
    > Meile“ endet, dürfen aus technischen Gründen VDSL-Signale bisher nur
    > dort eingespeist werden und nicht auch an den in diesem Bereich stehenden
    > Kabelverzweigern, das sind die grauen Verteilerkästen am Straßenrand. Damit
    > sollen gegenseitige Beeinträchtigungen der VDSL-Signale infolge der
    > Einspeisung an zwei nahe beieinander liegenden Punkten verhindert werden.
    > - www.bundesnetzagentur.de

    Korrekt, damit ist die Aufstellung von aktiven MSANs im Nahbereich unterbunden aber nicht der Ausbau im HVT.

    > Ein bisschen weiter wird dann explizit von Vectoring gesprochen, der Autor
    > der Pressemitteilung kennt also schon den Unterschied zwischen VDSL und
    > Vectoring-VDSL.

    Ja, aber er kennt eben auch den Unterschied zwischen einem MSAN und einem HVT ;)

    > Auch auf weiteren Seiten habe ich zum Thema VDSL im Nahbereich außerhalb
    > des HVt nur das Problem "Störungen" gelesen, erst wenn es um Vectoring
    > ging, dann hieß es, dass damit nur ein Anbieter möglich wäre.

    Korrekt. Vectoring geht nur bei einem Anbieter. VDSL ohne Vectoring geht mit mehreren Anbietern.

    > Sicher? Beispiel?
    Ich habe eines im Kopf, finde es aber nicht auf die Schnelle, werde mich aber bemuehen.
    Sollte sogar hier auf Golem gewesen sein.

    > Ach ich weiß nicht, ich habe vor Vectoring an zwei Orten gewohnt, da gab es
    > schon normales VDSL aus einem KVz.

    Schon wieder wirfst Du Nahbereich, KVz und HVT in einen Topf.
    Kannst Du dich an die ca. 30.000 Kunden erinnern, die von der Telekom gekuendigt wurden, wegen dem Ausbau durch EWE? Dort hatte die Telekom offensichtlich auch eigenes VDSL Equipment in den HVTs. In KVz im Nahbereich war ja ein solcher Ausbau verboten, wie du schon richtig geschrieben hast.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.19 22:23 durch bombinho.

  19. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: LinuxMcBook 27.04.19 - 04:19

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Korrekt, damit ist die Aufstellung von aktiven MSANs im Nahbereich
    > unterbunden aber nicht der Ausbau im HVT.
    Ja, aber von MSANs bzw. überbauten KVz im Nahbereich reden wir doch gerade die ganze Zeit?
    Ich erinnere dich noch mal an das, was du um 17:56 Uhr geschrieben hast:
    > VDSL haette schon flaechig errichtet werden koennen,
    > mal von ein paar Randbereichen abgesehen. Dann waere die
    > Umschaltung nur noch ein administrativer Akt gewesen.

    Für flächendeckendes VDSL im Nahbereich wären eben diese verbotenen überbauten KVz nötig gewesen um auch bei den TAL, die zwischen 500m bis 900m zwischen Hauptverteiler und Hausanschluss haben, VDSL mit 50 MBit anbieten zu können.
    Für Vectoring müssten praktisch alle KVz im Nahbereich ausgebaut werden, wie hätte die Telekom das sinnvoll vorher machen sollen, wenn sie dort eben nicht mal normales VDSL hätte schalten können?

    > Ja, aber er kennt eben auch den Unterschied zwischen einem MSAN und einem
    > HVT ;)
    Ja ich auch.
    VDSL im HVt gab es doch die ganze Zeit, das habe ich doch gar nicht bestritten.
    Das reichte eben nicht an den Rand des Nahbereichs.
    Und durch Vectoring ausschließlich aus dem HVt hätte man nach der 2. Vectoring-Entscheidung auch nur ca. 1/3 des Nahbereichs mit 100 MBit versorgen können, das wäre auch viel zu wenig gewesen.

    > > Ach ich weiß nicht, ich habe vor Vectoring an zwei Orten gewohnt, da gab
    > es
    > > schon normales VDSL aus einem KVz.
    >
    > Schon wieder wirfst Du Nahbereich, KVz und HVT in einen Topf.
    Nein, das war die Antwort auf deine Aussage, die Telekom hätte vor Vectoring kaum Kabelverzweiger mit normalem VDSL überbaut. Wie gesagt, ich konnte schon 2012 normales VDSL weit vom Hauptverteiler entfernt nutzen, durch eben VDSL-KVz.

    > Kannst Du dich an die ca. 30.000 Kunden erinnern, die von der Telekom
    > gekuendigt wurden, wegen dem Ausbau durch EWE? Dort hatte die Telekom
    > offensichtlich auch eigenes VDSL Equipment in den HVTs. In KVz im
    > Nahbereich war ja ein solcher Ausbau verboten, wie du schon richtig
    > geschrieben hast.
    Ja:
    > https://www.golem.de/news/vectoring-telekom-muss-vdsl-nutzer-kuendigen-1706-128684.html

    Aber das war doch wegen des Vectoring-Ausbaus. Normales VDSL hat die Kündigung nicht nötig gemacht. Normales VDSL IM Nahbereich, AUßERHALB des HVt war trotzdem vorher schon nicht erlaubt, wäre aber nötig gewesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.04.19 04:20 durch LinuxMcBook.

  20. Re: Schön, aber sie sollen erst mal...

    Autor: GPUPower 27.04.19 - 08:55

    Shuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ja sehr Schön, aber sie sollen erst mal die vorhandenen Leistungen
    > erbringen können.
    >
    > Ich hab eine 200mbit Leitung von Vodafone, und teilweise kommt da gerade
    > mal 10-50 mbit an.


    Ich wohne in Berlin.
    Habe als einziger noch eine 25mbit Leitung in meiner Straße. Wie ist das überhaupt möglich...

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