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Das kommt davon...

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  1. Das kommt davon...

    Autor: Besucher 11.08.06 - 10:35

    ... wenn Starttermine von Leuten vorgeschrieben werden, die ihren Schreibtisch noch nie verlassen haben. Meiner Meinung nach sollte jeder von diesen Entscheidungsträgern, die Termine vorgeben und sonstige Sachen regeln zuerst min. 5 Jahre in der Technik gearbeitet haben und sich dann erst auf so einen Posten bewerben können.

  2. Re: Das kommt davon...

    Autor: unixboon 11.08.06 - 10:44

    Besucher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... wenn Starttermine von Leuten vorgeschrieben
    > werden, die ihren Schreibtisch noch nie verlassen
    > haben. Meiner Meinung nach sollte jeder von diesen
    > Entscheidungsträgern, die Termine vorgeben und
    > sonstige Sachen regeln zuerst min. 5 Jahre in der
    > Technik gearbeitet haben und sich dann erst auf so
    > einen Posten bewerben können.

    Waere zwar besser aber wohl net umsetzbar ...waere mir naemlich neu das du als Voraussetzung zB fuer ein BWL-Studium ein Berufsabschluss als Kommunikations-Elektroniker brauchst^^

  3. Re: Das kommt davon...

    Autor: Besucher 11.08.06 - 11:07

    Sicher ist es nicht umsetzbar. Aber dann bestimmt irgendein BWL'er wie du auch sagst einen Einführungstermin, hat keine Ahnung von der Technik, weis nicht wie lange so etwas dauert und welche Probleme dabei auftreten können. Ich sehs bei unseren Auftrags-Disponenten. Die, die selber mal in der Technik waren, wissen in etwa wie lange der Servictechniker für diese und jene Arbeiten braucht, und planen dann die Termine auch so, dass es zu schaffen ist. Die, die noch nie in der Technik waren geben dir 5 Stunden für etwas, für das man bis zu einem Tag braucht, schieben gleich einen anderen Termin hinterher, den sie dem Kunden dann auch gleich versprechen und bestätigen. Und dann ist der Kunde natürlich sauer (was ich auch verstehen kann) wenn man nicht wie ausgemacht heute um 15:00 Uhr kommen kann, sondern erst morgen um 8:00 Uhr.


    unixboon schrieb:
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    > Besucher schrieb:
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    > > ... wenn Starttermine von Leuten
    > vorgeschrieben
    > werden, die ihren Schreibtisch
    > noch nie verlassen
    > haben. Meiner Meinung nach
    > sollte jeder von diesen
    > Entscheidungsträgern,
    > die Termine vorgeben und
    > sonstige Sachen
    > regeln zuerst min. 5 Jahre in der
    > Technik
    > gearbeitet haben und sich dann erst auf so
    >
    > einen Posten bewerben können.
    >
    > Waere zwar besser aber wohl net umsetzbar ...waere
    > mir naemlich neu das du als Voraussetzung zB fuer
    > ein BWL-Studium ein Berufsabschluss als
    > Kommunikations-Elektroniker brauchst^^
    >
    >


  4. Die Praxis als Kriterium der Wahrheit

    Autor: XP55T2P4 11.08.06 - 11:22

    unixboon schrieb:
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    > Besucher schrieb:
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    > > ... wenn Starttermine von Leuten
    > vorgeschrieben
    > werden, die ihren Schreibtisch
    > noch nie verlassen
    > haben. Meiner Meinung nach
    > sollte jeder von diesen
    > Entscheidungsträgern,
    > die Termine vorgeben und
    > sonstige Sachen
    > regeln zuerst min. 5 Jahre in der
    > Technik
    > gearbeitet haben und sich dann erst auf so
    >
    > einen Posten bewerben können.
    >
    > Waere zwar besser aber wohl net umsetzbar ...waere
    > mir naemlich neu das du als Voraussetzung zB fuer
    > ein BWL-Studium ein Berufsabschluss als
    > Kommunikations-Elektroniker brauchst^^
    >
    Schaue Dir mal den Werdegang von Wedekind und einiger anderer wirklich erfolgreicher Manager an. Von den Leuchttürmer der deutschen Vergangeheit in Wirtschaft und Forschung reden wir lieber erst garnicht ... .

    Jene Knallknöppe, die der DTAG und anderen das am Schreibtisch erfundene wissenschaftliche Arbeitsman<gement überstülpen, die werden dieses Land schon noch total ruinieren.

    MfG
    XP55T2P4

  5. Re: Die Praxis als Kriterium der Wahrheit

    Autor: BWLer 11.08.06 - 12:00

    Man, man, man ...

    Ihr haltet euch echt für die Elite! Diese sinnfreien Aüßerungen habe ich hier schon so oft gelesen.

    Als wenn Wissen etwas endgültiges wäre. Selbst nach einem BWL Studium ist (ja selbst der BWLer) in der Lage zusätzliches Wissen aufzunehmen. Ich glaube kaum das die Tcom (so sehr ich sie auch selber hasse) einen Frischling von der Uni solche Entscheidungen treffen lässt. Solche Problematiken sind meistens mehrdimensional und wenn ihr eure Scheuklappen abnehmen würdet, könntet ihr auch mal die anderen Seiten sehen.

    Zudem gibt es ja (falls Wissen fehlt) noch so etwas wie Kommunikation, wozu die reinen Techniker ja besonders gut in der Lage sind (um jetzt mal aufs gleiche Niveau zu sinken ... auf Augenhöhe redet es sich bekanntlich besser!).

  6. Re: Die Praxis als Kriterium der Wahrheit

    Autor: unixboon 11.08.06 - 13:32

    BWLer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man, man, man ...
    >
    > Ihr haltet euch echt für die Elite! Diese
    > sinnfreien Aüßerungen habe ich hier schon so oft
    > gelesen.
    >
    > Als wenn Wissen etwas endgültiges wäre. Selbst
    > nach einem BWL Studium ist (ja selbst der BWLer)
    > in der Lage zusätzliches Wissen aufzunehmen. Ich
    > glaube kaum das die Tcom (so sehr ich sie auch
    > selber hasse) einen Frischling von der Uni solche
    > Entscheidungen treffen lässt. Solche Problematiken
    > sind meistens mehrdimensional und wenn ihr eure
    > Scheuklappen abnehmen würdet, könntet ihr auch mal
    > die anderen Seiten sehen.
    >
    > Zudem gibt es ja (falls Wissen fehlt) noch so
    > etwas wie Kommunikation, wozu die reinen Techniker
    > ja besonders gut in der Lage sind (um jetzt mal
    > aufs gleiche Niveau zu sinken ... auf Augenhöhe
    > redet es sich bekanntlich besser!).
    >
    >

    In diesen Beitraegen ging es nicht darum jemand nahe zu treten (zB. den BWLer'n ^^) sondern darum das die Entscheidungsgewalt meistens bei Leuten liegt die keine oder wenig Praxiserfahrung besitzen !!!

  7. Re: Das kommt davon...

    Autor: fischkuchen 12.08.06 - 01:37

    Besucher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sicher ist es nicht umsetzbar. Aber dann bestimmt
    > irgendein BWL'er wie du auch sagst einen
    > Einführungstermin, hat keine Ahnung von der
    > Technik, weis nicht wie lange so etwas dauert und
    > welche Probleme dabei auftreten können. Ich sehs
    > bei unseren Auftrags-Disponenten. Die, die selber
    > mal in der Technik waren, wissen in etwa wie lange
    > der Servictechniker für diese und jene Arbeiten
    > braucht, und planen dann die Termine auch so, dass
    > es zu schaffen ist. Die, die noch nie in der
    > Technik waren geben dir 5 Stunden für etwas, für
    > das man bis zu einem Tag braucht, schieben gleich
    > einen anderen Termin hinterher, den sie dem Kunden
    > dann auch gleich versprechen und bestätigen. Und
    > dann ist der Kunde natürlich sauer (was ich auch
    > verstehen kann) wenn man nicht wie ausgemacht
    > heute um 15:00 Uhr kommen kann, sondern erst
    > morgen um 8:00 Uhr.

    Vielleicht sollte man sich dann mal fragen, wie man sowas vermeiden kann. Immerhin leidet darunter auch der Ruf des Unternehmens. Also kann man sich doch vielleicht mal in der Firmenhierarchie darauf einigen, wie man solche Fehlplanungen verhindert. Und wenn es per Schulung wäre, damit auch der letzte Mitarbeiter, der Termine plant, etwas Ahnung vom Zeitbedarf hat. Es gibt ja auch nicht umsonst diese REFA-Zeiten, z.B. [color=blue]KLICK[/color]. Oder einfach mal die Techniker mit den Auftrags-Disponenten in einen Raum setzen. Wenn man ohne tote und Verletzte sich dann mal ein wenig austauscht, wär das doch OK ;)



    fischkuchen

  8. Re: Die Praxis als Kriterium der Wahrheit

    Autor: Fred3 12.08.06 - 10:29

    BWLer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zudem gibt es ja (falls Wissen fehlt) noch so
    > etwas wie Kommunikation, wozu die reinen Techniker
    > ja besonders gut in der Lage sind...


    Das sehe ich genau so. Ich bin Techniker, der viel in der Produktion der Autoindustrie unterwegs ist. Mir werden die Termine stets ohne Absprache geliefert.
    Ich bekomme einen Arbeitsbeginn (zu dem aber nie die Baustelle in einem Zustand ist, mit dem ich arbeiten könnte) und einen Abnahmetermin (den ich nie einhalten kann, weil er meistens eine Woche hinter dem Termin liegt, zu dem die Baustelle in einem Zustand ist, dass ich überhaupt mit der Arbeit beginnen kann).
    Es hat eine gewisse Ironie, einen Tag nach Beginn der Arbeit an einem 8-Wochen-Auftrag gefragt zu werden, ob man denn mal einen kompletten Probelauf machen könnte, da ja die Produktion in einer Wochen anlaufen solle.

    Auf der anderen Seite sind dennoch die meisten der "Schlipsträger" (ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung habe, wie deren Berufsbezeichnung lautet) sehr fair mit mir. Wenn ich denen sage, dass ich nicht mehr tun kann als arbeiten, sind sie zwar nicht besondern glücklich über die Verzögerung, aber sehen auch, dass nicht ich die Verzögerung verursacht habe und dass es niemanden voran bringt, die Leute an die Wand zu stellen. Manchmal wird mal einer zu nervös und geht einen Schritt zu weit, aber dann muss man als Techniker auch einmal auf den Tisch hauen und die eigene Seite sachlich vertreten, dann passt das wieder.
    Es ist eben ein Kampf.
    Der Termin des Technikers ist immer etwas pessimistisch gewählt um etwas Spielraum zu haben, der des Planers ist immer etwas optimistisch geplant um die Laune der Auftraggeben nicht von vornherein zu trüben.
    Es nützt nichts, sich darüber aufzuregen. Es wird sich nicht ändern und warscheinlich wäre auch die Welt nicht besser, wenn sich das ändern ließe.
    In Erinnerung bleibt eh nur, dass nach Vollendung eines Projekts alle glücklich sind... bis zu nächsten Terminverzug. :)

    MfG

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