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286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

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  1. 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: azeu 30.04.19 - 12:33

    Und da die meisten Spiele EGA nicht unterstützten sondern nur VGA, lief bei mir alles nur unter CGA (320x240, 4 Farben) als Fallback. Und das auf einem 15" Monitor, yeah.

    DU bist ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.19 12:37 durch azeu.

  2. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: heikom36 30.04.19 - 12:57

    Zu dieser Zeit war der Amiga 100000000x besser geeignet.
    Hätte Commodore damals mal überlegt und nicht dumm gehandelt, der Amiga wäre heute wohl das, was der Apple ist.

  3. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: azeu 30.04.19 - 13:14

    in der Tat. ich kannte sogar einen Amiga-Besitzer. Man, war ich neidisch auf den.

    DU bist ...

  4. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: derdiedas 30.04.19 - 13:59

    Nix da - wenn schon dann Atari :-)

    Commodore und Atari habe es aber beide geschafft grandios den Markt zu verpennen. https://www.youtube.com/watch?v=lnyoyWpqKJI

    Gruß DDD

  5. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Anonymer Nutzer 30.04.19 - 14:02

    ich auch, bis es den A1000 beim Allkauf für 1100 DM im Angebot gab, leider nur mit Teleconvektor erstanden, weil der Monitor nicht lieferbar war....

  6. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: heikom36 30.04.19 - 17:54

    1100DM war dann aber ein Schnäppchen.
    Ich meine mich zu erinnern, dass ein A1000 so um die 4000DM gekostet hat als er herausgekommen ist.
    In echt habe ich auch nur einen einzigen in Betrieb gesehen. Bis auf den einen Computerkollegen aus alten Zeiten hatten alle nen A500. Der A1000 war, wegen des Preises, kaum ein Thema.

  7. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: heikom36 03.05.19 - 21:29

    Commodore hat den Markt eigentlich nicht verpennt, sie haben für sich, meiner Meinung nach, auf den falschen Markt gesetzt. Die wollten PC-Bereich richtig fett einsteigen (damals noch IBM Kompatibel genannt). Die waren zwar schon dabei, wollten aber mehr und das zu Lasten des Amigas, der meines Wissen nach die größten Einnahmen gebracht hatte.
    Die Geschäftsführung hat meines Erachtens nach das Potential des Amigas gar nicht erkannt. Serien wie Babylon 5 oder Seaquest stammen zum großen Teil aus dem Amiga. TV-Studios setzten sie gerne und häufig ein - das ZDF noch bis vor gar nicht so langer Zeit und auch an dem einen oder anderen Blockbuster hatte der Amiga seinen Anteil. Auch im Stadion, zB Frankfurter Waldstadion, war der Amiga für die großen Stadionanzeigen verantwortlich... Man hat Multimedia verkauft, die Geschäftsleitung hat das nicht gesehen. Der PC Markt war für die damalige Zeit keine falsche Entscheidung. Falsch daran war, dass es auf Commodore nicht passte. Ich denke, dass heute Apple gar nicht so groß wäre, wenn Commodore auf den Amiga gesetzt hätte und die Visionäre, die ihn ermöglichten bei der Stange gehalten hätte.
    Und Atari - die standen sich als selbst im Weg. Mit dem ST waren die in so gut wie jedem Tonstudio vertreten. Und auch bei den Videospielen. Also ich habe vor 1-2 Jahren bei eBay meine 2 Lynxx für nen guten Preis (samt 11 Spiele) verkauft. Atari war da auch der Konkurrenz voraus. Die standen sich nur selbst im Weg. Persönliche Meinung: Die hatten im Marketing zu viele Nieten.

  8. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Trollversteher 05.05.19 - 13:00

    >Zu dieser Zeit war der Amiga 100000000x besser geeignet.
    >Hätte Commodore damals mal überlegt und nicht dumm gehandelt, der Amiga wäre heute wohl >das, was der Apple ist.

    Naja, was hätten sie denn tun sollen - spätestens mit der bezahlbaren VGA-Karte (auf die übrigens ich, als Amiga 3000 und später 4000 Besitzer neidisch war), und dem, dank IBMs mangelhafter Lizenzpolitik, riesigen Hardware-Markt, der die Preise purzeln ließ, konnte Commodore da wenig gegen setzen. Selbst die späteren Modelle wie der Amiga 1200 konnten, trotz überarbeiteter 256 Farb-Grafik (aber dank veraltetem Bitplane-Modell) und auch nicht wirklich herausragend performanten 68020 da technisch einfach nicht mehr mithalten.

  9. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Trollversteher 05.05.19 - 13:08

    >In echt habe ich auch nur einen einzigen in Betrieb gesehen. Bis auf den einen Computerkollegen aus alten Zeiten hatten alle nen A500. Der A1000 war, wegen des Preises, kaum ein Thema.

    Der A1000 war ja auch der erste Amiga, und hatte zB nur halb so viel RAM wie der A500.
    Zusammen mit dem A500 kam ja der A2000 auf den Markt, der den A1000 ablöste, vier mal so viel Speicher mitbrachte, ein großes Gehäuse und das "Zorro 2" Steckkartensystem bot, über das der A2000, wie ein PC, mit Steckkarten erweitert werden konnte.

  10. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: heikom36 05.05.19 - 13:13

    IBM hatte keine mangelhafte Lizenzpolitik. Das ist unfair denn keiner wusste, was komm und was die "IBM-Komplatiblen" auslösen.
    Das der Windows-PCs in den Büros steht liegt aber daran, dass IBM schon Jahrzehnte als DAS(!) Unternehmen für professionelle Böroausstattug galt. Vertrauen war hier wichtiger als die bessere Technik im Rechner.
    IBM hat es ja selbst fast das Genick gebrochen.
    Der Amiga 1200 konnte 4096 Farben zeitgleich darstellen - aber nicht bei Spielen. Da waren mit AGA maximal 256 Farben möglich.

  11. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Trollversteher 05.05.19 - 13:39

    >IBM hatte keine mangelhafte Lizenzpolitik. Das ist unfair denn keiner wusste, was komm und was die "IBM-Komplatiblen" auslösen.

    Naja, offensichtlich hatten sie keine rechtliche Handhabe, um gegen die ganzen Klone vorzugehen - im Gegensatz zu Apple, die darüber immer selbst die Kontrolle hatten.
    Und dazu kommt natürlich noch Bill Gates genialer Schachzug, DOS und Windows nicht exklusiv für IBM zu entwickeln, sondern sich auch vorzubehalten, diese Betriebssysteme auch an andere Hardware-Hersteller zu lizenzieren.

    >Das der Windows-PCs in den Büros steht liegt aber daran, dass IBM schon Jahrzehnte als DAS(!) Unternehmen für professionelle Böroausstattug galt. Vertrauen war hier wichtiger als die bessere Technik im Rechner.

    Das stimmt natürlich - aber als "Heimcomputer" und damit erfolgreicher Rivale von Amiga, Ataris ST & Co, hat er sich erst durch die günstig nachrüstbaren Multimediafähigkeiten, die schnelleren Intel-Prozessoren, die spätestens mit dem 386er die Motorolas überholt hatten (68030er und 68040er waren bei gleichem Takt schneller, kamen aber zu spät, waren zu teuer und wurden kaum in Massenmarktmodellen verbaut), sowie die durch die große Konkurrenz rapide fallenden Preise.

    >IBM hat es ja selbst fast das Genick gebrochen.

    Das stimmt - aber eben imho vor allem, weil sie die Kontrolle über "ihre" Technologie verloren haben und mit der Konkurrenz teilen mussten.

    >Der Amiga 1200 konnte 4096 Farben zeitgleich darstellen - aber nicht bei Spielen. Da waren mit AGA maximal 256 Farben möglich.

    Das stimmt so nicht ganz. Schon Amiga 1000 und 500 konnten im sog. "HAM Modus" 4096 Farben gleichzeitig darstellen. Es gab sogar eine kleine Handvoll Spiele, die im HAM liefen. Das war aber (vor allem bei bewegten Bildern) extrem schwierig, da immer nur bei jedem dritten Pixel der Farbwert direkt aus der Palette gesetzt werden konnte, während bei den beiden benachbarten Pixeln jeweils nur einer der drei RGB Werte gegenüber dem Ursprungspixel verändert werden konnte (daher Hold And Modify).

    Die Amigas mit AGA Chipsatz konnten mit dem sog. HAM8-Modeus (weil hier 8 stat vorher 6 Bitplanes verwendet werden konnten) sogar 2 Mio aus 24 Mio Farben gleichzeitig darstellen (während die alten Amigas im HAM auf 4096 aus 4096 beschränkt waren.

    Und ja, der AGA Chipsatz konnte zwar 256 aus 24 Mio Farben darstellen, so wie die VGA-Karten beim PC, *aber* das große Problem war, dass er immer noch auf Bitplanes aufsetzte, während die VGA Karten den sog. "chunky modus" beherrschten.
    Beim "chunky modus" entspricht ein Pixel einer Grafik genau einem Byte im Speicher, während im Bitplane-Modus ein Pixel über acht einzelne Bits an verschiedenen Stellen im Speicher verteilt ist - und da der "Blitter", der für die Hardwarebeschleunigung bei Bitoperationen (bzw. beschleunigtes Kopieren von Daten auf beliebigen Bitgrenzen) zuständig war, im AGA Chipset gegenüber seinem Vorgänger kaum optimiert wurde, andererseits schnellere CPUs und schnellerer Speicher deutlich schnellere Speicheroperationen ermöglichten, waren die Amigas plötzlich den PCs in Sachen Grafikperformance deutlich unterlegen. Besonders die ersten "3D"-Titel mit Software-Engines profitierten enorm von dem schnellen "chunky modus", während es eine ziemlich harte Nuss war, 3D Titel halbwegs performant auf einem Amiga (ob AGA oder älteres Chipset) hinzubekommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.19 13:51 durch Trollversteher.

  12. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: heikom36 05.05.19 - 16:46

    Auch von Apple gibt es kompatible, die sie nicht verhindern können. Apple hat dazu noch die Finger auf der Software.
    Apple kann sich ebenso wenig dagegen wehren - haben auch keine rechtliche Handhabe wie man mittlerweile weiß.
    Beim IBM hat man das BIOS als Patent aber man hat dann einfach ein anderes,kompatibles, entwickelt, welches dann nicht mehr von IBM angegriffen werden konnte. Komischer Weißte galt IBM-Kompatibel damals in der Geschäftswelt als ein Qualitätsmerkmal. Doch andere Rechner, die es heute auch zum großen Teil gar nicht mehr gibt, waren keineswegs schlechter. Im grundegenommen war es auch die Software dann, die das Rennen machte und für die Verbreitung sorgte und weniger die Hardware dahinter.

    Ja, das mit dem HAM-Modus habe ich echt vollkommen vergessen.

  13. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Trollversteher 05.05.19 - 17:19

    >Auch von Apple gibt es kompatible, die sie nicht verhindern können. Apple hat dazu noch die Finger auf der Software.

    Afaik hat Apple mal für eine Zeit lang den Vertrieb von Kompatiblen nach Lizenz zugelassen, das dann aber relativ schnell wieder eingestellt. Seit dem gibt es zumindest keine offiziell, legal vertriebenen Nachbauten mehr - den sog. "Hackintosh" muss man sich ja nach wie vor selber zusammen friggeln. Und selbst wenn es eine Handvoll illegaler China-Nachbauten gibt, das ganze ist wohl kaum mit der Situation von IBM Ende der 80er und während der 90er zu vergleichen, als beinahe *jedes* Elektronikunternehmen seinen eigenen IBM-Klon auf den Markt geschmissen hat, und sich Elektronikketten gegenseitig immer wieder mit neuen Dumping-Preisen unterboten haben.

    >Apple kann sich ebenso wenig dagegen wehren - haben auch keine rechtliche Handhabe wie man mittlerweile weiß.

    Seit wann weiß man das? Quellen? Konkrete Aussage? Ein konkreter Hersteller, der offiziell Mac kompatible Klone vertreibt? Afaik können sie nur nicht verhindern, dass Privatpersonen sich einen "Hackintosh" basteln, aber der offizielle Vertrieb von Mac-Nachbauten inklusive legales OS (und das ist nun mal *der* zentrale Bestandteil eines Macs) ist afaik nach wie vor illegal.

    >Beim IBM hat man das BIOS als Patent aber man hat dann einfach ein anderes,kompatibles, entwickelt, welches dann nicht mehr von IBM angegriffen werden konnte. Komischer Weißte galt IBM-Kompatibel damals in der Geschäftswelt als ein Qualitätsmerkmal. Doch andere Rechner, die es heute auch zum großen Teil gar nicht mehr gibt, waren keineswegs schlechter. Im grundegenommen war es auch die Software dann, die das Rennen machte und für die Verbreitung sorgte und weniger die Hardware dahinter.

    Es war die Kombination aus Hardwaredesign (ISA bzw. IBM AT-Bus und damit eine Vielzahl an erhältlicher kompatibler Hardware) und natürlich dem OS, bei dem sie, wie ich bereits schrieb, den Fehler gemacht haben, Bill Gates nicht exklusiv einzukaufen sondern sich auf ein nicht exklusives Lizenzmodell einzulassen.

    >Ja, das mit dem HAM-Modus habe ich echt vollkommen vergessen.

    War auch ganz schön schräg - aber eben im Zusammenhang mit der Analog-Video Fähigkeiten der Amigas oder für 3D Rendering durchaus zu gebrauchen - nur für Games war das halt eher nix.
    Etwas praxistauglicher war der "Halfbrite" Modus, der mit den A3000, A500+, A600, und neueren A2000 Modellen eingeführt wurde, und bei dem zusätzlich zur normalen 32 Farbpalette nochmal die gleichen 32 Farben mit halber Helligkeit zur Verfügung standen.

  14. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: heikom36 05.05.19 - 18:17

    Huch... ne - einen Händler zu finden, der legal Clones vertreibt wird es schwierig zu finden sein.
    Apple kann es ja am Betriebssystem festmachen - man muss es mal Original in der Hand haben und da es wiederum nur mit Hardware oder als Upgrade verkauft wurde, wird es nicht so viele geben, dass man _wirtschaftlich_ als Händler damit auftreten könnte.
    Apple nutzt schon einige Jahre lang die Hardware, wie auf dem PC. Hackintosh ist legal, wenn ich ein legales OS von Apple habe. So war das gemeint mit dem "Dagegen kann sich Apple nicht wehren".
    Ich meine mich auch erinnern zu können, dass ein Clonebauer die Prozesse gegen Apple verloren hat - ich glaube, bin nicht sicher, war der Grund die Kopie des Betriebssystems.

  15. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Trollversteher 05.05.19 - 18:44

    Eben, das meinte ich ja - beim PC war die Software bzw. das OS nicht lizenzrechtlich exklusiv gesichert, so konnte jeder Elektronikhersteller eine Microsoft Lizenz erwerben und einen vollkompatiblen Klon mit allem drum und dran bauen und verkaufen - das war eben bei Apple nie möglich.

  16. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: heikom36 05.05.19 - 20:10

    Lizenzrechtlich geschützt waren die Systeme schon von MS.
    Hier darf man mal wirklich sagen, dass IBM echt zu blöd war sich nicht die Exclusivrechte zu sichern. Die waren ja noch relativ neu im PC-Bereich und setzten voll auf die eigene Hardware ohne an die Software zu denken. Zu dieser Zeit konnte man aber schon ahnen, dass die Software wichtiger werden wird... das hat IBM verpennt (Apple übrigens auch - die haben auch fälschlicherweise IBM als die große Gefahr angesehen).
    Gates war da echt besser. Der hatte wirklich die Lizenzen im Hinterkopf und sonst eigentlich "nur" das zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein, mit Referenzen, die man vorzeigen konnte.
    Ein Idiot war der ganz sicher nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.19 20:12 durch heikom36.

  17. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Trollversteher 06.05.19 - 11:04

    >Lizenzrechtlich geschützt waren die Systeme schon von MS.

    Ja, von MS, aber eben nicht exklusiv von IBM, so dass MS das System auch an beliebige Konkurrenten von IBM lizensieren konnten.

    >Hier darf man mal wirklich sagen, dass IBM echt zu blöd war sich nicht die Exclusivrechte zu sichern. Die waren ja noch relativ neu im PC-Bereich und setzten voll auf die eigene Hardware ohne an die Software zu denken. Zu dieser Zeit konnte man aber schon ahnen, dass die Software wichtiger werden wird... das hat IBM verpennt (Apple übrigens auch - die haben auch fälschlicherweise IBM als die große Gefahr angesehen). Gates war da echt besser. Der hatte wirklich die Lizenzen im Hinterkopf und sonst eigentlich "nur" das zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein, mit Referenzen, die man vorzeigen konnte.
    Ein Idiot war der ganz sicher nicht.

    Oh, das ganz sicher nicht - im Gegenteil, über seine Fähigkeiten als Programmierer hört man ja nicht so gutes, aber als Geschäftsmann und Verhandlungsführer war er ein Genie - sich ohne ein Produkt in der Tasche (MS-DOS gab es ja noch gar nicht, als er den Vertrag mit IBM aushandelte) als unbekannter Geek ohne Rang und Namen vor *den* Giganten der IT Industrie zu stellen, und diesen dann auch noch mit der Lizenzvereinbahrung derart gekonnt über den Tisch zu ziehen - da gehört schon einiges zu.

  18. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Cohaagen 07.05.19 - 13:32

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Zu dieser Zeit war der Amiga 100000000x besser geeignet.
    > >Hätte Commodore damals mal überlegt und nicht dumm gehandelt, der Amiga
    > wäre heute wohl >das, was der Apple ist.
    >
    > Naja, was hätten sie denn tun sollen - spätestens mit der bezahlbaren
    > VGA-Karte (auf die übrigens ich, als Amiga 3000 und später 4000 Besitzer
    > neidisch war), konnte Commodore da wenig
    > gegen setzen.

    Sie hätten den VGA-Karten viel früher Paroli bieten müssen, 1992 war viel zu spät, um das Ruder in Richtung AGA-Grafik herumzureißen. Amiga 600 und 1200 hätten bereits 1989 oder 1990 erscheinen müssen, nicht erst 1992.

  19. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: heikom36 07.05.19 - 15:58

    Nein, finde ich nicht.
    Der Amiga war wesentlich vielseitiger und auch leistungsfähiger. Multitasking war im PC-Bereich noch Neuland, Muldimedia auch noch zu dieser Zeit - das CD-Laufwerk, wo man AudioCDs abspielen konnte, machte schon den "MultimediaPC" aus - lol
    Auch war das Betriebssystem viel besser als MS mit seinem ekelhafren Win3.11 oder DOS 6.22
    Es war alles irgendwie moderner.
    1992 - MaxonCinema, Reflexions, Lightworks, Scala, ... das gab es alles am PC gar nicht,...
    Der PC war auch 1992 noch eine reine Büromaschine. Gab zwar auch Spiele für den, der es mag aber die waren echt immer um einiges schlechter als auf dem Amiga.
    Und dann muss man noch daran denken, dass auf dem PC die Spielehersteller, oder andere, die nicht Standardanwendungen schrieben, auch gleich die Treiber für Sound und Grafik mitlieferten mussten. Am PC ging es dann auch gleich damit los noch ein kB an Speicher frei zu machen und man wühlte sich durch config.sys und autoxec.bat, startete den Memmaker zig mal um dann festzustellen, dass man zwar jetzt den Speicher hat aber es ein IRQ-Problem gibt.
    Der Amiga war seiner Zeit auch noch 1992 weit voraus.

  20. Re: 286er mit EGA (640x350, 16 Farben)

    Autor: Trollversteher 07.05.19 - 16:22

    >Sie hätten den VGA-Karten viel früher Paroli bieten müssen, 1992 war viel zu spät, um das Ruder in Richtung AGA-Grafik herumzureißen. Amiga 600 und 1200 hätten bereits 1989 oder 1990 erscheinen müssen, nicht erst 1992.

    Aber selbst AGA war nicht ausreichend, weil dort die Grafik immer noch in Bitplanes organisiert war (statt in einem Byte Raster), was bei Paletten-indizierten 256 Farben eben deutlich mehr Performance frisst. (Der Amiga 600 hatte übrigens noch den "ECS"-Chipsatz, der zwar höhere Auflösungen ohne Interlace und den sog. 'Halfbrite'-Modus bot, aber noch keine 256 Farben ermöglichte)

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