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Besser in Brennstoffzellen verwenden

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  1. Re: Besser in Brennstoffzellen verwenden

    Autor: azeu 04.05.19 - 20:30

    pointX schrieb:

    Sorry, aber das kann man so einfach nicht stehen lassen.
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > dafür brauchst Du dann halt eine Wasserstoff-Infrastruktur die den
    > > Wasserstoff zu den Tankstellen karrt.
    > Oder man erzeugt den Wasserstoff einfach in der Tankstelle, mit Strom aus
    > Solaranlagen aus der nahen Umgebung.

    Klar, und mit Solaranlagen ist man in der Lage so viel Strom zu erzeugen dass man damit problemlos hunderte Kilo Wasserstoff herstellen kann?

    Ernsthaft? Wo soll der Tankstellenpächter so viele Solaranlagen aufbauen?

    > Dazu ist nicht mal ein Netzausbau notwendig, keine neuen Überlandleitungen,
    > lokale Energieerzeugung & Speicherung.
    >
    > Wann wird diese Märchen "aber dann braucht man LKWs oder Pipelines!!!" wohl
    > endlich aufhören?

    Das ist kein Märchen, siehe oben.

    > > Ich glaube, der Ausbau des Stromnetzes um 20% (oder sogar nur 10%) wäre
    > da
    > > wohl doch etwas sinnvoller?
    > Nein, definitiv nicht, denn du hast eine 0 vergessen: 200%.

    Es gibt mehrere Studien die zwischen 10 und 20 % tendieren.

    > Der Individualverkehr verbraucht so viel Energie wie die Haushalte elektr.
    > Energie verbrauchen.
    > Das Stromnetz muss verdoppelt werden, wenn diese Energie zukünftig auch
    > darüber auch verteilt werden soll.

    Sry, aber das stimmt so einfach nicht, siehe oben.

    > > In so gut wie allen anderes Aspekten hat es
    > > gegenüber dem Akku nur Nachteile - für den Verbraucher.
    > In so gut wie allen Aspekten hat Wasserstoff Vorteile
    > - Gesamtenergiebilanz Umwelt (über gesamte Lebenszyklus) besser im
    > vergleich zu BEVs
    > - wirtschaftlich (Verbrauch ¤/100km) vergleichbar mit heutigen
    > Benzinpreisen

    Das ist einfach Unsinn. Hast mal nachgerechnet wieviel Strom man braucht um 1 kg Wasserstoff herzustellen?

    > - Ladedauer, passt zu Nutzungsverhalten der Kunden

    Dass der nächste aber viel länger als 5 Minuten an der H-Tankstelle braucht wird leider gerne unter den Teppich gekehrt.

    > > Strom kannst Du Dir selbst erzeugen, wenn Du ein Eigenheim mit
    > Solaranlage
    > > hast, Wasserstoff halt nicht.
    >
    > Nein, den Strom kann ich nicht nutzen, da mein Auto wenn die Sonne scheint
    > (tagsüber) nicht daheim steht, aber wenn die Sonne nicht scheint (nachts)
    > geladen werden muss.

    Dafür gibt es aber Akkus. Und den Strom kannst Du bei Deinem Arbeitgeber laden. Ok, im Moment nicht aber das wird sich in Zukunft bessern.

    > Dieses Märchen von Solarzelle -> BEV Akku wird nie aufgehen.

    Das ist kein Märchen, siehe oben.

    > Was aber funktioniert, ist den Strom an die Tankstelle nebenan zu
    > verkaufen, die damit Wasserstoff herstellt, den man dann abends dann tanken
    > kann.

    Und für die Herstellung von Wasserstoff reicht einfach nur Strom?
    Und wenn ich schon Strom habe wieso um alles in der Welt speichere ich diesen nicht einfach statt ihn verlustbehaftet in Wasserstoff umzuwandeln?

    > > Strom tanken kannst Du überall wo es eine Steckdose gibt; zumindest
    > > technisch gesehen.
    > ... der Strom kommt aus der Steckdose, alles klar.

    In der Tat.

    DU bist ...

  2. Re: Besser in Brennstoffzellen verwenden

    Autor: thinksimple 05.05.19 - 12:14

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > braucht man nicht das Stromnetz auszubauen, um die Ladeinfrastruktur für
    > E-Autos zu schaffen.
    >
    > dafür brauchst Du dann halt eine Wasserstoff-Infrastruktur die den
    > Wasserstoff zu den Tankstellen karrt. D.h. Du brauchst mehr LKWs im
    > Vergleich zu Diesel/Benzin oder neue Pipelines direkt zu den
    > H-Tankstellen.
    >
    > Ich glaube, der Ausbau des Stromnetzes um 20% (oder sogar nur 10%) wäre da
    > wohl doch etwas sinnvoller?
    >
    > Wasserstoff hat nur einen einzigen klitze-kleinen Vorteil. Es kommt
    > Wasserdampf aus dem Auspuff. In so gut wie allen anderes Aspekten hat es
    > gegenüber dem Akku nur Nachteile - für den Verbraucher.
    >
    > Strom kannst Du Dir selbst erzeugen, wenn Du ein Eigenheim mit Solaranlage
    > hast, Wasserstoff halt nicht.
    >
    > Strom tanken kannst Du überall wo es eine Steckdose gibt; zumindest
    > technisch gesehen.


    Wasserstoff kann man auch zuhause erzeugen. Ist nur teuer.

    Und der Ausbau des Stromnetzes um 20% ist klar. Man muss sich aber mal ansehen wie und was ausgebaut werden muss.
    Bei den kleinsten Maßnahmen bilden sich schon Initiativen die dagegen sind und das ganze um Jahre verzögern

    Man braucht grundsätzlich 2 Nord-Südost-Links. Nichtmal einer kann. Angefangen werden.
    Man braucht Verteilwege die auch durch natürliche Gebiete gehen werden.
    Anbindungen der Schnell-Ladestationen an den Autobahnen. (,Nein das Kabel der Raststätte reicht nicht).
    Im Stadtbereich müssen teilweise auch mehrere Stränge verlegt werden. Usw.

    Ja, es erfordert Aufwand und Geld. Ich befürchte nur das zuviele "Dagegen-Initiativen" das ganze sehr verzögern werden.

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

  3. Re: Besser in Brennstoffzellen verwenden

    Autor: Ach 06.05.19 - 00:09

    Wasserstoff ist tatsächlich der einzige Eigenheimen zur Verfügung stehende saisonale Speicher, also Speicher, mit dem man im Sommer ausreichend Energie sammeln könnte um einen ganzen Winter energieautark zu überdauern, natürlich auf Basis von EEs. Es sind zwischen 15 und 25% des Jahresbedarfs eines Eigenheims, die man auch mit großen Batterien nicht abdecken kann.

    Mich würde da mal wirklich interessieren, wieviel Solarfläche in diesen Breitengraden nötig wäre, um einen Elektrolyseur das Energie Äquivalent einer Monatsstrom- und/oder Monatswärmeration für ein Haus in Wasserstoffform produzieren zu lassen, ob auch Niederdrucktanks ausreichen würden und wie viel Raum die H2 Tanks einnehmen würden.

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