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  5. › Elektroauto-Akkus: Tesla erwartet…

Und das kommt jetzt von Tesla

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  1. Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: schap23 03.05.19 - 08:20

    Wenn es aus einer anderen Quelle gekommen wäre, wäre gleich der Aufschrei in den Foren groß. Denn was nicht sein kann, das darf nicht sein.

  2. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Anonymer Nutzer 03.05.19 - 08:27

    > Denn was nicht sein kann, das darf nicht sein.

    Das gilt auf beiden Seiten.

  3. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: 0xDEADC0DE 03.05.19 - 09:04

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gilt auf beiden Seiten.

    Ändert nichts daran, dass laut einiger hier im Forum weder Rohstoffe, noch die Ladeinfrastruktur als Problem erkannt wurden.

  4. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Anonymer Nutzer 03.05.19 - 09:06

    Dieses Problem wird bei H-Autos noch weniger erkannt als bei E-Autos.

    Bei E-Autos gibt es zumindest ein bestehenden Stromnetz welches man an diversen Stellen ausbauen muss.

    Bei H-Autos gibt es da noch so gut wie gar nichts. Von der umweltfreundlichen Herstellung von Wassterstoff mal ganz zu schweigen.

  5. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: 0xDEADC0DE 03.05.19 - 09:12

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei H-Autos gibt es da noch so gut wie gar nichts.

    Man baut vorhandene Tankstellen einfach schrittweise um, sollte kein Problem sein, wenn Verbrenner nach und nach durch Elektro abgelöst wird. Dann gibt es halt nur noch 2 statt 4 Zapfsäulen mit Benzin, dafür 2 mit Wasserstoff.

    > Von der umweltfreundlichen Herstellung von Wassterstoff mal ganz zu schweigen.

    Ist eigentlich kein Problem, dazu müsste man halt endlich mal die erneuerbare Energie erst weiter ausbauen und dann die Überschüsse, die nicht abgenommen werden können für die Erzeugung hernehmen.

  6. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: LinuxMcBook 03.05.19 - 09:13

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei H-Autos gibt es da noch so gut wie gar nichts. Von der
    > umweltfreundlichen Herstellung von Wassterstoff mal ganz zu schweigen.

    Der Wasserstoff soll doch gerade dann "hergestellt" werden, wenn es ein Überangebot an Strom gibt. Also Windräder trotz garantierter Einspeisevergütung still stehen oder Strom von Solarparks geerdet wird.

    Dann wird der Wasserstoff ganz von allein umweltfreundlich hergestellt.

    Und mit der zunehmenden Abschaltung von Kernenergie und Kohle wird die Diskrepanz zwischen Stromproduktion und -bedarf noch weiter steigen.
    Zum Glück haben unserer Nachbarländer das Problem erkannt und bauen bereits neue Kernkraftwerke um in Deutschland die Stromversorgung sicher zu stellen...

  7. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Tantalus 03.05.19 - 09:25

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann wird der Wasserstoff ganz von allein umweltfreundlich hergestellt.

    Und die Elektrolyseanlagen unf Brennstoffzellen werden aus Bambus und Maisstärke hergestellt?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  8. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: 0xDEADC0DE 03.05.19 - 09:30

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Elektrolyseanlagen unf Brennstoffzellen werden aus Bambus und
    > Maisstärke hergestellt?

    Die Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke und Verbrennungsmotoren inkl. Auspuffanlagen und Kat werden aktuell auch daraus hergestellt, nimmt sich also nichts. ;)

  9. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: PerilOS 03.05.19 - 09:49

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Problem wird bei H-Autos noch weniger erkannt als bei E-Autos.
    >
    > Bei E-Autos gibt es zumindest ein bestehenden Stromnetz welches man an
    > diversen Stellen ausbauen muss.
    >
    > Bei H-Autos gibt es da noch so gut wie gar nichts. Von der
    > umweltfreundlichen Herstellung von Wassterstoff mal ganz zu schweigen.

    Stimmt hat ja bei Autogas und Erdgas nicht funktioniert... wait!

  10. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Harddrive 03.05.19 - 10:12

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Problem wird bei H-Autos noch weniger erkannt als bei E-Autos.

    Hast Du Dich wirklich mal mit dem Thema beschäftigt, oder redest Du nur die platten Phrasen der E-Auto Sympathisanten nach?


    > Bei E-Autos gibt es zumindest ein bestehenden Stromnetz welches man an
    > diversen Stellen ausbauen muss.

    Wenn Du Autofahrer bist, dann wird Dir auch das eine oder andere Mal aufgefallen sein, dass es ein Netz an Tankstellen gibt. Nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Diese braucht man nur zu erweitern, ähnlich wie vor einigen Jahr mit Erdgas geschehen ist. Und das tolle daran, es wird bereits heute sehr eifrig gemacht. Um ein flächendeckendes Tankstellennetz zu haben, benötigt man ca 1.000 Tankstellen, um alle Wasserstofffahrzeuge versorgen zu können. Derzeit ist der Ausbau mit 68 Tankstellen schon bei 6,8 % !!! Im Vergleich dazu braucht man alleine schon für die E-PKW's derzeit 1,55 Millionen Ladesäulen. Derzeit gibt es aber nur 15.000 Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind. Der Ausbau bei den Ladesäulen beträgt also gerade mal 0,96 % !!! Und bei der Rechnung wurden gerade mal die E-PKW berücksichtigt, hinzu kommen noch Transporter, LKW, Busse ... Somit ist das bestehende Stromnetz beim Aufbau der Ladeinfrastruktur nicht unbedingt DER Vorteil, den Du angedeutet hast.

    > Bei H-Autos gibt es da noch so gut wie gar nichts. Von der
    > umweltfreundlichen Herstellung von Wassterstoff mal ganz zu schweigen.

    Warum sollte der Wasserstoff nicht umweltfreundlich hergestellt werden können??? Ich wage sogar zu sagen, dass der Wasserstoff bei dem aktuellen Strommix zumindest gleich umweltfreundlich bei Elektrolyse hergestellt werden kann, da die Herstellung die gleichen Stromquellen benutzt. Und man könnte sogar noch weiter gehen und direkt neben Wind- und Solaparks ein Werk zur Herstellung für Wasserstoff stellen, um gezielt den Ökostrom zu nutzen. So kann der Wasserstoff noch umweltfreundlicher produziert werden und man könnte sich den einen oder anderen Ausbau von Stromtrassen vermeiden.

  11. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: felix.schwarz 03.05.19 - 10:26

    LinuxMcBook schrieb:
    > Zum Glück haben unserer Nachbarländer das Problem erkannt und bauen bereits
    > neue Kernkraftwerke um in Deutschland die Stromversorgung sicher zu
    > stellen...

    Wenn wir von NEUEN ausländischen AKW abhängen, um unsere Stromversorgung sicherzustellen, dann sieht es hier wirklich düster aus. Bekanntlich werden die europäischen AKW-Neubauten ja in Rekordgeschwindigkeit und ohne "unerwartete" Probleme fertiggestellt.

    Flamanville: geplante Fertigstellung 2012, aktuelle Prognose Ende 2019/Lastbetrieb nicht vor 2020, Kosten inzwischen bei über 10 Mrd Euro (geplant 3,3 Mrd Euro)

    Hinkley Point: geplant 2025, Kosten derzeit 28,5 Mrd. Euro (Schätzung 2005 bei 3 Mrd Euro)

    Olkiluoto: geplante Fertigstellung 2011(?), Lastbetrieb nicht vor 2020, Kosten 9 Mrd Euro (Stand 2015, ursprünglich 3 Mrd Euro)

    Wenn ich mir o.g. Projekte so ansehe, bin ich mir sicher, dass AKW-Neubauten uns bestimmt vor dem Blackout durch "Flatterstrom" bewahren wird - NOT.

  12. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Anonymer Nutzer 03.05.19 - 10:34

    > Stimmt hat ja bei Autogas und Erdgas nicht funktioniert... wait!

    Dort hat man aber keine 700 bar Tanks.

  13. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Anonymer Nutzer 03.05.19 - 10:43

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dieses Problem wird bei H-Autos noch weniger erkannt als bei E-Autos.
    >
    > Hast Du Dich wirklich mal mit dem Thema beschäftigt, oder redest Du nur die
    > platten Phrasen der E-Auto Sympathisanten nach?

    Ja, sogar ausführlich.

    > > Bei E-Autos gibt es zumindest ein bestehenden Stromnetz welches man an
    > > diversen Stellen ausbauen muss.
    >
    > Wenn Du Autofahrer bist, dann wird Dir auch das eine oder andere Mal
    > aufgefallen sein, dass es ein Netz an Tankstellen gibt. Nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt.

    Vergleiche einfach mal die Anzahl der H-Tanstellen mit der Anzahl der SuperCharger von Tesla auf der Karte.

    >Diese braucht man nur zu
    > erweitern,

    Das "nur" ist aber eine ziemliche Untertreibung.

    > ähnlich wie vor einigen Jahr mit Erdgas geschehen ist.

    Dort hat man auch keine 700 bar Tanks gebraucht.

    > Und das
    > tolle daran, es wird bereits heute sehr eifrig gemacht. Um ein
    > flächendeckendes Tankstellennetz zu haben, benötigt man ca 1.000
    > Tankstellen, um alle Wasserstofffahrzeuge versorgen zu können.

    Um die paar H-Autos die es heute gibt zu versorgen, ja. Um Millionen H-Autos mit Wasserstoff zu versorgen werden 1000 Tankstellenn ja wohl kaum reichen oder?

    > Derzeit ist
    > der Ausbau mit 68 Tankstellen schon bei 6,8 % !!! Im Vergleich dazu braucht
    > man alleine schon für die E-PKW's derzeit 1,55 Millionen Ladesäulen.

    Wenn man davon ausgeht, dass sich jeder ein E-Auto anschafft, auch dann wenn er/sie keine Möglichkeit hat zuhause zu laden.

    > Derzeit gibt es aber nur 15.000 Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind.
    > Der Ausbau bei den Ladesäulen beträgt also gerade mal 0,96 % !!! Und bei
    > der Rechnung wurden gerade mal die E-PKW berücksichtigt,

    Wer zuhause laden kann ist darauf nicht angewiesen.

    > hinzu kommen noch
    > Transporter, LKW, Busse ... Somit ist das bestehende Stromnetz beim Aufbau
    > der Ladeinfrastruktur nicht unbedingt DER Vorteil, den Du angedeutet hast.

    Gewerbliche E-Fahrzeuge werden auf dem eigenen Gelände geladen. Sonst macht es ja gar keinen Sinn E-Fahrzeuge betrieblich zu nutzen.

    > > Bei H-Autos gibt es da noch so gut wie gar nichts. Von der
    > > umweltfreundlichen Herstellung von Wassterstoff mal ganz zu schweigen.
    >
    > Warum sollte der Wasserstoff nicht umweltfreundlich hergestellt werden
    > können??? Ich wage sogar zu sagen, dass der Wasserstoff bei dem aktuellen
    > Strommix zumindest gleich umweltfreundlich bei Elektrolyse hergestellt
    > werden kann, da die Herstellung die gleichen Stromquellen benutzt.

    In Bezug auf den Wirkungsgrad relativiert sich das aber wieder ziemlich.

    > Und man
    > könnte sogar noch weiter gehen und direkt neben Wind- und Solaparks ein
    > Werk zur Herstellung für Wasserstoff stellen, um gezielt den Ökostrom zu
    > nutzen. So kann der Wasserstoff noch umweltfreundlicher produziert werden
    > und man könnte sich den einen oder anderen Ausbau von Stromtrassen
    > vermeiden.

    Wobei es hier mehr Sinn machen würde den überschüssigen Strom gleich in Akkus zu speichern, statt diesen in Wasserstoff umzuwandeln und danach wieder zurück zu Strom.

  14. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Eheran 03.05.19 - 10:52

    >Im Vergleich dazu braucht man alleine schon für die E-PKW's derzeit 1,55 Millionen Ladesäulen. Derzeit gibt es aber nur 15.000 Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind.
    Immer und immer wieder der selbe Denkfehler:
    Mit einem Elektrofahrzeug fährt man mit vollem Tank los. Jeden Tag. Die Fälle, wo man unterwegs nachtanken muss, beschränken sich auf seltene Langstrecken.
    Die durchschnittliche Fahrleistung eines Fahrzeugs in 2017 [...] 13.257 Kilometer
    Das sind, angenommen man fährt nur Mo...Fr, 50km pro Tag, also 2x 25km Wegstrecke. Laut ADAC sind es etwa 18km Wegstrecke zur Arbeit. Das ist an einer normalen Steckdose mit maximal 2kW Leistung nach nicht mal 2h nachgeladen.

    Da 63 Prozent ihr Fahrzeug auf einem Stellplatz oder in einer Garage parken können, könnte man problemlos direkt 63% elektrifizieren. Nix mit "0,96 % !!!".

    Ganz dumm kann ich auch so rechnen: Jeder Haushalt (bzw. >99.99%) hat Steckdosen und damit auch schon eine Tankstelle.

  15. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: JohnDoeJersey 03.05.19 - 11:06

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Bezug auf den Wirkungsgrad relativiert sich das aber wieder ziemlich.

    Wasserelektrolyse an sich ist schon ziemlich effizient. Theoretisches Optimum wäre ein Verbrauch von 142MJ/kg Wasserstoff, praktisch machbar sind derzeit ca. 180MJ/kg (ca. 50kWh/kg), mit weiteren Verbesserungen in der Pipeline (meines Wissens sind sie im Labor am MIT schon bei nahe 100% Wirkungsgrad). Die Strom-zu-Strom-Verluste bei Power-to-Gas liegen mehr auf der Wasserstoff-zu-Strom-Seite als bei der Elektrolyse.

    Der Haken ist aber wieder der hohe Druck, den man braucht, um genügend Wasserstoff für eine brauchbare Reichweite in den volumenbeschränkten Fahrzeugtank zu bekommen. Die Komprimierung auf hunderte bar verbraucht zusätzlich um die 15kWh/kg, erhöht also den Energiebedarf mal eben um fast ein Drittel. Diese Energie ist im wesentlichen verloren, die kann man weder in einer Brennstoffzelle noch in einem Wasserstoffmotor wieder zurückgewinnen.

    Bei stationären Anwendungen, wo die mögliche Tankgröße nicht derart eingeschränkt ist, so dass man den Wasserstoff bei viel niedrigeren Drücken speichern kann, sieht es besser aus.

  16. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: gaelic 03.05.19 - 11:24

    Mehr als die Hälfte der Haushalte sind keine EFH mit Stellplatz, sprich: zuhause Laden ist für viele nicht möglich.

  17. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Kay_Ahnung 03.05.19 - 11:26

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei H-Autos gibt es da noch so gut wie gar nichts. Von der
    > > umweltfreundlichen Herstellung von Wassterstoff mal ganz zu schweigen.
    >
    > Der Wasserstoff soll doch gerade dann "hergestellt" werden, wenn es ein
    > Überangebot an Strom gibt. Also Windräder trotz garantierter
    > Einspeisevergütung still stehen oder Strom von Solarparks geerdet wird.
    >
    > Dann wird der Wasserstoff ganz von allein umweltfreundlich hergestellt.
    >
    > Und mit der zunehmenden Abschaltung von Kernenergie und Kohle wird die
    > Diskrepanz zwischen Stromproduktion und -bedarf noch weiter steigen.
    > Zum Glück haben unserer Nachbarländer das Problem erkannt und bauen bereits
    > neue Kernkraftwerke um in Deutschland die Stromversorgung sicher zu
    > stellen...

    Schwachsinn. Ja das wird immer wieder gerne behauptet das Deutschland ja auf Strom aus dem Ausland angewiesen ist, tatsache ist aber das wir wesentlich mehr Exportieren als Importieren.
    2017 hat Deutschland ca. 655 TWh erzeugt und davon 55 TWh Netto Exportiert (also 55 TWh mehr exportiert als importiert)
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153533/umfrage/stromimportsaldo-von-deutschland-seit-1990/
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung

    und bevor jetzt kommt das Deutschland ja nichts damit verdient, das ist auch blödsinn:
    "Die Exporterlöse fielen demnach wegen der gestiegenen Großhandelspreise für Strom mit bislang 2,1 Milliarden Euro rund 200 Millionen Euro höher aus als im Vorjahr"
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutschland-exportiert-weniger-Strom-Ueberschuss-aber-weiter-hoch-4258991.html


    Ja Deutschland muss noch was machen z.B. die Speicher ausbauen aber wir sind nicht darauf angewiesen das im Ausland Atomkraftwerke gebaut werden.

  18. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Anonymer Nutzer 03.05.19 - 11:27

    gaelic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr als die Hälfte der Haushalte sind keine EFH mit Stellplatz, sprich:
    > zuhause Laden ist für viele nicht möglich.

    Genauso nicht möglich wie die Anschaffung eines teuren E-Autos?

  19. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Kay_Ahnung 03.05.19 - 11:28

    gaelic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr als die Hälfte der Haushalte sind keine EFH mit Stellplatz, sprich:
    > zuhause Laden ist für viele nicht möglich.

    Naja dann hätte immerhin knapp die hälfte die möglichkeit. Außerdem ist zuhause laden ja nicht die einzige möglichekeit. Zukünftig sollte es auch möglich sein z.B. beim Arbeitgeber zu laden oder beim Einkaufen oder oder oder.

  20. Re: Und das kommt jetzt von Tesla

    Autor: Harddrive 03.05.19 - 12:28

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Harddrive schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > azeu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Dieses Problem wird bei H-Autos noch weniger erkannt als bei E-Autos.
    > >
    > > Hast Du Dich wirklich mal mit dem Thema beschäftigt, oder redest Du nur
    > die
    > > platten Phrasen der E-Auto Sympathisanten nach?
    >
    > Ja, sogar ausführlich.

    Anscheinend aber nur den Teil mit dem E-Auto. Den Wasserstoffteil hast Du Dir anscheinend nicht so genau angesehen.

    > > > Bei E-Autos gibt es zumindest ein bestehenden Stromnetz welches man an
    > > > diversen Stellen ausbauen muss.
    > >
    > > Wenn Du Autofahrer bist, dann wird Dir auch das eine oder andere Mal
    > > aufgefallen sein, dass es ein Netz an Tankstellen gibt. Nicht nur in
    > Deutschland, sondern überall auf der Welt.
    >
    > Vergleiche einfach mal die Anzahl der H-Tanstellen mit der Anzahl der
    > SuperCharger von Tesla auf der Karte.

    Und dann? Es gibt derzeit 69 Standorte mit Supercharger in Deutschland. Im Vergleich dazu gibt es 68 Wasserstofftankstellen in Deutschland! Die eine Tankstelle macht den Braten echt nicht fett. Zumal wenn man bedenkt, dass an einem Supercharger maximal 2 Autos pro Stunde voll geladen werden können, an einer Wasserstoffzapfsäule können bis zu 12 Autos pro Stunde vollgetankt werden.

    > >Diese braucht man nur zu
    > > erweitern,
    >
    > Das "nur" ist aber eine ziemliche Untertreibung.

    Sicher. Aber mindestens 1,55 Millionen Ladesäulen zaubert man ja auch nicht so aus dem Hut!

    > > ähnlich wie vor einigen Jahr mit Erdgas geschehen ist.
    >
    > Dort hat man auch keine 700 bar Tanks gebraucht.

    Was hat die Tatsache, dass man 700 bar Tanks braucht mit der Realisierbarkeit zu tun? Diese sind nicht nur technisch machbar, sondern werden bereits hergestellt.

    > > Und das
    > > tolle daran, es wird bereits heute sehr eifrig gemacht. Um ein
    > > flächendeckendes Tankstellennetz zu haben, benötigt man ca 1.000
    > > Tankstellen, um alle Wasserstofffahrzeuge versorgen zu können.
    >
    > Um die paar H-Autos die es heute gibt zu versorgen, ja. Um Millionen
    > H-Autos mit Wasserstoff zu versorgen werden 1000 Tankstellenn ja wohl kaum
    > reichen oder?

    Na ja, bei der Stückzahl und Verfügbarkeit sah es vor ein paar Jahren auch noch nicht viel besser beim E-Auto aus. Alles fängt mal klein an.
    Die 1.000 Tankstellen sind ja nur eine Berechnung für ein flächendeckendes Netz. Die 1,55 Millionen Ladesäulen reichen dann auch bei weitem nicht aus, wenn alle Autos auf E-Autos umgerüstet worden wären.

    > > Derzeit ist
    > > der Ausbau mit 68 Tankstellen schon bei 6,8 % !!! Im Vergleich dazu
    > braucht
    > > man alleine schon für die E-PKW's derzeit 1,55 Millionen Ladesäulen.
    >
    > Wenn man davon ausgeht, dass sich jeder ein E-Auto anschafft, auch dann
    > wenn er/sie keine Möglichkeit hat zuhause zu laden.

    Die Mehrheit der Deutschen hat nicht die Möglichkeit Zuhause zu laden. Und selbst wenn, ich finde es nicht schlimm mein Auto an einer Tankstelle aufzutanken. Zumal ich eh auf dem nach Hause weg an einer Tankstelle vorbeikomme, ist das für mich noch nicht mal ein Umweg.

    > > Derzeit gibt es aber nur 15.000 Ladesäulen, die öffentlich zugänglich
    > sind.
    > > Der Ausbau bei den Ladesäulen beträgt also gerade mal 0,96 % !!! Und bei
    > > der Rechnung wurden gerade mal die E-PKW berücksichtigt,
    >
    > Wer zuhause laden kann ist darauf nicht angewiesen.

    Die Mehrheit der Deutschen ist aber darauf angewiesen. Darum ist der Ausbau der Ladesäulen nicht zu vernachlässigen.

    > > hinzu kommen noch
    > > Transporter, LKW, Busse ... Somit ist das bestehende Stromnetz beim
    > Aufbau
    > > der Ladeinfrastruktur nicht unbedingt DER Vorteil, den Du angedeutet
    > hast.
    >
    > Gewerbliche E-Fahrzeuge werden auf dem eigenen Gelände geladen. Sonst macht
    > es ja gar keinen Sinn E-Fahrzeuge betrieblich zu nutzen.

    Ich weiß ja nicht, wie lange so ein E-LKW an einer Haushaltssteckdose geladen werden muss, aber es könnte echt sportlich werden. Wenn es schneller gehen soll, müssen die Firmen auch eine Ladeinfrastruktur aufbauen. Was aber sicherlich nicht jede Firma kann oder will.

    > > > Bei H-Autos gibt es da noch so gut wie gar nichts. Von der
    > > > umweltfreundlichen Herstellung von Wassterstoff mal ganz zu schweigen.
    > >
    > > Warum sollte der Wasserstoff nicht umweltfreundlich hergestellt werden
    > > können??? Ich wage sogar zu sagen, dass der Wasserstoff bei dem
    > aktuellen
    > > Strommix zumindest gleich umweltfreundlich bei Elektrolyse hergestellt
    > > werden kann, da die Herstellung die gleichen Stromquellen benutzt.
    >
    > In Bezug auf den Wirkungsgrad relativiert sich das aber wieder ziemlich.

    Den Wirkungsgrad kann man aber deutlich verbessern, auf um die 90 %, wenn man die beim Herstellen des Wasserstoffs anfallende Abwärme nutzt und diese in das Fernwärmenetz einspeist. Die Energiewende betrifft ja nicht nur den Verkehrssektor, sondern auch das Heizen von Gebäuden.

    > > Und man
    > > könnte sogar noch weiter gehen und direkt neben Wind- und Solaparks ein
    > > Werk zur Herstellung für Wasserstoff stellen, um gezielt den Ökostrom zu
    > > nutzen. So kann der Wasserstoff noch umweltfreundlicher produziert
    > werden
    > > und man könnte sich den einen oder anderen Ausbau von Stromtrassen
    > > vermeiden.
    >
    > Wobei es hier mehr Sinn machen würde den überschüssigen Strom gleich in
    > Akkus zu speichern, statt diesen in Wasserstoff umzuwandeln und danach
    > wieder zurück zu Strom.

    Rein theoretisch hast Du in dem Punkt recht. Allerdings geht es bei dem Sinn nicht nur um Wirkungsgrade, sondern um Akzeptanz und den Erhalt von Komfort. Wenn das E-Auto mit Ökostrom gefüttert wird, mag es ja sehr effizient im Wirkungsgrad sein, aber trotzdem sehen die Menschen eine Einbuße in ihrem Komfort, da das E-Auto noch nicht so weit fahren kann wie ein Diesel und es auch mindestens 6-mal länger geladen werden muss, als ein Diesel beim Tanken braucht. Aus diesem Grund leidet die Akzeptanz sehr stark, was man an den Verkaufszahlen der letzten Jahre sehen konnte.
    Und an der Stelle macht dann das Wasserstoffauto sehr großen Sinn! Denn die Menschen müssen sich nicht großartig umgewöhnen, sie haben hohe Reichweiten und sind schnell fertig mit dem Tanken. Langfristig mag sich das sicherlich ändern, wenn deutlich bessere Akkus mit kürzeren Ladezeiten auf dem Markt kommen, aber kurz- bis mittelfristig hilft uns diese Technologie die Energiewende zu schaffen, da das Wasserstoffauto die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt - Wirkungsgrad hin oder her.

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