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Subventionsschwachsinn

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  1. Subventionsschwachsinn

    Autor: Michael_HA 07.05.19 - 08:28

    Wer ein Auto über 71.000 Euro kaufen kann (60.000 netto), der sollte keine Subventionen nötig haben!
    Solche Kaufunterstützungen müssen im unteren Einkommensbereich viel stärker greifen und nicht bei Luxusgütern!
    z.B. (tbd):
    KäuferIn und HalterIn für mind. 1 Jahr, ledig, Nettoeinkommen < 2.500 Euro
    KäuferIn und HalterIn für mind. 1 Jahr, verheiratet, gemeinsames Nettoeinkommen < 5.000 Euro
    Dazu das Fahrzeug unter 35.000 Euro.
    Zuschuss: 8.000 Euro + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.

    So wie es jetzt läuft, "scheißt der Teufel auf den größten Haufen"!

  2. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Eheran 07.05.19 - 08:49

    Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht...

  3. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Psy2063 07.05.19 - 09:01

    Michael_HA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuschuss: + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.

    Kindergeld bzw Freibetrag, Baukindergeld, Elterngeld, kostenlose Kitas, Krankenversicherung...

    Bekommen augenscheinlich einkommensschwächere, aber dafür kinderreiche Familien nicht langsam genug den Arsch gebuttert, finanziert von denen, die wenige oder keine haben bzw beide Elternteile dauerhaft arbeiten gehen?

    Wo soll man denn diese vollkommen willkürlichen Grenzen ziehen? Ich bin ja prinzipiell gegen jede Art von Zuschüssen, die E-Prämie dient genauso wie die Dieselverschrottung damals nur einem Zweck, und das sind die Absatzzahlen der Automobilindustrie. Wer ein E-Auto will, der kauft sich eins, ob mit oder ohne Prämie.

  4. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: SanderK 07.05.19 - 09:07

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael_HA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zuschuss: + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.
    >
    > Kindergeld bzw Freibetrag, Baukindergeld, Elterngeld, kostenlose Kitas,
    > Krankenversicherung...
    >
    > Bekommen augenscheinlich einkommensschwächere, aber dafür kinderreiche
    > Familien nicht langsam genug den Arsch gebuttert, finanziert von denen, die
    > wenige oder keine haben bzw beide Elternteile dauerhaft arbeiten gehen?
    >
    > Wo soll man denn diese vollkommen willkürlichen Grenzen ziehen? Ich bin ja
    > prinzipiell gegen jede Art von Zuschüssen, die E-Prämie dient genauso wie
    > die Dieselverschrottung damals nur einem Zweck, und das sind die
    > Absatzzahlen der Automobilindustrie. Wer ein E-Auto will, der kauft sich
    > eins, ob mit oder ohne Prämie.
    Da ist was dran. Wenn was gut genug für den Markt ist, braucht es keinen Zuschuss ;-)
    Gab oder gibt es anders wo ja auch nicht, also Marktfremd, wie TV, Fahrrad (Da wäre was Möglich^^).

  5. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Fuchur 07.05.19 - 09:26

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael_HA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zuschuss: + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.
    >
    > Kindergeld bzw Freibetrag, Baukindergeld, Elterngeld, kostenlose Kitas,
    > Krankenversicherung...
    >
    > Bekommen augenscheinlich einkommensschwächere, aber dafür kinderreiche
    > Familien nicht langsam genug den Arsch gebuttert, finanziert von denen, die
    > wenige oder keine haben bzw beide Elternteile dauerhaft arbeiten gehen?

    Nur weil es viele Förderpositionen gibt, heißt das noch lange nicht, dass Familien ausreichend gefördert werden!
    Schafft Euch endlich mal Kinder an und redet nicht von Dingen, von denen Ihr keine Ahnung habt!
    Es geht ja schonmal damit los, dass einer der Partner nicht mehr Vollzeit arbeiten kann, weil sich ja jemand um die Kinder kümmern muss. Dafür gibt es keinen finanziellen Ausgleich. Die Zeit, die in die Kindererziehung und -betreuung investiert werden will, wird weder angerechnet noch sonstwie (z.B. rententechnisch) vergütet. Die Kosten durch alle o.a. Unterstützungen decken nur einen Bruchteil der enstehenden Kosten für Nahrung, Schule, Kleidung, Sport, ...

    Und kommt mir nicht damit, dass man sich das ja selbst ausgesucht hat.
    Wir alle BRAUCHEN Kinder, damit es eine Zukunft gibt.
    Wer soll denn Eure Renten zahlen? Und Euch im Alter den Hintern abwischen und Nachtragen?
    Die kleinste Einheit der Gesellschaft ist die Familie! Nicht der Single oder DInKi-Haushalt.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Schutz_von_Ehe_und_Familie)

    >
    > Wo soll man denn diese vollkommen willkürlichen Grenzen ziehen? Ich bin ja
    > prinzipiell gegen jede Art von Zuschüssen, die E-Prämie dient genauso wie
    > die Dieselverschrottung damals nur einem Zweck, und das sind die
    > Absatzzahlen der Automobilindustrie. Wer ein E-Auto will, der kauft sich
    > eins, ob mit oder ohne Prämie.

    +1

  6. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: SanderK 07.05.19 - 09:36

    Fuchur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Psy2063 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Michael_HA schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Zuschuss: + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.
    > >
    > > Kindergeld bzw Freibetrag, Baukindergeld, Elterngeld, kostenlose Kitas,
    > > Krankenversicherung...
    > >
    > > Bekommen augenscheinlich einkommensschwächere, aber dafür kinderreiche
    > > Familien nicht langsam genug den Arsch gebuttert, finanziert von denen,
    > die
    > > wenige oder keine haben bzw beide Elternteile dauerhaft arbeiten gehen?
    >
    > Nur weil es viele Förderpositionen gibt, heißt das noch lange nicht, dass
    > Familien ausreichend gefördert werden!
    > Schafft Euch endlich mal Kinder an und redet nicht von Dingen, von denen
    > Ihr keine Ahnung habt!
    > Es geht ja schonmal damit los, dass einer der Partner nicht mehr Vollzeit
    > arbeiten kann, weil sich ja jemand um die Kinder kümmern muss. Dafür gibt
    > es keinen finanziellen Ausgleich. Die Zeit, die in die Kindererziehung und
    > -betreuung investiert werden will, wird weder angerechnet noch sonstwie
    > (z.B. rententechnisch) vergütet. Die Kosten durch alle o.a. Unterstützungen
    > decken nur einen Bruchteil der enstehenden Kosten für Nahrung, Schule,
    > Kleidung, Sport, ...
    >
    > Und kommt mir nicht damit, dass man sich das ja selbst ausgesucht hat.
    > Wir alle BRAUCHEN Kinder, damit es eine Zukunft gibt.
    > Wer soll denn Eure Renten zahlen? Und Euch im Alter den Hintern abwischen
    > und Nachtragen?
    > Die kleinste Einheit der Gesellschaft ist die Familie! Nicht der Single
    > oder DInKi-Haushalt.
    > (de.wikipedia.org
    >
    > >
    > > Wo soll man denn diese vollkommen willkürlichen Grenzen ziehen? Ich bin
    > ja
    > > prinzipiell gegen jede Art von Zuschüssen, die E-Prämie dient genauso
    > wie
    > > die Dieselverschrottung damals nur einem Zweck, und das sind die
    > > Absatzzahlen der Automobilindustrie. Wer ein E-Auto will, der kauft sich
    > > eins, ob mit oder ohne Prämie.
    >
    > +1
    Das wir Kinder brauchen, sehen viele nicht. Fehlpositionen werden mit Fachkräften aus dem Ausland gefüllt...... ^^
    Würde meine Kinder zwar nie Eintauschen! Also gegen 2-3 im Jahr in den Urlaub fliegen. 2 oder 3 Auto.... jedes Wochenende mit dem Partner der freien Wahl auf Party gehen......
    Da sind Elternabende wesentlich Entspannter und so ein erholsamer Familienurlaub hat auch viel mehr Entspannung ;-)
    Jetzt nicht Missverstehen! Ich genieße die Zeit um durch Europa zu fahren, mit den Kindern und an Plätze zu gehen wo früher schon ich mit meinen Eltern waren!

  7. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 09:45

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wir Kinder brauchen, sehen viele nicht.

    Weder Deutschland, noch die Welt braucht noch mehr Menschen. Dem Rentenproblem der Baby-Boomer-Generation mit der nächsten Baby-Boomer-Generation zu begegnen ist einfach nur dumm, es verschleppt das Problem, löst es aber nicht.

    > Fehlpositionen werden mit Fachkräften aus dem Ausland gefüllt...... ^^

    Wäre mir neu, dass ein Baby von heute als Fachkraft auf die Welt kommt. Wir haben auch keinen echten Mangel an Fachkräften, viel mehr werden bestimmte Jobs einfach schlecht bezahlt und dann will diesen Job niemand machen. Da bringt Akademisierung übrigens auch nicht viel.

    > Würde meine Kinder zwar nie Eintauschen! Also gegen 2-3 im Jahr in den
    > Urlaub fliegen. 2 oder 3 Auto.... jedes Wochenende mit dem Partner der
    > freien Wahl auf Party gehen......

    Da ist sie wieder, die Mär von vom Luxus der Kinderlosen... und als würde jedes kinderlose Paar auch dauernd auf Partys abhängen, aber redet euch das nur weiterhin schön.

    > Da sind Elternabende wesentlich Entspannter und so ein erholsamer
    > Familienurlaub hat auch viel mehr Entspannung ;-)

    Dafür haben kinderlose Menschen andere Probleme, die gerne verschwiegen werden, weil die meisten behaupten sie wollen keine Kinder.

    > Jetzt nicht Missverstehen! Ich genieße die Zeit um durch Europa zu fahren,
    > mit den Kindern und an Plätze zu gehen wo früher schon ich mit meinen
    > Eltern waren!

    Kann man auch ohne Kinder sehr gut.

  8. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 09:55

    Fuchur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil es viele Förderpositionen gibt, heißt das noch lange nicht, dass
    > Familien ausreichend gefördert werden!

    "Ausreichend" ist wohl eine Frage der Auslegung. Manche sehen Kinder als Errungenschaft an und wollen dafür voll finanziert werden.

    > Schafft Euch endlich mal Kinder an und redet nicht von Dingen, von denen
    > Ihr keine Ahnung habt!

    Ja, die mit "Ahnung" haben Kinder... *mildelächel*

    > Es geht ja schonmal damit los, dass einer der Partner nicht mehr Vollzeit
    > arbeiten kann, weil sich ja jemand um die Kinder kümmern muss. Dafür gibt
    > es keinen finanziellen Ausgleich. Die Zeit, die in die Kindererziehung und
    > -betreuung investiert werden will, wird weder angerechnet noch sonstwie
    > (z.B. rententechnisch) vergütet. Die Kosten durch alle o.a. Unterstützungen
    > decken nur einen Bruchteil der enstehenden Kosten für Nahrung, Schule,
    > Kleidung, Sport, ...

    Da ist sie wieder, die Forderung dass die Entscheidung pro Kind doch gefälligst komplett ausgeglichen wird. Wieso sollte man das machen und in welchem Land der Welt bekommt man denn noch mehr in den Rachen geschoben, ohne was dafür zu tun?

    > Und kommt mir nicht damit, dass man sich das ja selbst ausgesucht hat.
    > Wir alle BRAUCHEN Kinder, damit es eine Zukunft gibt.

    Unsinn, es wäre viel sinnvoller wenn sich Menschen nur dann fortpflanzen, wenn sie es sich wirtschaftlich auch leisten können. Die Welt dreht sich auch ohne Nachwuchs weiter.

    > Wer soll denn Eure Renten zahlen?

    Aktuell gibt es den Generationenvertrag, das bezahlen nicht die Kinder, sondern die arbeitende Bevölkerung. Das Rentenproblem hat nichts mit fehlendem Nachwuchs zu tun, sondern dass in den 50er und 60er Jahren ZU VIELE Kinder in die Welt gesetzt wurden! Diese "Beule" in der Bevölkerungspyramide krampfhaft mit weiteren Kindern ausgleichen zu wollen sichert weder die Rente der vorherigen Baby-Boomer, noch schafft es das Rentenproblem gänzlich ab. Es verlagert es nur in die Zukunft.

    > Und Euch im Alter den Hintern abwischen und Nachtragen?

    Menschen benötigen einen Job, und das sind meistens nicht die eigenen Kinder. Dieses Argument ist also für den Hintern.

    > Die kleinste Einheit der Gesellschaft ist die Familie! Nicht der Single
    > oder DInKi-Haushalt.
    > (de.wikipedia.org

    Unsinn, es gab und wird auch immer Einheiten in der Gesellschaft geben, die kinderlos bleibt. Egal ob nun verschuldet oder nicht. Es ist eine Schande, dass immer so getan wird, als würde diese Minderheit nichts beitragen, das Gegenteil ist der Fall: Wer zahlt denn ein Leben lang durchgehend die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, von denen vor allem auch Familien mit Kindern profitieren?

  9. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: SanderK 07.05.19 - 10:15

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fuchur schrieb:

    > Da ist sie wieder, die Forderung dass die Entscheidung pro Kind doch
    > gefälligst komplett ausgeglichen wird. Wieso sollte man das machen und in
    > welchem Land der Welt bekommt man denn noch mehr in den Rachen geschoben,
    > ohne was dafür zu tun?
    Stimmt ja, aber ohne was dafür zu tun... ist mindestens genauso Anmassend..... Aber Egal ;-)


    > Unsinn, es wäre viel sinnvoller wenn sich Menschen nur dann fortpflanzen,
    > wenn sie es sich wirtschaftlich auch leisten können. Die Welt dreht sich
    > auch ohne Nachwuchs weiter.
    Hätten das mal Deine Eltern gedacht.... Finde den Fehler, aber nun gut, kapiert halt nicht jeder...

    > Aktuell gibt es den Generationenvertrag, das bezahlen nicht die Kinder,
    > sondern die arbeitende Bevölkerung. Das Rentenproblem hat nichts mit
    > fehlendem Nachwuchs zu tun, sondern dass in den 50er und 60er Jahren ZU
    > VIELE Kinder in die Welt gesetzt wurden! Diese "Beule" in der
    > Bevölkerungspyramide krampfhaft mit weiteren Kindern ausgleichen zu wollen
    > sichert weder die Rente der vorherigen Baby-Boomer, noch schafft es das
    > Rentenproblem gänzlich ab. Es verlagert es nur in die Zukunft.
    Da hast Du Recht! Da damals wesentlich mehr Kinder gezeugt wurden und danach der große Einbruch anfing, geht es nicht auf. Woran das wohl Liegt oX Richtig, weil in den 50er 60ern die Familie als solche Wertgeschätzt wurde! Warum ist heute ein Loch? Weil danach immer weniger Kinder kamen. So könnte man es zumindest auch Auslegen, aber ist eine Frage der Perspektive.
    > > Und Euch im Alter den Hintern abwischen und Nachtragen?
    >
    > Menschen benötigen einen Job, und das sind meistens nicht die eigenen
    > Kinder. Dieses Argument ist also für den Hintern.
    Da muss ich ja sogar Recht geben, meist sind es sie nicht, manchmal schon, ich Sorge mich um meine Eltern (Gut nun nur noch Mutter, davor aber auch Oma.).
    Muss ich auch nicht! Will ich aber! Hatte ein gutes Verhältnis und leben in einen Mehr Generationen Haus.
    > > Die kleinste Einheit der Gesellschaft ist die Familie! Nicht der Single
    > > oder DInKi-Haushalt.
    > > (de.wikipedia.org
    >
    > Unsinn, es gab und wird auch immer Einheiten in der Gesellschaft geben, die
    > kinderlos bleibt. Egal ob nun verschuldet oder nicht. Es ist eine Schande,
    > dass immer so getan wird, als würde diese Minderheit nichts beitragen, das
    > Gegenteil ist der Fall: Wer zahlt denn ein Leben lang durchgehend die
    > Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, von denen vor allem auch Familien
    > mit Kindern profitieren?
    Ja.... das ist eine gute Frage, wer Zahlt sie, wenn keiner mehr da ist der sie Zahlt.....
    Jeden das seine! Ich vertrete auch die Meinung, dass nur der Kinder haben sollte, der dafür Aufkommen kann!
    Heißt aber nicht, dass die späteren Einzahler nicht voher etwas bekommen um ggf. auch Ungleichgewicht von, ich gebe meinen Kind 2500 ¤ Taschengeld zu 25 ¤ Taschengeld sich nicht auf die Bildung auswirken.
    Es ist ein heickles Thema und ich stelle mich auch nicht hin nach dem Motto, seht her! Ich gönne mir 2 Kinder nicht 2 Sportwagen ;-)
    Geht keinen was an und ist unsere, Partnerin gehört ja dazu, Entscheidung.
    Höre aber immer öfter von Jugendlichen.... "Boah Ey! Meine Beziehung ist schon voll Lange! 2 Jahre!"..... es wird sich heute auch viel schneller Getrennt und weiter gezogen, da kann man auch kein Kind planen.
    Was hin Gegend als Kritisch zu betrachten ist.... Heute ist die Frage, was ist für mich drin, für viele Wichtiger als alles andere!
    Es wird nicht mehr an andere Gedacht, nur noch an einen Selbst!

  10. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 10:32

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt ja, aber ohne was dafür zu tun... ist mindestens genauso
    > Anmassend..... Aber Egal ;-)

    Ist es nicht, die Mehrheit der Menschen bekommt einfach so Nachwuchs, viele sogar gegen ihren Willen weil sie nicht verhüten oder zu dumm dafür sind. Eine Minderheit muss deutlich mehr dafür tun, bis hin zu lebensgefährlichen, völlig überteuerten Behandlungen... und manche davon bleiben trotzdem kinderlos. Egal? Diejenigen die immer schreien dass kinderlose nichts für die Allgemeinheit tun ist das jedenfalls egal, manchen fehlt einfach der Horizont.

    > Hätten das mal Deine Eltern gedacht.... Finde den Fehler, aber nun gut,
    > kapiert halt nicht jeder...

    Finde deinen Fehler, einen Tipp gebe ich dir: Damals durfte die Mutter noch Hausfrau sein und das Gehalt hat trotzdem gereicht!

    > Da hast Du Recht! Da damals wesentlich mehr Kinder gezeugt wurden und
    > danach der große Einbruch anfing, geht es nicht auf. Woran das wohl Liegt
    > oX Richtig, weil in den 50er 60ern die Familie als solche Wertgeschätzt
    > wurde!

    Ähm, nein. Das hatte ganz andere Gründe, aber sicher nicht weil Großfamilien besonders kuschelig sind. Bitte informiere dich nochmal genauer was das angeht.

    > Warum ist heute ein Loch? Weil danach immer weniger Kinder kamen. So
    > könnte man es zumindest auch Auslegen, aber ist eine Frage der
    > Perspektive.

    Auch nein: Die Pille kam ins Spiel und plötzlich war der Wunsch nach Großfamilie verschwunden... oder war das vorher einfach schlicht kein Wunsch sondern nur eine Folge?

    > Da muss ich ja sogar Recht geben, meist sind es sie nicht, manchmal schon,
    > ich Sorge mich um meine Eltern (Gut nun nur noch Mutter, davor aber auch
    > Oma.).
    > Muss ich auch nicht! Will ich aber! Hatte ein gutes Verhältnis und leben in
    > einen Mehr Generationen Haus.

    Schön wäre es, wenn es noch Mehrgenerationenhäuser geben würde, sie sind aber eher selten und meistens nur noch auf dem Land zu finden. Heutzutage ist man gezwungen näher an den Arbeitsort zu ziehen und kann gar nicht für die Eltern oder Großeltern rund um die Uhr sorgen. Aber das schafft auch Arbeitsplätze, hat also doch etwas Gutes.

    > Ja.... das ist eine gute Frage, wer Zahlt sie, wenn keiner mehr da ist der
    > sie Zahlt.....

    Der Staat wird schon Mittel und Wege finden, wie er die Mittelschicht weiterhin ausbluten kann, die Reichen dabei eher verschont und der Unterschicht mit Geschenken Wählerstimmeln abknöpfen kann. Falls nicht, steigt die Arbeitslosigkeit und die Folgen sind bekannt: Flucht und Kriege. Beides nicht wünschenswert.

    > Jeden das seine! Ich vertrete auch die Meinung, dass nur der Kinder haben
    > sollte, der dafür Aufkommen kann!
    > Heißt aber nicht, dass die späteren Einzahler nicht voher etwas bekommen um
    > ggf. auch Ungleichgewicht von, ich gebe meinen Kind 2500 ¤ Taschengeld zu
    > 25 ¤ Taschengeld sich nicht auf die Bildung auswirken.

    Ich verstehe nicht ganz was du meinst...

    > Es ist ein heickles Thema und ich stelle mich auch nicht hin nach dem
    > Motto, seht her! Ich gönne mir 2 Kinder nicht 2 Sportwagen ;-)

    Heikel ist es nur, weil immer eine Minderheit meint sie kommt zu kurz. Ich kann mir auch ohne Kinder keinen Sportwagen leisten, nicht mal einen... aber ich will auch keinen. ;)

    > Geht keinen was an und ist unsere, Partnerin gehört ja dazu, Entscheidung.
    > Höre aber immer öfter von Jugendlichen.... "Boah Ey! Meine Beziehung ist
    > schon voll Lange! 2 Jahre!"..... es wird sich heute auch viel schneller
    > Getrennt und weiter gezogen, da kann man auch kein Kind planen.

    Alleinerziehende sind auch so eine laut schreiende Minderheit. In manchen Fällen kann man gut verstehen, warum sich die Eltern getrennt haben. Aber heutzutage trennt man sich viel schneller als früher: Sauere Milch im Müsli? Ich will die Scheidung!

    Wenn dann der Unterhalt gezahlt werden könnte, aber nicht wird, entstehen weitere Probleme die echt vermeidbar gewesen wären.

    > Was hin Gegend als Kritisch zu betrachten ist.... Heute ist die Frage, was
    > ist für mich drin, für viele Wichtiger als alles andere!
    > Es wird nicht mehr an andere Gedacht, nur noch an einen Selbst!

    Es gibt Ehrenämter und man kann spenden. Ansonsten nimmt man niemandem die Kinder weg, wenn man auch mal an sich selbst denkt. Man könnte auch Adoption in betracht ziehen, aber wer das versucht hat, wird erst merken wie egoistisch Eltern sind: Es gibt kaum Kinder zur Adoption, die meisten Eltern wollen sie nur in Pflege geben. Das hat vieles zur Folge, z. B. dass die Eltern mitbestimmen dürfen, dass das Kind jederzeit zurück zu den Eltern kommen könnte und eines Tages auch wird, usw. Kinderlose Menschen sind sicher nicht zwangsläufig egoistischer als Menschen mit Kinder.

  11. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Muhaha 07.05.19 - 10:47

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diejenigen die immer schreien dass
    > kinderlose nichts für die Allgemeinheit tun ist das jedenfalls egal,
    > manchen fehlt einfach der Horizont.

    Manchen? :)

    Viel zu viele Menschen urteilen und beurteilen nur aus der Warte ihrer eigenen Nasenspitze aus und sind weder emotional noch rational willens sich in die Lage anderer Menschen zu versetzen. Protest regt sich erst dann, wenn irgendeine Scheisse ganz unmittelbar vor der eigenen Nasenspitze stattfindet. Vorher ist das alles uninteressant, bzw. die Leute sollen sich nicht so anstellen ...

  12. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Psy2063 07.05.19 - 09:59

    Fuchur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und kommt mir nicht damit, dass man sich das ja selbst ausgesucht hat.
    > Wir alle BRAUCHEN Kinder, damit es eine Zukunft gibt.

    Die Weltbevölkerung hat sich seit 1950 nahezu verdreifacht und wird sich bis 2100 vermutlich noch mal verdoppeln. Wenn es an irgendetwas nicht mangelt, dann an Kindern.

    Jedes Kind kostet über 56 Tonnen Co2 im Jahr. Zum Vergleich: Ein Auto 2,4t, eine Flugreise 1,6t, Konsum von Fleisch 0,8t. Für jedes zusätzliche Kind auf diesem Planeten müssten sich über 600 Personen entscheiden, sämtliche druch sie produzierten Abfälle den Rest ihres Lebens konsequent zu recyclen um die Klimabilanz grade zu halten.

    Interessanter ist dann schon die Betrachtung wo das starke Wachstum passiert, nämlich in Asien, nicht ganz so stark in Afrika und Südamerika, während Nordamerika, Europa und Ozeanien nur ein geringes Wachstum aufweisen. Also (grob vereinfacht gesagt und in keinster weise rassistisch gemeint) dort wo das Bildungsniveau niedrig und/oder die heute kapitalischte, ehemals kolonialherrschaftliche Ausbeutung hoch ist.

    > Wer soll denn Eure Renten zahlen? Und Euch im Alter den Hintern abwischen
    > und Nachtragen?

    ich hoffe, durch ausreichende Rücklagen nicht völlig von einem staatlichen rentensystem abhängig zu sein und dass es wenn es so weit sein sollte, dass ich mein leben als nicht mehr lebenswert erachte auch ein (assistierter) suizid legalisiert und unbürokratisch durchführbar ist, da ich niemandem auf der tasche liegen will (was hoffentlich erst so mit 90+ der Fall sein wird)

  13. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: AllDayPiano 07.05.19 - 10:05

    Lustigerweise pendelt sich die Geburtenrate auf einen realativ konstanten Wert von 1,7 Kinder ein, wenn Menschen in "Reichtum" leben. Reichtum heißt hier: niedrige Kindersterblichkeit bei gesichterem Existenzerhalt.

    Die Zahl ist in allen Ländern dieser Erde gleich. Scheinbar haben sich 1,7 Nachkommen in einer Population als Nachhaltig erwiesen.

    Wie schwer ist es da wohl, Sozialleistungen auf ebendiese Geburtenrate festzulegen? Für die BRD scheinbar unmöglich. Erst werden gigantische Überschüsse in der Rentenkasse erwirtschaftet, dann bedient sich die Politik fleißig daraus, und jetzt ist kaum mehr Geld da, als das Existenzminimum zu sichern.

  14. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 10:16

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie schwer ist es da wohl, Sozialleistungen auf ebendiese Geburtenrate
    > festzulegen? Für die BRD scheinbar unmöglich. Erst werden gigantische
    > Überschüsse in der Rentenkasse erwirtschaftet, dann bedient sich die
    > Politik fleißig daraus, und jetzt ist kaum mehr Geld da, als das
    > Existenzminimum zu sichern.

    Weil die BRD das absichtlich falsch ermittelt. Frauen bekommen heutzutage genauso viele Kinder wie früher, allerdings später als es angenommen wird. Die ermitteln aber Jährlich und eben nicht "pro Frau"/Generation. Somit wird behauptet, dass Frauen zu wenige Kinder bekommen. Mit Panikmache bekommt man halt Wählerstimmen. Dann wird uns weiß gemacht, man müsse privat Vorsorgen, und verschleiert, dass doppelt und dreifach besteuert wird und viele Menschen gar nicht genug Einkommen haben um ohne private Nachsorge über die Runden zu kommen. Unsere Politiker fahren gegen eine Wand, mit Vollgas und niemand hält sie auf.

  15. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: mj 07.05.19 - 10:11

    Kinderfreibetrag 0,5 pro Elternteil und kind wow 5¤ mehr
    Kindergeld wow 200¤
    Kosten Kita, von wegen umsonst, 300¤ schonmal 95¤ weniger als jemand ohne Kind...
    Krankenkasse ? was ist damit ? weil das Kind familienversichert ist ? Ist die Arbeitslose Frau auch...

  16. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 10:37

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kosten Kita, von wegen umsonst, 300¤ schonmal 95¤ weniger als jemand ohne
    > Kind...

    Wow! Wer kein Auto hat, muss auch keine Kosten dafür tragen. Verlangst du von denen trotzdem Maut?

  17. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: mj 07.05.19 - 11:56

    das ging darum das weiter oben was von kita umsonst und der förderung von familien stand....klar gibts etwas förderung aber die deckt nichtmal 1/3 der kosten. muss sie wegen mir auch nicht aber es sollten mal alle auffhören zu heulen das familien soviel mehr gefördert werden

  18. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: GTaur 07.05.19 - 09:17

    Das Schlimme daran ist, dass ja Subventionen unser aller Steuergelder sind. D.h. auch die Arbeitnehmer, die sich solche Autos niemals leisten können (auch nicht einmaö über Leasing), subventionieren das mit!
    => Die "Armen" subventionieren den Luxus der Reichen, zum Wohle der Autoindustrie...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.19 09:19 durch GTaur.

  19. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 09:57

    GTaur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Schlimme daran ist, dass ja Subventionen unser aller Steuergelder sind.
    > D.h. auch die Arbeitnehmer, die sich solche Autos niemals leisten können
    > (auch nicht einmaö über Leasing), subventionieren das mit!
    > => Die "Armen" subventionieren den Luxus der Reichen, zum Wohle der
    > Autoindustrie...

    Glaubst du das tatsächlich? Die "Armen" subventionieren das denn von was genau?

  20. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: gaym0r 07.05.19 - 10:31

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GTaur schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Schlimme daran ist, dass ja Subventionen unser aller Steuergelder
    > sind.
    > > D.h. auch die Arbeitnehmer, die sich solche Autos niemals leisten können
    > > (auch nicht einmaö über Leasing), subventionieren das mit!
    > > => Die "Armen" subventionieren den Luxus der Reichen, zum Wohle der
    > > Autoindustrie...
    >
    > Glaubst du das tatsächlich? Die "Armen" subventionieren das denn von was
    > genau?

    Auch die armen zahlen Steuern, wenn auch weniger.

  21. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 10:39

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch die armen zahlen Steuern, wenn auch weniger.

    Jeder zahlt Steuern wie Mehrwertsteuer & Co., aber darum geht es nicht. Es geht eher um Lohnsteuer, Soli, etc.

  22. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Tpdene 07.05.19 - 09:19

    Und Hauptsache der Renault Twizy ist von der Forderung ausgenommen. Echt schade

  23. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: HaMa1 07.05.19 - 09:29

    Sicher ist es derzeit noch relativ ungerecht, aber für den Anfang ist es denke ich okay wenn man auch solche Autos fördert.

    Später wenn es einmal einen nennenswerten Anteil von elektrischen Fahrzeugen gibt, bzw. unterschiedliche Modelle muss man natürlich wieder überdenken für welche Autos es eine Subvention geben sollte und für welche nicht.

  24. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 09:59

    HaMa1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher ist es derzeit noch relativ ungerecht, aber für den Anfang ist es
    > denke ich okay wenn man auch solche Autos fördert.

    Finde ich nicht. Es wäre nachvollziehbar wenn das Schlüsseltechnologie wäre, die man dadurch erst weiter erforschen und verbessern kann. Ist es aber nicht, das sind quasi normale Autos, nur mit anderem Motor und Betriebsmittel. Die Hersteller bedienen nur den Markt, der besteht: Da verkaufen sich solche Monsterkarren deutlich besser als kleine, rationale und nachhaltigere KFZ.

    > Später wenn es einmal einen nennenswerten Anteil von elektrischen
    > Fahrzeugen gibt, bzw. unterschiedliche Modelle muss man natürlich wieder
    > überdenken für welche Autos es eine Subvention geben sollte und für welche
    > nicht.

    Dann ist keine mehr notwendig.

  25. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Palerider 07.05.19 - 09:36

    Wäre ganz nett und auch gerecht aber die Umsetzung stelle ich mir dann doch etwas zu bürokratisch vor.
    Neuwagen mit neuer Technologie sind nun mal fast automatisch ein Luxusgut. Willst Du die Technologie fördern, förderst Du automatisch 'die Reichen'.

  26. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: GTaur 07.05.19 - 09:42

    Naja, es gibt auch E-Autos die sich der Normalverdiener leisten kann/könnte und da ist es auch ok. Dass aber solche Luxusgüter, die schon in der Preisregion von Immobilien (kleine Wohnungen) liegen, auch noch subventioniert werden können, geht ja eigentlich gar nicht. Vermutlich hat Daimler dass auch extra so kalkuliert...
    Sinnvoller wäre es also eher, wenn man die Grenze tiefer gesetzt und dann den Betrag ggf höher gesetzt hätte



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.19 09:45 durch GTaur.

  27. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: SanderK 07.05.19 - 09:55

    GTaur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, es gibt auch E-Autos die sich der Normalverdiener leisten kann/könnte
    > und da ist es auch ok. Dass aber solche Luxusgüter, die schon in der
    > Preisregion von Immobilien (kleine Wohnungen) liegen, auch noch
    > subventioniert werden können, geht ja eigentlich gar nicht. Vermutlich hat
    > Daimler dass auch extra so kalkuliert...
    > Sinnvoller wäre es also eher, wenn man die Grenze tiefer gesetzt und dann
    > den Betrag ggf höher gesetzt hätte
    Keine Frage hast Du Recht. Aber sind 45 qm für Dich klein? Dafür kriegt man hier wo ich Wohne für 60-70k keine Wohnung oX

  28. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: 0xDEADC0DE 07.05.19 - 10:03

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neuwagen mit neuer Technologie sind nun mal fast automatisch ein Luxusgut.

    Welche neue Technologie? Und was davon findet sich nicht auch schon in erschwinglichen eKleinwagen?

    > Willst Du die Technologie fördern, förderst Du automatisch 'die Reichen'.

    Nein, weil neue Technologien erst mal viel Geld für Forschung, Entwicklung und Testes benötigen. Verdient wird erst ab Marktreife und wenn man Luxusgüter erforscht und dann vermarktet, müsste man schon sehr viele davon absetzen um das jemals wieder reinzubekommen. Die Reichen werden meistens reich, weil sie die Masse bedienen, man verdient dann zwar weniger pro verkauftem Artikel, aber dafür verkauft man auch in zig-facher Menge.

  29. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Palerider 07.05.19 - 14:56

    >
    > Welche neue Technologie? Und was davon findet sich nicht auch schon in
    > erschwinglichen eKleinwagen?
    >
    Kleinwagen? Ich dachte, es sollten Familien gefördert werden? Und zur neuen Technologie: wo waren vor 5 Jahren die E-Autos mit Platz für Familien und alltagstauglicher Reichweite/Ladefunktion? Gab es bei Skoda für 15.000¤??


    > > Willst Du die Technologie fördern, förderst Du automatisch 'die
    > Reichen'.
    >
    > Nein, weil neue Technologien erst mal viel Geld für Forschung, Entwicklung
    > und Testes benötigen. Verdient wird erst ab Marktreife und wenn man
    > Luxusgüter erforscht und dann vermarktet, müsste man schon sehr viele davon
    > absetzen um das jemals wieder reinzubekommen. Die Reichen werden meistens
    > reich, weil sie die Masse bedienen, man verdient dann zwar weniger pro
    > verkauftem Artikel, aber dafür verkauft man auch in zig-facher Menge.

    Aha... und was hat das mit dem Thema zu tun? Warum Reiche reich werden war jetzt nicht so meine Frage...

  30. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Anonymer Nutzer 07.05.19 - 10:15

    Gut, dass Du alles besser kannst. Was will die leidige Frau mit einem Neuwagen? Warum weitere finanzielle Anreize für Kinder? Schafft eh schon die falschen Anreize.

  31. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: Cavaron 07.05.19 - 10:19

    Michael_HA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer ein Auto über 71.000 Euro kaufen kann (60.000 netto), der sollte keine
    > Subventionen nötig haben!
    > Solche Kaufunterstützungen müssen im unteren Einkommensbereich viel stärker
    > greifen und nicht bei Luxusgütern!

    Das Problem ist, dass deutsche Hersteller eben vermehrt Mittel- und Oberklassefahrzeuge hier vor Ort produzieren und die Regierung eben die landeseigenen Produktionsstätten stärken möchte (was auch den dort arbeitenden Personen im unteren Einkommensbereich zu Gute kommt).

    Wenn man nur günstige Autos fördert, dann ist das eine Wirtschaftshilfe für die Fabriken in Osteuropa.

    Der Schnitt nach oben bei 60.000 Euro netto soll übrigens auch nicht die reichen Käufer treffen, sondern sollte Teslas Model S und X ausschließen (zu der Zeit gab es noch kein Model 3).

    Wenn man also denkt die Subventionen hätten eine (direkte) soziale Komponente, dann irrt man. Das ist reine, nationale Wirtschaftspolitik (über die indirekt die Bevölkerung in dieser Wirtschaftszone profitieren soll).

  32. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: dummdumm 07.05.19 - 11:37

    Wenn du dir so ein Auto leisten kannst, zahlst du sicherlich mehr Steuern, als die 2000 Euro Förderung.

    (Der Händleranteil wird einfach im Preis rein kalkuliert, das ist ja wohl klar)

    Sieh es so an, die Förderung ist eine kleine Motivation auch weiterhin den Job mit >20000 Euro Steuerlast pro Jahr auszuführen. Von diesen Steuern werden dann überwiegend die Armen finanziert (und deren Straßen und Schulen und Krankenhäuser und...)

    Wer nix verdient, zahlt auch kaum Steuern!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.19 11:39 durch dummdumm.

  33. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: PerilOS 07.05.19 - 13:46

    Michael_HA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer ein Auto über 71.000 Euro kaufen kann (60.000 netto), der sollte keine
    > Subventionen nötig haben!
    > Solche Kaufunterstützungen müssen im unteren Einkommensbereich viel stärker
    > greifen und nicht bei Luxusgütern!
    > z.B. (tbd):
    > KäuferIn und HalterIn für mind. 1 Jahr, ledig, Nettoeinkommen < 2.500 Euro
    > KäuferIn und HalterIn für mind. 1 Jahr, verheiratet, gemeinsames
    > Nettoeinkommen < 5.000 Euro
    > Dazu das Fahrzeug unter 35.000 Euro.
    > Zuschuss: 8.000 Euro + 1.000 Euro für jedes Kind unter 18.
    >
    > So wie es jetzt läuft, "scheißt der Teufel auf den größten Haufen"!

    Warum zahlen Alleinstehende nochmal mehr Steuern als Verheiratete? Nobody knows.
    Subventionen sind dazu da, etwas gezielt in den Markt zu bringen. Eine Kassiererin wird nicht mit dem 70k Elektro Benz anrollen. Und die Subvention so hoch anzusetzen, dass sie ihn sich leisten kann, wäre Steuerverschwendung.
    Also reizt man die Leute an, die das Geld haben. So das der Elektro attraktiver zu einem vergleichbaren Verbrenner.

    Also fassen wir zusammen: Die Subvention ist richtig platziert.

  34. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: mj 07.05.19 - 14:05

    das einzige wo man an steueren evtl sparen kann ist das splitting...ansonsten rechne mal dein gehalt durch mit Steuerklasse 1 und 4
    selbst wenn einer eine niedrige und der andere die hohe nimmt kommt am ende des jahres das gleiche raus...

    ansonsten ist die ganze förderung eh quark, was gut ist wird sich schon durchsetzen...

  35. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: eidolon 07.05.19 - 16:44

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Subventionen sind dazu da, etwas gezielt in den Markt zu bringen.

    Stimmt, aber mit ein paar Tropfen auf den heißen Stein wird man das eben nicht schaffen. Kaufen sich halt 100 Leute so ne Karre, aber den Markt und die Technik wird das nicht weiter bringen.

  36. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: JackIsBlack 07.05.19 - 17:51

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PerilOS schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Subventionen sind dazu da, etwas gezielt in den Markt zu bringen.
    >
    > Stimmt, aber mit ein paar Tropfen auf den heißen Stein wird man das eben
    > nicht schaffen. Kaufen sich halt 100 Leute so ne Karre, aber den Markt und
    > die Technik wird das nicht weiter bringen.

    Es gibt noch weitaus mehr Modelle, die diese Förderung bekommen. Aber pssst!

  37. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: ChMu 08.05.19 - 02:25

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also reizt man die Leute an, die das Geld haben. So das der Elektro
    > attraktiver zu einem vergleichbaren Verbrenner.

    Ehm, wirklich? Die “Subvention” in Deutschland betraegt 2000Euro? Oder ein Satz Winterreifen. Bei einem 80000-100000 Euro Auto (nein, die basis Version fuer 71000 wird, selbst wenn sie lieferbar waere, keiner kaufen) ist das die Kaufentscheidung? Meinst Du wirklich? Diese 2000 Euro (die niedrigster Foerderung ueberhaupt fuer e-Autos in Europa) machen den Brei doch nicht fett. In der Preisklasse sind die e-Autos doch eh schon auf Verbrenner Niveau, im TCO bereits deutlich darunter.
    Mein M3 wurde auch gefoerdert (mit fast 8000 Euro aber ich bin nicht in Deutschland) was aber tatsaechlich nicht der Grund fuer den Kauf war.
    Eine echte Subvention findet eh nicht statt, die wuerde den Staat Geld kosten. So aber nimmt der Staat nur etwas weniger ein. Was keine Ausgabe ist. Eine echte Foerderung wie zB in Norwegen und anderen Laendern, wo die Einfuhr und Mehrwertsteuer erlassen wird und es dann eine Foerderung gibt, ist in Deutschland nicht mal angedacht. Eine echte Subvention wuede den potentiellen Kaeufer automatisch zum e-Auto bringen, weil es einfach guenstiger waere. So aber wird ein Preisnachlass (im einstelligen % Bereich) suggeriert der einfach bei jeder Autokauf Verhandlung herausgekommen waere und es wird so getan als ob der Staat doch was macht.
    >
    > Also fassen wir zusammen: Die Subvention ist richtig platziert.

    Es gibt keine Subvention. Der “Topf” wird nicht mal ansatzmaessig angefasst. Viele e-Auto Kaeufer welche einen Anspruch auf diese grosszuegigen 2000 Euro haetten stellen nicht mal einen Antrag. Vieleicht weil man einen Antrag ausfuellen muss? 2000 Euro sind viel Geld, auch fuer mich, aber wenn ich 15000 Euro Steuern zahlen darf und dann auf Antrag betteln soll das ich davon einen Teil zurueckbekomme, waere mir das zu bloed. Dann kaufe ich das Auto als Tageszulassung und habe auf einen Schlag die dreifache “Foerderung”

  38. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: PerilOS 11.05.19 - 00:16

    Nochmal: Das Auto soll ATTRAKTIV gemacht werden. Auch jemand der sich für 70k eine Karre kauft, achtet auf ein paar tausend Euro. Gerade in der unteren Premiumklasse sind die Leute P/L Bewusst. Sprich der A6 wird richtig konfiguriert nach Bedarf. Beim A8 kann Audi theoretisch Vollausstattung auch als Serie anbieten. Da achtet keiner mehr drauf.

    Außerdem ist in Deutschland nicht die Verfügbarkeit das Problem, sondern das Ladenetz und Stromnetz. Du kannst nicht einfach random überall Ladesäulen aufstellen. Sowas brauch Zeit. Und Features (Antrieb ist auch nur ein Feature) wird IMMER seit hundert Jahren von OBERKLASSE in die UNTERKLASSE gereicht. Das brauch auch Zeit. Und kaum kommt ein bezahlbarer Wagen von einem deutschen Hersteller und direkt wird wieder rumgeheult wie kacke doch alles ist (siehe neuer VW).
    Und bei dem Thema haben wir die ganze Probleme von Elektro und den Mythen noch nicht mal angefangen.

  39. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: nasenweis 07.05.19 - 18:43

    Michael_HA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > KäuferIn und HalterIn für mind. 1 Jahr, ledig, Nettoeinkommen < 2.500 Euro
    > KäuferIn und HalterIn für mind. 1 Jahr, verheiratet, gemeinsames


    Toll der Genderwahn ist auch im Golem Forum angekommen.

  40. Re: Subventionsschwachsinn

    Autor: AllDayPiano 07.05.19 - 20:27

    Die rückständige denke eines greisen Dilettanten ist scheinbar schon lange da.

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