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Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

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  1. Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Zazu42 13.05.19 - 10:18

    So einfach wie die Ausbildung ist wundert mich das nicht...
    Da kommt man problemlos durch ohne was zu können.
    Und selbst wenn man ein Informatikstudium mit Bravour ablegt
    und alles drauf hat, kann man immer noch ein Arschloch sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.19 10:20 durch Zazu42.

  2. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: snowballIII 13.05.19 - 10:40

    Ohja wie recht du hast.
    Aber es gibt auch die mit dem grandiosen Studienabschluss und die können genau so wenig.

  3. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Smartie78 13.05.19 - 10:43

    Auf welche Ausbildung bezieht sich Ihre Kritik, Fachinformatiker, Bachelor, Master, Dipl.-Ing., da gibt es schon einige Unterschiede. In einem Punkt gebe ich Ihnen recht, ein Studium sagt nichts aus über die persönlich Qualifikation. Vielerorts ist es aber auch so das viele Firmen die Wichtigkeit der IT in ihrem Unternehmen unterschätzen, d.h. man möchte den IT-Allrounder, der mehrer Programmiersprachen kann, der an Hardware schraubt, Softwarearchitekt ist und Administrator in Personalunion und das möglichst zum Nulltarif. Schaut man sich viele Stellenausschreibungen an, zieht es einem die Schuhe aus. Auch wird von Informatikstudenten eine Berufserfahrung vorausgesetzt, die vollkommen unrealistisch ist. Diese jungen IT-ler müssen sich, wenn sie in einer Firma anfangen, auch erst einmal einarbeiten.

  4. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Zazu42 13.05.19 - 10:47

    Smartie78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf welche Ausbildung bezieht sich Ihre Kritik

    Ich meinte erstmal nur Fachinformatiker da ist es halt
    mmn besonders schlimm.

    Aber klar gilt das auch generell.

  5. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Smartie78 13.05.19 - 10:50

    Wieso muss jemand mit grandiosem Studienabschluss fertig ausgebildet sein, das ist etwas weltfremd. Sie können mich gern korrigieren, aber auch Studenten sind unmittelbar nach ihrer Ausbildung keine IT-Profi's, sie müssen von den erfahrenen Kollegen angeleitet und angelernt werden. Ich denke es ist oftmals die ältere Generation die aufgrund mangelnder Erfahrung nicht geeignet ist das neue IT-Personal auf ihre Aufgaben vorzubereiten und sich anschließend hinstellen und behaupten das die Studenten oder Fachinformatiker nichts bringen.

  6. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: ThorstenMUC 13.05.19 - 11:00

    Ein "grandioser Studienabschluss" bedeutet in erster Linie, dass man eine sehr breite, aber wenig vertiefte Wissensbasis erworben hat. Idealerweise hat man auch noch das Lernen gelernt.

    Und auch wenn man mit so einem Abschluss von Tag 1 an im Unternehmen ein gutes Gehalt bekommt bedeutet das nicht, dass man von Tag 1 an genauso unabhängig arbeiten kann, wie ein vielleicht im Unternehmen nicht-Akademiker, der aber dafür schon Jahre dabei ist (und ein ähnliches Gehalt bezieht).

    Haufig sind gerade die neidisch und am lautesten mit "Studenten können nichts" - boykottieren hintenrum aber die Wissensvermittlung an den neuen Kollegen... weil der als Akademiker vermutlich sonst mal mehr verdienen wird... bzw. heute ja schon soviel bekommt wie ich - dann muss er doch auch das gleiche wissen...

  7. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Astorek 13.05.19 - 11:07

    Zazu42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So einfach wie die Ausbildung ist wundert mich das nicht...
    > Da kommt man problemlos durch ohne was zu können.
    Worauf basiert deine Einschätzung, dass die Ausbildung z.B. eines Fachinformatikers für Systemintegration einfach sei?

  8. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: DerTester88 13.05.19 - 11:46

    Das würde ich auch nicht so unterschreiben. Bei mir war der Kollege der mich einarbeiten sollte eine totale Niete. Hat aktuelle Trends und Vorgehensweise in der Informatik ignoriert und Fachwissen hat er auch nicht. Wusste nichtmal Basis wie 3NF oder einfachste SQL Skills und wir arbeiten im Bereich Data Management. Was er gut konnte war meckern. Ich persönlich merke bei nicht Akademikern, dass oft Fachwissen fehlt. In den eigenem Bereich Top, aber bei anderen Bereichen hört es dann auf, oft auch an mangelder Bereitschaft was neues zu lernen.

    Aber ich kenne natürlich auch einige Bachelor Absolventen die nichts können :)

  9. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Mixermachine 13.05.19 - 11:46

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zazu42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So einfach wie die Ausbildung ist wundert mich das nicht...
    > > Da kommt man problemlos durch ohne was zu können.
    > Worauf basiert deine Einschätzung, dass die Ausbildung z.B. eines
    > Fachinformatikers für Systemintegration einfach sei?

    Ich kann nicht für den Kollegen sprechen, doch meine AE Ausbildung war im Vergleich zu meinem Informatik Studium eher einfach.

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  10. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Palerider 13.05.19 - 11:59

    > Wichtigkeit der IT in ihrem Unternehmen unterschätzen, d.h. man möchte den
    > IT-Allrounder, der mehrer Programmiersprachen kann, der an Hardware
    > schraubt, Softwarearchitekt ist und Administrator in Personalunion und das
    > möglichst zum Nulltarif. Schaut man sich viele Stellenausschreibungen an,
    > zieht es einem die Schuhe aus.

    Jupp, gerade im öffentlichen Dienst sieht man oft die KannAllesKostetNix-Stellenanzeigen. Die klagen dann am lautesten über den Fachkräftemangel.

  11. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Geistesgegenwart 13.05.19 - 12:04

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zazu42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So einfach wie die Ausbildung ist wundert mich das nicht...
    > > Da kommt man problemlos durch ohne was zu können.
    > Worauf basiert deine Einschätzung, dass die Ausbildung z.B. eines
    > Fachinformatikers für Systemintegration einfach sei?

    FiSi sind eh nicht gefragt und hier herrscht auch kein Fachkräftemangel. Im Artikel wird die Studie der Bundesagentur für Arbeit zitiert, und diese schreibt wörtlich:

    "Kein bundesweiter Fachkräftemangel ist derzeit erkennbar in der IT-Systemanalyse, im IT-Vertrieb, in der IT-Netzwerktechnik, in der IT-Koordination, der IT-Administration und der IT-Organisation. Die unauffälligen Vakanzzeiten sprechen hier dafür, dass gemeldete Stellen in angemessener Zeit besetzt werden konnten."

    Es fehlen *Entwickler*, keine Admins.

  12. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: kellemann 13.05.19 - 12:06

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zazu42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So einfach wie die Ausbildung ist wundert mich das nicht...
    > > Da kommt man problemlos durch ohne was zu können.
    > Worauf basiert deine Einschätzung, dass die Ausbildung z.B. eines
    > Fachinformatikers für Systemintegration einfach sei?

    Ich habe auch eine Ausbildung zum FIAE gemacht und fand die nun auch nicht so herausfordernd. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass ich Abitur mit Mathe und Physik Leistungskurs hatte. Dadurch waren die mathematischen und technischen Fächer nicht so die Herausforderung. Das ging ca der Hälfte der Azubis in meinem Jahrgang so, wiederum die andere Hälfte die einen Realschul Abschluss hatte, für die war das schon deutlich schwerer. Wir hatten einige dabei die reihenweise 4-5 geschrieben haben.

    Daher ist der Vergleich sicherlich schwierig, aber man sollte bedenken, dass Ausbildungen ja immer vom Vorwissen eines Realschülers ausgehen müssen.

    Alles in allem fand ich den Stoff aber gut, Netzwerke und co wurden mir sehr gute Basis Themen vermittelt, das war dann auch das neue für mich.

  13. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: twothe 13.05.19 - 12:11

    Es gibt Leute die denken man könne sich durch die Schule mogeln, und dann im Arbeitsleben genau so weiter. Im Regelfall sind das dann auch die Leute, die mit 30 arbeitslos sind und auf das System schimpfen, statt auf sich selbst, wie es angebracht währe.

  14. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Peter Brülls 13.05.19 - 12:49

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Haufig sind gerade die neidisch und am lautesten mit "Studenten können
    > nichts" - boykottieren hintenrum aber die Wissensvermittlung an den neuen
    > Kollegen... weil der als Akademiker vermutlich sonst mal mehr verdienen
    > wird... bzw. heute ja schon soviel bekommt wie ich - dann muss er doch auch
    > das gleiche wissen...

    Wenn er das gleiche verdient, sollte er auch das gleiche wissen. Oder spätestens nach drei Monaten bei wesentlicher eigener Arbeit den selben Stand haben. Da sehe ich ehrlich gesagt keinen Widerspruch.

  15. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: a user 13.05.19 - 13:03

    snowballIII schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohja wie recht du hast.
    > Aber es gibt auch die mit dem grandiosen Studienabschluss und die können
    > genau so wenig.

    Ich vermute eher, du versehst nicht was ein Studium ist.

    Aber ja, es gibt auch studierte Pflaumen. Ein Studium ist keine Garantie, aber es eröht die Chancen für bracuhbares erheblic.

  16. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Sicaine 13.05.19 - 13:20

    Bin fiae und hab danach 3 Semester Mal studiert.

    Die Ausbildung ist einfach.

    Es gab auch genug Leute bei mir in der Ausbildung die nichts konnten und trotzdem noch eine 4 Geschäft hatten. Also irgendwas mit über 60 Punkte. Auch die dürfen sie Fachinformatiker nennen.

  17. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: AndreasPr 13.05.19 - 14:01

    > durch die Schule mogeln
    > wie es angebracht währe
    > angebracht währe
    > währe

  18. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: rldml 13.05.19 - 14:59

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Idealerweise hat man auch noch das Lernen gelernt.

    Das "Lernen" lernen ist eigentlich die Aufgabe des Abiturs, denn das soll auf die Universität vorbereiten, an dem größtenteils selbstständig gelernt werden muss und das auch von den Studierenden erwartet wird.

    In Physik kann man die Vorlesungen bestenfalls als eine Art "erweiterte Informations-Dia-Show" bezeichnen, die einmal alle wichtigen Themen benennt.

  19. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: Geistesgegenwart 13.05.19 - 15:02

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ThorstenMUC schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Idealerweise hat man auch noch das Lernen gelernt.
    >
    > Das "Lernen" lernen ist eigentlich die Aufgabe des Abiturs, denn das soll
    > auf die Universität vorbereiten, an dem größtenteils selbstständig gelernt
    > werden muss und das auch von den Studierenden erwartet wird.

    Jaein, natürlich macht das Abitur das auch, aber später an der Uni fällt der Lehrer weg und man muss in der Lage sein, sich das wissen selbst zu besorgen und anzueignen - und auch eine gewissen Frustrationstoleranz entwickeln wenn man etwas auf anhieb nicht versteht.

    An der Uni hatte ich jedenfalls Klausuren für die ich mehr und länger lernen musste das für die gesamten Abiprüfungen zusammen.

  20. Re: Dennoch schützt die hohe Nachfrage Informatiker nicht gänzlich vor Arbeitslosigkeit.

    Autor: twothe 13.05.19 - 16:30

    AndreasPr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > währe

    Ja, ist mir beim 2. Lesen auch aufgefallen... Es war spät und ich habe eine Rechtschreibschwäche. Im Gegensatz zu Schülern von Heute hab ich mich deswegen aber nicht vom Deutschunterricht befreien lassen, sondern musste täglich unter Eltern-Aufsicht schreiben üben.

    Und ich glaube das ist ein essentieller Unterschied zwischen der alten und der neuen Generation: die neue gibt einfach viel zu schnell auf. Und dann sitzen da Azubis vor einem Problem, aber anstatt es zu lösen starren sie einen nur mit leerem Blick an und warten darauf das es ihnen einer vor macht. So was ist als Informatiker natürlich später schwer zu gebrauchen.

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