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Mit Vorbereitung ja

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  1. Mit Vorbereitung ja

    Autor: Mixermachine 13.05.19 - 12:18

    Wenn ich genau weiß, dass in den nächsten zwei Minuten etwas passiert, kann ich gut reagieren.
    Wenn ich auf der anderen Seite schon 4 Stunden auf der Uhr habe, sieht das ganze schon anders aus.
    Das macht der Maschine nichts aus (außer vl unzureichende Kühlung der Prozessoren ^^).

    Ist aber definitiv gut, wenn wir uns an einer hohen Latte orientieren.

    Build nicer stuff

  2. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: brotiger 13.05.19 - 13:01

    Der Punkt ist ja, dass solche Warnzeiten effektiv unmöglich sind und man das Fahrzeug auch gleich darauf auslegen kann, immer selbst zu fahren statt nur 90% der Zeit.

    Wie soll das Fahrzeug 7 bis 15 Sekunden in die Zukunft sehen und mich rechtzeitig wecken? Bei 120 km/h sind das mal eben 300 bis 500 Meter. Wenn es möglich war, 120 km/h zu fahren, dann taucht das Problem vermutlich eher schlagartig und nicht schon von Weitem sichtbar auf.

  3. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: AllDayPiano 13.05.19 - 13:05

    Stimme voll und ganz zu. Bin letztes Jahr von Flensburg nach Augsburg gefahren. Auf der hälfte der Strecke merkte ich, dass ich langsam unaufmerksam werde und habe beschlossen, die nächste Ausfahrt raus zu fahren, um nen Kaffee zu kochen und die Beine zu vertreten (einfach kurz abschalten).

    Als ich gerade auf die Abfahrt bin, sehe ich, dass der Fahrer vor mir eine Vollbremsung einlegt und ein eigentlich nicht übersehbares Stauende war.

    Wäre ich nicht herausgefahren, wäre ich vermutlich eiskalt hinten drauf gedonnert.

    Zu dem Zeitpunkt hätte ich mich nicht als übermüdet eingeschätzt aber scheinbar war die Aufmerksamkeit da schon so weit dahin, dass ich das vermutlich schon gesehen, aber einfach nicht mehr wahrgenommen habe. Ich hätte zwar mit Sicherheit noch eine Vollbremsung einlegen können, aber wäre garantiert nicht mehr zum Stillstand gekommen. Ich bin praktisch an den fast stehenden Autos vorbei abgefahren.

    Das sind die Situationen, in denen Menschen gravierende Fehler machen und gerade hier können Assistenzsysteme viele Unfälle verhindern (Notbremsassistent, der aber schon proaktiv zumindest die Motorleistung wegnimmt, wenn vorne gebremst wird). Sehr wichtig wären auch Spurwechselassistenten, die einen Wechsel schon gar nicht mehr zulassen, wenn von hinten ein Auto kommt, und das Lenkrad sozusagen festbetonieren.

    Von allen Unfällen, die ich bisher im Stau miterleben durfte, waren die meisten Auffahrunfälle eben wegen übersehenem Stauende, oder schlicht unaufmerksamkeit beim Spurwechsel (oder die blanke Ignoranz. Ich bin mir da gar nicht so sicher) - vornehmlich an Auffahrten, wenn wieder irgendwelche Schwachköpfe "Platz machen" wollen, und dabei vergessen, dass von hinten auf der linken Spur eine schneller fahren könnte...

  4. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: AllDayPiano 13.05.19 - 13:06

    Ich glaube, er meint das nicht, sondern spricht ganz allgemein von Ermüdung beim Fahren.

  5. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: Eheran 13.05.19 - 13:06

    >Der Punkt ist ja, dass solche Warnzeiten effektiv unmöglich sind und man das Fahrzeug auch gleich darauf auslegen kann, immer selbst zu fahren statt nur 90% der Zeit.

    Einspruch. Wenn die Fahrzeuge sowas als Info raussenden, dann weiß jedes Fahrzeug dahinter automatisch, dass an der Stelle irgendwas ist. Es würde also nur das erste Auto überraschen, alle anderen wären informiert. Soetwas kann man bei Menschen leider nur sehr schlecht machen. (etwa Staumeldung über Radio... hilft jetzt nicht so schrecklich viel)

    Es gäbe also gundsätzlich den Effekt der "Schwamintelligenz". So könnte man die Problemstelle sogar während sie entsteht schon erkennen und BEVOR sie wirklich zum Problem wird schon "markieren", etwa wenn die Aquaplaning-Gefahr immer weiter steigt, wenn eine Baustelle eröffnet wird, wenn die Straße langsam gefriert, blabla...

  6. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: Argh 13.05.19 - 14:47

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vornehmlich an Auffahrten, wenn wieder irgendwelche
    > Schwachköpfe "Platz machen" wollen, und dabei vergessen, dass von hinten
    > auf der linken Spur eine schneller fahren könnte...

    Ja das sind mir die liebsten. Klar man muss sich schon fragen warum ich mit 200 km/h über die Autobahn ballern muss, aber solange ich das darf...

    Schön auch, wenn einer mit 130 km/h einen mit 120 überholen möchte.... Da könnte ich jedes mal ausrasten.

  7. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: Crossfire579 13.05.19 - 14:58

    Argh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > vornehmlich an Auffahrten, wenn wieder irgendwelche
    > > Schwachköpfe "Platz machen" wollen, und dabei vergessen, dass von hinten
    > > auf der linken Spur eine schneller fahren könnte...
    >
    > Ja das sind mir die liebsten. Klar man muss sich schon fragen warum ich mit
    > 200 km/h über die Autobahn ballern muss, aber solange ich das darf...
    >
    > Schön auch, wenn einer mit 130 km/h einen mit 120 überholen möchte.... Da
    > könnte ich jedes mal ausrasten.

    +1 Bei Transportern oder Kleinstwagen ist das besonders gefährlich, musste wegen unaufmerksamen Fahrern schon mehrfach Vollbremsungen auf der BAB hinlegen. Teilweise schütteln sie sogar den Kopf oder zeigen einem den vogel, wenn man sie kurz anhupt oder Lichthupe gibt wenn sie beim rausziehen sind.
    Der schlechteste Fahrer ist von sich stets am stärksten überzeugt, das merkt man immer wieder.

  8. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: der_wahre_hannes 13.05.19 - 15:17

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schlechteste Fahrer ist von sich stets am stärksten überzeugt, das
    > merkt man immer wieder.

    Dunning-Kruger. Dem schlechten Fahrer fehlt es genau an den Fähigkeiten, die es ihm möglich machen zu erkennen, dass er ein schlechter Fahrer ist. Also hält er sich für einen guten Fahrer und alle anderen sind die Vollidioten.

    Ich glaube, vielen ist auch gar nicht bewusst, dass sie ne Tonne Stahl mit sehr hohen Geschwindigkeiten durch die Gegend bewegen.

  9. Lemminge ersetzen durch "Schwarmintelligenz"?

    Autor: zuschauer 13.05.19 - 15:36

    Eheran schrieb:

    >
    > Es gäbe also gundsätzlich den Effekt der "Schwamintelligenz". So könnte man
    > die Problemstelle sogar während sie entsteht schon erkennen und BEVOR sie
    > wirklich zum Problem wird schon "markieren", etwa wenn die
    > Aquaplaning-Gefahr immer weiter steigt, wenn eine Baustelle eröffnet wird,
    > wenn die Straße langsam gefriert, blabla...

    Ja ja, "predictive maintenance" - eines der Schlagwörter, die seit einiger Zeit kursieren.

    Es geht aber um die - vermutlich sehr - lange Übergangszeit, in welcher der Schwarm eben noch nicht auf Intelligenz "umgestellt" wurde.

    Gerade, weil die Lemminge nicht verstehen werden, warum sich die "Intelligenzler" so verhalten, wird es NOCH mehr krachen!

  10. Re: Lemminge ersetzen durch "Schwarmintelligenz"?

    Autor: Eheran 13.05.19 - 16:12

    >Gerade, weil die Lemminge nicht verstehen werden, warum sich die "Intelligenzler" so verhalten, wird es NOCH mehr krachen!

    Wie bei den menschlichen Fahrern, wo man immer genau weiß, was sie machen und warum? Jetzt musste ich lachen :D

    >"predictive maintenance"
    Ne. Ich rede vom weitergeben der Fahrbahnbeschaffenheit usw.
    Dann muss nicht jeder Aotofahrer aufs neue für sich merken, dass z.B. Aquaplaning droht, dann reicht es, wenn es einer merkt.

  11. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: bentol 13.05.19 - 17:50

    Argh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Schön auch, wenn einer mit 130 km/h einen mit 120 überholen möchte.... Da
    > könnte ich jedes mal ausrasten.

    Das ist sein gutes Recht. Er ist ja trotzdem deutlich schneller. Und wird beim Überholen trotzdem immer jemandem im Weg sein, der sich nicht an die vorgegebene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen hält... und sich dabei auch noch im Recht fühlt!

    Und nein, warten, bis alles frei ist, ist keine Option. Man wird mit 130 auf der Überholspur immer jemanden ausbremsen, der es für extrem wichtig hält, dass "nur er noch schnell vorher" vorbeikommt.

  12. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: Crossfire579 13.05.19 - 18:39

    bentol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Argh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Schön auch, wenn einer mit 130 km/h einen mit 120 überholen möchte....
    > Da
    > > könnte ich jedes mal ausrasten.
    >
    > Das ist sein gutes Recht. Er ist ja trotzdem deutlich schneller. Und wird
    > beim Überholen trotzdem immer jemandem im Weg sein, der sich nicht an die
    > vorgegebene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen hält... und
    > sich dabei auch noch im Recht fühlt!

    Ist auch absolut korrekt, man darf durchaus überholen.

    > Und nein, warten, bis alles frei ist, ist keine Option. Man wird mit 130
    > auf der Überholspur immer jemanden ausbremsen, der es für extrem wichtig
    > hält, dass "nur er noch schnell vorher" vorbeikommt.

    Kein Problem, wenn der Hintermann noch genug Platz zum verzögern hat. So rausziehen, dass man den Verkehr hinter einen zu einer Notbremsung nötigt ist jedoch nicht erlaubt.

  13. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: AllDayPiano 13.05.19 - 22:53

    Toleranz ist eine Sache, die ich zunehmend vermisse.

  14. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: bentol 13.05.19 - 23:30

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kein Problem, wenn der Hintermann noch genug Platz zum verzögern hat. So
    > rausziehen, dass man den Verkehr hinter einen zu einer Notbremsung nötigt
    > ist jedoch nicht erlaubt.

    Klar, das war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich sollte man niemanden zu scharfen Bremsmanövern zwingen.

    Das lässt sich allerdings nur schwer komplett vermeiden, wenn die Überholspur mit 210 km/h unterwegs ist. Bei solchen Geschwindigkeiten bewegt man sich mit 80 km/h aufeinander zu, da muss man als schnellerer Teilnehmer einfach bremsen. Dessen sollte man sich aber auch bewusst sein, wenn man solche Geschwindigkeiten fährt.

    Trotzdem regen sich viele in solchen Situationen sehr auf verleihen dem durch Drängeln, Lichthupe und Gestik Ausdruck. Selbstverständlich ist der Adrenalinpegel allein durch die hohen Geschwindigkeiten bedingt automatisch sehr hoch, das ist einfach eine biologische Reaktion. Trotzdem rechtfertigt das so ein Verhalten nicht. Dafür steht einfach zu viel auf dem Spiel.

    Und die Straße gehört allen zu gleichen Teilen - was natürlich auch für notorische langsame Mittelspur- oder Linksfahrer sowie das unnötige Ausbremsen von anderen gilt. Aber da nehmen sich oft beide Seiten selbst für zu wichtig, mehr Toleranz wäre sicherlich angebracht.

    Ich finde das im Ausland schon deutlich entspannter, wenn alle ungefähr dieselbe Geschwindigkeit fahren. Trotzdem bin ich kein Fan von einem generellen Tempolimit, da gehen die individuellen Freiheiten schon vor. Und viele können mit hohen Geschwindigkeiten auch verantwortungsvoll umgehen. Nur da, wo wenig Platz ist, fände ich es schon sinnvoll.

  15. Du bist ja ein toller Hirsch!

    Autor: zuschauer 13.05.19 - 23:46

    bentol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Crossfire579 schrieb:

    > Das lässt sich allerdings nur schwer komplett vermeiden, wenn die
    > Überholspur mit 210 km/h unterwegs ist. Bei solchen Geschwindigkeiten
    > bewegt man sich mit 80 km/h aufeinander zu, da muss man als schnellerer
    > Teilnehmer einfach bremsen. Dessen sollte man sich aber auch bewusst sein,
    > wenn man solche Geschwindigkeiten fährt.

    Bremsen? Das widerspricht dem "Selbstverständnis" der "Überholspurer"...

    Man bewegt sich nicht "aufeinander zu", sondern der Raser möchte am liebsten alle beiseite schieben!
    Ein paar km weiter stehen sie dann - ineinander verkeilt - und als "Langsamfahrer" (160 im Schnitt)
    darf man dann mitstehen, bis die Unfallstelle geräumt ist.
    >
    > Trotzdem regen sich viele in solchen Situationen sehr auf verleihen dem
    > durch Drängeln, Lichthupe und Gestik Ausdruck. Selbstverständlich ist der
    > Adrenalinpegel allein durch die hohen Geschwindigkeiten bedingt automatisch
    > sehr hoch, das ist einfach eine biologische Reaktion. Trotzdem rechtfertigt
    > das so ein Verhalten nicht. Dafür steht einfach zu viel auf dem Spiel.

    Ja, wer so einen Schlitten fährt, duldet keine Hindernisse - und sein Herz rast...

    --> jeder, der einmal einen schweren Auffahrunfall verursacht hat, sollte seinen FS abgeben müssen.
    Am besten für immer - es gibt ja bald die autonomen Autos, ganz ohne Kick für den FS-losen...
    >
    > Und die Straße gehört allen zu gleichen Teilen - was natürlich auch für
    > notorische langsame Mittelspur- oder Linksfahrer sowie das unnötige
    > Ausbremsen von anderen gilt. Aber da nehmen sich oft beide Seiten selbst
    > für zu wichtig, mehr Toleranz wäre sicherlich angebracht.

    Ja, auf der mittleren Spur fahren manchmal "Oberlehrer", aber die sind harmlos im Vergleich mit
    denen, die knapp überholen und dann hart in die Eisen steigen, weil sich jemand erdreistet hat;
    sie zu behindern....

    >Und viele können mit hohen Geschwindigkeiten auch verantwortungsvoll umgehen.
    > Nur da, wo wenig Platz ist, fände ich es schon sinnvoll.

    Viele können es eben nicht, aber die haben in aller Regel weitere Defizite!

  16. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: gadthrawn 14.05.19 - 08:52

    bentol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Argh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Schön auch, wenn einer mit 130 km/h einen mit 120 überholen möchte....
    > Da
    > > könnte ich jedes mal ausrasten.
    >
    > Das ist sein gutes Recht. Er ist ja trotzdem deutlich schneller.

    Vorsicht. 10 kmh Unterschied sind nach einigen Gerichten zu wenig. Das gibt einen Punkt und 80 Euro. Die Richter gehen meist von über 10 kmh Differenz aus und einer Maximaldauer von 45 Sekunden für das Überholen.

  17. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: der_wahre_hannes 14.05.19 - 08:55

    bentol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde das im Ausland schon deutlich entspannter, wenn alle ungefähr
    > dieselbe Geschwindigkeit fahren. Trotzdem bin ich kein Fan von einem
    > generellen Tempolimit, da gehen die individuellen Freiheiten schon vor.

    Individuelle Freiheit vor mehr Verkehrssicherheit? Ich weiß ja nicht.

    In Norwegen gilt z.B. generell Tempo 80 (auf ausgewählten Strecken rund um Oslo auch mal 90-100), und die Strafen sind verglichen mit Deutschland extrem hoch (ab 20km/h zu schnell -> da bist du mit 375 EUR dabei, das ist mehr als doppelt so viel wie in Deutschland), es halten sich also die meisten schon recht gut dran. Trotzdem kommt man am Ziel an und der Verbrauch ist niedriger. Mit unserem Euro-5-Diesel hatten wir in 3 Wochen Urlaub einen Durchschnittsverbrauch von 4,8l/100km. Kaum wieder in Deutschland, stieg der Verbrauch auf der Autobahn auch schon wieder auf ~6l an. Wenn man schneller fahren darf, dann fährt man halt auch schneller...

  18. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: gadthrawn 14.05.19 - 09:24

    Mixermachine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich genau weiß, dass in den nächsten zwei Minuten etwas passiert, kann
    > ich gut reagieren.

    2 Minuten bei 130 kmh sind 4,3km.
    Wenn die Maximalreichweite der aktuellen Sensoren 150-200m sind.... wie genau soll dann ein System 4,3km übersehen?

    Um von der aktuellen Technik 2 Minuten zu überwachen dürftest du maximal 6kmh zulassen.

    Andersherum um bei den 130 und Autobahnen zu bleiben würde das bedeuten, dass du ein Baustellenschild zur Warnung 4,3 km vor der Baustelle aufbauen müßtest... als Streckenwarnung alle km wiederholen...

    He dann gibt es Autobahnen auf denen du vor einer Baustelle schon die nächste bewarnen müßtest...

  19. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: AllDayPiano 14.05.19 - 09:27

    Wie Du so schön sagst: Eigenverantwortung. Es zwingt dich niemand, schnell zu fahren. Und wenn du den Verkehr dort so toll fandest (entspannter geht mir tatsächlich noch ein, aber toll?), dann fahre doch auch hier so. Sei ein Vorbild, wenn Du der überzeugung bist, das sei der richtige Weg.

    Jetzt nicht auf Dich persönlich bezogen, sondern ganz allgemein festgestellt, finden sich bei dieser Debatte um Tempolimits wirklich extrem viele Heuchler, die immer argumentieren, dass es woanders besser ist, weil es dort Beschränkungen gibt, und sowieso durch "richtige" Strafen das hart durchgesetzt wird (warum auch immer man das toll findet). Aber warum halten sich die Menschen dann selbst nicht an dieses Ideal? Sobald man darf, fahren auch diese mal schneller. Wenn es aber die eigene Überzeugung ist, dann müsste es egal sein, wie schnell man fahren darf - man wird nicht schneller fahren. Genauso wie ein Vegetarier trotzdem kein Fleisch ist, obwohl es nicht verboten ist.

    Und dann der konsequente Ruf nach Verboten - wieso? Warum sollte das verboten werden? Wenn 60% der Deutschen für ein Tempolimit sind, warum fahren dann nur gefühlt 10-20% langsamer als 130 auf der Autobahn?

    Und wenn die Straßen dort so viel sicherer sind, weil dort langsamer gefahren wird: Warum haben sie dann fast so viele Verkehrstote, wie wir, obwohl wir 100 mehr PKW pro 1000 Einwohner haben? Und das auch noch, obwohl Norwegen fast doppelt so groß ist, wie Deutschland?

  20. Re: Mit Vorbereitung ja

    Autor: der_wahre_hannes 14.05.19 - 09:53

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie Du so schön sagst: Eigenverantwortung. Es zwingt dich niemand, schnell
    > zu fahren. Und wenn du den Verkehr dort so toll fandest (entspannter geht
    > mir tatsächlich noch ein, aber toll?)

    Wo habe ich denn "ich fand den Verkehr dort toll" geschrieben?

    > dann fahre doch auch hier so. Sei ein Vorbild, wenn Du der überzeugung bist, das sei der richtige Weg.

    Da macht mir aber die StVO einen Strich durch die Rechnung:
    § 3 Abs. 2 "Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern."

    > Jetzt nicht auf Dich persönlich bezogen, sondern ganz allgemein
    > festgestellt, finden sich bei dieser Debatte um Tempolimits wirklich extrem
    > viele Heuchler, die immer argumentieren, dass es woanders besser ist, weil
    > es dort Beschränkungen gibt, und sowieso durch "richtige" Strafen das hart
    > durchgesetzt wird (warum auch immer man das toll findet).

    Warum ich höhere Bußgelder für angemessen befinde? Weil die jetztigen Bußgelder offensichtlich den gewünschten Effekt nicht erzielen. Falsch parken mit Gefährdung anderer ist vielerorts für die Polizei nichtmal ein Grund, abzuschleppen. Da wird ein Knöllchen für 15¤ dran gehängt und gut ist.

    > Aber warum halten sich die Menschen dann selbst nicht an dieses Ideal?

    Weil man nunmal nicht so langsam fahren darf, dass man den Verkehrsfluss behindert. Siehe oben. Mit 70km/h darf ich halt nicht fahren, wenn 100 erlaubt sind.

    > Sobald man darf, fahren auch diese mal schneller.

    Genau das sagte ich ja auch schon...

    > Wenn es aber die eigene Überzeugung ist, dann müsste es egal sein, wie schnell man fahren darf - man wird nicht schneller fahren.

    Es geht mir nicht darum, überall ein Tempolimit von 80km/h einzuführen. Ich sagte nur: Man kommt auch mit so einer Geschwindigkeit an. Tempolimit von 130km/h fände ich sinnvoll. Und was soll ich sagen, schneller fahre ich tatsächlich meistens nicht, weil spätestens ab hier die Zeitersparnis den höheren Verbrauch nicht mehr rechtfertigt.

    > Und dann der konsequente Ruf nach Verboten - wieso? Warum sollte das
    > verboten werden? Wenn 60% der Deutschen für ein Tempolimit sind, warum
    > fahren dann nur gefühlt 10-20% langsamer als 130 auf der Autobahn?

    Dass "dein Gefühl" kaum wissenschaftlich belastbar ist, dürfte dir aber schon klar sein? Auf so einer Grundlage kann man doch keine Diskussion führen. "Gefühlt" sind für mich alle Autofahrer Volltrottel (und bevor sich wer beleidigt fühlt: sitze ich am Steuer, dann sitzt der größte Volltrottel am Lenkrad meines Wagens). Ist das jetzt in irgendeiner Weise eine Grundlage für eine ernsthafte Diskussion?

    > Und wenn die Straßen dort so viel sicherer sind, weil dort langsamer
    > gefahren wird: Warum haben sie dann fast so viele Verkehrstote, wie wir,

    3,8 (Norwegen) zu 4,3 (Deutschland) ist für dich "fast so viele wie wir"? Naja.

    > obwohl wir 100 mehr PKW pro 1000 Einwohner haben? Und das auch noch, obwohl
    > Norwegen fast doppelt so groß ist, wie Deutschland?

    Was genau hat die Größe des Landes jetzt mit den PKW pro 1000 Einwohnern zu tun?

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