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Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

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  1. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: 1ras 15.05.19 - 02:14

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, wo ist das Problem? Spotify muss eben die Leute auf die Website
    > bringen. Das kann doch nicht so schwer sein? Muss man das gesparte Geld
    > eben fuer Werbung ausgeben. Nach Abschluss des Abos wird man dann via qr
    > code oder Link auf die App im Store geschickt. Du meinst wirklich, die
    > Leute welche sich fuer Spotify interessieren, sind zu bloed das nicht zu
    > wissen?

    Interessante Frage.

    > Spotify kann die App auch ganz streichen und das ganze ueber einen Web
    > Zugang loesen. Wenn sie denn unbedingt aus dem Apple System wollen. Das
    > wollen sie aber gar nicht. Sie wollen eine Leistung umsonst haben. Das ist
    > alles.

    Aha, die wollen einfach nur was umsonst!

    > Es gibt tausende von Apps welche nur mit extern gekauften Zugaengen
    > funktionieren. Voellig normal. Wenn Du Deine eigenen Kunden bringst, selber
    > abrechnest und selber supportest, so kannst Du das tun. Wir machen es ja
    > auch so.

    Ach, ihr wollt auch nur einfach eine Leistung von Apple umsonst! Ihr wollt genau wie Spotify, dass sie eure App kostenlos im App-Store bewerben, hosten und verteilen!

    Ja, wo ist das Problem? Jetzt habt ihr die Leute schon auf eure Website gebracht, da könnt ihr doch eure App gleich selbst hosten und verteilen. Was man so hört soll das ja selbst auf Apple-Geräten irgendwie gehen. Du meinst wirklich, die Leute welche sich für euch interessieren, sind zu blöd das nicht zu wissen? Oder ihr könnt die App auch ganz streichen und das Ganze über einen Web Zugang lösen.

    Jetzt bitte nochmal mit Mitschreiben, was genau macht ihr jetzt um so viel besser wie Spotify?

  2. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: ChMu 15.05.19 - 09:58

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Aha, die wollen einfach nur was umsonst!

    Ja, wie es aussieht ist das wohl so.
    >
    > > Es gibt tausende von Apps welche nur mit extern gekauften Zugaengen
    > > funktionieren. Voellig normal. Wenn Du Deine eigenen Kunden bringst,
    > selber
    > > abrechnest und selber supportest, so kannst Du das tun. Wir machen es ja
    > > auch so.
    >
    > Ach, ihr wollt auch nur einfach eine Leistung von Apple umsonst! Ihr wollt
    > genau wie Spotify, dass sie eure App kostenlos im App-Store bewerben,
    > hosten und verteilen!

    Nein, wir wollen das Apple die App hosted und verteilt. Da Apple darauf besteht. Bewerben tut Apple sie nicht, ja sie taucht nicht mal in der Suche auf. Sie ist nur durch einen direkten Link von der Website erreichbar. Fuer den normalen AppStore Besucher gibt es sie nicht. Waere auch sinnlos da ohne Zugangs codes (von unserer Website) die App nur ein paar hundert MB Speicher blockieren wuerde.
    >
    > Ja, wo ist das Problem? Jetzt habt ihr die Leute schon auf eure Website
    > gebracht, da könnt ihr doch eure App gleich selbst hosten und verteilen.

    Warum das denn? Warum sollten wir uns Kosten aufhalsen fuer nichts? Dazu muessten wir die Verantwortung uebernehmen das die App keinen Mist baut auf den Geraeten und die Kunden muessten darauf vertrauen, das die App keinen Mist baut. Das werden sie ausserhalb des Stores kaum tun. Apple Geraete werden ja schliesslich genau wegen des geschlossenen Systems gekauft, es gibt wenigstens das Gefuehl das sich jemand kuemmert. Ansonsten kann ich ja Android nehmen. (Die App laeuft nicht unter Android)

    > Was man so hört soll das ja selbst auf Apple-Geräten irgendwie gehen.

    Es geht, wir hatten lange Zeit eine eigene Distribution. Aber es wurden zu viele und der Aufwand wurde zu hoch. Also haben wir uns entschlossen diese App in den store zu stellen. Spart Geld und die Kunden finden es besser.

    > Du
    > meinst wirklich, die Leute welche sich für euch interessieren, sind zu blöd
    > das nicht zu wissen?

    Nein, das habe ich ja auch nie behauptet. Aber sie wollen eben auch nicht nilly willy alles was rumfleucht von irgendwo installieren. Als Apple User weisst Du, die Apps kommen signiert aus dem Store. Alles andere ist Android. Und genau dagegen hast Du dich aktiv entschieden.

    > Oder ihr könnt die App auch ganz streichen und das
    > Ganze über einen Web Zugang lösen.

    Bei der Video App ginge das nicht, bei unseren TV Apps ginge das, was uns aber ebenfalls kosten wuerde. Also werden die ganz normal im Store gefuehrt. Schon in der Beschreibung steht, das man die Zugangsdaten des Providers eintragen muss (kostenpflichtig) um die App nutzen zu koennen. Natuerlich steht da keine Adresse zum Provider. Es gab die letzten Jahre keinerlei Schwierigkeiten, die Abos werden extern abgerechnet.
    >
    > Jetzt bitte nochmal mit Mitschreiben, was genau macht ihr jetzt um so viel
    > besser wie Spotify?

    Wir verlangen nicht laut schreiend einen kostenpflichtigen Service von Apple ohne dafuer zahlen zu wollen. Im Gegenteil, wir sind gluecklich das Apple uns den kostenlosen Zugang zu iOS Geraeten gibt. Der Gund warum wir extern abrechnen sind eindeutig die 30% Kommission, welche bei dem Preis fuer unsere App (mehrere hundert Euro) proportional zu hoch waere. Wenn Apple den Preis deckeln wuerde, sagen wir 30% aber maximal $20 zB, wuerden wir natuerlich liebend gerne die ganze Sache komplett abgeben. Aber so ist es einfach zu viel. Die 30% Regel bezw 15% bei Abos ist ok und gerechtfertigt bei normalen $1-$10 Apps, aber wird ueberproportional teuer bei teureren Apps.

  3. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: 1ras 15.05.19 - 14:19

    Ich lese hier nur es würde bei euch Kosten verursachen und euren Nutzern Umstände bereiten, also lässt ihr lieber eure App kostenlos von Apple bereitstellen. Also genau wie Spotify.

    Dass sich eine relevante Nutzermenge aktiv wegen des geschlossenen Systems für Apple entscheidet, wäre zu belegen. In der Regel werden die Nutzer dies und dessen Nachteile erst hinterher feststellen. Die Klage in welche es in diesem Artikel geht, zeigt dies ja bereits.

    Spotify verlangt im Übrigen keinen kostenpflichtigen Service von Apple ohne dafür zahlen zu wollen. Damit würdest du unterstellen, Spotify möchte die Zahlungsabwicklung von Apple kostenlos nutzen und dies ist nicht der Fall.

  4. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: me2 15.05.19 - 19:17

    Nö. Geht nicht! Nicht einmal, wenn du eine großes Unternehmen wie Facebook oder Google bist. Siehe:

    https://www.golem.de/news/zertifikatsrueckruf-apple-loest-grosse-probleme-in-der-facebook-zentrale-aus-1901-139092.html

    https://www.golem.de/news/ios-apple-stellt-zertifikate-fuer-google-und-facebook-wieder-her-1902-139123.html

  5. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: ChMu 15.05.19 - 20:18

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lese hier nur es würde bei euch Kosten verursachen und euren Nutzern
    > Umstände bereiten, also lässt ihr lieber eure App kostenlos von Apple
    > bereitstellen. Also genau wie Spotify.

    Die Nutzer haben keinerlei Umstaende. Wieso? Und ja, wie Spotify lassen wir die App gratis von Apple hosten. Das sind die Regeln. Apple will das so. Ist doch ok?
    >
    > Dass sich eine relevante Nutzermenge aktiv wegen des geschlossenen Systems
    > für Apple entscheidet, wäre zu belegen. In der Regel werden die Nutzer dies
    > und dessen Nachteile erst hinterher feststellen. Die Klage in welche es in
    > diesem Artikel geht, zeigt dies ja bereits.

    Welche Nachteile meinst Du genau?
    >
    > Spotify verlangt im Übrigen keinen kostenpflichtigen Service von Apple ohne
    > dafür zahlen zu wollen. Damit würdest du unterstellen, Spotify möchte die
    > Zahlungsabwicklung von Apple kostenlos nutzen und dies ist nicht der Fall.

    Doch, genau das wollen sie. Die Regeln besagen, das man in der App keinerlei Link oder Werbung fuer den Service setzen darf. Ganz einfach. Glasklar. Spotify versucht seit Jahren das zu umgehen, sei es durch links auf andere Websites die dann zum Zahlen gehen, oder einen “get more” Button, sie testen immer wieder die patience von Apple auf und sind dann immer die benachteiligten. “No fair” bohu. Sie brauchen einfach nur die Regeln zu befolgen und gut ist. Schaffen alle anderen auch. Egal ob SKY, Dazn, Ziggo, VOIP, VPNs oder sonstwer , alle kassieren auf eigene Rechnung. Nur Spotify meint eine extra Wurst haben zu muessen. Geht eben nicht. Entweder ueber Apple kassieren und 15% abdruecken oder selbst kassieren und was auch immer bezahlen. Beides geht eben nicht, schon gar nicht guenstiger als im AppStore, also das was Spotify ebenfalls versucht hat.
    Es gibt ueber 1,5Mio Apps im Store, einige dutzend sind staendig am meckern, Spotify immer als erster aber es ist immer Apple Schuld?
    Wir sind seit ueber 7 Jahren im Store und fahren ein paar Millionen Umsaetze. Nie ein Problem gehabt. Nie eine Kommission gezahlt. Es geht also.

  6. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: 1ras 16.05.19 - 00:04

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich lese hier nur es würde bei euch Kosten verursachen und euren Nutzern
    > > Umstände bereiten, also lässt ihr lieber eure App kostenlos von Apple
    > > bereitstellen. Also genau wie Spotify.
    >
    > Die Nutzer haben keinerlei Umstaende. Wieso? Und ja, wie Spotify lassen wir
    > die App gratis von Apple hosten. Das sind die Regeln. Apple will das so.
    > Ist doch ok?

    Wenn die Nutzer keinerlei Umstände haben, dann hostet die App doch einfach selbst.
    Wenn ihr hingegen eine Leistung von Apple gratis nutzt, dann könnt ihr das nicht anderen vorwerfen.

    > > Dass sich eine relevante Nutzermenge aktiv wegen des geschlossenen
    > Systems
    > > für Apple entscheidet, wäre zu belegen. In der Regel werden die Nutzer
    > dies
    > > und dessen Nachteile erst hinterher feststellen. Die Klage in welche es
    > in
    > > diesem Artikel geht, zeigt dies ja bereits.
    >
    > Welche Nachteile meinst Du genau?

    Die Nachteile weswegen nun Nutzer klagen.

    > > Spotify verlangt im Übrigen keinen kostenpflichtigen Service von Apple
    > ohne
    > > dafür zahlen zu wollen. Damit würdest du unterstellen, Spotify möchte
    > die
    > > Zahlungsabwicklung von Apple kostenlos nutzen und dies ist nicht der
    > Fall.
    >
    > Doch, genau das wollen sie. Die Regeln besagen, das man in der App
    > keinerlei Link oder Werbung fuer den Service setzen darf. Ganz einfach.
    > Glasklar. Spotify versucht seit Jahren das zu umgehen, sei es durch links
    > auf andere Websites die dann zum Zahlen gehen, oder einen “get
    > more” Button, sie testen immer wieder die patience von Apple auf und
    > sind dann immer die benachteiligten. “No fair” bohu. Sie
    > brauchen einfach nur die Regeln zu befolgen und gut ist. Schaffen alle
    > anderen auch.

    Apple scheint die Regeln ja keinesfalls so eng zu sehen, schließlich nutzen sie für ihren eigenen Musikdienst Push-Notifications um auf besondere Angebote aufmerksam zu machen, was nach ihren eigenen Regeln eigentlich nicht gestattet ist.

    Oder gelten die Regeln etwa nur für andere? Ja dann liegt natürlich eine Wettbewerbsverzerrung vor, Spotify hat die EU-Kommission zurecht darauf aufmerksam gemacht, die EU-Kommission ermittelt zurecht gegen Apple und am Ende wird Apple auch zurecht dafür verurteilt werden. Also alles gut.

  7. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: ChMu 16.05.19 - 00:44

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1ras schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich lese hier nur es würde bei euch Kosten verursachen und euren
    > Nutzern
    > > > Umstände bereiten, also lässt ihr lieber eure App kostenlos von Apple
    > > > bereitstellen. Also genau wie Spotify.
    > >
    > > Die Nutzer haben keinerlei Umstaende. Wieso? Und ja, wie Spotify lassen
    > wir
    > > die App gratis von Apple hosten. Das sind die Regeln. Apple will das so.
    > > Ist doch ok?
    >
    > Wenn die Nutzer keinerlei Umstände haben, dann hostet die App doch einfach
    > selbst.

    Warum sollten wir das tun? Das wuerde uns Geld und Resources kosten.

    > Wenn ihr hingegen eine Leistung von Apple gratis nutzt, dann könnt ihr das
    > nicht anderen vorwerfen.

    Wir nehmen die Store Leistungen von Apple nicht in Anspruch. Weder macht Apple fuer uns Werbung, noch bringen sie Kunden. Sie schreiben keine invoices, senden uns kein Geld, haben keinen Inkasso service fuer uns oder KK Abrechnungen. Das hosting schreiben sie so vor, da kann man nichts gegen machen.
    >
    > > > Dass sich eine relevante Nutzermenge aktiv wegen des geschlossenen
    > > Systems
    > > > für Apple entscheidet, wäre zu belegen. In der Regel werden die Nutzer
    > > dies
    > > > und dessen Nachteile erst hinterher feststellen. Die Klage in welche
    > es
    > > in
    > > > diesem Artikel geht, zeigt dies ja bereits.
    > >
    > > Welche Nachteile meinst Du genau?
    >
    > Die Nachteile weswegen nun Nutzer klagen.

    Weswegen klagen sie denn? Die off chance das eine App 10c billiger wird wenn man auf die Sicherheit pfeift und irgendwas installieren kann was aus dubiosen Quellen kommt? DAS ist der Dealbreaker?
    >
    > > > Spotify verlangt im Übrigen keinen kostenpflichtigen Service von Apple
    > > ohne
    > > > dafür zahlen zu wollen. Damit würdest du unterstellen, Spotify möchte
    > > die
    > > > Zahlungsabwicklung von Apple kostenlos nutzen und dies ist nicht der
    > > Fall.
    > >
    > > Doch, genau das wollen sie. Die Regeln besagen, das man in der App
    > > keinerlei Link oder Werbung fuer den Service setzen darf. Ganz einfach.
    > > Glasklar. Spotify versucht seit Jahren das zu umgehen, sei es durch
    > links
    > > auf andere Websites die dann zum Zahlen gehen, oder einen “get
    > > more” Button, sie testen immer wieder die patience von Apple auf
    > und
    > > sind dann immer die benachteiligten. “No fair” bohu. Sie
    > > brauchen einfach nur die Regeln zu befolgen und gut ist. Schaffen alle
    > > anderen auch.
    >
    > Apple scheint die Regeln ja keinesfalls so eng zu sehen, schließlich nutzen
    > sie für ihren eigenen Musikdienst Push-Notifications um auf besondere
    > Angebote aufmerksam zu machen, was nach ihren eigenen Regeln eigentlich
    > nicht gestattet ist.

    Das war in der Tat keine gute Sache. Wurde allerdings abgestellt und betraf nur User welche explizit eingewilligt hatten, Werbung von Apple zu bekommen.
    >
    > Oder gelten die Regeln etwa nur für andere? Ja dann liegt natürlich eine
    > Wettbewerbsverzerrung vor, Spotify hat die EU-Kommission zurecht darauf
    > aufmerksam gemacht, die EU-Kommission ermittelt zurecht gegen Apple und am
    > Ende wird Apple auch zurecht dafür verurteilt werden. Also alles gut.

    Das bezweifle ich doch sehr. Die Kommission kennt nur eine Seite, nun lass sie mal untersuchen. Wir haben Spotify lange beobachtet, seit nun 10 Jahren und wir (ich meine von Entwickler Seite) sind immer wieder erstaunt gewesen wie teilweise extrem arrogant Spotify gegen die Regeln verstoesst um dann Apple die Schuld zu geben.
    Wenn man in einem Geschaeft eines anderen etwas verkaufen oder anbieten will, so muss man sich an dessen Regeln halten. Sonst wird man rausgeschmissen.
    Ich bin selber Spotify Kunde, premium Kunde, und wegen der Millionen User welche diesen Service nutzen duerfte Apple ihn im Store lassen. Aber Opfer sind sie mitnichten.

  8. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: 1ras 16.05.19 - 01:33

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
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    > -----
    > > ChMu schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > 1ras schrieb:
    > > >
    > >
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    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Ich lese hier nur es würde bei euch Kosten verursachen und euren
    > > Nutzern
    > > > > Umstände bereiten, also lässt ihr lieber eure App kostenlos von
    > Apple
    > > > > bereitstellen. Also genau wie Spotify.
    > > >
    > > > Die Nutzer haben keinerlei Umstaende. Wieso? Und ja, wie Spotify
    > lassen
    > > wir
    > > > die App gratis von Apple hosten. Das sind die Regeln. Apple will das
    > so.
    > > > Ist doch ok?
    > >
    > > Wenn die Nutzer keinerlei Umstände haben, dann hostet die App doch
    > einfach
    > > selbst.
    >
    > Warum sollten wir das tun? Das wuerde uns Geld und Resources kosten.

    Solange ihr selbst Gratis-Leistungen von Apple nutzt, könnt ihr dies nicht anderen zum Vorwurf machen.

    > > Wenn ihr hingegen eine Leistung von Apple gratis nutzt, dann könnt ihr
    > das
    > > nicht anderen vorwerfen.
    >
    > Wir nehmen die Store Leistungen von Apple nicht in Anspruch.

    Selbstverständlich nehmt ihr diese in Anspruch, wenn eure App durch Apple gehostet und verteilt wird.

    > > > > Dass sich eine relevante Nutzermenge aktiv wegen des geschlossenen
    > > > Systems
    > > > > für Apple entscheidet, wäre zu belegen. In der Regel werden die
    > Nutzer
    > > > dies
    > > > > und dessen Nachteile erst hinterher feststellen. Die Klage in welche
    > > es
    > > > in
    > > > > diesem Artikel geht, zeigt dies ja bereits.
    > > >
    > > > Welche Nachteile meinst Du genau?
    > >
    > > Die Nachteile weswegen nun Nutzer klagen.
    >
    > Weswegen klagen sie denn? Die off chance das eine App 10c billiger wird
    > wenn man auf die Sicherheit pfeift und irgendwas installieren kann was aus
    > dubiosen Quellen kommt? DAS ist der Dealbreaker?

    30 % Umsatzbeteiligung für einen Zahlungsdienstleister scheint mir eher unüblich zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lidl, Aldi und Co. an ihren Zahlungsdienstleister 30 % ihres Umsatzes abführen. Das Produkt wird für den Endkunden dadurch auch sicher nicht günstiger werden. Man könnte hierfür als Beleg wieder die Spotify-App aufführen, wo für Apple-Nutzer das Produkt eine zeit lang deutlich teurer war.

    > > > > Spotify verlangt im Übrigen keinen kostenpflichtigen Service von
    > Apple
    > > > ohne
    > > > > dafür zahlen zu wollen. Damit würdest du unterstellen, Spotify
    > möchte
    > > > die
    > > > > Zahlungsabwicklung von Apple kostenlos nutzen und dies ist nicht der
    > > > Fall.
    > > >
    > > > Doch, genau das wollen sie. Die Regeln besagen, das man in der App
    > > > keinerlei Link oder Werbung fuer den Service setzen darf. Ganz
    > einfach.
    > > > Glasklar. Spotify versucht seit Jahren das zu umgehen, sei es durch
    > > links
    > > > auf andere Websites die dann zum Zahlen gehen, oder einen “get
    > > > more” Button, sie testen immer wieder die patience von Apple auf
    > > und
    > > > sind dann immer die benachteiligten. “No fair” bohu. Sie
    > > > brauchen einfach nur die Regeln zu befolgen und gut ist. Schaffen alle
    > > > anderen auch.
    > >
    > > Apple scheint die Regeln ja keinesfalls so eng zu sehen, schließlich
    > nutzen
    > > sie für ihren eigenen Musikdienst Push-Notifications um auf besondere
    > > Angebote aufmerksam zu machen, was nach ihren eigenen Regeln eigentlich
    > > nicht gestattet ist.
    >
    > Das war in der Tat keine gute Sache. Wurde allerdings abgestellt und betraf
    > nur User welche explizit eingewilligt hatten, Werbung von Apple zu
    > bekommen.

    Aha, wenn also ein Spotify-Nutzer explizit einwilligt, Werbung von Spotify zu bekommen, dann darf Spotify auch die Appstore-Regeln in den Wind schießen?

    > > Oder gelten die Regeln etwa nur für andere? Ja dann liegt natürlich eine
    > > Wettbewerbsverzerrung vor, Spotify hat die EU-Kommission zurecht darauf
    > > aufmerksam gemacht, die EU-Kommission ermittelt zurecht gegen Apple und
    > am
    > > Ende wird Apple auch zurecht dafür verurteilt werden. Also alles gut.
    >
    > Das bezweifle ich doch sehr. Die Kommission kennt nur eine Seite, nun lass
    > sie mal untersuchen. Wir haben Spotify lange beobachtet, seit nun 10 Jahren
    > und wir (ich meine von Entwickler Seite) sind immer wieder erstaunt gewesen
    > wie teilweise extrem arrogant Spotify gegen die Regeln verstoesst um dann
    > Apple die Schuld zu geben.
    > Wenn man in einem Geschaeft eines anderen etwas verkaufen oder anbieten
    > will, so muss man sich an dessen Regeln halten. Sonst wird man
    > rausgeschmissen.
    > Ich bin selber Spotify Kunde, premium Kunde, und wegen der Millionen User
    > welche diesen Service nutzen duerfte Apple ihn im Store lassen. Aber Opfer
    > sind sie mitnichten.

    Opfer sind sie schon deshalb, weil sie gegenüber dem eigenen Musikdienst von Apple schlechter gestellt sind. Bei Apple wandern die Appstore-Gebühren nur von der linken in die rechte Hosentasche. Bei Spotify sind sie hingegen weg, da sie in Apples Hosentasche gewandert sind. Auch dadurch wird der Wettbewerb verzerrt.

  9. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: blubberer 16.05.19 - 12:08

    Apple kann ja wohl selbst bestimmen, was sie auf ihren Geräten machen oder nicht zulassen. Achtung Autovergleich: Verklag mal BMW weil ich den Motor von MB nicht in meinem 5er nutzen kann (Steuersoftware usw).

    Und was ausser acht gelassen wird: Meist ähneln sich die Preise gleicher Apps im Apple und Playstore. Und noch dazu kann man im Aüple Store auch andere Preise vergeben außerhalb des Standard Schemas. Macht nur keiner.

    Und als nächstes möchte ich bitte, das meine Switch Spiele auf der XBox laufen und umgekehrt. Weil mein Zelda kann ich nur via Nintendo kaufen (direkt und indirekt) und nur auf meiner Switch nutzen.... Monopol!!!

  10. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: /mecki78 16.05.19 - 16:18

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf einem iPhone gibt es keine legale Möglichkeit Apps aus anderen Quellen
    > zu erwerben. PUNKT.

    Muss es auch nicht, denn zum einen muss Apple gar keine Apps auf dem iPhone zulassen und zum anderen musst du dir kein iPhone zulegen. Die Tatsache, dass in deinem Drucker der Marke X nur Tintenpatronen der Marke X funktionieren heißt nicht, dass der Druckerhersteller ein Monopol hat. Das hätte er nur dann, wenn er der einzige Druckerhersteller wäre.

    > Steam, Epic, etc. Auch hier gibt es bis auf die Deals der Devs/Publisher
    > nichts, was mich zu einem Store zwingt.

    Außer die Tatsache, dass diverse Spiele nur über Steam angeboten werden und ich diese Spiele weder kaufen, noch herunterladen noch überhaupt starten kann, wenn ich nicht Steam installiere und für das alles über die Steam Plattform gehen. Niemand zwingt einen Spielehersteller Steam zu benutzen, aber es zwingt auch niemand einen Spielehersteller überhaupt sein Spiel für iPhone anzubieten. Es gibt kein Anrecht darauf, ein Fremdgerät mit Zubehör versorgen können zu dürfen.

    /Mecki

  11. Re: Apple App-Store vs. Rest-Der-Welt

    Autor: 1ras 16.05.19 - 16:28

    BMW muss so wie jeder andere Fahrzeughersteller, freien Werkstätten einen diskriminierungsfreien Zugang zu technischen Informationen bereitstellen. BMW darf freie Werkstätten nicht schlechter stellen als ihre eigenen Vertragswerkstätten. BMW darf den Zugang zu technischen Informationen für freie Werkstätten nicht erschweren oder verweigern. BMW darf die Gewährleistung des Fahrzeugs nicht davon abhängig machen, ob die Wartung in einer Vertragswerkstatt durchgeführt oder Original-Ersatzteile verwendet wurden.

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