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Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

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  1. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: AllDayPiano 15.05.19 - 08:55

    Du sprichst genau das Kernproblem der Vertrauensarbeitszeit an.

    Solange es nur um +-10 Minuten geht, ist alles in Butter. Aber wenn es mal um einen halben oder ganzen Tag Urlaub geht, der auf Überzeit genommen wird, wird seitens der AGs ganz schnell die Bremse reingedonnert.

    Und genau da fängt das System an, ungerecht zu werden.

    Durchsetzen kann sich nur der, der ohnehin schon die Stunden mitschreibt, um dann zum Chef zu sagen: "Hör mal - ich hab hier in Summe 23 Überstunden in den letzten zwei Monaten gemacht. ich denke drei Tage für ein langes Wochenende sind durchaus drinnen".

    Worin besteht da jetzt aber nochmal der Unterschied zu einer verpflichtenden Zeiterfassung?

    Oder man denke an all die Kassierer, die das Zählen der Kasse auf Freizeit machen müssen, weil der AG sagt: Um 8 schließt der Laden, da endet die Arbeitszeit. Und nein, das ist kein Einzelfall, sondern in der Branche gängige Praxis!

  2. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: lestard 15.05.19 - 13:50

    Ich wollte nur darstellen, dass die großzügige Auslegung der Arbeitszeit nicht nur von Arbeitgebern ausgenutzt werden kann, sondern auch von Arbeitnehmern. Und eine Änderung ist deshalb nicht ausschließlich zu lasten von AGs sondern kann auch ANs das Leben etwas schwerer machen.

  3. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: quineloe 15.05.19 - 14:57

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Bitte? Es schafft ein Gefühl der Kontrolle und nichts anderes. Vor allem in
    > der IT sind Raucherpausen doch überhaupt kein Problem (und das sagt dir ein
    > Nichtraucher!).

    Und dieser Nichtraucher hier sagt dir, dass er keinen Bock mehr auf eine Raucherfirma hat, in der jeder Raucher 1 Stunde zusätzliche Pausenzeit bekommt, weil es eben keine echte Zeiterfassung mit Pausen für so etwas gegeben hat.

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  4. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: ralf.wenzel 15.05.19 - 20:33

    Der Nichtraucher möge mir erklären, warum ich ausstempeln muss, wenn ich eine rauchen gehe, aber nicht, wenn ich Kaffee kochen gehe und mich während der Zeit mit einem Kollegen über Fußball unterhalte.

    So ist das bei meinem derzeitigen Kunden.

    Ich behaupte: Wenn ich rauchen gehe, höre ich nicht auf zu arbeiten. Software-Entwicklung ist Kopfarbeit, insofern arbeite ich sogar weiter, wenn ich K*cken gehe.



    Ralf

  5. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: Smolo 15.05.19 - 20:59

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es tut mir leid, aber durch den Mangel an Arbeitszeitfestellung haben in
    > > erster Linie mal Arbeitgeber einen besseren Stand,
    > Stimmt nicht. Keiner hindert dich daran, auf die Uhr zu gucken wann du
    > gekommen bist und wann du gehst. Ich mag Arbeite gerne nach dem Modell und
    > ich weiß sehr wohl, wann ich Überstunden mache und wann ich abbaue.
    >
    > > Dass der EuGH dieser Praxis nun einen Riegel vorschiebt, ist längst
    > > überfällig gewesen.
    > Nö.
    >
    > > Ja es stimmt, die Zeiterfassung stellt einen zusätzlichen Aufwand dar,
    > aber
    > > nur für Arbeitgeber
    > Nein - im Gegenteil. ES stellt zusätzlichen Aufwand für den MA da. Und
    > darauf hab ich keinen Bock.
    >
    > > Angestellten buckeln lässt. Alle anderen AGs haben sich schon vor Jahren
    > > eine Stechuhr zugelegt (und sei es nur eine für 300 Euro von ELV). Das
    > > verschafft Arbeitgebern UND Arbeitnehmern die Sicherheit und das Gefühl,
    > > nicht betrogen zu werden
    > Bitte? Es schafft ein Gefühl der Kontrolle und nichts anderes. Vor allem in
    > der IT sind Raucherpausen doch überhaupt kein Problem (und das sagt dir ein
    > Nichtraucher!). Oder das die Leute hier am Tischkicker sind. Mir steht es
    > frei pausen einzulegen und zu machen (wie ich jetzt gerade). Wir arbeiten
    > am Sprint und der muss passen. Alles andere ist doch sowas von egal.
    >
    > > Klar - das Homeoffice ist ein Problemfall. Für den gilt es Lösungen zu
    > > suchen. Aber auch hierfür gibt es bereits Software. Oder die klassische
    > > Vertrauensbasis. Auch daheim kann ein MA seine Arbeitszeit jederzeit
    > > unterbrechen (vulgo ausstempeln) und fortsetzen.
    > Außer Vertrauen funktioniert hier auch nichts.

    Sorry aber das ist absoluter Blödsinn was du erzählst. Ich kenne beides bis hin zur echten Stechuhr und sehe im digitalen Zeitalter überhaupt kein Problem und begrüße diese Gesetzgebung.

    Jeder von uns hängt in einem System drinnen Bereitschaft, Kinder, Service Zeiten und am Besten noch in beliebigen Konstellationen. Klar wenn du frisch von der Uni kommst spielt das alles keine Rolle und du arbeitest auch mal freiwillig 16h aber in realen Leben mit Verantwortung und Pflichten sieht das auf einmal anders aus.

    Wo du ein Problem hast digital einzustempeln wenn du grad wieder 3h am Rechner sitzt verstehe ich nicht und das hat auch nichts mit Toilettengängen, Raucherregelungen und einer detaillierten Kontrolle zu tun.

    Was noch dazu kommt und viele vergessen ist der Versicherungsschutz der ist nämlich speziell im HomeOffice nicht gegeben! Und hier kommt jetzt ein ganz krasses Problem auf...im Arbeitsvertrag steht Arbeitszeit entsprechend der gesetzlichen Gegebenheit, Überstunden sind abgegolten usw. was zum Beispiel in München sogar ein Graubereich ist da hier jeder über der Bemessungsgrenze liegt. Wenn du jetzt mal wegen dem bevorstehenden Release am We arbeitest kräht kein Hahn danach wenn du aber den Ausgleichen nehmen möchtest, musst du allein wegen Vertretung und Versicherungsschutz brav den AG Fragen ob dies Oberhaupt in Ordnung ist!

    Es gibt nebenbei genug Studien / Umfragen das die reguläre Arbeitszeit bei 43-45h die Woche liegt und dann kommen schnell sehr viele Arbeitsplätze zusammen. Und die MA verbrennen sich weil zu den reinen Arbeitsstunden noch 10h Fahrzeit dazukommen!

  6. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: quineloe 15.05.19 - 22:19

    1. eine kurzzeitige Arbeitsunterbrechung um Kaffee zu holen von zwei Minuten ist etwas anderes als eine zehnminütige Raucherpause.
    2. Ihr Raucher geht ja rauchen. UND Kaffee holen. Es ist ja keine Entweder-Oder Geschichte mit dem Rauchen und dem Kaffee.

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  7. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: Eheran 15.05.19 - 23:03

    Dir ist aber auch klar, dass das dann schon strafrechtlich relevante Sachen sind, ja...?
    So vorsätzlich die Zeiten fälschen, Versicherungsschutz usw.
    Hättest du das gemeldet, dann wäre(n) Kopf/Köpfe gerollt.

  8. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: Eheran 15.05.19 - 23:04

    >zusätzliche 15 Sekunden zum Ein- und Ausstempeln zu investieren.
    Die Stempeluhr ist am Eingang. Das sind maximal 2s.

  9. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: ralf.wenzel 16.05.19 - 02:34

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. eine kurzzeitige Arbeitsunterbrechung um Kaffee zu holen von zwei
    > Minuten ist etwas anderes als eine zehnminütige Raucherpause.
    > 2. Ihr Raucher geht ja rauchen. UND Kaffee holen. Es ist ja keine
    > Entweder-Oder Geschichte mit dem Rauchen und dem Kaffee.

    1. Ich sprach vom Kaffeekochen.

    2. Was zu beweisen wäre. Ich z. B. rauche zwar, trinke aber keinen Kaffee während der Arbeitszeit.

    Und ohne eine Differenzierung, ob die Zeit produktiv genutzt wird, ist es definitiv ungerecht.


    Ralf

  10. Re: Doofes Genöhle einer ausbeuterischen Branche!

    Autor: quineloe 16.05.19 - 08:50

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > 1. Ich sprach vom Kaffeekochen.
    >
    Aha, da gibt es endlich einer zu. Die Raucher nehmen sich nur Kaffee, und kochen ihn nicht ;)


    > 2. Was zu beweisen wäre. Ich z. B. rauche zwar, trinke aber keinen Kaffee
    > während der Arbeitszeit.

    Oha. Ich trinke auch keinen Kaffee. Und Rauche nicht.
    Was mir bei der letzten Raucherabteilung nun mal aufgefallen ist, bei der es keine Zeiterfassung gab, ist dass der durchschnittliche Raucher 4-5x am Tag Kaffee holen gegangen ist, sich mit dem Kaffee ins Raucherzimmer bequemt hat und dort dann 10 Minuten lang mit anderen Rauchern geratscht hat. Und da ging es meist um Game of Thrones, Walking Dead, Star Wars oder WoW - aber definitiv nicht um Arbeit.

    Egal was der Raucher alles an Arbeitsunterbrechungen macht und was nicht, das Rauchen kommt eben noch on top oben drauf.

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