1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Xen - Virtualisierung reif für den…

Immer diese merkwürdigen Fragen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Immer diese merkwürdigen Fragen

    Autor: RipClaw 14.08.06 - 22:20

    Ist Xen reif für den Unternehmenseinsatz ?

    Da einige Unternehmen die ich kenne es einsetzen würde ich mal prompt sagen: Ja.

    Komisch das sowas keiner bei Windows oder anderen Hochglanzprodukten fragt.

    Ich habe noch niemanden fragen gehört:
    Ist Win2003 Server für den Unternehmenseinsatz geeigenet ?
    Ist VMWare ESX für den Unternehmeneinsatz geeignet ?
    Ist .... für den Unternehmenseinsatz geeignet ?

    Da setzen sie es einfach ein aber bei freier Software wird ewig diskutiert.

    Sicher Xen kann keine Hochglanzpackung vorweisen, keine aufwendig erstellten Werbebroschüren und keine ewig teueren Zertifikate.
    Es funktioniert halt einfach und wenn man sehen will wie gut oder schlecht es ist sollte man es einfach mal ausprobieren. Kostet ja nichts.

    Solche selbsternannten Experten und Unternehmenssprecher gehen mir sowas von auf den Keks ich kann es keinem sagen.

  2. Re: Immer diese merkwürdigen Fragen

    Autor: nil 14.08.06 - 22:24

    RipClaw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ist Xen reif für den Unternehmenseinsatz ?
    >
    > Da einige Unternehmen die ich kenne es einsetzen
    > würde ich mal prompt sagen: Ja.
    *snip*
    >
    > Solche selbsternannten Experten und
    > Unternehmenssprecher gehen mir sowas von auf den
    > Keks ich kann es keinem sagen.
    >

    Geht mir ebenso, aber die Realität sieht eben anders aus. Wir haben ein nicht-zertifiziertes Linux in den Einsatz gebracht (Debian), und im öffentlichen Bereich dafür eins auf die Mütze bekommen, die wollen offenbar nur RHEL einsetzen weil "das ist ja zertifiziert". Luschen.

  3. Re: Immer diese merkwürdigen Fragen

    Autor: RipClaw 14.08.06 - 23:01

    nil schrieb:

    > Geht mir ebenso, aber die Realität sieht eben
    > anders aus. Wir haben ein nicht-zertifiziertes
    > Linux in den Einsatz gebracht (Debian), und im
    > öffentlichen Bereich dafür eins auf die Mütze
    > bekommen, die wollen offenbar nur RHEL einsetzen
    > weil "das ist ja zertifiziert". Luschen.

    Und dann wundern sich einige über die hohen Ausgaben im öffentlichen Bereich.

    Eine Zertifizierung ist an sich nichts wert, wenn das Produkt nicht den Richtlinien der Zertifizierung entsprechend eingesetzt wird, und das ist selten der Fall.

    z.B. recht bekannt ist ja die EAL4 Zertifzierung für Windows 2000.
    Wenn man sich an diese Kriterien der EAL4 Zertifizierung halten müsste, dann ist das ein Win2000 SP3 und einem definierten Patchstand, das nur im Intranet und mit ziemlich riegieden Sicherheitseinstellungen eingesetzt wird.
    In der Praxis kann man das so nicht einsetzen.

  4. Re: Immer diese merkwürdigen Fragen

    Autor: cg 15.08.06 - 11:16

    nil schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist Xen reif für den Unternehmenseinsatz
    > ?
    >
    > Da einige Unternehmen die ich kenne
    > es einsetzen
    > würde ich mal prompt sagen: Ja.
    > *snip*
    > >
    > Solche selbsternannten Experten
    > und
    > Unternehmenssprecher gehen mir sowas von
    > auf den
    > Keks ich kann es keinem sagen.
    >
    > Geht mir ebenso, aber die Realität sieht eben
    > anders aus. Wir haben ein nicht-zertifiziertes
    > Linux in den Einsatz gebracht (Debian), und im
    > öffentlichen Bereich dafür eins auf die Mütze
    > bekommen, die wollen offenbar nur RHEL einsetzen
    > weil "das ist ja zertifiziert". Luschen.

    Hi,
    hat aber auch seine Vorteile auf RHEL oder Vergleichbares zu setzen. z.B.
    - professioneller Support
    - definierte SLAs
    - einfachere Systempflege da nicht zig verschiedene Distris
    - binärkompatibilität
    - garantierte Funktionalität auch von third Party Produkten (z.B. ERP-Systemen)
    - usw. usw.

    Und mal Hand aufs Herz - was ist mit einem Debian da wirklich gespart (ich mag Debian, wo es hinpasst!)? Die "paar" Euro fallen doch im Verhältnis zum ERP wirklich gar nicht auf.
    Und wenn es partout gratis sein soll dann nimm doch CentOS.
    Gruß

  5. Re: Immer diese merkwürdigen Fragen

    Autor: Also i hob 15.08.06 - 13:35

    ich hab da schon mit rhel und susen gearbeitet, weil thirdparty produkt "support on rhel & suse only" war. NAja, das dort zu installieren (entschuldige, aber software installieren auf diesen system ist einfach steinzeitpfuikotzbaehscheisse) hab ich net hingekriegt. Konnte jedoch ohne probleme alles von Hand auf meinem Gentoo oder Debian installieren, halt bisschen anpassen und die installer überlisten.

    NAja, kaggens...

  6. Re: Immer diese merkwürdigen Fragen

    Autor: RipClaw 15.08.06 - 19:46

    cg schrieb:

    > Hi,
    > hat aber auch seine Vorteile auf RHEL oder
    > Vergleichbares zu setzen. z.B.
    > - professioneller Support

    Bei erfahrenen Leuten wird der Support kaum genutzt.

    > - definierte SLAs
    > - einfachere Systempflege da nicht zig
    > verschiedene Distris

    Das hat mit RedHat Enterprise nichts zu tun. Was du meinst ist eine homogene Serverlandschaft im Unternehmen.
    Das kann man auch mit jeder anderen Distribution hinbekommen.

    > - binärkompatibilität

    Meinst du zu RedHat zertifizierten Produkten ?

    > - garantierte Funktionalität auch von third Party
    > Produkten (z.B. ERP-Systemen)
    > - usw. usw.
    >
    > Und mal Hand aufs Herz - was ist mit einem Debian
    > da wirklich gespart (ich mag Debian, wo es
    > hinpasst!)? Die "paar" Euro fallen doch im
    > Verhältnis zum ERP wirklich gar nicht auf.

    Wenn du die Kosten für RedHat Enterprise mit ein paar Euro bezeichnest, dann hast du vermutlich zuviel Geld.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ITEOS, verschiedene Standorte
  2. INNEO Solutions GmbH, Leipzig
  3. finanzen.de, Berlin
  4. SIZ GmbH, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Computer Vision: Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen
Computer Vision
Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen

Mit den Services von Amazon, IBM, Microsoft und Google kann jeder recht einfach Bilder analysieren, ohne die genauen Mechanismen dahinter zu kennen. Die Anwendungen unterscheiden sich aber stark - vor allem im Funktionsumfang.
Von Miroslav Stimac

  1. Überwachung Bündnis fordert Verbot von Gesichtserkennung
  2. Videoüberwachung SPD-Chefin gegen Pläne für automatische Gesichtserkennung
  3. China Bürger müssen für Mobilfunkverträge ihre Gesichter scannen

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Concept One ausprobiert: Oneplus lässt die Kameras verschwinden
Concept One ausprobiert
Oneplus lässt die Kameras verschwinden

CES 2020 Oneplus hat sein erstes Konzept-Smartphone vorgestellt. Dessen einziger Zweck es ist, die neue ausblendbare Kamera zu zeigen.
Von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth LE Audio Neuer Standard spielt parallel auf mehreren Geräten
  2. Streaming Amazon bringt Fire TV ins Auto
  3. Thinkpad X1 Fold im Hands-off Ein Blick auf Lenovos pfiffiges Falt-Tablet

  1. Gegen Huawei: Telefónica Deutschland setzt auf Open-RAN-Architektur
    Gegen Huawei
    Telefónica Deutschland setzt auf Open-RAN-Architektur

    Auch wenn Telefónica Deutschland Huawei verteidigt, will man gerne unabhängig werden. Dafür will der Konzern auch in Deutschland Open RAN einsetzen.

  2. 10-nm-Prozessor: Intel-Benchmarks zeigen Ice-Lake-Rückstand
    10-nm-Prozessor
    Intel-Benchmarks zeigen Ice-Lake-Rückstand

    Eigentlich wollte Intel demonstrieren, wie viel besser die eigenen Ultrabook-Chips verglichen mit AMDs (alten) Ryzen-Modellen abschneiden. Dabei zeigt sich aber auch, dass die 10-nm-Ice-Lake-Prozessoren zumindest CPU-seitig langsamer sind als ihre 14-nm-Comet-Lake-Pendants.

  3. Videoportale: Mixer legt wesentlich stärker zu als Twitch
    Videoportale
    Mixer legt wesentlich stärker zu als Twitch

    Das auf Gaming spezialisierte Videoportal Twitch ist 2019 weiter gewachsen, aber der Konkurrent Mixer von Microsoft konnte noch viel stärker zulegen. Das zeigen neue Marktdaten. Grund für die unterschiedliche Entwicklung dürften millionenschwere Wechsel von Ninja und anderen Streamern sein.


  1. 18:14

  2. 17:49

  3. 17:29

  4. 17:10

  5. 17:01

  6. 16:42

  7. 16:00

  8. 12:58