Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz…

Bei uns in Österreich eher verpönt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Bei uns in Österreich eher verpönt

    Autor: hattabatatta 15.05.19 - 19:50

    Ich war in vielen Unternehmen als Softwareentwickler tätig.
    Gerade wenn man schon alles geplant hat und es eigentlich nur noch darum geht, alles umzusetzen braucht man nicht mehr jeden Tag stundenlang ins Büro zu pendeln.
    Dennoch gibts HomeOffice so gut wie nirgends, denn der Arbeitgeber hat die Angst, dass die Arbeitnehmer dann nur faulenzen ... selbst wenn man nachweislich mehr arbeitet (habe ich bei mir selber gemerkt)
    Und das Hauptargument der Arbeitgeber -> die soziale Komponente fehlt.
    Für viele ist aber genau DAS der wichtige Faktor ... wars für mich auch immer, wenn ich mal die Chance auf HomeOffice habe.
    Mich interessieren meine Kollegen und deren Storys aus dem Leben nicht. Ich bin in der Arbeit, um Geld zu verdienen und nicht um Freunde zu finden.
    Großraumbüro, wo alles kreuz und quer quatscht und man aber keine Kopfis aufsetzen darf, weil dadurch wieder die soziale Komponente leidet (man schottet sich ab und ist somit nicht sozial) is noch schlimmer ... effektives arbeiten fällt da flach.

    HomeOffice is trotzdem pfui pfui und darf nicht gemacht werden. Wenn der Handwerker oder eine Lieferung oder sowas kommt, muss man sich halt Urlaub nehmen.
    Hauptsache der Arbeitgeber kann den Arbeitnehmer schön überwachen ... und das obwohl man sich "Work-Life Balance" als wichtiges Kriterium auf die Stirn schreibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.19 19:56 durch hattabatatta.

  2. Re: Bei uns in Österreich eher verpönt

    Autor: berritorre 15.05.19 - 20:24

    Ich denke, man muss eine gute Balance finden. Für manche Jobs ist Homeoffice gerade zu gemacht, für andere hingegen ist es schwieriger.

    Es ist auch nicht immer ganz einfach das zu organisieren und ja, als Arbeitgeber kommen sicher auch gewisse Ängste auf. Die müssen halt erstmal überwunden werden.

    Auch auf die Mitarbeiter kommt es an. Manche würde ich ohne Probleme Homeoffice machen lassen, andere wiederum nicht.

    Ich persönlich würde nicht 100% Homeoffice machen wollen, dazu kenne ich mich zu gut. Aber 1-2 Tage in der Woche? Sicher! Allerdings laufe ich auch 10min ins Büro, da ist der Leidensdruck auch nicht so gross wie bei Pendlern.

  3. Re: Bei uns in Österreich eher verpönt

    Autor: hattabatatta 16.05.19 - 06:22

    Da bin ich voll bei dir.
    Es gibt sicher genug, die das dann ausnutzen und sich einen Lenz machen. Aber wenn man als Arbeitgeber dahinter ist, erkennt man das sehr sehr schnell und dann macht derjenige eben kein HomeOffice mehr.

    Einst hatte ich eine Anstellung, wo mir der Chef sogar nahegelegt hat, HomeOffice zu machen weil er gesehen hat, wie immens produktiv ich dort war und außerdem hatten wir keine Klimaanlage im Büro :)
    Via Skype haben wir uns zum Daily Scrum getroffen und das hat ausgereicht.
    So konnte ich über den ganzen Sommer 100% HomeOffice machen und es war einfach grandios.

    Ich pers. bin da nicht so wie du ... aber das ist ja auch gut so -> Menschen sind verschieden.
    Wenns nach mir ginge, würde ich NUR HomeOffice machen wollen, selbst wenn ich so einen Luxus hätte wie du, dass ich nur 10 Minuten zu Fuß zu meinem Arbeitsplatz brauch. Das liegt aber auch daran, dass ich eher ein Einzelgänger und Kämpfer bin und mit dem "Team" nix anfangen kann. Nicht, dass ich menschenscheu wäre ... ich bin einfach der Typ, der lieber selbst in der Verantwortung steht. In der heutigen IT damit halt leider nicht mehr en vogue, denn irgendwie glauben alle Firmen, dass ein guter Entwickler NUR im Team gut ist.

  4. Re: Bei uns in Österreich eher verpönt

    Autor: derdiedas 16.05.19 - 10:52

    Sehe ich genauso, zum Glück steht in meinen Arbeitsvertrag explizit Homeoffice drin. So das wenn jemand für ein meist sinnfreies Meeting mich ins Büro zitiert Fahrtkosten fällig werden.

    Und nebenbei - der Hauptgrund ist nicht die Angst das man daheim faulenzt, oder die soziale Komponente. Es ist dieses Bedürfnis der Vorgesetzten Ihre Macht und ihren Einfluss auch sehen und ausleben zu können. Das geht aber in leergefegten Büroräumen halt nicht.

    Das ist auch der Grund für Großraumbüros, denn hie sieht man seinen Ameisenstaat als König, in abgeschlossenen Büroräumen geht das auch wieder nicht.

    Gruß DDD

  5. Re: Bei uns in Österreich eher verpönt

    Autor: berritorre 16.05.19 - 21:12

    Auf jeden Fall, es spielen halt sehr viele Faktoren rein.
    - Persönlichkeit des Mitarbeiters
    - Art der Arbeit
    - Art des Projekts
    - etc.

    Für manche Sachen bleibe ich auch mal zu Hause. Da habe ich dann aber zwei Katzen und die meinen, dass man, wenn man zu Hause ist, gefälligst auch nur für sie da ist.

    Auf der anderen Seite würde ich vermutlich den Kontakt mit Kollegen ein bisschen vermissen und meine Frau arbeitet in der selben Firma. Wenn ich mit der dann auch noch den ganz Tag zu Hause arbeiten würde, dann würde das vermutlich alles nicht so gut klappen wie jetzt.

    Wenn ich ruhe brauche, mache ich die Tür vom Büro zu. Wenn ich den Kopfhörer aufhabe, wissen die Kollegen, dass ich vemutlich telefoniere oder was wichtiges mache und mich konzentrieren muss und signalisieren dann, ob es OK ist mit anzusprechen oder nicht.

  6. Re: Bei uns in Österreich eher verpönt

    Autor: berritorre 16.05.19 - 21:16

    Also Grossraumbüros finde ich persönlich auch eher schrecklich.

    In den Firmen in denen ich bisher länger gearbeitet habe gab es eigentlich nie mehr als 4-5 Leute im gleichen Raum. Die Türen waren zwar eigentlich immer offen, aber das hat nicht gestört und wenn man wirklich mal absolute Ruhe brauchte, dann hat man halt die Tür zugemacht und Kopfhörer aufgesetzt.

    Bin kein ITler und mein Job ist eigentlich sehr viel Kommunikation, daher ist es schon wichtig mit den engsten Mitarbeitern zusammen zu sitzen, weil der Kollege dann gleich mitbekommt, was z.B. mit dem Kunden besprochen wurde, und wenn man dann mal nicht da ist, dann weiss er bescheid, ohne dass ich alles überall dokumentieren muss.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IQTIG - Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Berlin
  2. AKKA Deutschland GmbH, München
  3. Interhyp Gruppe, München
  4. TenneT TSO GmbH, Bayreuth

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 25,99€
  3. 2,99€
  4. 21,95€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

WEG-Gesetz: Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor
WEG-Gesetz
Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor

Können Elektroauto-Besitzer demnächst den Einbau einer Ladestelle in Tiefgaragen verlangen? Zwei Bundesländer haben entsprechende Ergebnisse einer Arbeitsgruppe schon in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs
  2. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr
  3. Elektroautos GM und Volkswagen verabschieden sich vom klassischen Hybrid

Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

  1. Bundesregierung: Altmaiers Vision der Europa-Cloud heißt Gaia-X
    Bundesregierung
    Altmaiers Vision der Europa-Cloud heißt Gaia-X

    Viele kleine Cloud-Anbieter aus ganz Europa sollen sich in einem offenen Netzwerk miteinander verbinden. Das Ziel: eine Europa-Cloud zu erschaffen, die ein Gegenstück zu Amazon, Alibaba, Google und Microsoft ist. Die Bundesregierung soll dabei eine Schlüsselrolle übernehmen.

  2. Samsung: Galaxy A30s mit 25-Megapixel-Kamera kostet 280 Euro
    Samsung
    Galaxy A30s mit 25-Megapixel-Kamera kostet 280 Euro

    Mit dem neuen Galaxy A30s bringt Samsung ein weiteres Smartphone im unteren Mittelklassebereich in den Handel: Das Gerät kommt mit einer Dreifachkamera, einem großen Akku und einem Fingerabdrucksensor im Display. Bei der Auflösung spart Samsung leider.

  3. E-Rally Cup: Opel stellt elektrisches Rallyeauto vor
    E-Rally Cup
    Opel stellt elektrisches Rallyeauto vor

    Opel will die Popularität seines kommenden Elektroautos durch einen Rallye-Markenpokal stärken und hat nun das passende Fahrzeug auf Basis des Corsa-e vorgestellt.


  1. 10:56

  2. 10:41

  3. 10:22

  4. 10:00

  5. 09:42

  6. 09:27

  7. 08:45

  8. 08:17