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Dämlicher geht es kaum

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  1. Dämlicher geht es kaum

    Autor: Mingfu 15.05.19 - 19:33

    Die sozialen Netzwerke haben vor allem ein Problem menschenverachtenden Äußerungen und mehr oder weniger schwer aufzudeckender Desinformation. Und gegen was gehen sie vor? Satire!

    Warum das so ist, ist übrigens klar: Bei menschenverachtenden Äußerungen fällt es schwer eine klare Grenze zu ziehen. Zumal Entscheidungen, bestimmte Beiträge zu sperren, von den Erstellern regelmäßig auch nicht akzeptiert werden, sondern man versucht es dann eben gleich nochmals, notfalls etwas verklausulierter. Der Moderationsaufwand wird dort extrem hoch. Zumal dieses penetrante Dauerfeuer in den letzten Jahren die Grenzen auch immer weiter ausgedehnt hat und es zudem ein Massenphänomen geworden ist.

    Und bei harter Desinformation ist der Rechercheaufwand teils sehr hoch, um diese zu widerlegen. Das macht viel Aufwand, ist auch nicht durch jeden zu leisten, weil es dafür das richtige Handwerkszeug und gewisses intellektuelles Niveau braucht.

    Also konzentriert man sich auf Satire. Denn die will ja als solche erkannt werden (zumindest durch Leute, die nicht den IQ eines Eimers haben) und ist demzufolge einfach als "falsch" zu markieren. Es ist natürlich völliger Unfug, sich darauf zu konzentrieren - aber zu mehr reicht es bei den Betreibern der sozialen Netzwerke offenbar nicht. Man kann halt sagen, dass man was gegen Falschinformation unternimmt - so dämlich das im konkreten Fall auch ist...

  2. Re: Dämlicher geht es kaum

    Autor: throgh 15.05.19 - 23:48

    Empfehlenswert dazu die Dokumentation The Cleaners. Und es entsteht auch sehr schnell die mögliche Erkenntnis, dass sich trotz allem für YouTube, Facebook und Twitter Emotionen sehr gut monetarisieren lassen, also auch "Hass". So ist aber Satire weit weniger von Belang, ebenso auch der Diskurs selbst. Lieber steigert man sich gegenseitig hoch. Natürlich ist das nun von mir auch spitzfindig beschrieben, aber der Eindruck entsteht ... zumal ein Unternehmen niemals im rein gesellschaftlichen Sinne denkt und Wertekonstrukte wie "Moral" oder "Ethik" erst gar nicht zum Repertoire eben dieser wirklich gehören und letztlich Alles der reinen Kapitalisierung unterliegt, erst recht vordergründige "Wohlfühlbotschaften" wie "Wir wollen nur das Beste für unsere Mitglieder!" ("Mitglieder" dabei zu ersetzen mit "Datenbestände" und "Produkte").

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.19 23:50 durch throgh.

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