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  5. › Recycling: Die Plastikfischer

Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

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  1. Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: Bonarewitz 17.05.19 - 10:27

    ...ist der, Weniger Plastikmüll zu erzeugen.

    Es gibt sooooooooo viele Alternativen.
    Die muss nur *jeder Einzelne* suchen und nutzen.

    Ein Fingerzeig auf andere hilft selten.

    Ich habe meinen (Plastik-)müll seit letztem Jahr mehr als halbiert.
    Ich habe lediglich erkannt, dass ICH das Problem bin und ändere seitdem kontinuierlich MEIN Verhalten.
    Jeder der die gleiche Einsicht hat, ist auf dem Besten Weg, etwas gutes zu tun.

    Ein Warten auf das "Big Thing" durch Unternehmen und Politik ist der schlechteste Umweltschutz.

  2. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: trinkhorn 17.05.19 - 10:39

    Viele Menschen verstehen leider nicht, dass man Probleme als Mensch durchaus parallel anpacken kann und auch sollte. Also sowohl mehrere Probleme gleichzeitig (was Argumente wie "Problem XY ist doch viel schlimmer, warum wird über YX geredet" überflüssig macht), als auch ein Problem über mehrere Wege in Richtung lösen beeinflussen kann. Das gilt sowohl für das von Bonarewitz erwähnte einsparen von Plastikmüll als Verbraucher, was nicht die alleinige Lösung sein kann, aber wichtig ist, als auch für das im Artikel erwähnte: Man muss sowohl den Eintrag ins Meer verringern (sowohl durch verminderte Müllerzeugung, als auch durch Recycling an Land und in Frischwasser), als auch das Meer säubern, um das Problem zu bekämpfen.

    https://xkcd.com/1232/

  3. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: peh.guevara 17.05.19 - 11:01

    > Ich habe lediglich erkannt, dass ICH das Problem bin und ändere seitdem
    > kontinuierlich MEIN Verhalten.

    DU bist nicht das eigentliche Problem, denn du warst in der Lage eben genau das zu erkennen und dein Verhalten zu ändern.


    Das eigentliche Problem ist doch, dass die Masse der Leute entweder das Problem gar nicht erkennen, sei es aufgrund mangelnder Bildung, mangelnder Information oder mangelndem Interesse, ODER es ist ihnen einfach egal und sie möchten ihr Verhalten gar nicht änden.

    Um also das eigentliche Problem anzugehen braucht es Bildung, Information und ggf. andere Anreize wie Geld (Plastiksteuer oder Ähnliches) um eine Verhaltensänderung der Bevölkerung zu forcieren. Denn wenn wir drauf warten, bis es wirklich alle selbst merken, ist es zu spät und wir warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

  4. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: Muhaha 17.05.19 - 11:17

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Menschen verstehen leider nicht, dass man Probleme als Mensch
    > durchaus parallel anpacken kann und auch sollte. Also sowohl mehrere
    > Probleme gleichzeitig (was Argumente wie "Problem XY ist doch viel
    > schlimmer, warum wird über YX geredet" überflüssig macht), als auch ein
    > Problem über mehrere Wege in Richtung lösen beeinflussen kann.

    Viel schlimmer finde ich die Leute, die etwas komplett ablehnen, wenn es keine sofort wirkende 100%-Ideallösung ist.

  5. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: Der Kewle 17.05.19 - 11:25

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...ist der, Weniger Plastikmüll zu erzeugen.
    >
    > Es gibt sooooooooo viele Alternativen.
    > Die muss nur *jeder Einzelne* suchen und nutzen.
    >
    > Ein Fingerzeig auf andere hilft selten.
    >
    > Ich habe meinen (Plastik-)müll seit letztem Jahr mehr als halbiert.
    > Ich habe lediglich erkannt, dass ICH das Problem bin und ändere seitdem
    > kontinuierlich MEIN Verhalten.
    > Jeder der die gleiche Einsicht hat, ist auf dem Besten Weg, etwas gutes zu
    > tun.
    >
    > Ein Warten auf das "Big Thing" durch Unternehmen und Politik ist der
    > schlechteste Umweltschutz.

    Du hast natürlich vollkommen recht. Aber wieso muss der Bürger hier überhaupt aktiv werden? Im Idealfall gehe ich in den Supermarkt und muss mir über meinen ökologischen Fußabdruck keine Sorgen machen, egal zu welchem Produkt ich greife.

    Dein Engagement in Ehren, aber mir ist das eigentlich zu mühselig. Meiner Meinung nach muss hier die Politik tätig werden und nicht nachhaltige Produktionsverfahren verbieten.

  6. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: Peter Brülls 17.05.19 - 11:31

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...ist der, Weniger Plastikmüll zu erzeugen.

    Ja, und der beste Weg dafür ist es, die Verwendung zu sanktionieren.


    > Ich habe meinen (Plastik-)müll seit letztem Jahr mehr als halbiert.
    > Ich habe lediglich erkannt, dass ICH das Problem bin und ändere seitdem
    > kontinuierlich MEIN Verhalten.

    Wundervoll. Sehe ich alle zwei Wochen, wenn wir zu dritt einen 3/4-vollen gelben Sack an die Straße stellen, zu den riesigen Berg, bei dem etwa 1 Person = 1 Sack hilt. Oder jeden Mittag hier in der Teeküche, wenn der Tisch voll ist von Kollegen, die direkt aus Plastikverpacken ihre Fertiggerichte verzehren, teilweise Zeugs, dass sie aus der 500 m entfernen Kantine geholt haben, wo man auch zu Spitzenzeiten einen Platz kriegt.


    > Jeder der die gleiche Einsicht hat, ist auf dem Besten Weg, etwas gutes zu
    > tun.
    >
    > Ein Warten auf das "Big Thing" durch Unternehmen und Politik ist der
    > schlechteste Umweltschutz.

    Darum wartet man auch nicht, sondern macht durchaus was Dur vorschlägst, wählt aber auch die entsprechenden Parteien, die das ändern wollen.

  7. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: Muhaha 17.05.19 - 11:36

    Der Kewle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dein Engagement in Ehren, aber mir ist das eigentlich zu mühselig. Meiner
    > Meinung nach muss hier die Politik tätig werden und nicht nachhaltige
    > Produktionsverfahren verbieten.

    Die Politik bewegt sich aber nicht, wenn der Bürger sich nicht bewegt. Das verstehen so viele Leute nicht. In der Politik werden nicht die Dinge umgesetzt, die der Wähler sich heimlich in seinem stillen Kämmerlein wünscht. Der Wähler muss laut werden, deutlich werden, Druck ausüben. Sonst passiert ... NIX!

  8. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: captain_spaulding 17.05.19 - 11:36

    Was ist denn die (bessere) Alternative zu Plastikverpackungen im Supermarkt?
    Klar sollte man möglichst wenig Material verwenden, aber Plastik hat eben gute Eigenschaften.

    Da es nicht abbaubar ist, sollte man es natürlich nicht ins Meer werfen. Das ist der Hauptnachteil. Aber es ist eben nur ein Nachteil wenn man es im Meer "entsorgt". Deutsches Plastik landet nicht im Meer und ist daher umweltfreundlich.

  9. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: Der Kewle 17.05.19 - 11:45

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist denn die (bessere) Alternative zu Plastikverpackungen im
    > Supermarkt?
    > Klar sollte man möglichst wenig Material verwenden, aber Plastik hat eben
    > gute Eigenschaften.
    >
    > Da es nicht abbaubar ist, sollte man es natürlich nicht ins Meer werfen.
    > Das ist der Hauptnachteil. Aber es ist eben nur ein Nachteil wenn man es im
    > Meer "entsorgt". Deutsches Plastik landet nicht im Meer und ist daher
    > umweltfreundlich.


    Deutsches Plastik wird verkauft und irgendjemand anders schmeißt es ins Meer. Oder es wird verbrannt. Beides uncool.

  10. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: Avarion 17.05.19 - 11:53

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kewle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Die Politik bewegt sich aber nicht, wenn der Bürger sich nicht bewegt. Das
    > verstehen so viele Leute nicht. In der Politik werden nicht die Dinge
    > umgesetzt, die der Wähler sich heimlich in seinem stillen Kämmerlein
    > wünscht. Der Wähler muss laut werden, deutlich werden, Druck ausüben. Sonst
    > passiert ... NIX!


    Im Grunde ist es ja noch schlimmer. Bewegt sich die Politik und erlässt Verbote / Vorschriften heisst es von vielen Wählern: Was mischt sich die Politik darin ein. Ich kann keine Plastikstrohhalme mehr kaufen.

    Politiker wollen wiedergewählt werden. Die versuchen natürlich Probleme für die es keine Lösung gibt die all ihre Wähler, die Industrie und die Zeitungen zufrieden stellt durch Abwarten zu erledigen.

  11. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: captain_spaulding 17.05.19 - 11:58

    Der Kewle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deutsches Plastik wird verkauft und irgendjemand anders schmeißt es ins
    > Meer. Oder es wird verbrannt. Beides uncool.

    War früher so, jetzt nicht mehr. Quelle: BASF.

  12. Illusion

    Autor: demon driver 17.05.19 - 11:59

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...ist der, Weniger Plastikmüll zu erzeugen.
    >
    > Es gibt sooooooooo viele Alternativen.
    > Die muss nur *jeder Einzelne* suchen und nutzen.

    Das ist, mit Verlaub, Quatsch.

    Davon, dass wir paar umweltbewussten Menschlein in Deutschland oder selbst Europa den Plastikmüll für uns individuell soweit reduzieren wie möglich, ändert sich weltweit betrachtet gar nichts.

    Ich selber bin sogar noch in der komfortablen und privilegierten Lage, die meisten der Lebensmittel, die ich verbrauche, direkt von einem befreundeten Bio-Bauer in loser Form kaufen zu können, und ich nutze diese Möglichkeit gern. Das kann nur leider nicht jeder.

    Und trotzdem, wenn ich irgendwelche anderen Waren kaufe, habe ich oft nicht die Wahl. Und wenn ich die auf dem Versandweg erwerbe, weiß ich noch nicht mal vorher, wie die Verpackung aussieht.

    Es wird solange weiter millionentonnenfach Plastik die Welt vermüllen, solange es dem Profit der Industrie dient, weil andere, gleichwertige Verpackungsoptionen teurer wären, und es der Industrie nicht weltweit verboten wird.

    Und das wird nicht passieren, denn jedes Land, das solch ein Verbot durchzusetzen versuchen würde, würde damit seiner eigenen Industrie Wettbewerbsnachteile gegenüber dem Rest der Welt aufbürden und damit die eigene Volkswirtschaft beschädigen, den gesammelten Ertrag, von dem alles bezahlt werden muss, was Geld kostet, von Löhnen über die Infrastruktur bis hin zur öffentlichen Verwaltung.

    Nachhaltige Lösungen sind in diesem Wirtschaftssystem, das ausschließlich für den Profit und dessen Steigerung produziert statt für den Menschen und dessen Bedürfnisse, nicht möglich. Erst wenn die Menschheit es schafft, das Wirtschaftssystem vom Kopf auf die Füße zu stellen, kann es überhaupt erst die Möglichkeit dazu geben.

  13. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: captain_spaulding 17.05.19 - 12:02

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politiker wollen wiedergewählt werden. Die versuchen natürlich Probleme für
    > die es keine Lösung gibt die all ihre Wähler, die Industrie und die
    > Zeitungen zufrieden stellt durch Abwarten zu erledigen.

    Das sehe ich als eines der Hauptprobleme. Eine Demokratie kann keinen Umweltschutz betreiben der den Wohlstand vermindert. Die können höchstens kleine Änderungen scheibchenweise einführen damit es dem Wähler nicht auffällt.
    Würde hier eine Partei Zulassungen für Benzinautos verbieten wie ich China, wäre sie sofort weg.

  14. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: Muhaha 17.05.19 - 12:09

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Würde hier eine Partei Zulassungen für Benzinautos verbieten wie ich China,
    > wäre sie sofort weg.

    Dafür, dass die Grünen angeblich achso chlimme Autofeinde sind und Verbrenner bis 2030 aus dem Verkehr ziehen wollen, haben sie in Deutschland aber ziemlich hohe Zustimmungswerte. Man merkt so langsam, dass das Auto als Statussymbol immer unwichtiger wird und vor allem junge Leute immer weniger am Besitz eines eigenen Autos interessiert sind.

    Keine Sorge, die Sache läuft. Verbrenner WERDEN hier bald weg vom Fenster sein.

  15. Re: Der beste Weg, weniger Plastik ins Meer gelangen zu lassen,...

    Autor: captain_spaulding 17.05.19 - 12:13

    Die werden vor allem bald weg sein weil die E-Autos bald besser sein werden.
    Die Grünen fahren die Scheibchentaktik. Was natürlich nur logisch ist.
    2030 ist für die meisten Wähler nicht so relevant. Und natürlich gehen sie auch davon aus dass im Jahr 2030 E-Autos sowieso besser sind als Benziner. Es gibt also keinen Verlust von Wohlstand.

  16. Re: Illusion

    Autor: Palerider 17.05.19 - 12:20

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bonarewitz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...ist der, Weniger Plastikmüll zu erzeugen.
    > >
    > > Es gibt sooooooooo viele Alternativen.
    > > Die muss nur *jeder Einzelne* suchen und nutzen.
    >
    > Das ist, mit Verlaub, Quatsch.
    >
    > Davon, dass wir paar umweltbewussten Menschlein in Deutschland oder selbst
    > Europa den Plastikmüll für uns individuell soweit reduzieren wie möglich,
    > ändert sich weltweit betrachtet gar nichts.
    >
    Aber genau die Betrachtungsweise ist m.E. die falsche - umgekehrt: Voraussetzung, dass sich global was ändert ist, dass jeder einzelne mitmacht. Und irgendwer muss anfangen sonst zeigen alle immer nur mit dem Finger auf andere und sagen:"Bringt ja nix wenn die anderen nicht mitmachen..."

  17. Re: Illusion

    Autor: Peter Brülls 17.05.19 - 12:35

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber genau die Betrachtungsweise ist m.E. die falsche - umgekehrt:
    > Voraussetzung, dass sich global was ändert ist, dass jeder einzelne
    > mitmacht. Und irgendwer muss anfangen sonst zeigen alle immer nur mit dem
    > Finger auf andere und sagen:"Bringt ja nix wenn die anderen nicht
    > mitmachen..."

    Er hat es doch erklärt: Abgesehen von etwas Konsumverzicht, der eher bei CO2 greift, haben zig einzelne oft keine Chance, das über das Einkaufsverhalten zu machen.

    Wenn der lokale Supermarkt oder Discounter de facto nur Plastikverpacktes verkauft, dann ist das für signifikante Teile der Bevölkerung nicht zu vermeiden.

  18. Re: Illusion

    Autor: NativesAlter 17.05.19 - 12:42

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Aber genau die Betrachtungsweise ist m.E. die falsche - umgekehrt:
    > Voraussetzung, dass sich global was ändert ist, dass jeder einzelne
    > mitmacht. Und irgendwer muss anfangen sonst zeigen alle immer nur mit dem
    > Finger auf andere und sagen:"Bringt ja nix wenn die anderen nicht
    > mitmachen..."

    Oder für "Pragmatiker": Deutsche Firmen exportieren Recyclingtechnik weltweit und machen damit gute Umsätze.
    ... und ganz nebenbei hilft man damit auch noch der Umwelt. :o)

  19. Re: Illusion

    Autor: demon driver 17.05.19 - 12:52

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Bonarewitz schrieb:
    > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > ...ist der, Weniger Plastikmüll zu erzeugen.
    > > >
    > > > Es gibt sooooooooo viele Alternativen.
    > > > Die muss nur *jeder Einzelne* suchen und nutzen.
    > >
    > > Das ist, mit Verlaub, Quatsch.
    > >
    > > Davon, dass wir paar umweltbewussten Menschlein in Deutschland oder selbst
    > > Europa den Plastikmüll für uns individuell soweit reduzieren wie möglich,
    > > ändert sich weltweit betrachtet gar nichts.
    > >
    > Aber genau die Betrachtungsweise ist m.E. die falsche - umgekehrt:
    > Voraussetzung, dass sich global was ändert ist, dass jeder einzelne
    > mitmacht. Und irgendwer muss anfangen sonst zeigen alle immer nur mit dem
    > Finger auf andere und sagen:"Bringt ja nix wenn die anderen nicht
    > mitmachen..."

    Es haben doch längst Tausende angefangen, bewusst einzukaufen, ich selbst eingeschlossen, ob es um die Verpackung geht, ob es um die Art der Landwirtschaft geht, um Öko und Fair Trade, whatever. Es ist eine naive Illusion zu glauben, dass sich damit global was ändern lässt, denn wir können als Vebraucher immer nur aus dem wählen, was wir angeboten kriegen. Und wenn die Industrie meint, uns keine plastikverpackungsfreien Waren anbieten zu müssen, dann bleibt das auch so, und wenn du und ich uns auf den Kopf stellen und mit den Zehen wackeln. Und an dem Zwang, dass die Industrie so viel wie möglich produzuieren und damit eben auch verbrauchen muss, um sich und die jeweilige Volkswirtschaft und damit die Bevölkerung am Leben zu erhalten, ändert sich dadurch auch nichts. Daran KANN sich erst dann was ändern, wenn "wir" weltweit anfangen, andere Rahmenbedingungen einzufordern, und das irgendwann tatsächlich passiert. Damit es eben keinen Profit- und Wachstumszwang mehr gibt.

  20. Re: Illusion

    Autor: Palerider 17.05.19 - 12:53

    > Wenn der lokale Supermarkt oder Discounter de facto nur Plastikverpacktes
    > verkauft, dann ist das für signifikante Teile der Bevölkerung nicht zu
    > vermeiden.
    Stimmt - noch...
    Denn genau der macht das solange nicht erkennbar ist, dass der Bedarf ein anderer ist und andere mehr verkaufen sobald sie umweltfreundlicher Verpackungen einführen.

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