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  5. › WoW Classic: Spieler verwechseln…

wow war von anfang an luxus

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  1. wow war von anfang an luxus

    Autor: ML82 20.05.19 - 17:21

    wer sich an daoc classic und ultima online erinnert, quest-antworten im chat, zaubersprüche wirken via chat, schadenswerte im battlelog usw. heute braucht alles frage und ausrufezeichen überm npc, große hochfliegende schadenswerte überm gegner und am besten nen fancy pfad zum ziel eingeblendet ... jaja, das ist sehr fortschrittlich und kommt bald als AR für den arbeitsweg ... ohne gehts ja gar nicht mehr!

  2. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: The_Grinder 20.05.19 - 17:48

    Hach ja....
    Regenartion von X bei Y dauert zu lange... :D
    Über den WoW Easy Mode konnte ich als DAOC Spieler damals nur lachen (und ja, habs auch ein wenig beneidet).
    In DAOC hieß es: 1 Mob umgehauen... 2-3 Minuten Pause.

    Da konnte man auch froh sein wenn irgendeiner der NPCs mal ne Quest hatte und wenn der einem auch noch UNGEFÄHR gesagt hat wo man hin soll war das fast ein 6er im Lotto.

    Würde ich heute so aber auch echt nicht mehr spielen wollen.

  3. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: Kakiss 20.05.19 - 18:32

    Kommt wahrscheinlich drauf an, worauf man Bock hat.

    In Wow war ja zu Classic ab 2 Level über dir auch Sense mit Gegner umhauen und als Hexer durfte ich nach spätestens dem dritten regenerieren.

    Wenn du aus einer Höhle raus kamst und um dich herum ein ganzes Dorf an Feinden war, musstest du dir deinen Weg halt genau überlegen :P

    Aber ja, ist halt eine Sache der Lust, will ichs härter oder gemütlicher grad beim Zocken :)

  4. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: Hotohori 20.05.19 - 20:17

    Sind wir ehrlich, wir alle, da nehm ich mich auch nicht von aus, wurden durch die ganzen Komfortfeatures in den Spielen der letzten 10+ Jahre schon deutlich verwöhnt.

    Leider ticken wir Menschen halt auch so, dass wir Komfort zu gerne annehmen ohne ihn zu hinterfragen, oftmals wäre das nämlich durchaus angebracht. Komfort klingt doch für die Meisten nur positiv, aber alles hat auch seine Schattenseiten, das hab ich in dem MMORPG Genre einige Dutzend male erfahren müssen.

    Wenn mehr Spieler einfach mal drüber nachdenken würden was Komfort durchaus auch in Spielen anrichten kann, hätten wir vielleicht heute ein gesünderes Gameplay in Spielen. Für mich hat der Komfort die meisten Spiele unspielbar gemacht, zumindest wenn man diesen nicht abstellen kann, was bei MMORPGs gerade oft nicht so einfach geht. Und auch oft nichts bringt, da das Wissen, dass andere Spiele diese Komfortfeatures nutzen, den eigenen Spielspaß auch bereits drücken kann, da die eigene Leistung eben dadurch auch geschmälert wird.

    Für mich war eben einmal der Reiz an dem Genre etwas zu schaffen was nicht Jeder schafft. Ein scheitern bei einer Quest? Inzwischen völlig unvorstellbar geworden, absolut jede Quest muss auch von einem schlechten Spieler zu schaffen sein. Entsprechend ist alles viel zu leicht geworden, aber zu leicht ist völlig in Ordnung, nur zu schwer ist das absolut Böse... so kommt es mir zumindest vor.

    Aber so ist das halt, heute spielt die große breite Masse und die versteht nicht, wenn ich sage, dass ich für meinen Spielspaß einen gewissen Mindestschwierigkeitsgrad brauche, dass ich bei solchen Spielen keine entspannte Unterhaltung für den Feierabend suche. Wenn ich das suche, dann spiele ich entsprechende Genres, wie Adventure Spiele ala Point&Click. Früher hatte ich da für jedes Bedürfnis einfach unterschiedliche Genres, heute scheint wohl jedes Spiel gemütlich sein zu müssen, zugänglich bis zum erbrechen und bloß nicht den Spieler nachdenken lassen müssen.

    Und da frag ich mich am Ende eben: wie werden diese typischen heutigen Durchschnittsspieler auf WoW Classic reagieren? Schon damals war es fast schon normal, dass rumgemeckert und rumgeheult wurde in der Hoffnung der Entwickler geht darauf ein und ändert für sie etwas. Heute ist die Spiele Community noch viel schlimmer in diesem Punkt. Wenn sie denn nur bei den richtigen wichtigen Themen so reagieren würden und nicht nur auf einem Egotrip wären...

  5. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: quineloe 20.05.19 - 22:37

    The_Grinder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In DAOC hieß es: 1 Mob umgehauen... 2-3 Minuten Pause.
    >

    Aber wer will sowas eigentlich wirklich haben, ein Spiel wo du nach ein bisschen Action eigentlich AFK gehst, Fernsehen schaust, ein Buch liest usw?

    ich hab das in EQ gemacht, und ich mach das nicht mehr. Wenn ich kein non-stop spielen durch eine Gruppe krieg, log ich aus. Wenn ich zu oft einfach wieder auslogge, fliegt das Spiel von der Platte.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  6. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: Shismar 20.05.19 - 23:40

    dito.
    Been there, done that. Nie wieder.

    P.S. Am Besten nach einem Besuch auf'm Klo wiederkommst und feststellst, dass deine Leiche mit all deinem Kram zwei Kontinente weiter mitten in einem Dungeon liegt. Und verrottet, wenn man ihn nicht innerhalb 24? Stunden wiederholt.

  7. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: Kakiss 20.05.19 - 23:55

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > The_Grinder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > In DAOC hieß es: 1 Mob umgehauen... 2-3 Minuten Pause.
    > >
    >
    > Aber wer will sowas eigentlich wirklich haben, ein Spiel wo du nach ein
    > bisschen Action eigentlich AFK gehst, Fernsehen schaust, ein Buch liest
    > usw?
    >
    > ich hab das in EQ gemacht, und ich mach das nicht mehr. Wenn ich kein
    > non-stop spielen durch eine Gruppe krieg, log ich aus. Wenn ich zu oft
    > einfach wieder auslogge, fliegt das Spiel von der Platte.

    Es braucht halt ein gesundes Maß, die andauernde Action, problemlose Schlachterei durch Gegnerhorden und überall alles "episch" , machen das Ganze halt sehr schnell unepisch.

    Wow hat sich halt auch stärker weg vom Rollenspiel zum Actionspiel a la Diablo entwickelt, durch lfr und ähnlichem fühlt es sich mehr an wie ein Baal Run Anno dazumal, anstatt dass man Reisegefährten sucht und dann den Gang zum Dungeon beginnt.

    Dass man halt auch reggen und denken muss zwischen Kämpfen, gehört zum Rollenspiel.

  8. Re: DAOC, was ein Luxus

    Autor: Thinal 21.05.19 - 08:14

    Wir haben damals noch mit Text Clients in der Konsole gespielt, da gab es keine Grafik, n s w o und mal schauen, was passiert. Da gab es auch keine Schadenszahlen, nur ungefähre Angaben und wenn die Server gecrasht sind, war deine komplette Ausrüstung weg. Dann fing man wieder an zu farmen, und das bei reset Zeiten von ca einer Stunde und zig anderen, die das gleiche farmen wollten.

  9. Re: DAOC, was ein Luxus

    Autor: ML82 21.05.19 - 08:40

    das war auch nur als vergleich gemeint, sicher gibt es text games die deutlich fordernder sind als doac oder uo ... das ist wie mit der verfilmung zum buch, da wird einerseits gekürzt ohne ende um die immer niedrigere aufmerksamkeitspanne der abnehmer zu beachten andererseits wird die fantasie vernachlässigt, es wird vorgegeben, wie sieht wer aus, wie sprechen die charaktere, wie ist die umgebung ... da wird wenig vorstellungskraft vom abnehmer für gefordert ...

  10. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: Dampfplauderer 21.05.19 - 09:18

    The_Grinder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In DAOC hieß es: 1 Mob umgehauen... 2-3 Minuten Pause.

    Naja, wenn man Umbral Hulks gesolot hat villeicht, sonst ist das arg übertrieben.

    Aber das UI....das war einfach nur krebserregend. Was man für Verrenkungen anstellen musste um bei Klassen mit längeren Kombos im RvR noch halbwegs funktional zu sein...

  11. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: quineloe 21.05.19 - 09:59

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es braucht halt ein gesundes Maß, die andauernde Action, problemlose
    > Schlachterei durch Gegnerhorden und überall alles "episch" , machen das
    > Ganze halt sehr schnell unepisch.
    >

    Ich finde WoW hatte in Vanilla genau dieses Maß, sowohl für solo gameplay wo man halt hin und wieder 30 Sekunden Pause für Wasser hatte, als auch in der Gruppe, wo das gleiche nötig war.

    EQ hatte es im solo play überhaupt nicht, wenn man nach jedem mob 4-6 Minuten mana meditieren musste (und als hp basierter Melee gar nicht solon konnte), aber in der Gruppe war es okay. nach schwereren Fights 3-4 Minuten Manapause, dann ging's weiter.

    WoW heute kennt mana eigentlich gar nicht mehr. Das ding ist immer voll. Man kann es gar nicht so schnell verbrauchen, wie es sich regeneriert. Die Anzahl an mobs, die man gleichzeitig töten kann, ist nur durch die Dichte an mobs in einer stelle limitiert - einfach weil das zeug sofort leashed, wenn du mehr als fünf Meter läufst. Verletzen kann dich so ein mob kaum.

    So ja, WoW heute ist ein Diablo-style action RPG, wo die stat, die dich am meisten schneller beim kämpfen macht der +runspeed ist, weil das Hauptproblem ist es, schnell genug zum nächsten Mob zu kommen.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  12. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: Kakiss 21.05.19 - 10:39

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kakiss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es braucht halt ein gesundes Maß, die andauernde Action, problemlose
    > > Schlachterei durch Gegnerhorden und überall alles "episch" , machen das
    > > Ganze halt sehr schnell unepisch.
    > >
    >
    > Ich finde WoW hatte in Vanilla genau dieses Maß, sowohl für solo gameplay
    > wo man halt hin und wieder 30 Sekunden Pause für Wasser hatte, als auch in
    > der Gruppe, wo das gleiche nötig war.
    >
    > EQ hatte es im solo play überhaupt nicht, wenn man nach jedem mob 4-6
    > Minuten mana meditieren musste (und als hp basierter Melee gar nicht solon
    > konnte), aber in der Gruppe war es okay. nach schwereren Fights 3-4 Minuten
    > Manapause, dann ging's weiter.
    >
    > WoW heute kennt mana eigentlich gar nicht mehr. Das ding ist immer voll.
    > Man kann es gar nicht so schnell verbrauchen, wie es sich regeneriert. Die
    > Anzahl an mobs, die man gleichzeitig töten kann, ist nur durch die Dichte
    > an mobs in einer stelle limitiert - einfach weil das zeug sofort leashed,
    > wenn du mehr als fünf Meter läufst. Verletzen kann dich so ein mob kaum.
    >
    > So ja, WoW heute ist ein Diablo-style action RPG, wo die stat, die dich am
    > meisten schneller beim kämpfen macht der +runspeed ist, weil das
    > Hauptproblem ist es, schnell genug zum nächsten Mob zu kommen.

    Mir ist immer noch der Satz: "Focus Fire!", in meinem Kopf eingebrannt.
    Heutztage ist eine AE-Schlacht :)

    Also ich freue mich auf Klassik, auch wenn ich es nicht so intensiv zocken werde wie damals.

  13. Re: wow war von anfang an luxus

    Autor: Hotohori 21.05.19 - 17:42

    Kakiss schrieb:
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    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > Kakiss schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Es braucht halt ein gesundes Maß, die andauernde Action, problemlose
    > > > Schlachterei durch Gegnerhorden und überall alles "episch" , machen
    > das
    > > > Ganze halt sehr schnell unepisch.
    > > >
    > >
    > > Ich finde WoW hatte in Vanilla genau dieses Maß, sowohl für solo
    > gameplay
    > > wo man halt hin und wieder 30 Sekunden Pause für Wasser hatte, als auch
    > in
    > > der Gruppe, wo das gleiche nötig war.
    > >
    > > EQ hatte es im solo play überhaupt nicht, wenn man nach jedem mob 4-6
    > > Minuten mana meditieren musste (und als hp basierter Melee gar nicht
    > solon
    > > konnte), aber in der Gruppe war es okay. nach schwereren Fights 3-4
    > Minuten
    > > Manapause, dann ging's weiter.
    > >
    > > WoW heute kennt mana eigentlich gar nicht mehr. Das ding ist immer voll.
    > > Man kann es gar nicht so schnell verbrauchen, wie es sich regeneriert.
    > Die
    > > Anzahl an mobs, die man gleichzeitig töten kann, ist nur durch die
    > Dichte
    > > an mobs in einer stelle limitiert - einfach weil das zeug sofort
    > leashed,
    > > wenn du mehr als fünf Meter läufst. Verletzen kann dich so ein mob kaum.
    >
    > >
    > > So ja, WoW heute ist ein Diablo-style action RPG, wo die stat, die dich
    > am
    > > meisten schneller beim kämpfen macht der +runspeed ist, weil das
    > > Hauptproblem ist es, schnell genug zum nächsten Mob zu kommen.
    >
    > Mir ist immer noch der Satz: "Focus Fire!", in meinem Kopf eingebrannt.
    > Heutztage ist eine AE-Schlacht :)
    >
    > Also ich freue mich auf Klassik, auch wenn ich es nicht so intensiv zocken
    > werde wie damals.

    Wobei man diese Tendenz in vielen Videospielen wieder findet. Wo man früher gegen einzelne Gegner kämpfte, ist es oft ein Gegnergemetzel, bei dem der eigene Charakter kaum jemals wirklich in Gefahr schwebt drauf zu gehen.

    Ist aber auch klar wieso man das macht: man will so viele Spieler wie möglich ansprechen, also auch jene, die zwar Action möchten, aber dabei keinen Skill benötigen wollen. Also die Sorte Spieler, die in einem Beat'em Up wild auf den Buttons rumdrücken und am Stick rumrühren anstatt sich mit dem Charakter auseinander zu setzen und die Moves zu lernen.

    Für die Unternehmen zählt eben nur noch eines: Masse statt Klasse. Je höher die Verkaufszahlen um so besser, dass die Spiele immer flacher werden, immer weniger Herausforderung bieten, man immer mehr Gehirn Afk erfolgreich durchspielen kann, ist eben das Resultat davon. Und das hat gerade das MMORPG Genre vorgemacht. Vieles was in anderen Genres Einzug erhält, hatten wir vorher schon in MMORPGs.

    Problem dabei ist nur: ein MMORPG mit Masse statt Klasse funktioniert nicht wirklich gut, wie man jetzt am aktuellen WoW sieht. Ein MMORPG braucht eine gewisse Qualität, damit das was man als Spieler dort macht eine Bedeutung hat und es sich nicht nur wie Zeit totschlagen anfühlt.

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