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Da wird an den eigentlichen Problemen völlig vorbei geredet ...

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  1. Da wird an den eigentlichen Problemen völlig vorbei geredet ...

    Autor: Geierwally 24.05.19 - 09:50

    Ja, das stark erhöhte blaue Licht von LEDs kann in Einzelfällen die Netzhaut überreizen und ja, überhöht blaue Lichtanteile fördern Depressionen, aber hier wird an den eigentlichen Problemen der LEDs völlig vorbei geredet:
    A) LEDs haben Betriebsspannungen von 3 bis 5,5 V DC; um sie in 230 VAC Fassungen einschrauben zu können, besitzen sie kleine Netzteile in ihrer Fassung. Diese sind wegen ihrer Massenfertigung so minderwertig und billig wie irgend möglich ausgeführt - und das führt zu zweierlei Problemen:
    1) die LEDs flackern genauso wie alte Leuchtstofflampen mit 100 Hz. Jugendliche und Erwachsene mit schneller Retina sehen dieses Flackern - und das führt zu massiver Ermüdung und Schlaffheit, was bereits aus den Tagen der Leuchtstofflampen durch Untersuchungen in Uni-Hörsälen und Fabriken hinreichend untersucht und belegt ist.
    2) die primitiven Netzteile senden eine enorme Menge an Störstrahlung ab, die von ihrer Schaltnetzteil-Bauart herrühren. Diese elektromagnetischen Störstrahlungen beeinflussen die menschkliche Physionomie negativ und sie stören empfindliche Elektronik im Haushalt. Bekann ist das Phänomen, daß sowohl analoge als auch DAB-Empfänger mit Zimmerantennen in funkpegelschwachen Regionen schlagartig keinen Empfang mehr haben, wenn LED-Lampen eingeschaltet werden.
    B) Dazu kommt das generelle Problem, daß mit der Lichtleistung grundsätzlich betrogen wird: eine LED, zu der angegeben wird, daß sie eine 60-W-Birne ersetzt, leistet in Wirklichkeit nur mit Mühe gerade einmal so viel wie eine 40-W-Birne.
    C) Zudem ist das LED-"Warmlicht" kein wirklich warmes Licht wie z.B. bei einer Halogenbirne. Erhöhte sehr schmalbandige Emissionen im roten Spektralbereich täuschen dem Auge undefiniert "schummriges" warmes Licht vor, aber über den gesamten Spektralbereich nachgemessen ist dieses Licht alles Andere als ein "warmes" und für die menschliche Psyche "gesundes" Licht.
    D) Darüber hinaus verheimlicht die Industrie, daß sehr viele LED-Lampen in naher Umgebung eines starken Magnetfeldes sehr schnell kaputtgehen können - Autoherstelle wissen das von ihren LED-Blinkern und Rückleuchten schon lange, schweigen darüber aber wie ein Grab.
    Und ja, ich weiß wovon ich rede - ich habe bereits ein Buch über Beleuchtungstechnik und deren Eigenschaften und Einwirkungen auf die menschliche Physionomie veröffentlicht ... :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.19 09:51 durch Geierwally.

  2. Re: Da wird an den eigentlichen Problemen völlig vorbei geredet ...

    Autor: Erich12 24.05.19 - 10:19

    Auf welchen Teil der menschlichen Physionomie hat das LED-Licht jetzt genau Auswirkungen? Auf die Länge der Nase oder gar die Größe der Ohren? Und könnten sich Frauen dadurch ihr MakeUp sparen?

  3. Re: Da wird an den eigentlichen Problemen völlig vorbei geredet ...

    Autor: RedF 26.05.19 - 15:21

    Erich12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf welchen Teil der menschlichen Physionomie hat das LED-Licht jetzt genau
    > Auswirkungen? Auf die Länge der Nase oder gar die Größe der Ohren? Und
    > könnten sich Frauen dadurch ihr MakeUp sparen?


    Ich habe in einem Vortrag einer Neurologin gehört das das Melatonin ( Hormon das das Einschlafen regelt) direkt über die Augen von blauen Licht quasi verbrannt wird.

  4. Re: Da wird an den eigentlichen Problemen völlig vorbei geredet ...

    Autor: Eheran 27.05.19 - 08:04

    A) Massenfertigung optimiert solche Sachen. Also genau andersrum, als du es meinst. Beispiel: Siehe alles um dich rum, was aus Massenfertigung ist und extrem optimiert wurde. Weil selbst eine Optimierung um eine winzige Kleinigkeit schon relevant ist, etwa 0.1% höhere Effizienz. Dem hingegen sind irgendwelche vergleichsweise eizelnen Produkte sehr anfällig für irgendwelche Serienfehler usw. und alles andere, als optimiert.

    1) Wenn du Leuchtstofflampen oder LEDs flackern sehen kannst, dann siehst du sicherlich auch Glühbirnen flackern. Eine 20W Halogenlampe schwankt 100x pro Sekunde um 43% ihrer Helligkeit. Im Zweifel selbst nachmessen. Oder einfach mit dem Handy filmen, die haben doch heute alle Zeitlupen-Funktion. Dann hast du es nicht als %-Wert aber siehst es deutlich.

    2) Ist gesetzlich geregelt. Wenn das no-name Produkt bei dir stärker sendet, als erlaubt, kannst du es auch einfach entsprechend melden.
    Physionomie = Physiognomie?
    Würde mich ja arg interessieren, wie die davon beeinflusst wird.

    B) Gesetzlich geregelt. Es steht drauf, wie viele Lumen die Lampe haben soll. Hat sie das nicht: Melden.

    C) Deine Augen haben 3 Farbrezeptoren. Alle anderen Farben mischt das Hirn einfach selbst. Betrug!

    D) Bitte wer verheimlicht da irgendwas? Wo steht, dass LEDs direkt neben starken magnetfeldern keine verringerte Lebensdauer aufweisen? Und warum sollten Autohersteller das wissen? Wo gibts da starke Magnetfelder? Und warum hat man Auto 20 Jahre alte LEDs?

    >Und ja, ich weiß wovon ich rede - ich habe bereits ein Buch über Beleuchtungstechnik und deren Eigenschaften und Einwirkungen auf die menschliche Physionomie veröffentlicht ... :-)
    Ein Buch kann jeder über alles schreiben. Was genau soll daran ein Argument für dein Wissen über diesen Bereich sein?
    Übrigens: Wenn man nach "Physionomie LED" bei google sucht, ist dein Beitrag der erste Treffer.

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