Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Karlsdorf-Neuthard: Telekom überbaut…

Nein sollte nein heißen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nein sollte nein heißen

    Autor: Schattenwerk 23.05.19 - 19:30

    Wenn die Telekom offiziell eine Anfrage ablehnt, dann sollte für eine Strafzeit auch nein ein nein bedeuten und die Telekom gehindert werden doch auszubauen.

    Es nervt mich immer wieder zu lesen, dass diese Drecksladen, wo ich leider auch Kunde bin, erst den Arsch hoch bekommt, wenn andere die Sachen selbst in die Hand nehmen.

  2. Re: Nein sollte nein heißen

    Autor: Bonarewitz 23.05.19 - 20:36

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Telekom offiziell eine Anfrage ablehnt, dann sollte für eine
    > Strafzeit auch nein ein nein bedeuten und die Telekom gehindert werden doch
    > auszubauen.
    Die Telekom hat einen FTTH-Ausbau abgelehnt und VDSL gebaut. FTTC wurde scheinbar nicht angefragt.

    > Es nervt mich immer wieder zu lesen, dass diese Drecksladen, wo ich leider
    > auch Kunde bin, erst den Arsch hoch bekommt, wenn andere die Sachen selbst
    > in die Hand nehmen.
    Wer sagt, dass ein Ausbau mit FTTC nicht eh geplant war.
    Es gibt aktuell 28Mio. Anschlüsse, die mindestens 100MBit/s bei der Telekom buchen können.
    Das geht nur mit einem schnellen Ausbau.
    Es kommt ja Monatlich eine 5-6-Stellige Anzahl hinzu. Die schlagzahl soll bis Ende nächsten Jahres erhalten bleiben.

    Da kommt es natürlich auch zu Ausbauten in Gebieten, wo auch jemand anderes baut.

    Und als Börsennotiertes Unternehmen würde ich auch zusehen, so viele Kunden wie möglich zu halten.

  3. Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: solary 23.05.19 - 20:53

    >Und als Börsennotiertes Unternehmen würde ich auch zusehen, so viele Kunden wie möglich zu >halten.

    Da musst der Staat dafür sorgen das nur noch Glasfaser FTTB/H Verbaut werden darf, Vectoring nur über eine Zusätzliche Kupfersteuer, die dann 100% wieder ins FTTB/H Netz fließ.
    15¤ Pro Anschluss und das Problem gibt es nicht mehr, denn dann Lohnt sich kein Vectoring mehr.

  4. Re: Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: voidyvoid 23.05.19 - 21:58

    Die Arbeit, die für Vectoring ausgeführt werden muss, ist auch die Arbeit, die in FTTH gesteckt werden müsste. Von daher ist der Zwischenschritt mit FTTC sinnvoll. Die Glasfasertrasse von den VSt du den MFG (bzw NVT) wird ja so oder so gebaut.

  5. Re: Nein sollte nein heißen

    Autor: Oktavian 23.05.19 - 22:48

    > Wenn die Telekom offiziell eine Anfrage ablehnt, dann sollte für eine
    > Strafzeit auch nein ein nein bedeuten und die Telekom gehindert werden doch
    > auszubauen.

    Warum? So wie jedes andere Unternehmen kann auch die Telekom ihre Meinung ändern. Sie muss es sogar, wenn sich regional die Marktlage ändert. Und genau das ist hier ja passiert. Durch einen weiteren Marktteilnehmer droht, dass die Einnahmen sich regional reduzieren werden. Dann ist es sinnvoll zu investieren, um diese Einnahmen zu sichern.

    > Es nervt mich immer wieder zu lesen, dass diese Drecksladen, wo ich leider
    > auch Kunde bin, erst den Arsch hoch bekommt, wenn andere die Sachen selbst
    > in die Hand nehmen.

    Warum sollte sie vorher groß investieren? Die Einnahmen kommen doch auch so, solange niemand anders droht zu investieren.

  6. Re: Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: NeoXolver 23.05.19 - 23:57

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Und als Börsennotiertes Unternehmen würde ich auch zusehen, so viele
    > Kunden wie möglich zu >halten.
    >
    > Da musst der Staat dafür sorgen das nur noch Glasfaser FTTB/H Verbaut
    > werden darf, Vectoring nur über eine Zusätzliche Kupfersteuer, die dann
    > 100% wieder ins FTTB/H Netz fließ.
    > 15¤ Pro Anschluss und das Problem gibt es nicht mehr, denn dann Lohnt
    > sich kein Vectoring mehr.

    Aber der gag an FTTC ist doch dass das Kupfer zu den Häusern bereits liegt. Wir hatten auch als wir eingezogen sind vor einigen Jahren nur DSL mit 2Mibt. Unser ehemaliger Anbieter hat uns sogar gekündigt, da er uns kein DSL anbieten konnte.

    Von einem Tag auf den anderen dann war plötzlich Vectoring verfügbar. Ohne das wir in unserer Nähe auch nur einen Bagger beobachtet haben. Nichtmal ein Techniker musste vorbeikommen. Mittlerweile haben wir sogar Fernsehen über IP, da man es bequem über WLAN im Haus verteilen kann.

    Ich glaube gerade für Hausbesitzer, die sich bei FTTH beim Hausanschluss oft beteiligen müssen und zudem Bohrungen an der Hauswand und Erdarbeiten auf dem Grundstück ertragen müssen, ist halt die Nutzung des vorhanden Klingeldrahtes durchaus attraktiv.

  7. Re: Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: Hantilles 24.05.19 - 00:37

    Stell dir mal vor, du verbaust gar keine MFG, weil du die Glasfaser direkt vom PoP bis zum Kunden legen kannst. Was du alles sparst, wenn du keine aktive Technik mitten auf die Straße stellen musst, weil dir die Leitungslänge der Faser nämlich verhältnismäßig egal sein kann …

    Die Behauptung, FTTH sei einfach nur ne Erweiterung von FTTC ist Käse.

  8. Re: Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: LinuxMcBook 24.05.19 - 03:17

    Hantilles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell dir mal vor, du verbaust gar keine MFG, weil du die Glasfaser direkt
    > vom PoP bis zum Kunden legen kannst. Was du alles sparst, wenn du keine
    > aktive Technik mitten auf die Straße stellen musst, weil dir die
    > Leitungslänge der Faser nämlich verhältnismäßig egal sein kann …

    Klar, wenn es einem nur um die Technik geht und alles andere egal ist, dann wäre das die bessere Lösung.
    Nur:

    Wenn die Telekom kein VDSL sondern nur FTTH gebaut hätte, dann würden heute noch 70% der Leute mit ca. 12 MBit unterwegs sein, statt knapp 90% mit 100 MBit.

    Und da 100 MBit im Gegensatz zu 12 MBit auch recht ausreichend sind, würde die Variante FTTH statt FTTC und im zweiten Schritt FTTH sicherlich maximal von den glücklichen 20% bevorzugt werden.

  9. Re: Nein sollte nein heißen

    Autor: gfa-g 24.05.19 - 06:15

    Es gibt auch sowas wie Investitionssicherheit.
    Das sollte gerade bei solchen Großprojekten mit einer Art Ausschreibung geregelt werden. Gibt es schließlich auch bei Funklizenzen.

  10. Re: Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: thrawnx 24.05.19 - 06:42

    LinuxMcBook schrieb:
    >
    > Und da 100 MBit im Gegensatz zu 12 MBit auch recht ausreichend sind, würde
    > die Variante FTTH statt FTTC und im zweiten Schritt FTTH sicherlich maximal
    > von den glücklichen 20% bevorzugt werden.

    Wie kommen sie darauf beurteilen zu können was für andere Leute _ausreichend_ ist?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.19 06:42 durch thrawnx.

  11. Re: Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: LinuxMcBook 24.05.19 - 06:46

    thrawnx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > >
    > > Und da 100 MBit im Gegensatz zu 12 MBit auch recht ausreichend sind,
    > würde
    > > die Variante FTTH statt FTTC und im zweiten Schritt FTTH sicherlich
    > maximal
    > > von den glücklichen 20% bevorzugt werden.
    >
    > Wie kommen sie darauf beurteilen zu können was für andere Leute
    > _ausreichend_ ist?

    Erfahrung. Mir konnte bis jetzt hier noch niemand schlüssig darstellen, was mit "nur" 100 MBit/s denn _nicht möglich_ wäre.

    Und selbst wenn, die Alternative wäre ja beim Ausbautempo von FTTH 12 MBit/s, und das ist definitiv schlechter als 100 MBit/s...

  12. Re: Nein sollte nein heißen

    Autor: Oktavian 24.05.19 - 07:55

    > Es gibt auch sowas wie Investitionssicherheit.

    Ja, aber nicht in dem Bereich. Wenn Mercedes nen SUV baut, hat sie keine Handhabe, wenn BMW am nächsten Tag auch einen bauen will.

    Zudem hat die Gemeinde ja noch kaum was investiert, nicht mal geplant, viel zu investieren.

    Zitat der WEbseite der Freien Wähler:
    "Geschätzt würde das innerörtliche Glasfasernetz die Gemeinde ca. 10-12 Mio.¤ kosten, in der aktuellen Finanzplanung der Gemeinde bis 2021 ist eine solche Investition nicht eingeplant."
    https://www.fwv-karlsdorf-neuthard.de/themen/breitband/

    Interessant ist in diesem Zusammenhang insbesondere, dass die 400 Mbit/s von Unitymedia keinen Glasfaserausbau verhindern, die 100 Mbit/s der Telekom aber schon.

    Zudem spart jetzt die Gemeinde diese 10 bis 12 Mio, ganz im Sinne ihrer Steuerzahler. Warum das Geld rausschmeißen für ein Netz, das offensichtlich niemand braucht?

  13. In 3-5 Jahren ist kein Platz mehr für FTTH

    Autor: solary 24.05.19 - 09:08

    >Interessant ist in diesem Zusammenhang insbesondere, dass die 400 Mbit/s von Unitymedia >keinen Glasfaserausbau verhindern, die 100 Mbit/s der Telekom aber schon.

    Über Kabel geht schon 1GB, und der Upload soll ja auch bald über 100mbit/s kommen.
    Klar ich als FTTB - Fan würde mich Glasfaser gut überlegen, zumal ich eine Feste IP bei meinen 1GB -Kabel Vodafone Anschluss habe, und das für unter 70¤.
    Bei der Telekom kostet Glasfaser + Feste IP >239¤+ust. als Geschäftskunden, eine Stange Geld für eine IP.
    Verzichtet man auf die Feste ip ist man mit 99¤ dabei, das ist nicht zu viel (500/100mbit/s)

    Glasfaser ist einfach zu spät gekommen, in 2-3 Jahren hat Vodafone Deutschland fast komplett mit 1GB überzogen, und die Telekom mit 250mbt/s.

    Es bleibt einfach kein Platz mehr für Glasfaser, für FTTB/H braucht man die aktive Mithilfe des Kunden, für Vectoring + Kabel nicht.

    Es werden sich zwar noch viele <16mbit/s Gebiete finden, wo DG das Geschäft macht, oder die Gemeine schnell FTTH legt ohne das die Telekom davon Wind bekommt, aber die große Masse werden 1GB über Kabel buchen können, und sich fragen, warum soll ich für FTTH250bit/s mehr zahlen als für 1GB Kabel oder 250 Vectoring

    Erst wenn die FTTH Tarife billiger werden als Kupfer ändern sich das, wobei Vodafone bei 1GB noch etwas Luft hat, die könnten in 3 Jahren bei 49¤ liegen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.19 09:21 durch solary.

  14. Re: Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: Faksimile 24.05.19 - 22:00

    Hantilles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell dir mal vor, du verbaust gar keine MFG, weil du die Glasfaser direkt
    > vom PoP bis zum Kunden legen kannst. Was du alles sparst, wenn du keine
    > aktive Technik mitten auf die Straße stellen musst, weil dir die
    > Leitungslänge der Faser nämlich verhältnismäßig egal sein kann …
    >
    Die Behauptung, FTTH sei einfach nur eine Erweiterung von FTTC, ist nicht bewiesen.
    Nur das die Telekom eben anders plant . Aber sie hat auch noch nicht nachgewiesen, wie denn die Erweiterung von FTTC auf FTTH funktionieren soll.

  15. Re: Alle neuen Anschlüsse unter 260mbit/s mit einer Steuer belegen

    Autor: Faksimile 24.05.19 - 22:02

    Dieser Spruch hat schob einen Bart. Beweise, wozu der Mensch Fahrzeuge braucht, wenn er Jahrtausende ohne diese ausgekommen ist. Kannst Du nicht. Also braucht man es nicht.

  16. Re: Nein sollte nein heißen

    Autor: Faksimile 24.05.19 - 22:17

    Sie agiert wie die Autombilhersteller. Unter Ausnutzung aller Möglichkeiten zur Umgehung der Investitionen in aktuellste Technologie die gewohnte Technik am Überleben halten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. BWI GmbH, München, Rheinbach
  3. Kassenärztliche Vereinigung Berlin, Berlin
  4. Fachhochschule Aachen, Aachen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-56%) 19,99€
  2. 12,99€
  3. 32,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung
  2. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  3. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

  1. Equiano: Googles Seekabel erschließt abgelegene Südatlantikinsel
    Equiano
    Googles Seekabel erschließt abgelegene Südatlantikinsel

    Das Equiano-Seekabel von Google wird einen Abzweig an die Insel St. Helena machen. Doch die Kapazität übersteigt den Eigenbedarf bei weitem, weshalb die Saints zahlende Mitbenutzer suchen: Satellitenbetreiber.

  2. Gipfeltreffen: US-Konzerne wollen schnelle Antworten zu Huawei-Lizenzen
    Gipfeltreffen
    US-Konzerne wollen schnelle Antworten zu Huawei-Lizenzen

    Die Chefs von Cisco Systems, Intel, Broadcom, Qualcomm, Micron Technology, Western Digital und Google wollen endlich Klarheit zu Huawei. US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine schnelle Bearbeitung von Anträgen auf Lieferungen an Huawei zugesagt.

  3. Automated Valet Parking: Daimler und Bosch dürfen autonom parken
    Automated Valet Parking
    Daimler und Bosch dürfen autonom parken

    In Stuttgart können Besucher ohne Begleitung das automatisierte Parken eines Mercedes ausprobieren: Daimler und Bosch haben die Freigabe für das Automated Valet Parking erhalten.


  1. 19:25

  2. 17:38

  3. 17:16

  4. 16:30

  5. 16:12

  6. 15:00

  7. 15:00

  8. 14:30