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  5. › Gaming Disorder: WHO stuft Spielesucht…

Symptom statt Krankheit

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  1. Symptom statt Krankheit

    Autor: 0110101111010001 24.05.19 - 13:35

    Ich stimme den Experten zu:
    "Es gibt derweil Experten, die exzessives Gaming eher als Folge einer anderen Krankheit sehen"

  2. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: tomacco 24.05.19 - 13:54

    0110101111010001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stimme den Experten zu:
    > "Es gibt derweil Experten, die exzessives Gaming eher als Folge einer
    > anderen Krankheit sehen"


    Oder als Folge dessen, wie man sich heutzutage verbiegen muss, um in der Welt klarzukommen. Flucht.

  3. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: Kakiss 24.05.19 - 13:57

    0110101111010001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stimme den Experten zu:
    > "Es gibt derweil Experten, die exzessives Gaming eher als Folge einer
    > anderen Krankheit sehen"

    Ich würde mal schlicht behaupten, es gibt beides.

    Jemand kann süchtig werden, weil die gleichen Tricks greifen, wie in einem Kasino.
    Jemand kann süchtig werden, weil er anderweitig psychische Probleme in der Realität hat (Realitätsflucht).
    Et cetera.

  4. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: kat13 24.05.19 - 14:10

    Bin süchtig aus Flucht geworden, weil ich mit anderen Fluchtmitteln wie Drogen/Alk nicht klarkam ich kann nichts ab was mein Bewusstsein verändert, auch nie vom Psychodoc mit Tabs vollgestopft worden. Gefolgt aus der Sucht wurden Depressionen stärker die ich allerdings schon vorher hatte; stärker wohl auch weil ich mich durch das Spielen von allem abgenabelt hab, null Sozialleben und kein Menschenkontakt ausser einmal die Woche zum Einkaufen in Jahren.

    So als Nummer, nach 5 Jahren WoW hatte ich schon die 1000 Tage played überschritten und ich spiele noch andere Sachen ausser WoW.

    Prinzipiell der japanische hikkimori gepaart mit Fluchtsucht Computerspiele, depressiv war ich allerdings schon immer seit meine frühen Jugend/Kindheit.

  5. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: azeu 24.05.19 - 14:39

    Ohje, arme Sau.

    Tust mir leid.

    Im Ernst, keine Verarsche !

    DU bist ...

  6. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: HarryG 24.05.19 - 15:06

    0110101111010001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stimme den Experten zu:
    > "Es gibt derweil Experten, die exzessives Gaming eher als Folge einer
    > anderen Krankheit sehen"

    Vereinsamung vielleicht. Solche Abstürze begannen und kennt man von den WoW 24h Gamern, die Job, Ausbildung oder Studium geschmissen haben um in ihren Stuben hinter Pizzapappschachtelbergen vor ihrer Daddelkiste mit dicken Rändern um die Augen zu hocken.

    Heute kommen die Jugendlichen dazu, welche permanent am Smartphone kleben und am Daddeln und Chatten sind.

    Ob man die in die Behandlungszimmer bringt ist die andere Frage.
    Eher eröffnet sich das ein schöner neuer Markt für die Fachärzte, bezüglich Behandlung und Medikamentenverschreibungen.
    Den Stempel Sucht bekommt derjenige geschenkt dazu.

  7. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: aLpenbog 24.05.19 - 15:24

    Ich weiß nicht mal ob ich es immer als Krankheit bezeichnen würde. Letztlich betäuben sich viele und suchen einen Dopamin Kick. Unser gesellschaftliches Leben ist wenigen auf den Leib geschnitten. Je mehr der Alltag einem widerstrebt, desto mehr greift man wohl auf sowas zurück.

    Ob es nun Alkohol, Drogen, Zucker, Fastfood, Spiele, Sex, Social Media oder was anderes ist, das macht den Braten nicht fett. Bei vielen ist es eine Mischung, das fällt dann nicht so auf, ob es das besser macht weiß ich nicht.

    Frage ist auch wo Sucht anfängt und endet. Macht man einen Sport über mehre Stunden die Woche ist man sportlich, fleißig, diszipliniert, bei einem Game ist man süchtig. Hier gehen so Eingruppierungen schnell. Knapp 4 Stunden am Tag TV im Schnitt wird auch seltener als Sucht bezeichnet als eher interaktive Tätigkeiten am Rechner.

    Und was die Sache mit den Symptom angeht, so sehe ich das aufgrund oben beschriebenen auch. Ist letztlich wie Arbeit. Ich bin nicht arbeitssüchtig, ich brauche Geld. Würde es objektiv aber eher als Problem sehen, dass viele viel Zeit mit Sachen verbringen, die sie nicht unbedingt machen wollen als das Gegenteil. Extreme sind natürlich immer Probleme.

    Davon ab, was ist exzessives Gaming? 4 Stunden am Tag? Nicht wild, entspricht gerade mal dem täglichen Fernsehkonsum. 8-10 Stunden? Eine normale Vollzeitstelle, quasi fleißig..

  8. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: tomacco 24.05.19 - 15:37

    Ich fühle mit Dir und wünsche Dir alles Gute für die Zukunft.

  9. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: versandkostenfrei 24.05.19 - 15:42

    Ich glaub man kann das nicht nur anhand der Zeit beurteilen, sondern auch was dabei auf der Strecke bleibt. Wenn jemand 6h / Tag spielt und trotzdem seinen Alltag ordentlich bewältigt und noch andere Interessen hat ist alles tutti. Müllst du dich und deine Wohnung zu, machst du regelmäßig blau um zu Zocken und/oder hast an nix anderem mehr Spaß außer Zocken, wird's kritisch.

  10. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: kat13 24.05.19 - 16:26

    tomacco schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fühle mit Dir und wünsche Dir alles Gute für die Zukunft.

    Danke, mich hat die Räumungsklage aufgeweckt weil natürlich irgendwann die Ersparnisse weg waren und der Schuldenberg nicht höher auftürmbar. Der soziale Dienst meiner Stadt hat mich wieder soweit hinbekommen das ich mich um Sachen kümmer, wie Wohnung und mich, davor hab ich wirklich alles liegen lassen um vorm Rechner sein zu können.

  11. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: azeu 24.05.19 - 16:36

    Ja, Sucht ist eher eine (extreme) Fixierung auf Etwas, nicht unbedingt die Zeit die man damit verbringt.

    DU bist ...

  12. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: Hotohori 24.05.19 - 18:12

    tomacco schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0110101111010001 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich stimme den Experten zu:
    > > "Es gibt derweil Experten, die exzessives Gaming eher als Folge einer
    > > anderen Krankheit sehen"
    >
    > Oder als Folge dessen, wie man sich heutzutage verbiegen muss, um in der
    > Welt klarzukommen. Flucht.

    Für Realitätsflucht braucht es aber keine Spiele, da tut es auch Filme/Serien oder noch simpler: Bücher.

  13. Re: Symptom statt Krankheit

    Autor: Schattenwerk 25.05.19 - 23:02

    Unterschied zwischen passivem Konsum und aktivem Konsum existiert jedoch sehr wohl.

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