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  5. › Gaming Disorder: WHO stuft Spielesucht…

Mobile Games zu 98% verbieten

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  1. Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: McWiesel 24.05.19 - 13:38

    Wäre es nicht zielführender die App-Stores von diesen unsäglichen Glücksspielen zu befreien? Das ist viel schlimmer als ein Online-Spiel, was man halt mal bisschen durchsuchtet, solange der Hypetrain fährt.

    Candy Crush & Co ist hingegen nur dafür ausgelegt möglichst schnell durch dumpfes Ansprechen des Belohnungszentrums "glücklich" zu machen und zum Ausgeben von verdammt viel Geld für Nichts zu verleiten. Horrend viel Geld für weitere Spielzüge oder für andersfarbige Gegenstände zu verlangen ist nichts anderes als Betrug und Abzocke, was insbesondere für Kinder, die gerade den Umgang mit realem Geld erlernen sollen, hochgefährlich sein kann. Von unzähligen spielsüchtigen Erwachsenen ganz zu schweigen. Da könnte doch mal ein internationales Verbot Wunder bewirken und mal wieder Qualität im Spielemarkt bewirken, die man als Freizeitbeschäftigung und nicht als Krankheit klassifizieren kann.

  2. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: Hotohori 24.05.19 - 13:47

    Ist das nicht eher eine andere Baustelle? Ist doch wieder eine andere Art von Suchtverhalten.

    Das eine ist Spielesucht, das andere Glücksspielesucht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.19 13:47 durch Hotohori.

  3. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: azeu 24.05.19 - 14:00

    > Das eine ist Spielesucht, das andere Glücksspielesucht.

    In beiden Fällen wird das Belohungssystem im Hirn angeregt.

    DU bist ...

  4. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: Sharra 24.05.19 - 14:09

    Selbst wenn du alle Handygames verbietest, verlagerst du das Problem einfach nur wieder zurück auf die Konsolen und den PC. Die Leute kommen zu ihrem Stoff. Das Handy hat es nur bequemer gemacht, das Problem aber nicht geschaffen.

    Das was diese unsäglichen Mäusekinos allerdings quasi erst aus der Taufe gehoben haben, ist dieser "Zahl gefälligst für jeden Schrott den wir dir vor die Füße kotzen" Trend. Wobei sie da eigentlich auch nur das Erbe des kotzenden Frosches aus dem Jamba Sparabo angetreten haben.

  5. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: lieblingsbesuch 24.05.19 - 14:29

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre es nicht zielführender die App-Stores von diesen unsäglichen
    > Glücksspielen zu befreien? Das ist viel schlimmer als ein Online-Spiel, was
    > man halt mal bisschen durchsuchtet, solange der Hypetrain fährt.
    >
    > Candy Crush & Co ist hingegen nur dafür ausgelegt möglichst schnell durch
    > dumpfes Ansprechen des Belohnungszentrums "glücklich" zu machen und zum
    > Ausgeben von verdammt viel Geld für Nichts zu verleiten. Horrend viel Geld
    > für weitere Spielzüge oder für andersfarbige Gegenstände zu verlangen ist
    > nichts anderes als Betrug und Abzocke, was insbesondere für Kinder, die
    > gerade den Umgang mit realem Geld erlernen sollen, hochgefährlich sein
    > kann. Von unzähligen spielsüchtigen Erwachsenen ganz zu schweigen. Da
    > könnte doch mal ein internationales Verbot Wunder bewirken und mal wieder
    > Qualität im Spielemarkt bewirken, die man als Freizeitbeschäftigung und
    > nicht als Krankheit klassifizieren kann.


    Du verwechselst da was. Um es mal analog auszudrücken: Das wäre so, wie wenn du sagst, man müsse Bier verbieten, weil es ein paar abhängige gibt. Der Großteil konsumiert Alkohol allerdings, ohne eine Abhängigkeit zu entwickeln.

    Spielesucht ist auch was anderes als stundenlang irgendwelche Mobile-Spiele zu spielen. Ich schätze, die meisten würden sich zwar ärgern, wenn man ihnen das mobile Spielen verbieten würde, aber sie würden keine Entzungserscheinungen entwickeln. Wie halt bei Alkohol

  6. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: azeu 24.05.19 - 14:36

    > Spielesucht ist auch was anderes als stundenlang irgendwelche Mobile-Spiele zu spielen.

    Da wäre ich nicht so sicher.

    Sucht allgemein beeinflusst das Belohnungssystem im Hirn. D.h. sie führt dazu, dass man immer mehr will und nicht mehr davon wegkommt. Durch was diese Belohnung ausgelöst wird (TV, PC, Internet, Handy, etc.) ist dann eher irrelevant.

    DU bist ...

  7. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: McWiesel 24.05.19 - 14:42

    Ich sehe das halt als pures Glücksspiel. Gerade sowas wie Candycrush .. ich kauf mir neue Spielzüge und hab damit nur eine Chance weiterzukommen, weil das Spiel auf totalem Glück beruht. Wenn die "Süßigkeiten" nicht in der richtigen Anordnung stehen, helfen auch 20 weitere Züge nichts.

    Und genau das ist doch das Glücksspiel .. Geld kassieren für die (kleine) Chance, dass ich eine Belohnung erhalte. In diesem perfiden Fall ist es noch nicht mal Geld, sondern nur der Abschluss des Levels, was man als "Erfolg" empfindet. Und genau das erzeugt doch die Spielsucht.

    Das find ich viel schlimmer als ein Online-RPG, wofür ich im schlimmsten Fall monatlich Geld bezahle, das mir aber keinerlei weiteren Vorteile im Spiel bringt. Und da seh ich auch echt nicht den Unterschied zu einem, der von morgens bis abends quer durch alle Sender Fußball guckt und sein totales Leben nach den Spielzeiten ausrichtet. Oder Netflix durchsuchtet. So Hardcore-Fans gibts halt bei fast allem und denen würde es alle das Leben zerstören, wenn man plötzlich den Stecker vom Fernseher zieht.

  8. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: lieblingsbesuch 24.05.19 - 14:46

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Spielesucht ist auch was anderes als stundenlang irgendwelche
    > Mobile-Spiele zu spielen.
    >
    > Da wäre ich nicht so sicher.
    >
    > Sucht allgemein beeinflusst das Belohnungssystem im Hirn. D.h. sie führt
    > dazu, dass man immer mehr will und nicht mehr davon wegkommt. Durch was
    > diese Belohnung ausgelöst wird (TV, PC, Internet, Handy, etc.) ist dann
    > eher irrelevant.


    Das ist vielleicht etwas, was eine Sucht fördert, aber eine Sucht an sich ist völlig anders definiert. Nicht durcheinanderbringen!

  9. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: Hotohori 24.05.19 - 18:09

    Sehe ich nicht so, Spielesucht ist dann doch etwas mehr als nur süchtig nach Belohnungen zu sein.

  10. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: Kay_Ahnung 24.05.19 - 20:14

    lieblingsbesuch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wäre es nicht zielführender die App-Stores von diesen unsäglichen
    > > Glücksspielen zu befreien? Das ist viel schlimmer als ein Online-Spiel,
    > was
    > > man halt mal bisschen durchsuchtet, solange der Hypetrain fährt.
    > >
    > > Candy Crush & Co ist hingegen nur dafür ausgelegt möglichst schnell
    > durch
    > > dumpfes Ansprechen des Belohnungszentrums "glücklich" zu machen und zum
    > > Ausgeben von verdammt viel Geld für Nichts zu verleiten. Horrend viel
    > Geld
    > > für weitere Spielzüge oder für andersfarbige Gegenstände zu verlangen
    > ist
    > > nichts anderes als Betrug und Abzocke, was insbesondere für Kinder, die
    > > gerade den Umgang mit realem Geld erlernen sollen, hochgefährlich sein
    > > kann. Von unzähligen spielsüchtigen Erwachsenen ganz zu schweigen. Da
    > > könnte doch mal ein internationales Verbot Wunder bewirken und mal
    > wieder
    > > Qualität im Spielemarkt bewirken, die man als Freizeitbeschäftigung und
    > > nicht als Krankheit klassifizieren kann.
    >
    > Du verwechselst da was. Um es mal analog auszudrücken: Das wäre so, wie
    > wenn du sagst, man müsse Bier verbieten, weil es ein paar abhängige gibt.
    > Der Großteil konsumiert Alkohol allerdings, ohne eine Abhängigkeit zu
    > entwickeln.
    >
    > Spielesucht ist auch was anderes als stundenlang irgendwelche Mobile-Spiele
    > zu spielen. Ich schätze, die meisten würden sich zwar ärgern, wenn man
    > ihnen das mobile Spielen verbieten würde, aber sie würden keine
    > Entzungserscheinungen entwickeln. Wie halt bei Alkohol

    +1

    Immer wieder witzig/schockierend das relativ neue Sachen die evtl. nicht richtig verstanden werden oder nicht selbst genutzt werden sofort verboten werden sollen, nur weil sie evtl. für ein paar Personen problematisch sind. Andererseits werden dinge die erwiesenermaßen zu Schäden oder Toten führen weiter erlaubt oder sogar unterstützt.

    Beispiele für dinge die erstmal dämonisiert wurden: Videospiele/Fernseher/Comics um nur mal ein paar zu nennen.
    Beispiele für schädliche dinge die erlaubt sind und sogar teilweise gefördert werden: Autofahren (vor allem bei hohen Geschwindigkeiten)/Rauchen/Alkohol usw.

  11. Re: Mobile Games zu 98% verbieten

    Autor: McWiesel 25.05.19 - 18:45

    > Immer wieder witzig/schockierend das relativ neue Sachen die evtl. nicht richtig verstanden werden

    Was gibt es an diesen Spielen zu verstehen? Ich behaupte, dass 90% der Spiele von einem 3-4jährigen verstanden werden. Es geht ja nur darum durch die Nutzung primitiver Urinstinkte (Belohnungen sammeln) Geld zu verdienen, komplexere Regionen des Hirns werden durch den Stumpfsinn ja gar nicht stimuliert. Die meisten Leute können diesen Instinkt aber durch Intelligenz unterdrücken, der Rest hockt in der S-Bahn, drückt auf bunte Kügelchen und bringt das Paypal-Konto zum glühen, weil es wäre ja nur noch eeiiiinnn Zug gewesen um zu gewinnen.

    > Beispiele für dinge die erstmal dämonisiert wurden: Videospiele/Fernseher/Comics um nur mal ein paar zu nennen.

    90% vom Fernsehen ist die selbe Verblödung. Gewinnen Sie 10.000¤! Beantworten Sie einfach folgende Frage: "Wie heißt der Nationaltrainer? A: Jogi Löw. B: Pflaumenkompott." Auch hiermit versucht man vom einfachen Volk (dass sowas nicht durchschaut) das Geld abzuzocken. Gäbe es sowas nicht, würde die Verblödung vielleicht nicht so grassieren.

    Comics etc. waren noch nie bzw. in sehr begrenztem Maße die ideale Literatur für Kinder. Videospiele kommt halt auch sehr drauf an. Da gibts auch zu viel Schrott.

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