1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Starlink: Satelliten am…

Hier waren sie nicht mehr zu sehen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Hier waren sie nicht mehr zu sehen

    Autor: motzerator 27.05.19 - 23:02

    Ich habe am Wochenende versucht, die Satelliten zu sehen und abzulichten, aber dafür waren sie wohl schon zu dunkel.

    Vielleicht 10 Kilometern weiter weg mehr gesehen, da haben wir hier ein paar schöne, ziemlich dunkle Orte, aber vom Balkon aus war nichts zu sehen, nicht mal mit Brille.

    Ich finde es aber gut, das Elon Musk das Problem technisch lösen und dunklere Satelliten bauen will. Er sollte sich aber im klaren sein, das die Sterne vom ganzen Planeten aus beobachtet werden.

  2. Re: Hier waren sie nicht mehr zu sehen

    Autor: Mr_Tech 28.05.19 - 08:09

    Der Aufschrei ist ein wenig zu Groß. Die Satelliten sind aktuell ja noch in einer nahen Umlaufbahn. Diese soll später ja noch weiter entfernt werden. Man kann die Satelliten ja nur erkennen, da sie das Licht der Sonne reflektieren. Hier werden sich einfache Möglichkeiten finden, dies zu unterbinden.

  3. Re: Hier waren sie nicht mehr zu sehen

    Autor: chefin 28.05.19 - 09:31

    Wer hier von Sternenbeobachtungen spricht und das die gestört werden, hat noch nie Sterne beobachtet (ausser mit dem blossen Auge).

    Sternenbeobachtungen sind derart vergrößert in den Teleskopen, der Bildausschnitt so klein, das Satelliten keine 5sec zu sehen sind. Sollten sie überhaupt mal im Ausschnitt erscheinen. Dazu kommt, das genau SOLCHE Bilder um die Welt gehen. Die ISS vor dem Mond, Flugzeuge vor dem Mond. Sternbilder sind stacked Bilder. Heist, das man minutenlang oder gar stundenlang Bilder aufnimmt und diese hinterher am Computer stacked. Ist dann mal eine Serie dabei in der 10sec ein Satellit vorbei zieht, lässt man die Sequenz raus. Aufgrund von Luftflimmern muss man eh 2/3 der Bilder wegwerfen.

    Heist also, das es keine Sau stört. Die einzige wirklich denkbare Störung sind Beobachtungen von extrem kurzlebigen Effekten und genau dann zieht ein Satellit durch das Bild. Könnte bei den großen Teleskopen passieren. Und damit das NICHT passiert, werden Vorkehrungen getroffen. Diese Teleskope beziehen die Flugbahnen der bekannten Objekte mit ein.

    Dazu kommt, das Asteroiden viel mehr Störungen verursachen im Bild als menschliche Objekte. Jeder Asteroid deckt permanent einen Bereich des Himmels ab aus unserer Sicht. Der umgekehrte Effekt, statt mehr Licht kommt kein Licht mehr an. Passiert ab und zu mal, ist häufiger als Satelliten im Bild und immer noch so selten, das es mehr ein theoretischer Effekt ist als ein realer.

  4. Re: Hier waren sie nicht mehr zu sehen

    Autor: thinksimple 28.05.19 - 10:11

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hier von Sternenbeobachtungen spricht und das die gestört werden, hat
    > noch nie Sterne beobachtet (ausser mit dem blossen Auge).
    >
    > Sternenbeobachtungen sind derart vergrößert in den Teleskopen, der
    > Bildausschnitt so klein, das Satelliten keine 5sec zu sehen sind. Sollten
    > sie überhaupt mal im Ausschnitt erscheinen. Dazu kommt, das genau SOLCHE
    > Bilder um die Welt gehen. Die ISS vor dem Mond, Flugzeuge vor dem Mond.
    > Sternbilder sind stacked Bilder. Heist, das man minutenlang oder gar
    > stundenlang Bilder aufnimmt und diese hinterher am Computer stacked. Ist
    > dann mal eine Serie dabei in der 10sec ein Satellit vorbei zieht, lässt man
    > die Sequenz raus. Aufgrund von Luftflimmern muss man eh 2/3 der Bilder
    > wegwerfen.
    >
    > Heist also, das es keine Sau stört. Die einzige wirklich denkbare Störung
    > sind Beobachtungen von extrem kurzlebigen Effekten und genau dann zieht ein
    > Satellit durch das Bild. Könnte bei den großen Teleskopen passieren. Und
    > damit das NICHT passiert, werden Vorkehrungen getroffen. Diese Teleskope
    > beziehen die Flugbahnen der bekannten Objekte mit ein.
    >
    > Dazu kommt, das Asteroiden viel mehr Störungen verursachen im Bild als
    > menschliche Objekte. Jeder Asteroid deckt permanent einen Bereich des
    > Himmels ab aus unserer Sicht. Der umgekehrte Effekt, statt mehr Licht kommt
    > kein Licht mehr an. Passiert ab und zu mal, ist häufiger als Satelliten im
    > Bild und immer noch so selten, das es mehr ein theoretischer Effekt ist als
    > ein realer.


    Schön. Aber es sollen ja 12.000 Satelliten werden. Und noch ein paar tausend von der Konkurrenz.
    Und später noch ein paar tausend.
    Das ist etwas mehr wie die 60 jetzt. Wobei ich glaube das dies nicht so schnell passiert. Kostet Geld. Und SpaceX hat nicht so viel davon.
    Klagen ja auch gegen die AirForce weil sie keine Entwicklungsgelder bekommen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  5. Re: Hier waren sie nicht mehr zu sehen

    Autor: oxybenzol 28.05.19 - 14:04

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist etwas mehr wie die 60 jetzt. Wobei ich glaube das dies nicht so
    > schnell passiert. Kostet Geld. Und SpaceX hat nicht so viel davon.
    > Klagen ja auch gegen die AirForce weil sie keine Entwicklungsgelder
    > bekommen.

    Wenn ich mir 5.000¤ von meiner Bank leihe, werde ich auch verklagt, wenn ich das Geld nicht zurück zahle. Heißt also, die Bank geht pleite, wenn sie das Geld nicht zurück bekommt?

    Wir leben im Kapitalismus. Da gibts nichts geschenkt. Blue Origin hat definitiv keine Geldproblem und dennoch hat man gegen die Entscheidung geklagt, dass SpaceX die Startrampe SLC 39A allein verwenden darf. Außerdem kann man den Spieß auch umdrehen. Warum hat sich BO an der Ausschreibung beteiligt, wenn Bezos der reichste Mensch auf der Welt ist?

  6. Re: Hier waren sie nicht mehr zu sehen

    Autor: sosohoho 01.06.19 - 12:20

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hier von Sternenbeobachtungen spricht und das die gestört werden, hat
    > noch nie Sterne beobachtet (ausser mit dem blossen Auge).
    >

    Wow, ok, dann bitte ganz schnell zu ASTRON laufen und denen mitteilen, dass die in Wahrheit noch nie mit ihren Teleskopen Sterne beobachtet haben und auch sonst (nicht wie Herr Wunderlich-Pfeiffer) keine Ahnung haben! Die sind nämlich besorgt (siehe https://www.spektrum.de/news/wie-gefaehrlich-sind-elon-musks-starlink-satelliten/1648728).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.06.19 12:33 durch sosohoho.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bioinformatiker (m/w/d) für die Projektleitung »Whole Genome Sequencing«
    MVZ Martinsried GmbH, Planegg-Martinsried
  2. IT-Koordinator (m/w/d)
    Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21, Dortmund
  3. Applikationsingenieur (w/m/d)
    B. Braun Melsungen AG, Melsungen
  4. IT-Support / Administrator / Developer für MS-Dynamics (m/w/d)
    Krannich Group GmbH, Stuttgart (Home-Office möglich)

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 32,99€ (Bestpreis!)
  2. 32,99€ (Bestpreis!)
  3. mit bis zu 30% Rabatt
  4. (u. a. MSI Optix G32CQ4DE WQHD/165 Hz für 329€ + 6,99€ Versand und be quiet! Pure Base 600...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Probleme mit Agilität in Konzernen: Agil sein muss man auch wollen
Probleme mit Agilität in Konzernen
Agil sein muss man auch wollen

Ansätze wie das Spotify-Modell sollen großen Firmen helfen, agil zu werden. Wer aber erwartet, dass man es überstülpen kann und dann ist alles gut, der irrt sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    Army of the Dead: Tote Pixel schocken Zuschauer mehr als blutrünstige Zombies
    Army of the Dead
    Tote Pixel schocken Zuschauer mehr als blutrünstige Zombies

    Army of the Dead bei Netflix zeigt Zombies und Gewalt. Viele Zuschauer erschrecken jedoch viel mehr wegen toter Pixel auf ihrem Fernseher.
    Ein Bericht von Daniel Pook

    1. Merchandise Netflix eröffnet Fanklamotten-Onlineshop
    2. eBPF Netflix verfolgt TCP-Fluss fast in Echtzeit
    3. Urteil rechtskräftig Netflix darf Preise nicht beliebig erhöhen

    Kia EV6: Überzeugender Angriff auf die elektrische Luxusklasse
    Kia EV6
    Überzeugender Angriff auf die elektrische Luxusklasse

    Mit einer 800-Volt-Architektur und Ladeleistungen von bis zu 250 kW fordert Kias neues Elektroauto EV6 nicht nur Tesla heraus.
    Ein Hands-on von Franz W. Rother

    1. Elektroauto Der EV6 von Kia kommt im Herbst auf den Markt
    2. Elektroauto Kia zeigt unverhüllte Fotos des EV6
    3. Elektroauto Kia veröffentlicht erste Bilder des EV6