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Eine(n) Brennstoffzellenhubschrauber/-drone überhaupt in die Luft zu bringen...

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  1. Eine(n) Brennstoffzellenhubschrauber/-drone überhaupt in die Luft zu bringen...

    Autor: Ach 05.06.19 - 18:10

    ist schon ein Besonderheit. Hätte nicht gedacht, dass das bei der relativ dürftigen Leistungsdichte von Brennstoffzellen überhaupt möglich ist, geschweige denn mit fünf Personen. Darüber hinaus wirkt dieses Fluggerät wie aus dem coolsten Sci-fi, muss ich meinen Hut ziehen, geiles Design. Von Ausnahmebedingungen wie etwa der in Norwegen mal abgesehen, stellt sich noch die Frage, wie der Wasserstoff hergestellt werden soll. Denn so umweltfreundliche ist das nicht mit H2 Herstellung.

  2. Re: Eine(n) Brennstoffzellenhubschrauber/-drone überhaupt in die Luft zu bringen...

    Autor: Gamma Ray Burst 05.06.19 - 18:31

    “Skai kann bis zu vier Stunden in der Luft bleiben. Die meisten der Fluggeräte mit Akku schaffen weniger als eine Stunde.”

    Daraus lässt sich ableiten, dass ein System mit einer FuellCell 4 mal effektiver ist, als ein System mit Batterie.

    Man könnte auch sagen, die Energiedichte einer Batterie müsste 4 mal höher sein als jetzt, um das Gleiche Ergebnis zu erreichen.

    Und nicht nur das, diese Batterie müsste auch 6-8 mal schneller laden als heutige Batterien. Weil in 10 Minuten ein System mit einer maximalen Leistungsabgabe von 6*100kw = 600kwh zu laden, ist glaube ich zur Zeit nicht möglich, ich glaube für 90kwh braucht man ca 75 min, für 600kwh dann wohl 500 Minuten ... also 50 mal länger.

    Schlecht für ein Taxi. Eine 600 kWh Batterie würde auch so um die 6 Tonnen wiegen ... weiß nicht was die FuelCell inkl Speicher hier wiegen aber sicherlich deutlich weniger als 6 Tonnen, vermutlich um 1000 kg ...

  3. Re: Eine(n) Brennstoffzellenhubschrauber/-drone überhaupt in die Luft zu bringen...

    Autor: norbertgriese 05.06.19 - 18:44

    Ich nehme mal an, die 5Motore a 100kW braucht nur für ca 1Min Steigflug. Also kurzzeitbelastung des Akkus mit 25 kWh? Nun aber der Platz für ca. 300kW Brennstoffzelle, die den kompletten Antrieb übernehmen muss über Stunden und den Akku aufladen. Das ist schon eine Leistung. Und Platz für den Tank.
    Sicher, dass da noch Menschen reinpassen????

    Norbert

  4. Re: Eine(n) Brennstoffzellenhubschrauber/-drone überhaupt in die Luft zu bringen...

    Autor: Anonymer Nutzer 05.06.19 - 19:18

    menno ich hatte gedacht das sind mit flüssigem wasserstoff eingesprizte ramjets, richtige waffen ... dann doch nur brennstoffzellen und emotoren, ja das ist ja voll aufregend ... billo-tech, so zeug aus dem letztem jahrtausend ... richtig faszinierend, dass bmw damit so zeitig zurecht kommen will ... jaja, mehr geht halt nicht, kann man nicht erwarten ...



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.19 19:29 durch ML82.

  5. Re: Eine(n) Brennstoffzellenhubschrauber/-drone überhaupt in die Luft zu bringen...

    Autor: Ach 05.06.19 - 22:12

    >Ich nehme mal an, die 5Motore a 100kW braucht nur für ca 1Min Steigflug
    Sechs Motoren. Die Fünf, das ist die Anzahl der Passagiere.

    >Also kurzzeitbelastung des Akkus mit 25 kWh?
    6 x 100 kW = 600 KW = 0,6 MW. Weil es keine Tragflächen hat wie ein Flugzeug, müssen die Rotoren die Drone natürlich nicht nur vorwärts treiben, sondern deren Gewicht auch ständig gegen die Schwerkraft stemmen. Ich würde aus der Hüfte ebenso auf 300kW Dauerleistung oder so schätzen.

    > Nun aber der Platz für ca. 300kW Brennstoffzelle, die den kompletten Antrieb übernehmen muss über Stunden und den Akku aufladen. Das ist schon eine Leistung. Und Platz für den Tank.
    >Sicher, dass da noch Menschen reinpassen????
    Genau! Das ist sogar so bemerkenswert, dass ich es eigentlich erst sehen wollte bevor ich es glaube. Die Leistungsdichte von Brennstoffzellen ist bekannter maßen einfach viel niedriger als die von Verbrennungsmotoren oder batterieelektrischen Antrieben.

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    >Daraus lässt sich ableiten, dass ein System mit einer FuellCell 4 mal effektiver ist, als ein System mit Batterie.

    Die Effizienz lässt sich allein aus der Flugdauer nicht ermitteln. Zwar haben wir noch die Größe des Tanks mit 400 Litern, was aber fehlt ist das Gewicht, bzw. die Dichte des gespeicherten Wasserstoffs. Allein das Volumen hilft nicht weiter. Von den Angaben kann man nur auf Leistungsdichte und Energiedichte schließen.

    Die Energiedichte ist die absolute Menge der mitgeführten Energie(KWh), und die liegt bei Brennstoffzellen prinzipbedingt sehr viel höher als bei Batterien, und die Leistungsdichte ist die Energiemenge, die innerhalb einer bestimmten Zeit abgegeben werden kann(KW/PS). Die Leistungsdichte von Batterien ist wiederum sehr viel höher als die von Brennstoffzellen. Die Brennstoffzellen des Skai müssten also durchgehend 300KW abgeben können, und das ist recht unglaubwürdig bei so einer kompakten Konstruktion.

  6. Re: Eine(n) Brennstoffzellenhubschrauber/-drone überhaupt in die Luft zu bringen...

    Autor: M.P. 06.06.19 - 10:30

    Hier habe ich es überschlägig nachgerechnet.

    Bei 700 Bar Maximaldruck kommt man auf 16 kg Wasserstoff entsprechend 480 kWh oder im Schnitt 120 kW abgerufene Leistung über 4 Stunden ...

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