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Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

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  1. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: plutoniumsulfat 10.06.19 - 13:49

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blaub4r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Nein ein Gebrauchtmarkt für E-Autos kann es nicht geben. Nicht für den
    > > normalen bürger. Die Akkus sind dann so Teuer das ein Neukauf kein
    > > Unterschied macht.
    >
    > Ja wenn man miet Akkus hat, ist es ein Problem den Wagen zu verkaufen.
    > >
    > > Bei jedem E-Auto ist doch der Akku das Problem. So lange dieses Problem
    > > nicht irgend wie gelöst wird passiert da nichts.
    >
    > Welches Problem? Also welches Problem hat der Akku selbst? Wenn wir unseren
    > aeltesten Tesla in ein paar Monaten austauschen, nach 5 Jahren und
    > 400000km, ist der noch einen mittleren 5stelligen Betrag wert und damit
    > weniger Wertverlusst als gleich teurer Verbrenner nach der Zeit

    Das ist ja schön und gut, aber hier fährt die Masse mit Autos, die weniger gekostet haben als dein Akku noch wert ist. Das ist das, was blaub4r sagte: Die Masse kann sich dann vielleicht das Auto leisten, aber nicht den Akku, weil er schlicht zu teuer ist.

  2. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: Anonymer Nutzer 10.06.19 - 13:51

    Ich wohne 25km vor einer Großstadt. Hier fährt 4x am Tag ein Bus in die Stadt und 4x zurück. Meistens mit 30min Verspätung. Manchmal mehr. Arbeit gibt es hier fast keine. Und jetzt erzähl mir mal wie der Mindestlohn Arbeiter pünktlich um 5 bei seinem Job sein soll von dem er so schon nicht leben kann - ohne sein 10 Jahre altes Auto das er sich nur dank Zuschuss der Arge leisten kann?

    bark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt Nahverkehr, es gibt Home-Office, es gibt I Bikes, es gibt Busse.
    > Man kann gemeinsam zur Arbeit fahren wie in den Siebzigern und Achtzigern.
    > Und genauso wie bei dem verbrennen wird das auch irgendwann mal einen
    > gebraucht Markt für E-Autos geben.
    >



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.19 13:52 durch RichardEb.

  3. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: plutoniumsulfat 10.06.19 - 13:54

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bark schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt Nahverkehr, es gibt Home-Office, es gibt I Bikes, es gibt Busse.
    > > Man kann gemeinsam zur Arbeit fahren wie in den Siebzigern und
    > Achtzigern.
    > > Und genauso wie bei dem verbrennen wird das auch irgendwann mal einen
    > > gebraucht Markt für E-Autos geben.
    >
    > Nahverkehr ist eine Katastrophe, ich fahre mangels Parkplätzen vor Ort mit
    > dem Zug, eine Stunde statt 30 Minuten die ich mit dem Auto brauchen würde.
    > Zug kommt regelmäßig 20-30 Minuten zu spät, bleiben liegen wegen
    > Motorschaden, sind so voll dass Leute nicht mehr mitfahren können, und
    > fährt auch nur jede halbe Stunde. Geil, da freuen sich die Leute doch wenn
    > sie so zur Arbeit müssen!
    >
    > Die Einzugsgebiete der Großstädte sind mittlerweile so groß dass man das
    > E-Bike für diesen Zweck nicht ernst nehmen kann. Ich fahre 50km zur Arbeit,
    > soll ich jetzt ernsthaft jeden Tag 100km E-Bike fahren? Alles was näher an
    > der Stadt ist, kostet *unfassbar* viel Geld. Ich könnte es mir sogar
    > leisten - tu ich aber nicht.
    >
    > Klar kann man einfach Diesel verbieten, Benziner auch direkt. Werden die
    > Leute halt Arbeitslos, weil sie lieber vom Sozialsystem leben statt sich so
    > verarschen zu lassen. Wenn der ÖPNV mal vernünftig läuft, also insbesondere
    > die Bahn mal die Wartung ihrer Fahrzeuge auf die Reihe kriegt, und keinen
    > Billigscheiß mehr kauft, DANN kann man den Autos an den Kragen. Aber den
    > Leuten ihre Autos verbieten während keine Alternativen Möglichkeiten
    > bestehen um zur Arbeit zu kommen... Klasse Plan.

    Du hast Recht, so funktioniert es nicht. Allerdings ist der Druck für Politiker, nachhaltige Lösungen umzusetzen, zu gering. Ebenso bei der Bevölkerung, entsprechendes zu wählen. So sind kleine Einschränkungen aka Dieselverbot ein Mittel, um diesen Druck zu erhöhen, ohne das komplette Leben zum Stillstand zu bringen.

  4. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: goggi 10.06.19 - 13:59

    RichardEb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wohne 25km vor einer Großstadt. Hier fährt 4x am Tag ein Bus in die
    > Stadt und 4x zurück. Meistens mit 30min Verspätung. Manchmal mehr. Arbeit
    > gibt es hier fast keine. Und jetzt erzähl mir mal wie der Mindestlohn
    > Arbeiter pünktlich um 5 bei seinem Job sein soll von dem er so schon nicht
    > leben kann - ohne sein 10 Jahre altes Auto das er sich nur dank Zuschuss
    > der Arge leisten kann?

    Kein Problem. Es geht nicht darum im ländlichen Raum die KFZ abzuschaffen. Du kannst mit deinem Auto gern überall hinfahren. Nur in den Ballungsräumen ist es ja jetzt schon eng. Also kommt hoffentlich bald ein besserer ÖPNV und ein KFZ-Verbot bzw. eine KFZ-Reduzierung (Maut, CO2 Steuer, engere Fahrstreifen etc).

  5. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: Thomas 10.06.19 - 14:28

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vl. solltet ihr die Berliner Stadtplaner und ein paar Politiker mal nach
    > Kopenhagen auf Fortbildung schicken. Ist langfristig bestimmt günstiger,
    > als sie so weiter werkeln zu lassen.

    Ich möchte nicht behaupten, dass wir nichts von Kopenhagen lernen könnten, aber eine vergleichsweise kleine Stadt wie Kopenhagen (613.000 Einwohner, 86 km²) mit Berlin (3,75 Mio. Einwohner, 892 km²) zu vergleichen, ist auch nicht unbedingt zielführend.

    Berlin wird voraussichtlich alleine zwischen 2011 und 2025 mehr Einwohner dazu gewinnen, als in Kopenhagen insgesamt wohnen. Von der einen Seite Berlins bis zur anderen fährt man rund 40km, das sind halt gänzlich andere Dimensionen als in Kopenhagen.

    --Thomas

  6. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: DeathMD 10.06.19 - 15:19

    Na dann Shenzhen, da sollte man wohl für ein paar Jahre voraus kopieren können.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  7. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: bionade24 10.06.19 - 17:02

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > goggi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mittelfristig muss auch die Busflotte vom Diesel zu Elektro umgestellt
    > > werden. Als erstes sollten die privaten Verbrenner reduziert werden.
    > Hier
    > > ist viel mehr Potential für NOX Reduzierungen.
    > > Außerdem sehe ich Diesel Busse als wesentlich besser an, als ein Diesel
    > > Privatkfz. Der Dieselbuss wird nach Regeln (autom. Getriebe,
    > > Wartungsroutinen) betrieben, bietet ordentliches SCR und hat eine
    > > ordentliche Wartung. Jeder Privatwagen schummelt sich sein NOX zusammen,
    > > hat kein SCR oder nutzt weitreichende Ausnahmen. Außerdem sprinten
    > manche
    > > wie der letzte Hinterwaldaffe von Ampel zu Ampel.
    > > Das dieser Testbetrieb noch nicht optimal ist, liegt nun mal am
    > > Testbetrieb.
    > Wieder mal die Verbotsfront. Es spricht nichts dagegen, Verbrenner weiter
    > als Übergangstechnologie zu nutzen. Warum sollten wir uns unnötig so sehr
    > einschränken?

    Weil es dann zu spät ist. Klar, du hast vermutlich maximal noch 50 Jahre, dann treffen dich die Folgen nicht stark. Aber ich darf die Hälfte meines Lebens deinen Mist ausbaden. So eine Verhalten wie in deinem letzten Satz nennt man asozial.

    Wir haben auch kein Verbrennungsmotorproblem - unser Problem ist der Individualverkehr. Der geht nur so gut, weil viel Geld für ausgegeben wird. Nimmt man 50% davon für den ÖPNV, würde der auch laufen. Aber wir Deutschen wollen uns nirgendwo zurücknehmen. Alle Leute haben Angst um ihre Freiheit, sobald sie sich zurücknehmen müssen. Terroristen & Psychopathen übrigens auch.

    Bitte BBCode nutzen und nicht einfach Links reinpasten, wir sind hier schließlich in einem IT-Forum!

  8. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: E-Mover 10.06.19 - 17:35

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, man muss die Lösungen aber zur Verfügung stellen bevor man mit
    > aller Gewalt die Verbrenner verbietet. Alle die sich grade beschwerten
    > wegen den Verbrennern sollten jetzt erstmal deutlich mehr investieren um
    > den ÖPNV vernünftig auszubauen, danach kann man von mir aus alle Autos
    > verschrotten.

    Wer hat denn die Verbrenner verboten? Habe ich da etwas verpasst?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.19 17:44 durch E-Mover.

  9. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: E-Mover 10.06.19 - 17:40

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Nein ein Gebrauchtmarkt für E-Autos kann es nicht geben. Nicht für den
    > normalen bürger. Die Akkus sind dann so Teuer das ein Neukauf kein
    > Unterschied macht.
    >
    > Bei jedem E-Auto ist doch der Akku das Problem. So lange dieses Problem
    > nicht irgend wie gelöst wird passiert da nichts.

    Was schreibst Du da bloß für einen Unsinn?

  10. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: plutoniumsulfat 10.06.19 - 17:44

    Thomas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vl. solltet ihr die Berliner Stadtplaner und ein paar Politiker mal nach
    > > Kopenhagen auf Fortbildung schicken. Ist langfristig bestimmt günstiger,
    > > als sie so weiter werkeln zu lassen.
    >
    > Ich möchte nicht behaupten, dass wir nichts von Kopenhagen lernen könnten,
    > aber eine vergleichsweise kleine Stadt wie Kopenhagen (613.000 Einwohner,
    > 86 km²) mit Berlin (3,75 Mio. Einwohner, 892 km²) zu vergleichen, ist auch
    > nicht unbedingt zielführend.
    >
    > Berlin wird voraussichtlich alleine zwischen 2011 und 2025 mehr Einwohner
    > dazu gewinnen, als in Kopenhagen insgesamt wohnen. Von der einen Seite
    > Berlins bis zur anderen fährt man rund 40km, das sind halt gänzlich andere
    > Dimensionen als in Kopenhagen.
    >
    > --Thomas

    Natürlich kann man, da Kopenhagen kompakter ist. Und trotzdem den besseren Verkehr hat. Gut, da wird auch mehr Rad gefahren. Hier setzt man sich selbst in Berlin bis zum Bäcker ins Auto.

  11. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: robinx999 10.06.19 - 17:55

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snowi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Richtig, man muss die Lösungen aber zur Verfügung stellen bevor man mit
    > > aller Gewalt die Verbrenner verbietet. Alle die sich grade beschwerten
    > > wegen den Verbrennern sollten jetzt erstmal deutlich mehr investieren um
    > > den ÖPNV vernünftig auszubauen, danach kann man von mir aus alle Autos
    > > verschrotten.
    >
    > Wer hat denn die Verbrenner verboten? Habe ich da etwas verpasst?

    Zwar nur indirekt da es nur Neuzulassugen betrifft und damit die Bestandsfahrzeuge weiter gefahren werden können, aber hier gibt es eine Liste auch wenn diese wohl nicht Vollständig ist.

    https://www.focus.de/auto/elektroauto/verbrenner-verbote-weltweit-2025-bis-2050-focus-online-zeigt-wann-welches-land-benziner-und-diesel-verbietet_id_9632138.html

    Ergänzt durch

    https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-01/verbrennungsmotor-schweden-benziner-diesel-klimaschutz-elektroauto

    https://www.welt.de/politik/ausland/article181752450/Daenemark-will-Verkauf-von-Benzin-und-Dieselautos-ab-2030-verbieten.html

    Verbot ab 2025 Norwegen
    Verbot ab 2030 Schweden, Dänemark, China, Island, Israel, Indien, Irland und die Niederlande
    Verbot ab 2040 Frankreich, Großbritannien, Taiwan und Kalifornien
    Verbot ab 2050 Deutschland sowie eine ganze Reihe US Bundesstaaten

  12. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: E-Mover 10.06.19 - 18:08

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Snowi schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Richtig, man muss die Lösungen aber zur Verfügung stellen bevor man
    > mit
    > > > aller Gewalt die Verbrenner verbietet. Alle die sich grade beschwerten
    > > > wegen den Verbrennern sollten jetzt erstmal deutlich mehr investieren
    > um
    > > > den ÖPNV vernünftig auszubauen, danach kann man von mir aus alle Autos
    > > > verschrotten.
    > >
    > > Wer hat denn die Verbrenner verboten? Habe ich da etwas verpasst?
    >
    > Zwar nur indirekt da es nur Neuzulassugen betrifft und damit die
    > Bestandsfahrzeuge weiter gefahren werden können, aber hier gibt es eine
    > Liste auch wenn diese wohl nicht Vollständig ist.
    >
    > www.focus.de
    >
    > Ergänzt durch
    >
    > www.zeit.de
    >
    > www.welt.de
    >
    > Verbot ab 2025 Norwegen
    > Verbot ab 2030 Schweden, Dänemark, China, Island, Israel, Indien, Irland
    > und die Niederlande
    > Verbot ab 2040 Frankreich, Großbritannien, Taiwan und Kalifornien
    > Verbot ab 2050 Deutschland sowie eine ganze Reihe US Bundesstaaten

    Diese früh angekündigten Zulassungsverbote sind gut, denn sie fördern die langfristige Innovation!
    Schon in 2-3 Jahren (also deutlich vor 2025) wirst Du ein wettbewerbsfähiges E-Autoangebot in alle Klassen haben. Und wenn Du ein Verbrenner-Fetischist bist wirst Du Dich schon 2028 ärgern, weil das Verbrenner-Angebot dann schon deutlich geringer als bei E-Autos sein wird.
    Und das lustige daran: Du wirst gar nichts vermissen... ;-)

  13. Re: Die BVG istder größte Einvelverschmutzer un Berlin

    Autor: schily 10.06.19 - 19:20

    warum willst Du nicht dort anfangen, wo der größte Effekt erzeugt wird und wo es volkswirtschaftlich am billigsten ist?

  14. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: robinx999 10.06.19 - 19:20

    Ach die Technik ist mir fast egal. Wobei ich fast noch auf Wasserstoff hoffe. Hätte kurze Tankzeiten im Gegensatz zu langen Ladezeiten.
    Wobei ich gespannt bin ob das Rohstoffproblem bei den Akkus gelöst wird https://www.zdf.de/nachrichten/heute/scheinbar-saubere-elektromobilitaet-100.html

    Wobei es zumindest aktuell noch recht mau aussieht bei E-Autos. Plugin-Hybride als Zwischenlösung sind auch recht teuer. Aber mal abwarten vermutlich ist der nächste Wagen den ich kaufe noch ein Benziner evtl. Hybrid aber vermutlich nicht Plugin
    Wie es später aussieht muss man wohl schauen

  15. Warum immer auf die Kleinen?

    Autor: McWiesel 10.06.19 - 21:03

    Es gibt so viele Möglichkeiten CO2 und sonstige Klimakiller zu sparen, ohne dass irgendjemand dadurch Nachteile, sondern jeder Vorteile hat. Fangen wir doch mal damit an:

    - Verstromung von Kohle abschaffen
    - Einsparung von sinnlosen Pendlerfahrten durch Recht auf Home-Office, wann immer möglich
    - Liberalisierung von Arbeitszeiten (um übervolle S-Bahnen oder Straßen weiter zu vermindern)
    - Konsequenter Ausbau jeglicher Verkehrsinfrastruktur mit dem Ziel stets flüssigen Verkehr zu erreichen, also notorische Staufallen oder Engpässe im Schienennetz konsequent angehen.

    Solange das nicht passiert, sehe ich es absolut nicht ein als Privatmann auf irgendetwas (z.B. Flugreisen oder ein Auto) zu verzichten oder zu bezahlen. Denn das ist alles nur Kleinkleckerei mit massiven Einschnitten in die persönliche Freiheit gegenüber den o.g. Punkten, wo man mal richtig ansetzen könnte und auf ein Schlag zweistellige Prozentwerte an CO2-Einsparungen erreichen könnte.

  16. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: norinofu 10.06.19 - 21:24

    Ich würde eher bei denen anfangen, die den ganzen Tag in den Städten rumfahren und das sind eben z.B. Busse. Aber auch Kommunalfahrzeuge und Lieferdienste.
    Gerade bei den Lieferdiensten ist es doch so, dass die ständig anfahren und abbremsen und dann mit laufenden Motoren irgendwo minutenlang rumstehen.
    Hier könnte man durch die Flotten sehr schnell große Stückzahlen absetzen.

    Auch verstehe ich nicht, warum es z.B. in bzw. um Stuttgart einer Privatperson zumutbar sein soll, sich ein Auto mit Euro 6 anzuschaffen (egal ob Diesel oder Benziner) um zur Arbeit zu kommen und letztendlich sein Geld zu verdienen, Handwerker aber eine Ausnahmegenehmigung für ihre alten Stinker bekommen da sie sonst in ihrer Existenz gefährdet sein könnten.
    Der Handwerker hat deutlich bessere Möglichkeiten sich günstig ein neues Fahrzeug zuzulegen. Dummerweise hat er auch eine bessere Lobby.

  17. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: Gunslinger Gary 11.06.19 - 08:53

    Henne-Ei-Problem würde ich sagen.

    Bei uns im Ort fährt Samstags zweimal ein Bus durch. Einer um 0603 und einer um 1237 Uhr. Sonntags gar keiner. Unter der Woche wegen den fünf Schülern etwas öfters. Das wars dann auch.

    Solange sich das nicht ändert, hab ich gar keine andere Wahl als mein Auto zu verwenden.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  18. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: mschlenker 11.06.19 - 10:14

    Stadtbusse haben je nach Auslastung und Streckenprofil Verbräuche von 50l bis 80l/100km. Meist werden sie pro Tag 200 bis 400km bewegt. Da ist das CO2 Einsparungspotential enorm.

    Und die Effizienz von Batterien und dem E-Antrieb ist eben recht hoch, das Problem bei den Bussen ist aber die Fehlannahme, Batteriekapazität für den ganzen Tag mitzuschleifen. Weit sinnvoller ist es, regelmäßig nachzuladen, bspw. konduktiv an Haltestellen, an denen Straßenbahngleichstrom vorhanden ist.

  19. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: 0xDEADC0DE 11.06.19 - 10:38

    goggi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin derzeit in Berlin unterwegs. Kürzlich traf ich einen S-Pedelec
    > Fahrer an der Ampel. Er sagte er fährt am Tag 80km Arbeitsstrecke (beide
    > Richtungen). Das geht!

    Das geht nur, wenn man einen Führerschein hat. Wenn man auch bei -20 °C und bei strömenden Regen fahren will und wenn man einen Abstellplatz auf Arbeit und zu Hause hat, bei dem man bei Bedarf auch laden kann. Gehen tut viel, aber wer will schon knapp 2 Stunden pro Tag mit dem Rad als Verkehrsbedhinderung fahren?

    > Außerdem gibt es bald den großen Knall und die Grünen müssen sich beweisen.
    > Ja es wird dauern gegen all die kaputten Schienen und Bahnen und Busse
    > anzukämpfen. Aber vielleicht ist in 10 Jahren der Luxus da, auch in
    > abgelegenen Gebieten passende Anbindungen zu haben und dann mit Rad und
    > Bahn viel angenehmer zur Arbeit zu kommen. Dann braucht man das Auto gar
    > nicht mehr.

    In 10 Jahren werden wir nicht viel anders dastehen als heute, es wird nur mehr eAutos geben, falls nichts negatives geschieht.

    Man merkt aber immer wieder, dass manche Menschen sich nicht in andere hineinversetzen können oder wollen. Manche wohnen eben schlecht angebunden und das Fahrrad ist für weitere Strecken KEINE echte Alternative. eAutos auch nicht, das wirst auch du noch lernen.

  20. Re: Anstatt die Busse umzustellen, erstmal privat Verbenner verbieten

    Autor: seulit00 11.06.19 - 12:37

    Die Frage ist, was machen Leute die mit einem vollbeladenen Anhänger fahren wollen oder Urlauber die mit einem großen Wohnwagen 1600 km fahren wollen? Soll das auch verboten werden? Was mache ich, wenn sich in x Jahren Elektroautos durchgesetzt haben und es keine Verbrenner mehr gibt und man merkt, dass die Elektroautos an physikalische Grenzen stoßen? Die Tankzeiten müssen auch auf Verbrenner Niveau gesengt werden. Vor 2 Jahren waren wir im August in der Nacht von Freitag auf Samstag bei starkem Regen unterwegs. Zwischen München und Salzburg haben wir auf der Autobahn (irgendwo zwischen halb 3 und 4) keine einzige Tankstelle mit Parkplatz gefunden, wo wir mit unseren 2 Autos einen Platz bekommen habe. Die Autos standen schon auf der Autobahn bis zur Zapfsäule im Stau, um zu tanken. Mit unseren Dieseln konnten wir die Strecke (waren bis München schon ein paar hundert Kilometer unterwegs) aber locker ohne Tanken überbrücken. Da standen die Leute über 1 Stunde an um tanken zu können. Wären das alle Elektroautos gewesen, die da 20-xy Minuten zum Tanken gebraucht hätten, dann ständen viele heute noch dort...

    Ich habe nichts gegen saubere Alternativen, aber nur wenn es auch richtige Alternativen sind. Einfach alles verbieten ist auch nicht richtig. Zudem sollte man nicht nur auf eine Technik setzen. Wenn diese später nicht 100 % funktioniert, oder an physikalische Grenzen stößt, haben wir keinen Plan B.

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