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keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

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  1. keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: NobodZ 11.06.19 - 16:31

    "Die Idee, die Zerstörung von Retourenwaren gesetzlich zu verbieten, ist Unfug. Kein Unternehmen meiner Branche hat ein Interesse, wirtschaftlich sinnvoll verwertbare Ware wegzuwerfen oder zu vernichten."

    Ja, wenn doch keiner etwas wegschmeißt, wo ist das Problem mit dem Verbot?

    Vielleicht weil es doch lieber weggeschmissen, als das die "gebraucht" ware den Preis drückt?

    Das Verbot ist längst überfällig.

    Im Gegenzug sollte die 14-Tägige Widerspruchs Lösung überarbietet werden, das einfach nicht so viel pro forma gekauft und dann doch wieder zurück geschickt wird.

  2. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: Kakiss 11.06.19 - 16:44

    Da immer mehr Produkte aus China in den europäischen Markt eindringen, die von der Qualität wirklich vorproduzierten Müll darstellen, bin ich gegen die Abschaffung der Ruckgaberegel mit den vierzehn Tagen.

  3. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: schap23 11.06.19 - 16:45

    Und dann kommst Du wieder und beschwerst Dich, daß Du einen gefälschten Prozessor von Amazon bekommen hast, weil wieder mal jemand das Originalteil behalten hat und die Fälschung zurückgeschickt hast.

    Es ist verdammt schwer, für die Qualität der Ware zu garantieren, wenn sie schon 14 Tage bei irgendjemandem rumlag.

  4. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: LH 11.06.19 - 16:46

    NobodZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, wenn doch keiner etwas wegschmeißt, wo ist das Problem mit dem Verbot?

    Das ist nicht die Aussage, die dort fällt. Es geht darum, dass niemand etwas wegwirft, mit dem er noch Geld verdienen kann. Die vernichteten Waren sind für den Warenhandel dann aber ungeeignet, oder müssen aus vertraglichen Gründen zerstört werden.
    Ein Verbot ist hier sinnlos, wenn die Händler gar keine andere Möglichkeit haben.

    Ungeeignet sind Waren z.B., wenn sie wegen größerer Defekte reklamiert wurden. Amazon könnte diese zwar zur Reparatur an den Hersteller zurückgeben, wenn der aber lieber eine Vernichtung anordnet, ist das eben so.
    Was soll man da machen, eine Reparatur erzwingen? Das geht nicht, da manches einfach nicht zu reparieren ist. Will man dann mit den Füßen aufstampfen und schmollen?

    Auch ist nicht jedes Kleidungsstück geeignet, noch einmal in den Umlauf zu kommen. Amazon nimmt auch durchaus dreckige Kleidung zurück, aus Kulanz, aber am Ende kann man die niemanden anbieten. Oder wer möchte ein weißes Held mit Blutflecken?
    So etwas kommt vor...

    > Vielleicht weil es doch lieber weggeschmissen, als das die "gebraucht" ware
    > den Preis drückt?

    Nein, Amazon verkauft gerne und vielfach gebrauchte Ware, auch damit macht man noch Gewinn.


    > Das Verbot ist längst überfällig.

    Nein, es wäre Unsinn, denn es würde ein Bürokratiemonster erschaffen, dass fernab jeder Realität ist.

    > Im Gegenzug sollte die 14-Tägige Widerspruchs Lösung überarbietet werden,
    > das einfach nicht so viel pro forma gekauft und dann doch wieder zurück
    > geschickt wird.

    Nun sollen also sogar die Käuferrechte eingeschränkt werden? Wow, und das für ein paar dünne Berichte und ein paar kaputte Waren, die auch niemand will. Super.

    So gehen die hart erarbeiteten Rechte der Verbraucher dahin, für ein paar alte T-Shirts...

  5. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: supergrump 11.06.19 - 16:52

    NobodZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Die Idee, die Zerstörung von Retourenwaren gesetzlich zu verbieten, ist
    > Unfug. Kein Unternehmen meiner Branche hat ein Interesse, wirtschaftlich
    > sinnvoll verwertbare Ware wegzuwerfen oder zu vernichten."
    >
    > Ja, wenn doch keiner etwas wegschmeißt, wo ist das Problem mit dem Verbot?

    Hä? Es ist die Rede von "wirtschaftlich sinnvoll verwertbare Waren". Nirgends steht "keiner schmeißt etwas weg".

    > Vielleicht weil es doch lieber weggeschmissen, als das die "gebraucht" ware
    > den Preis drückt?

    Die Firma tut generell mal das, was finanziell sinnvoll ist. Das ist die Aufgabe einer Firma - Geld zu verdienen. Ob und wie viel Nutzen welcher Art auch immer jemand aus einem Gegenstand gezogen hat, ist doch völlig irrelevant - der Artikel war mit dem Verkauf faktisch sowieso auf dem Weg in die Tonne. Sehe wenig Sinn darin, da jetzt dümmlich einzugreifen, bloß um die Zeit zwischen Herstellung und Recycling zu verlängern. Wem bringt das was?

  6. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: wasAuchImmerDuMichAuch 11.06.19 - 17:13

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NobodZ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, wenn doch keiner etwas wegschmeißt, wo ist das Problem mit dem
    > Verbot?
    >
    > Das ist nicht die Aussage, die dort fällt. Es geht darum, dass niemand
    > etwas wegwirft, mit dem er noch Geld verdienen kann.
    Vielleicht aber nicht genug geld...

    > Die vernichteten Waren
    > sind für den Warenhandel dann aber ungeeignet, oder müssen aus
    > vertraglichen Gründen zerstört werden.
    Aha

    > Ein Verbot ist hier sinnlos, wenn die Händler gar keine andere Möglichkeit
    > haben.
    Dann schafft man andere Möglichkeiten.

    >
    > Ungeeignet sind Waren z.B., wenn sie wegen größerer Defekte reklamiert
    > wurden.
    Soso...

    > Amazon könnte diese zwar zur Reparatur an den Hersteller
    > zurückgeben,
    Oder gar in eine werkstatt in der nähe...

    > wenn der aber lieber eine Vernichtung anordnet, ist das eben
    > so.
    Dann verbietet man das einfach.

    > Was soll man da machen, eine Reparatur erzwingen?
    Richtig.

    Das geht nicht,
    Klar geht das.

    > da
    > manches einfach nicht zu reparieren ist.
    Dann sollte man wohl mal schauen das Produkte die auf grund ihrer Bauform nicht reparierbar sind deutlich teurer werden.

    > Will man dann mit den Füßen
    > aufstampfen und schmollen?
    Nö. Gesetze dazu erlassen.

    >
    > Auch ist nicht jedes Kleidungsstück geeignet, noch einmal in den Umlauf zu
    > kommen.
    Achso du ziehst nun an den haaren unbedingt fälle ran wo eine Vernichtung durchaus nachvollziehbar wäre.

    > Amazon nimmt auch durchaus dreckige Kleidung zurück, aus Kulanz,
    > aber am Ende kann man die niemanden anbieten.
    Da gibts so dinger...wie heißen die nur...da kann man wäsche mit säubern und wieder verwenden...

    > Oder wer möchte ein weißes
    > Held mit Blutflecken?
    Ja nee is klar...

    > So etwas kommt vor...
    Wie oft so im schnitt auf die Gesamtmenge von zerstörter rückläufer?

    >
    > > Vielleicht weil es doch lieber weggeschmissen, als das die "gebraucht"
    > ware
    > > den Preis drückt?
    >
    > Nein, Amazon verkauft gerne und vielfach gebrauchte Ware, auch damit macht
    > man noch Gewinn.
    Und funktionstüchtige Kühlschränke werden dann wieso genau geschreddert?

    >
    >
    > > Das Verbot ist längst überfällig.
    >
    > Nein, es wäre Unsinn, denn es würde ein Bürokratiemonster erschaffen, dass
    > fernab jeder Realität ist.
    Sagt wer? Du? Ach dann egal.

    >
    > > Im Gegenzug sollte die 14-Tägige Widerspruchs Lösung überarbietet
    > werden,
    > > das einfach nicht so viel pro forma gekauft und dann doch wieder zurück
    > > geschickt wird.
    >
    > Nun sollen also sogar die Käuferrechte eingeschränkt werden?
    Wurden sie schon längst. Hat wohl keiner mitbekommen.

    > Wow, und das
    > für ein paar dünne Berichte und ein paar kaputte Waren, die auch niemand
    > will. Super.
    Genau. Wie haben ja auch noch ein paar planeten im keller wenn dieser hier endgültig für den Menschen unbenutzbar geworden ist.

    >
    > So gehen die hart erarbeiteten Rechte der Verbraucher dahin, für ein paar
    > alte T-Shirts...
    Ne. Für einen planeten auf dem wir vielleicht doch noch etwas länger leben können.

  7. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: supergrump 11.06.19 - 17:20

    wasAuchImmerDuMichAuch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Will man dann mit den Füßen
    > > aufstampfen und schmollen?
    > Nö. Gesetze dazu erlassen.

    Übersetzung: "die Leute einfach unter Gewaltandrohung dazu zwingen das zu tun, was ich und meine grünen Kumpels ohne Ahnung von irgendwas uns so vorstellen, egal wie sinnvoll das wäre oder auch nicht. Ist nicht mein Problem, wie die das machen."

    > > Auch ist nicht jedes Kleidungsstück geeignet, noch einmal in den Umlauf
    > zu
    > > kommen.
    > Achso du ziehst nun an den haaren unbedingt fälle ran wo eine Vernichtung
    > durchaus nachvollziehbar wäre.

    So wie jeder mit der anderen Meinung die paar vernichteten Kühlschranke als makellos und verkaufsbereit deklariert, ohne auch nur das Geringste über die Waren oder den Ablauf zu wissen.

    > Ja nee is klar...

    Deine Art mit Leuten zu reden ist zum Kotzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.19 17:21 durch supergrump.

  8. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: dodageka 11.06.19 - 17:23

    supergrump schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NobodZ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Die Idee, die Zerstörung von Retourenwaren gesetzlich zu verbieten, ist
    > > Unfug. Kein Unternehmen meiner Branche hat ein Interesse, wirtschaftlich
    > > sinnvoll verwertbare Ware wegzuwerfen oder zu vernichten."
    > >
    > > Ja, wenn doch keiner etwas wegschmeißt, wo ist das Problem mit dem
    > Verbot?
    >
    > Hä? Es ist die Rede von "wirtschaftlich sinnvoll verwertbare Waren".
    > Nirgends steht "keiner schmeißt etwas weg".
    >
    > > Vielleicht weil es doch lieber weggeschmissen, als das die "gebraucht"
    > ware
    > > den Preis drückt?
    >
    > Die Firma tut generell mal das, was finanziell sinnvoll ist. Das ist die
    > Aufgabe einer Firma - Geld zu verdienen. Ob und wie viel Nutzen welcher Art
    > auch immer jemand aus einem Gegenstand gezogen hat, ist doch völlig
    > irrelevant - der Artikel war mit dem Verkauf faktisch sowieso auf dem Weg
    > in die Tonne. Sehe wenig Sinn darin, da jetzt dümmlich einzugreifen, bloß
    > um die Zeit zwischen Herstellung und Recycling zu verlängern. Wem bringt
    > das was?

    Probleme sind zum Beispiel, dass Markenhersteller lieber wollen, dass ihre Produkte vernichtet werden als gebraucht/reduziert in den Markt kommen. Daher kommen wahrscheinlich die Themen wie Kühlschrank, etc. und da könnte man sehr sinnvoll mit einem Verbot ansetzen und Händler und Hersteller zwingen, die Produkte trotzdem zu verkaufen/verschenken.

    Auch verschrotten die Händler teilweise lieber als zu verschenken (an soziale Einrichtungen etc.) wenn Produkte kleine Schäden haben (um die Nachfrage nicht zu reduzieren); auch da könnte man mit einem Verbot ansetzen

  9. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: ip_toux 11.06.19 - 17:25

    Ich erzähle mal aus dem Möbelhandel. Kunde kauft Lampe (Chinaimport) EK 5¤ VK 20¤, Kunde bringt Lampe zurück und sagt "ist defekt" ich kann es nicht prüfen, also nehme ich sie zurück und Kunde bekommt eine neue.

    Jetzt hat diese Lampe einen EK von 5¤ und deswegen beauftrage ich jetzt Spedition, verbrauche Strom, Papier, Verpackungsmaterial nur um eine (wo möglich) defekte Leuchte nach China zurück zu senden? Da ist Vernichtung dann doch günstiger und Umweltschonender.

    Weiterverkaufen geht auch nicht, ich kann sie zwar schön einpacken, aber glaubt mir wenn ich sage dass sich 9/10 Kunden beschweren und diese Leuchte nicht nehmen da sie ja schon mal offen war.

  10. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: supergrump 11.06.19 - 17:34

    dodageka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Probleme sind zum Beispiel, dass Markenhersteller lieber wollen, dass ihre
    > Produkte vernichtet werden als gebraucht/reduziert in den Markt kommen.
    > Daher kommen wahrscheinlich die Themen wie Kühlschrank, etc. und da könnte
    > man sehr sinnvoll mit einem Verbot ansetzen und Händler und Hersteller
    > zwingen, die Produkte trotzdem zu verkaufen/verschenken.

    Ich bin ja strikt dagegen, irgendjemanden dazu zu zwingen, sein Eigentum zu verkaufen oder gar zu verschenken. Der Gedanke ist absurd und nicht mit freiheitlichen Idealen vereinbar.

    > Auch verschrotten die Händler teilweise lieber als zu verschenken (an
    > soziale Einrichtungen etc.) wenn Produkte kleine Schäden haben (um die
    > Nachfrage nicht zu reduzieren); auch da könnte man mit einem Verbot
    > ansetzen

    Ich warte ja immer noch auf eine einleuchtende Erklärung, warum das Verschrotten so schlimm ist. Verschenken ist wirtschaftlich nicht sinnvoll und schadet nicht nur Händler und Hersteller, sondern auch jedem Käufer, der nun nicht nur einen, sondern ZWEI nicht verkaufte Kühlschränke mit bezahlen muss.

  11. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: M. 11.06.19 - 17:36

    > Jetzt hat diese Lampe einen EK von 5¤ und deswegen beauftrage ich jetzt
    > Spedition, verbrauche Strom, Papier, Verpackungsmaterial nur um eine (wo
    > möglich) defekte Leuchte nach China zurück zu senden? Da ist Vernichtung
    > dann doch günstiger und Umweltschonender.
    Nach China zurueckschicken ist sicher Unsinn. Wenn die Lampe wirklich defekt ist, ist entsorgen vermutlich tatsaechlich die einzige Loesung, zumal die Dinger oft kaum oder zumindest nicht wirtschaftlich reparierbar sind.

    Aber mal anstecken und ausprobieren ...
    - Wenn sie funktioniert, wieder einpacken und als B-Ware verkaufen (siehe unten).
    - Wenn nicht, vielleicht nochmal fragen ob sie ein Mitarbeiter zum Basteln haben will, sonst halt in die Tonne damit (bzw. ganz einfach der Belegschaft erklaeren, dass es ausdruecklich erlaubt und erwuenscht ist, Ware die zur Entsorgung vorgesehen ist mitzunehmen).

    > Weiterverkaufen geht auch nicht, ich kann sie zwar schön einpacken, aber
    > glaubt mir wenn ich sage dass sich 9/10 Kunden beschweren und diese Leuchte
    > nicht nehmen da sie ja schon mal offen war.
    Wenn du versuchst sie als neu zu verkaufen, ja. Wenn du sie fuer 10 EUR als B-Ware verkaufst eher nicht.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  12. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: Quantium40 11.06.19 - 17:39

    Kakiss schrieb:
    > Da immer mehr Produkte aus China in den europäischen Markt eindringen, die
    > von der Qualität wirklich vorproduzierten Müll darstellen, bin ich gegen
    > die Abschaffung der Ruckgaberegel mit den vierzehn Tagen.

    Das kann man natürlich machen, aber dann nur bei 5 Jahre Gewährleistung ohne Beweislastumkehr zu Lasten des Kunden und qualitativen Mindesanforderungen an die Produktbeschreibung inklusive Fotos oder Videos, so dass eine Prüfung des Artikels vor Ort nicht mehr wirklich notwendig ist.

  13. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: korona 11.06.19 - 17:52

    Dann muss man den Möbelhandel eben Leute einstellen die so etwas reparieren können. Damit ist die Lampe zwar dann wahrscheinlich teuerer, aber vielleicht überlegt dann der Einzelhandel auch Mal nicht nur billig Schrott zu kaufen. Gerade diese neuen verklebten LED Leuchten bei der man kein Leuchtmittel tauschen kann sind doch von der Öko Bilanz echt mies.

  14. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: bazoom 11.06.19 - 17:58

    supergrump schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dodageka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Probleme sind zum Beispiel, dass Markenhersteller lieber wollen, dass
    > ihre
    > > Produkte vernichtet werden als gebraucht/reduziert in den Markt kommen.
    > > Daher kommen wahrscheinlich die Themen wie Kühlschrank, etc. und da
    > könnte
    > > man sehr sinnvoll mit einem Verbot ansetzen und Händler und Hersteller
    > > zwingen, die Produkte trotzdem zu verkaufen/verschenken.
    >
    > Ich bin ja strikt dagegen, irgendjemanden dazu zu zwingen, sein Eigentum zu
    > verkaufen oder gar zu verschenken. Der Gedanke ist absurd und nicht mit
    > freiheitlichen Idealen vereinbar.
    >
    > > Auch verschrotten die Händler teilweise lieber als zu verschenken (an
    > > soziale Einrichtungen etc.) wenn Produkte kleine Schäden haben (um die
    > > Nachfrage nicht zu reduzieren); auch da könnte man mit einem Verbot
    > > ansetzen
    >
    > Ich warte ja immer noch auf eine einleuchtende Erklärung, warum das
    > Verschrotten so schlimm ist. Verschenken ist wirtschaftlich nicht sinnvoll
    > und schadet nicht nur Händler und Hersteller

    Nicht wenn man es jmd. schenkt der es sich eh nicht leisten kann. Beispiel Kühlschrank: anstatt zu schreddern einem Hartz 4 Empfänger geben. Spart den Bürgern dann auch die Subvention des selbigen...

  15. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: eigs 11.06.19 - 18:04

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber mal anstecken und ausprobieren ...
    > - Wenn sie funktioniert, wieder einpacken und als B-Ware verkaufen (siehe
    > unten).

    Wie viel Zeit darf dieser zum ausprobieren aufwenden? Wenn die Lampe nach 30 Minuten zu flackern anfangt und die Lampe wurde nur 30 Sekunden ausprobiert dann kommt sie bald wieder zurück wenn man sie als B-Ware verkauft.

  16. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: supergrump 11.06.19 - 18:08

    bazoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht wenn man es jmd. schenkt der es sich eh nicht leisten kann. Beispiel
    > Kühlschrank: anstatt zu schreddern einem Hartz 4 Empfänger geben. Spart den
    > Bürgern dann auch die Subvention des selbigen...

    Dafür sind dann die Gebrauchtwarenhändler und Möbelkammern ruiniert. Irgendjemand bezahlt immer die Rechnung dafür. Warum nicht gleich zum Recycling geben, das spart Energie und verursacht keine zusätzlichen Kosten.

    Verschenken ist eine nette Geste zwischen Privatleuten, aber keine sinnvolle Geschäftspraktik.

  17. (wirtschatlich) nutzbar

    Autor: Cerdo 11.06.19 - 18:16

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NobodZ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, wenn doch keiner etwas wegschmeißt, wo ist das Problem mit dem
    > Verbot?
    >
    > Das ist nicht die Aussage, die dort fällt. Es geht darum, dass niemand
    > etwas wegwirft, mit dem er noch Geld verdienen kann. Die vernichteten Waren
    > sind für den Warenhandel dann aber ungeeignet, oder müssen aus
    > vertraglichen Gründen zerstört werden.
    > Ein Verbot ist hier sinnlos, wenn die Händler gar keine andere Möglichkeit
    > haben.

    Das Verbot betrifft ja auch keine Waren, die nicht mehr verwendet werden können, also ist die Aussage in sich unlogisch. Hier in der Diskussion werden zwei Dinge vermischt:
    1. Die Grünen wollen, dass benutzbare Waren nicht weggeschmissen werden.
    2. Die Industrie will "wirtschaftlich" nicht verwertbare Waren vernichten.

    Natürlich haben die Händler da eine andere Möglichkeit: sie könnten die Waren jemandem geben, der sie nutzen kann. Warum sollte das für sie unwirtschaftlicher sein, als die Entsorgungskosten zu tragen? Ob da jetzt der Container einer Recycling-Firma steht oder der eines Sozialverbandes ist erstmal egal, wobei die Recycling-Firma dafür noch Geld verlangt.

    Die vertraglichen Regeln im Sinne von "bevor unsere Produkte gebraucht auf den Markt kommen produzieren wir lieber mehr Müll" würden damit illegal und den Händlern würde es nicht schaden. Höchstens dem Hersteller, weil sein Image leiden könnte. Der Umwelt würde es helfen.

  18. Re: (wirtschatlich) nutzbar

    Autor: supergrump 11.06.19 - 18:31

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich haben die Händler da eine andere Möglichkeit: sie könnten die
    > Waren jemandem geben, der sie nutzen kann. Warum sollte das für sie
    > unwirtschaftlicher sein, als die Entsorgungskosten zu tragen? Ob da jetzt
    > der Container einer Recycling-Firma steht oder der eines Sozialverbandes
    > ist erstmal egal, wobei die Recycling-Firma dafür noch Geld verlangt.

    Wer Ware geschenkt bekommt, kauft keine mehr. Damit muss der Verbraucher dann für zweimal entgangenen Umsatz aufkommen, statt nur für einen. Außerdem verlieren Marken an Prestige und damit Wert, wenn sie massenhaft von Leuten genutzt werden, die sie sich eigentlich nicht leisten können.

  19. Re: (wirtschatlich) nutzbar

    Autor: quasides 11.06.19 - 18:41

    scheinbar ist dem threatersteller nicht das tieferliegende aber sehr offensichtliche problem klar.

    es ist ja nicht so das amazon hier fremde waren vernichtet.
    amazon ist zu diesem zeitpunkt der BESITZER dieser ware und entscheided sich damit zu tun was es möchte.

    es gibt keinen anspruch der allgemeinheit darauf, das wiederspricht dem volkswirtschaftlichen kerngedanken.

    ausserdem wird damit das recht auf besitz defakto abgeschaft. nach dem gleichbehandlungsprinzip kann man dann jederzeit das anrecht und freie entscheidung über besitz auch von privatenbesitzern abschaffen.

    das passt aber leider ganz gut zu grün, da liegt zumindest eine sehr stark kommunistisch geprägte geisteshaltung zu grunde.


    und macht keinen fehler sowas kann sehr schnell ausser kontrolle geraten.
    zuerst darf der versandhandel über seinen besitz nicht mehr entscheiden und MUSS sogar verschenken.
    als nächstes kommt der privatbürger drann, der MUSS seine produkte xxx jahre nutzen oder verschenken. das führt dann schnell zu der reiche MUSS dem armen was geben.

    was als nächstes kommt kann man sich ausmalen.

  20. Re: keiner hat vor, Retouren zu vernichten...

    Autor: ip_toux 11.06.19 - 18:54

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Jetzt hat diese Lampe einen EK von 5¤ und deswegen beauftrage ich jetzt
    > > Spedition, verbrauche Strom, Papier, Verpackungsmaterial nur um eine (wo
    > > möglich) defekte Leuchte nach China zurück zu senden? Da ist Vernichtung
    > > dann doch günstiger und Umweltschonender.
    > Nach China zurueckschicken ist sicher Unsinn. Wenn die Lampe wirklich
    > defekt ist, ist entsorgen vermutlich tatsaechlich die einzige Loesung,
    > zumal die Dinger oft kaum oder zumindest nicht wirtschaftlich reparierbar
    > sind.
    >
    > Aber mal anstecken und ausprobieren ...
    > - Wenn sie funktioniert, wieder einpacken und als B-Ware verkaufen (siehe
    > unten).
    > - Wenn nicht, vielleicht nochmal fragen ob sie ein Mitarbeiter zum Basteln
    > haben will, sonst halt in die Tonne damit (bzw. ganz einfach der
    > Belegschaft erklaeren, dass es ausdruecklich erlaubt und erwuenscht ist,
    > Ware die zur Entsorgung vorgesehen ist mitzunehmen).
    >
    > > Weiterverkaufen geht auch nicht, ich kann sie zwar schön einpacken, aber
    > > glaubt mir wenn ich sage dass sich 9/10 Kunden beschweren und diese
    > Leuchte
    > > nicht nehmen da sie ja schon mal offen war.
    > Wenn du versuchst sie als neu zu verkaufen, ja. Wenn du sie fuer 10 EUR als
    > B-Ware verkaufst eher nicht.

    Mal anstecken.... wenn ich das schon lese... Hinweis: Deckenleuchten haben nicht mal eben einen Schukostecker den ich in die Steckdose stecken kann. Auch haben wir keine Elekronikausbildung. Wenn dem Kunden nun die Bude abfackelt weil ich ihn B-Ware verkauft habe die von mir falsch beurteilt wurde? Was dann? Genau, eben darum gibt es Vernichtungen. Ich kann dem Kunden auf B-Ware keine Garantie geben. Leider sieht die Realität dann doch anders aus, zu B-Ware wird sehr, sehr selten gegriffen, eben weil der Kunde nicht genau weiß was damit ist. Er möchte neue Ware, original Verpackt. Ich wette das Du auch eher neue Artikel bei Amazon kaufst anstatt die aus den Warehouse Deals. Warum? Weil B-Ware?

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    Behördenmitarbeiter sollen Signal verwenden

    Nach Datenpannen und Spionage setzt die EU-Kommission auf den Messenger Signal. Allerdings kann der Messenger nicht zur Kommunikation mit dem EU-Parlament eingesetzt werden - dort verbietet die IT-Abteilung die Installation und verweist auf Whatsapp.

  3. Shopify: Libra Association bekommt neues Mitglied
    Shopify
    Libra Association bekommt neues Mitglied

    Nach zahlreichen prominenten Abgängen im letzten Jahr bekommt Facebooks Digitalwährung Libra neuen Schwung: Die E-Commerce-Plattform Shopify tritt dem Projekt bei. Damit könnten rund eine Million Händler die Digitalwährung nutzen, sofern sie wie angekündigt dieses Jahr kommt.


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