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Unmögliche Forderung

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  1. Unmögliche Forderung

    Autor: chefin 13.06.19 - 08:06

    Will nicht polemisieren wie es viele hier tun.

    Anonymität ist ein unerfüllbare Forderung. Anonymität funktioniert erst dann, wenn Menschen keine Verbrechen mehr begehen. Den in der Anonymität können sich dann alles verstecken, nicht nur die Kritiker und diskussionsfreudigen Mitbürger, sondern auch die Kriminellen. Und wenn das erstmal sauber funktioniert, können wir die Polizei auch abschaffen. Sie wird keine Aufklärung mehr betreiben können.

    Aber direkte identifizierbarkeit schon auf Betreiberseite ist auch keine Lösung. Es ist nahezu unmöglich sowas automatisiert und gleichzeitig nicht manipulierbar umzusetzen. Jeder Asylbewerber wird mir mit Vergnügen die Sim-karte verkaufen, wenn er abgeschoben wird. Egal auf wen die registriert ist, mein Name taucht nie auf. Ich kann also jede Identität im Netz annehmen. Selbst Banken und Bezahlservice schaffen es nicht, Ident-Diebstahl zu unterbinden. Und da ist mehr Geld im Spiel als Behörden aufbringen könnten, geschweige den kleine Dienstleister.

    Jeder der weis das er etwas sagt oder schreibt, was moralisch unterirdisch ist, weis dann auch wie er sich absichert. Alle die es nicht wissen, sind eine wichtige Meinung egal wie unterirdisch es sich anhören mag. Ein Mensch der zb keine Dunkelhäutigen mag hat einen Grund dafür. Bei seiner Geburt war es ihm egal...aber irgendwann danach kam es zu dieser Einstellung. Und wenn er das offen sagt, muss man nicht ihn niedermachen, sondern den Grund rausfinden und beseitigen. Leider würde aber eine Identifizierbarkeit dazu führen, das er niedergemacht würde statt den Grund zu beseitigen. Weil wir Menschen nunmal so sind. Teilweise ist es der Evolution zuzuschreiben, in der nur der "Sieger" überlebt. Sieger kann es aber nur einen geben. Daher ist das beseitigen eines Grundes kein Sieg...jedenfalls für den Großteil der Menschen.

  2. Re: Unmögliche Forderung

    Autor: MFGSparka 13.06.19 - 09:12

    An dieser Stelle möchte ich gerne ein Zitat anbringen:

    Art 5 GG Abs. 1
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten [...]


    Ja ich weiß, das GG hat nur indirekte Wirkung auf die Privatwirtschaft und ja ich weiß auch, dass jede Plattform machen kann "was sie will" aber ich werde nicht akzeptieren, dass irgend welche "Neuland"-Spackos mir mein Internet, meine Welt und meine Gesellschaft, mit bescheuerten Gesetzen die nichts bringen, kaputt machen!

  3. Re: Unmögliche Forderung

    Autor: hans1337 13.06.19 - 09:28

    Ach wen stört das. Gibt nen Haufen Anbieter bei denen ich SMS empfangen kann für 50 cent.

    Das heißt der einzige der Identifizierbar sein wird ist der nicht-Kriminelle. Alle anderen zahlen die BTC für eine nummer

  4. Re: Unmögliche Forderung

    Autor: Olliar 14.06.19 - 11:23

    So ändern sich die Zeiten...
    am 15. Dezember 1983 hiess es noch:

    „Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß.

    Wer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen. […]

    Dies würde nicht nur die individuellen Entfaltungschancen des Einzelnen beeinträchtigen, sondern auch das Gemeinwohl, weil Selbstbestimmung eine elementare Funktionsbedingung eines auf Handlungsfähigkeit und Mitwirkungsfähigkeit seiner Bürger begründeten freiheitlichen demokratischen Gemeinwesens ist. Hieraus folgt: Freie Entfaltung der Persönlichkeit setzt unter den modernen Bedingungen der Datenverarbeitung den Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten voraus. Dieser Schutz ist daher von dem Grundrecht des Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG umfasst. Das Grundrecht gewährleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen.“

    Und jetzt fordert eine "interessen vertretung" genau diese Begrenzung der Freiheit?
    Boa, was ist das für ein widerwärtiger, niederträchtiger oder einfach nur strunz-dummer Saftladen?

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